EHC Kloten siegt in Blitz-Verlängerung – EHC Olten deklassiert SC Langenthal

Der EHC Kloten siegt nach einem zwischenzeitlichen Rückstand mit 4:3 nach 30 Sekunden in der Verlängerung gegen die GCK Lions. Der EHC Olten setzt sich gleich mit 7:0 gegen den SC Langenthal durch. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League Runde:

  • Garry Nunn mit drei Toren für EHC Olten: Der EHC Olten reagiert auf den 0:2-Rückstand in der Serie mit einem 7:0-Erfolg über den SC Langenthal. Garry Nunn trifft dabei dreifach. Unter anderem gelingt ihm das 4:0, als er links von der Seite aus spitzem Winkel herandribbelt und die Scheibe im Fallen an SCL-Keeper Philip Wüthrich vorbei einschiesst. Lukas Haas trifft zudem doppelt für den EHC Olten.
  • EHC Kloten reisst Führung an sich: Der EHC Kloten liegt zwar zwischenzeitlich mit 2:3-Toren zurück. Nach nur 30 Sekunden in der Verlängerung siegt der EHCK aber durch einen Treffer von Marco Lehmann – seinem dritten Tor in den Playoffs – mit 4:3. Damit führt das Team von Trainer Per Hanberg in der Serie mit 2:1-Siegen.
  • EHC Visp mit Entscheid in zweiter Verlängerung: In der 86. Minute trifft Dario Burgener zum 2:1-Sieg für den EHC Visp über den HC Thurgau. Die Walliser glichen in der 42. Minute durch Sandro Wiedmer ein und haben somit im Spiel keine Sekunde geführt; doch nun liegt der EHC Visp mit 2:1 in der Serie vorne.
  • HC Ajoie zeigt sich vielfältig: Beim 4:2-Sieg des HC Ajoie über den HC La Chaux-de-Fonds tragen sich zehn verschiedene Spieler in die Skorerliste ein; kein Spieler holt zwei Punkte. Der HC Ajoie führt in der Serie mit 2:1.
  • EHC Winterthur distanziert Ticino Rockets: Die Ticino Rockets liegen nun wieder vier Punkte hinter dem EHC Winterthur, nachdem sich dieser mit 2:1-Toren über die EVZ Academy durchgesetzt hat, während der HC Sierre mit 2:0-Treffern über die Ticino Rockets triumphierte.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League ist wieder der HC Ajoie.

Daniel Gerber

Der EHC Kloten vor einem Meisterschaftsspiel (Bild: zweiteliga.org).

SC Langenthal gegen EHC Olten und EHC Kloten gegen Mini-ZSC: Swiss-League-Derbys im Viertelfinale

Der SC Langenthal steht nach der Heimniederlage gegen den EHC Winterthur nun im Viertelfinale dem EHC Olten gegenüber. Und der EHC Kloten bekommt es mit den «Mini-ZSC-Lions» zu tun, indem die Flieger auf die GCK Lions treffen … und in der Romandie kämpft der HC Ajoie gegen den HC La Chaux-de-Fonds um den Einzug ins Halbfinale. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League Runde:

  • SC Langenthal verliert erstmals gegen den EHC Winterthur: Der SC Langenthal spielte in der Swiss League bislang 20mal gegen den EHC Winterthur. Stets setzte sich der SCL bislang durch. Diesmal gewann erstmals der EHCW. Uinter Guerra lieferte das 2:1 und das 3:2 für Winti. Der zweite Treffer von Uinter Guerra erfolgte beim Stande von 2:2 ins leere Tor, da der SCL für eine noch mögliche Rangverschiebung drei Punkte anstrebte. Für den EHC Winterthur ging es um wichtige Punkte im Abstiegskampf.
  • EHC Olten mit Kantersieg: Der EHC Olten hätte bei einer Niederlage des HC Ajoie noch den zweiten Rang übernehmen können. Mit entsprechendem Tempo zog der EHC Olten ins Spielgeschehen ein. 4:0 lautete der Stand nach dem ersten Drittel. Die Tore lieferten sechs verschiedene Schützen. Lukas Hass lieferte drei Punkte, einen Treffer und zwei Assists.
  • GCK Lions «fassen» EHC Kloten: Zürcher-Derby im Viertelfinale: Im Direkt-Duell um Rang sieben führen die GCK Lions zwar 1:0, unterliegen zuletzt aber dem HC La Chaux-de-Fonds mit 4:5-Treffern und stehen somit ab Mittwoch in den Playoffs dem EHC Kloten gegenüber – indirekt als ein Fight auch gegen die ZSC Lions.
  • EHC Kloten gibt Führung preis: Der EHC Kloten geht im Schlussdrittel zwar 1:0 in Führung, doch der HC Thurgau kann das Spiel noch drehen. Für die Ostschweizer ging es noch um das Sichern des fünften Ranges, während die Zürcher bereits als Qualisieger feststanden (der HC Ajoie hätte mehr als ein Dutzend Tore aufholen müssen, um bei Punktegleichheit vorbeizuziehen, die Direktbegegnung lautet 6:6 Punkte).
  • EHC Visp gewinnt Derby: Der EHC Visp gewinnt das für die Abschlusstabelle bedeutungslose Walliser-Derby gegen den HC Sierre mit 4:1 Toren.
  • HC Ajoie sichert sich Rang 2: Cup-Sieger HC Ajoie siegt 5:1 beim EV Zug-Farmteam, der EVZ Academy und trifft auf den HC La Chaux-de-Fonds zum Viertelfinal-Nordwestschweizer-Derby.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League bleibt der HC Ajoie.

Daniel Gerber

Fankurve des EHC Olten (Bild: zweiteliga.org).

EHC Kloten gewinnt Spitzenkampf – SC Langenthal ehrt Duo Kelly-Campell

Der EHC Kloten gewinnt den Spitzenkampf gegen den HC Ajoie. Der SC Langenthal ehrt Brent Kelly und Jeff Campbell. Der EHC Olten gewinnt 14 seiner letzten 16 Spiele. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League Runde:

  • EHC Kloten gewinnt dank drei Toren von Marc Marchon: Der EHC Kloten gewinnt den Spitzenkampf beim HC Ajoie. Beim 3:1-Erfolg des EHCK erzielt Marc Marchon alle drei Treffer für sein Team.
  • SC Langenthal ehrt Brent Kelly und Jeff Campbell: Der SC Langenthal ehrt das langjährige Kanada-Duo Jeff Campbell (heute SCL-Trainer) und Brent Kelly (Rücktritt und Rückkehr in die Heimat). Dieses holte mit dem Team drei Swiss-League-Titel. Vor dem Spiel gegen den EHC Visp wurden nun die Shirts der beiden – Nummer 15 von Jeff Campbell und Nummer 81 von Brent Kelly – unter das Hallendach gezogen. Nach Torhüter Marc Eichmann (Nummer 41) gibt es somit beim SCL drei «Retired Numbers» im Schoren-Stadion. Das Spiel gegen den EHC Visp ging letztlich aber mit 2:3-Toren verloren.
  • EHC Kloten und EHC Olten im Gleichschritt: In den letzten neun Runden zeigten Olten und Kloten die gleichen Spielausgänge: Beide Teams gewannen die letzten vier Spiele, davor verloren beide Mannschaften je ein Spiel. Davor wiederum gewannen beide Clubs zwei Spiele und davor kassierten beide jeweils eine Niederlage …
  • Lukas Haas trifft bei Stängeli doppelt, Garry Nunn dreifach: Der EHC Olten gewinnt 14 seiner letzten 16 Spielen. Beim 10:5-Kracher gegen die EVZ Academy trifft Lukas Haas doppelt und Garry Nunn sogar dreifach.
  • Fünf von sechs: Der HC Thurgau gewinnt fünf seiner letzten sechs Spiele. Diesmal gewinnen die Ostschweizer nach einem frühen Führungstor durch Franco Collenberg mit 2:1-Toren gegen die GCK Lions.
  • Richtig gemessen? Die Statistiker sahen im Spiel zwischen den Ticino Rockets gegen den HC La Chaux-de-Fonds ein Chancenplus von 46:17 Schüssen. Gewonnen hat aber das Team aus dem Kanton Neuenburg mit 8:1-Toren – statistisch gesehen also ein fast dreifacher Stolen-Win … Die Treffer für den HCC wurden von acht verschiedenen Schützen erzielt, Karim Bouchareb, Jaison Dubois und Thomas Hofmann gelang das jeweils erste Saisontor.
  • Fünfte Pleite in Folge: Der EHC Winterthur verliert mit 2:7 gegen den HC Sierre – es ist die fünfte Niederlage in Serie für die Zürcher.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League bleibt der EHC Kloten.

Daniel Gerber

Brent Kelly und Jeff Campbell (Quelle: Pressemitteilung SC Langenthal).

HC Thurgau schockt HCC auswärts – Ajoie und Kloten feuern am häufigsten aufs Tor

Der HC Thurgau bestätigt seinen starken Saisonstart und gewinnt auch auswärts beim eigentlich heimstarken HC La Chaux-de-Fonds mit 1:0-Toren. Nach dem HC Ajoie und dem EHC Kloten schiesst der HCT am häufigsten auf das gegnerische Tor. Ein paar Facts im Round-up zur Runde:

  • HC Ajoie und EHC Kloten schiessen am häufigsten: Mit 422 Schüssen feuert der HC Ajoie in dieser Saison am häufigsten auf das gegnerische Tor, gefolgt vom EHC Kloten (408) und dem HC Thurgau (392). Dies zahlt sich aus: Diese drei Mannschaften bilden auch die Tabellenspitze. Am seltensten schiesst die EVZ Academy (244), der SC Langenthal (286) und die Ticino Rockets (311). Diese Clubs haben ein bis zwei Spiele weniger ausgetragen, wenn jedoch die Anzahl abgegebene Schüsse pro Spiel betrachtet wird, sind die Teams ähnlich klassiert.
  • Adam Rundqvist schiesst HCT zum Sieg: Und plötzlich wurde es ruhig in der Eishalle Les Mélèzes in La Chaux-de-Fonds: Adam Rundqvist schoss den HC Thurgau mit dem einzigen Tor des Abends zum Sieg über die Romands. Die Ostschweizer mausern sich nach der Halbfinal-Qualifikation in der vergangenen Saison und nun sieben Siegen und neuen Spielen zu einem Top-4-Team.
  • EHC Kloten siegt in zweitletzer Sekunde: Kloten-Trainer Per Hanberg eringt mit seinem Team zwei Sekunden vor dem Penaltyschiessen (64:58) einen 3:2-Erfolg über die EVZ Academy. Eric Faille verhindert mit seinem achten Saisontreffer den Gang in die Verlängerung. Davor hatten Ramon Knellwolf und Marc Marchon den Ausgleich und die Führung erzielt, ehe die jungen Zuger die Zürcher noch in die Verlängerung drängten.
  • EHC Olten geht leer aus: Diesmal war Leader Ajoie zu züigig unterwegs: Als Olten-Stürmer Lukas Haas den ersten Treffer für das Team aus der Dreitannen-Stadt erzielt, liegen die Jurassier bereits um fünf längen vorne und bis zur 59. Minute liegen die Gäste mit 7:2-Treffern vorne. Die beiden noch folgenden Anschlusstore durch Dominic Weder und Philipp Rytz bedeuten nur noch Resultat-Kosmetik.
  • Der EHC Visp überrennt die Ticino Rockets: Nach dem ersten Drittel liegen die Walliser mit 5:0 Toren vorne, dann wird das Tempo gedrosselt. Zuletzt siegen die Walliser mit 6:2 Treffern, sechs verschiedene Torschützen reihen sich in die Skorerliste der Südschweizer ein.
  • GCK Lions gewinnen auch «Rückspiel»: Die GCK Lions bezwingen den HC Sierre erneut. Yannick Brüschweiler zeichnet sich als Doppeltorschütze aus (2:1 und 3:2). Somit holt der Aufsteiger gegen das ZSC-Farmteam in beiden Begegnungen null Punkte.

Daniel Gerber

Der HC Thurgau nach einem Sieg (Bild: zweiteliga.org).

Rockets schiessen HCC ab – Kloten siegt in Langenthal

Der EHC Winterthur liefert den zweiten Sieg im dritten Saisonspiel und grüsste von Rang zwei aus. Die Ticino Rockets schocken den HC La Chaux-de-Fonds mit einem 7:3-Sieg. Ein paar Facts im Round-up zur Runde:

  • Vom Finale zum freien Fall: Der HC La Chaux-de-Fonds hat noch nicht in die Saison gefunden. Das Team aus dem Neuenburger Jura verliert auch das dritte Saisonspiel – auswärts bei den Ticino Rockets erfolgt eine bittere 3:7-Pleite. Mit zwei Toren zum 2:0 sorgt Lee Roberts für den nötigen Schwung.
  • Campbell verliert gegen Hanberg: Erstmals traf Jeff Campbell als Head-Coach des SC Langenthal auf seinen Mentor Per Hanberg, mit dem er letzte Saison noch das SCL-Trainergespann bildete. Zuletzt siegte Per Hanberg gegen Jeff Campbell mit 3:1 Toren. Klotens Eric Faille traf bereits zum dritten Mal in dieser Saison.
  • Pleite-Serie: Rechnet man die vier Niederlagen im Playoff-Finale gegen den SC Langenthal dazu, verliert der HC La Chaux-de-Fonds bereits zum siebten Mal in Folge.
  • Abgefertigt: Der EHC Olten fertigt die GCK Lions gleich mit 7:1-Toren ab. Mit zwei Toren und zwei Assists ist Lukas Haas der Baumeister des EHCO-Erfolgs.
  • Keine Lehrstunde: Die EVZ Academy führt zwar 2:0 und 3:2 beim HC Ajoie. Dann aber fertigen die Romands die Zentralschweizer gleich mit 8:3-Toren ab.
  • Winterthur auf Rang zwei: Der EHC Winterthur gewinnt erneut (3:0 gegen den HC Thurgau) und liegt nach dem zweiten Erfolg im dritten Spiel auf dem zweiten Tabellenrang.

Daniel Gerber

In der Eishalle Deutweg in Winterthur ist ab nächster Saison wieder NLB-Eishockey zu sehen (Bild: Wikipedia/Fundriver/CC-Lizenz).

Lukas Haas: Ein Bauer ist der grosse Matchwinner für den EHC Olten

Dreimal trifft Lukas Haas für den EHC Olten. Damit entscheidet der langjährige SCL-Tigers-Stürmer den Match zugunsten des EHCO. Ausgerechnet er. Lukas Haas ist der einzige Profi im Schweizer Eishockey, der ursprünglich Bauer gelernt hat.

Und im Laufe des Spiels sangen die Olten-Fans mehrfach: «Es Bure-Büebli mani nid …» Dieser Gesang wird vom Anhang des Teams aus der Dreitannenstadt gern gesungen, wenn der SCL zu Gast ist. Ein paar Facts zur Runde:

  • Bauer trifft: Ausgerechnet kurz nach den «Es Bure-Büebli mani nid …» Gesängen der Oltner trifft der einzige Bauer im Schweizer-Proif-Hockey zum 4:2 und erzielt damit das Game-Winning-Goal.
  • Mit 3 gegen 5 zum 3:5: Mit fünf gegen fünf Spieler ist der SC Langenthal das bessere Team. Also stellt sich Olten etwas cleverer an und spielt mehrfach mit fünf gegen drei Spieler. Der EHCO schiesst dabei vier Tore im Power-Play, davon drei in doppelter Überzahl.
  • Sieg gestohlen: 36:20 Schüsse aus SCL-Sicht. Somit ist der Sieg des EHCO ganz offiziell gestohlen («Stolen Win»).
  • 14:7-Siege: Der EHC Olten und der SC Langenthal bestritten bislang 21 Playoff Spiele. Die Bilanz: 14:7-Siege für Olten. Und in den Serien: Einmal 4:3, einmal 4:2, einmal 4:1 und nun ein 2:1 Vorsprung – doch der SCL kann noch immer erstmals eine Serie gegen den EHCO gewinnen.
  • Thurgau wieder nahe dran: Im zweiten Auswärtsspiel hätte der HC Thurgau fast das Break geschafft. Der HC La Chaux-de-Fonds konnte den Heimsieg erneut erst in der Over-Time realisieren.
  • HCT führt eigentlich: Werden die Resultate nicht nach Siegen sondern nach Punkten bewertet, liegt der HCT mit 5:4 Punkten in der Serie vorne.
  • 5 von 6 Spielen mit 1 Tor Unterschied: Nach drei Halbfinal-Runden endeten fünf der sechs Spiele in den beiden Serien mit einem Tor Differenz – erst ein Spiel (3. Runde, 5:3 zwischen Olten und Langenthal) endete mit zwei Toren Unterschied; der Treffer viel drei Sekunden von Schluss.
EHC Olten beim Einmarsch ins Stadion Kleinholz (Bild: zweiteliga.org).

Olten nach Derby-Sieg Leader – Kloten kann wieder nach vorne blicken

Der EHC Olten setzt sich gleich mit 6:2-Toren gegen den SC Langenthal durch. Damit übernimmt das Team aus der Dreitannen-Stadt den Leaderthron. Und Kloten meldet sich nach drei Niederlagen in Serie mit einem Sieg über den HC La Chaux-de-Fonds zurück. Die Facts der Runde:

  • Das Pool-Auto: Das Foto unten zeigt nicht etwa den EHC Olten siegessicher beim Einlaufen. Das Fahrzeug mit dem aufgebauten Pool wurde in der ersten Drittelspause im Rahmen einer Charity-Aktion gezeigt und später zum Verkauf angeboten.
  • Kloten fängt sich: Nach drei Niederlagen in Serie springt der EHC Kloten aus der Negativ-Spirale ab und schlägt den HC La Chaux-de-Fonds mit 3:1-Toren, der dadurch den Leader-Thron abgeben muss.
  • Standing Ovation: Der EHC Olten siegt mit 6:2-Toren im Derby gegen den SC Langenthal. Zur Spielmitte trifft Silvan Wyss zum 4:1, die Fans reagieren mit einer Standing Ovation – für die sich Evegeni Chiriaev mit dem 5:1 bedankt.
  • Visp wieder auf Rang drei: Zweimal kassiert der EHC Visp einen Anschlusstreffer doch die GCK Lions können dennoch keinen Punkt gegen die Walliser holen. Visp stösst damit auf Rang drei vor.
  • Academy schafft Lücke: Die EVZ Academy liegt zwar nach zwei Dritteln 0:1 gegen die Ticino Rockets zurück – doch durch zwei Tore innerhalb von exakt 2,5 Minuten, also 150 Sekunden wenden die jungen Innerschweizer das Spiel. Dadurch kommt das Team von Trainer Jaosn O’Leary nun auf einen Vorsprung von fünf Punkten auf die GCK Lions.
  • Kein Torschütze doppelt: Obschon der EHC Olten sechs Tore schiesst und Kloten und Visp je drei werden an diesem Abend sämtliche 20 Tore von verschiedenen Torschützen erzielt.

Und dies ist das Team der Runde:

Daniel Kissel
(EHC Visp)  
Fabian Sutter
(EHC Kloten)  
Lukas Haas
(EHC Olten)
     
Cédric Maurer
(EVZ Academy)  
  Simon Lüthi
(EHC Olten)  
     
  Joren van Pottelberghe
(EHC Kloten)
 
Pool-Fahrzeug in Olten (Bild: zweiteliga.org).

Kloten wieder in Negativ-Spirale – Lukas Haas schiesst Olten zum Sieg

EHCO-Captain Lukas Haas schiesst seine Mannschaft zum Sieg über den bis vor kurzem aufstrebenden EHC Kloten. Die Ticino Rockets dagegen verlieren zum neunten Mal in Serie. Die Facts der Runde:

  • Lukas Haas als Wegbereiter: Mit einem Tor und einem Assist ist EHC-Olten-Captain Lukas Haas massgeblich am 3:2-Auswärtssieg seines Teams beim EHC Kloten beteiligt. Das Team aus dem Kanton Solothurn liegt damit nur einen Punkt hinter Leader La Chaux-de-Fonds, die Zürcher dagegen verlieren zum dritten Mal in Serie.
  • Olten mit bester Tordifferenz: Der EHC Olten verfügt über die beste Tordifferenz der Liga, dies mit plus 41 Tore. Dahinter folgen Ajoie (+33), Kloten (+25) und La Chaux-de-Fonds (+23). Am anderen Ende des Rangkings finden sich die Ticino Rockets mit einen Minus von 85, gefolgt von Winterthur (-49), EVZ Academy (-25) und den GCK Lions (-21).
  • Ajoie in Top-3: Der HCA siegt mit 6:1-Treffern beim EHC Winterthur. Mit dem vierten Sieg innerhalb von sechs Spielen stösst der HC Ajoie auf den dritten Zwischenrang vor.
  • Kopf-an-Kopf-Rennen: Die EVZ Academy und die GCK Lions liefern sich weiterhin ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den achten Rang. Die Academy besiegt den HC Thurgau mit 3:2-Toren, den Grundstein legt Thomas Lust mit je einem Assist und einem Tor. Gleichzeitig gewinnen die GCK Lions mit 5:2-Treffern gegen die Ticino Rockets – welche zum neunten Mal in Serie verlieren.

Und dies ist das Team der Runde:

Jeffrey Füglister
(EHC Kloten)  
Philip-Michael Devos
(HC Ajoie)  
Lukas Haas
(EHC Olten)
     
Xeno Büsser
(GCK Lions)  
  Victor Oejdemark
(EVZ Academy)  
     
  Simon Rytz
(EHC Olten)
 
Lukas Haas (Bild: EHC Olten).

Maus (und Haas) du hast den Sieg gestohlen …

Stollen Win – gestohlener Sieg. So nennt man einen Sieg, bei dem der Gewinner mindestens zehn Schüsse weniger auf das Tor gefeuert hat, als der Verlierer. Und genau mit einem solchen Sieg ist es dem EHC Olten, den «Power-Mäusen», gelungen, dem Titelverteidiger SC Langenthal in der Playoff-Halbfinalserie den Heimvorteil erneut zu rauben und in der Serie auf 2:1-Siege in Führung zu gehen.

Oltens Playoff-Topskorer Lukas Haas ist an beiden Treffern beteiligt.

Die offizielle Schussstatistik von 40:11 Schüssen windet Olten-Keeper Matthias Mischler ein grosses Kränzchen (Fangquote von 97,5 Prozent) und stellt dem SC Langenthal ein schwaches Effizienzzeugnis aus. Zudem konnte der SCL 11:16 Minuten in Überzahl spielen und nur ein Power-Play-Tor erzielen.

Lukas Haas ist mit 13 Punkten weiterhin Playoff-Topskorer, vor Philip-Michael Devos (HC Ajoie, 12 Punkte) und Silvan Wyss (EHC Olten, ebenfalls 12 Punkte). Weiterhin auf sein erstes Playoff-Tor nach neun Partien wartet Brent Kelly, der sich aber mit 10 Assists vielleicht einfach auch als Gentlemen zeigt, der die Treffer der Mittspieler einleitet, immerhin findet er sich mit dieser Ausbeute in der Top-10 der Torschützenliste.

Ebenfalls wieder vorgelegt haben die SC Rapperswil-Jona Lakers: «Rappi» siegt 3:1 gegen den HC Ajoie. Die Schlussphase wird nach einer längeren 2:0-Führung hektisch, als die Jurassier in der Schlussphase mit einem Feldspieler mehr anstelle von Goalie Dominic Nyffeler auf 2:1 verkürzen. Wenig später aber trifft Jared Aulin für die St. Galler ins leere Tor. Ajoie hat somit eine aussergewöhnliche 1:1-Bilanz was das Spiel ohne Torhüter anbelangt. Dion Knelsen liefert bei allen drei Lakers-Toren einen Assist.

Witziges Detail am Rande: Rapperswil und Olten führen ihre Serien mit 2:1 an. Beide Mannschaften erzielten bisher in den Halbfinals exakt acht Tore. Und Langenthal und Ajoie, die beide somit zurückliegen, kommen auf je sieben Treffer.

 

Und dies ist das Team der Runde:

Konstantin Schmidt

(HC Ajoie)

Dion Knelsen

(SC Rapperswil-Jona Lakers)

Lukas Haas

(EHC Olten)

     
Fabian Maier

(SC Rapperswil-Jona Lakers)

  Claudio Cadonau

(SC Langenthal)

     
  Matthias Mischler

(EHC Olten)

 

 

SCL in Mausefalle – Rappi legt vor

Der SC Langenthal sitzt gegen die Power-Mäuse vorerst in der Mausefalle: Gleich im ersten Spiel ist der Heimvorteil weg, nun muss der SCL auswärts in Olten mindestens einmal gewinnen. Die bisherige Playoff-Geschichte spricht nun zugunsten des Teams aus dem Kanton Solothurn: 4:3 anno 2010 und 4:2 im Jahr 2013. Macht mit der jüngsten Partie eine 9:5-Playoff-Bilanz für den EHCO. Was die Begegnungen im laufenden Jahr anbelangt, hat der SCL die Nase mit 5:4-Siegen die Nase vorn (5:2 in der Qualifikation, 0:1 im Cup und 0:1 nun in den Playoffs).

Früh schockt Ajoies Allzweckwaffe Philipp-Michael Devos die SC Rapperswil-Jona Lakers. Schon in der vierten Minute schiesst der Kanadier die Jurassier am Obersee in die Führung. Zur Spielmitte aber gelingt Corsin Casutt der Ausgleich für die St. Galler. Just 42 Sekunden später fällt auf dem anderen Spielplatz im Halbfinale, im Langenthaler Schoren, das erste Tor: Alban Rexha trifft für seine Mannschaft. Bis zu diesem Zeitpunkt hat der SCL mehr vom Spiel gehabt, nach dem Treffer aber gehörte das Momentum dem Team aus der Dreitannenstadt. Nachdem die Oltner mehrere Gelegenheiten auslassen, erwischt Jeffrey Füglister EHCO-Keeper Matthias Mischler zwischen den Beinen. Insgesamt trifft Langenthals Jeffrey Füglister dreimal, zuletzt in Extremis zum Ausgleich, 19 Sekunden vor dem Ende des dritten Abschnitts. In der Verlängerung setzt sich dann jedoch Olten in der 72. Minute durch.

Die SC Rapperswil-Jona Lakers gewinnen dagegen nach dem erwähnten Rückstand mit 2:1-Toren.

 

Und dies ist das Team der Runde:

Jeffrey Füglister

(SC Langenthal)

MacGregor Sharp

(EHC Olten)

Lukas Haas

(EHC Olten)

     
Jordane Hauert

(HC Ajoie)

  Jorden Gähler

(SC Rapperswil-Jona Lakers)

     
  Melvin Nyffeler

(SC Rapperswil-Jona Lakers)