1. FC Nürnberg mit 300. Sieg in der zweiten Bundesliga – Arminia Bielefeld mit Wucht

Der 1. FC Nürnberg gewinnt zum 300.mal in der 2. Bundesliga. Arminia Bielefeld behält die Tabellenführung durch einen wuchtigen 6:0-Sieg; in den letzten vier Minuten fallen drei Treffer. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • 1. FC Nürnberg mit 300. Sieg in zweiter Bundesliga: In der «ewigen Tabelle» der zweiten Bundesliga erringt der 1. FC Nürnberg seinen 300. Sieg. Der FCN ist liegt in dieser Tabelle auf dem 14. Platz.
  • Drei Tore in acht Minuten: In der vierten Minute schiesst Josef Husbauer Dynamo Dresden in Führung. Doch schon acht Minuten später lieft der spätere Sieger SV Darmstadt 98 mit 2:1-Toren vorne.
  • Daniel Didavi mit Doppelschlag für VfB Stuttgart: Daniel Didavi legt durch seine beiden Tore in der ersten Halbzeit den Grundstein für den 3:0-Sieg für den VfB Stuttgart über Erzgebirge Aue.
  • Lukas Hinterseer trifft doppelt für den Hamburger SV: Innerhalb von 14 Minuten trifft Lukas Hinterseer doppelt für den Hamburger SV. Durch seine beiden Treffer in der 67. und 81. Minute siegt der HSV mit 2:0 gegen den Karlsruher SC.
  • Arminia Bielefeld mit sechs verschiedenen Torschützen: Arminia Bielefeld behält die Tabellenführung durch einen 6:0-Sieg über SSV Jahn Regensburg. Die Tore werden durch sechs verschiedene Spieler erzielt, fünf aus den eigenen Reihen sowie ein Eigentor. In den letzten vier Minuten wurde aus der 3:0-Führung ein 6:0-Sieg.
  • Hannover 96 wieder auf Siegesstrasse: Hannover 96 gewinnt erstmals nach vier sieglosen Partien (3:1-Sieg bei Greuther Fürth)
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt zum zweiten Mal in Folge der 1. FC Nürnberg.
Nürnberg holte bislang neun Meistertitel und vier Pokalsiege (Bild: Wikipedia/Lienhard Schulz).

SC Langenthal erleidet an Urne bittere Heimniederlage

Der SC Langenthal ist der Leuchtturm von Langenthal und des Oberaargaus. Nun ist die Zukunft des Vorzeige-Clubs der Region gefährdet, durch eine Abstimmung. Am 9. Februar entschieden sich rund 55 Prozent gegen die Erhöhung des «Zustupfs» durch die Stadt für den Nachwuchs des SC Langenthal. Dadurch wäre für die bis zu 300 Nachwuchsspieler ihr Lieblingssport tragbarer geworden.

Und dies war «nur» der Gradmesser: Am 15. März geht es nun nahezu um Sein oder Nicht-Sein für den SC Langenthal, dann nämlich kommt der Planungs-Kredit für einen Stadion-Neubau vor das Volk. 55 Prozent «Nein» gegen den Nachwuchs zeigt, dass auch die März-Abstimmung – aus Sicht des Sports – in Gefahr ist.

Die grössten Feinde lauern also nicht in der Fremde. Dort hat der SC Langenthal in der Meisterschaft schon gegen die Grossen gewonnen. Mehrfach beim EHC Kloten, zuletzt mit 3:2 vor wenigen Wochen. Oder beim EHC Biel, zuletzt 2007 im Penaltyschiessen mit 7:6. Oder bei den SC Rapperswil-Jona Lakers mit 3:2 kurz vor dem Titelgewinn 2017. Oder in der Saison 1978/79 beim HC Lugano (4:1). Oder 2012 in Ambri (3:1). Oder sogar insgesamt 12mal beim Lausanne HC – zuletzt mit 4:0 im Jahr 2013, kurz vor die Waadtländer anschliessend den Sprung in die National League schafften. Der SC Langenthal hat auswärts alles besiegt, was nicht niet- und nagelfest war. Die grössten Feinde sitzen also nicht in der Fremde, sondern am eigenen Standort … obschon der SCL alle drei Meistertitel in der eigenen Eishalle feiern konnte (2012 daheim gegen Lausanne, 2017 daheim gegen Rapperswil und 2019 daheim gegen La Chaux-de-Fonds).

Womöglich muss nun das undenkbare bereits angedacht werden. Ein Standort einer neuen Arena in der Nähe aber nicht mehr auf Langenthaler-Boden, sollte das Stimmvolk am 15. März den SC Langenthal sozusagen aus der Stadt jagen. Auf dem Gugelmann-Areal in Roggwil, nahe an der Langenthaler Ostgrenze. Natürlich müsste in Roggwil noch einmal bei «Null» begonnen werden. Doch wenn es am eigenen Ort nicht geht, wäre dies eine der geografisch naheliegendsten Standorte. Und der SC Langenthal wäre kein Einzelfall: Der Lausanne HC spielt NICHT in Lausanne, sondern in Prilly. Die ZSC Lions spielen im eingemeindeten Oerlikon (1934 eingemeindet, 11. Kreis von Zürich). Ambri-Piotta spielt NICHT in Ambri und NICHT in Piotta, sondern in Quinto (Ambri und Piotta gehören zu Quinto). Der HC Lugano spielt NICHT in Lugano, sondern in Porza.

Daniel Gerber

Die Eishalle Schoren des SC Langenthal (Bild: zweiteliga.org).

Swiss-League-Oscars: EHC Visp und SC Langenthal mit bestem Boxplay – EHC Kloten mit den meisten Zuschauern

Der EHC Kloten hat am häufigsten auf das Tor geschossen, der EHC Visp und der SC Langenthal das beste Box-Play und Josephs Troy hat am häufigsten auf das Tor geschossen: Während der dritten Nati-Pause vergibt «zweiteliga.org» die Oscars für aussergewöhnliche und bemerkenswerte Leistungen.

Der Oscar für die am meisten abgegebenen Schüsse … geht an: Josephs Troy vom EHC Visp mit 164 Schüssen, vor Melvin Merola (HC Thurgau) mit 161 Schüssen und Zack Torquato (EHC Winterthur) mit 152 Schüssen.

Der Oscar für die meisten Power-Play-Tore … geht an: Den EHC Kloten mit 43 Toren in Überzahl, gefolgt von den GCK Lions (36 Tore) und den HC La Chaux-de-Fonds (34 Tore).

Der Oscar für das beste Box-Play … geht an: Den EHC Visp mit 89,81 Prozent, gefolgt vom SC Langenthal (86,39 Prozent) und dem EHC Kloten (84,97 Prozent).

Der Oscar für die meisten Pfosten und Lattenschüsse … geht an: Den HC Sierre mit 37 Metalltreffern, gefolgt vom EHC Olten und HC Thurgau mit je 36 Pfosten und Lattenschüssen.

Der Oscar für die am meisten abgegebenen Schüsse als Team … geht an: Den EHC Kloten mit 1473 Schüssen, gefolgt vom HC Ajoie (1395 Schüsse) und dem EHC Olten (1362 Schüsse).

Der Oscar für das grösste Team … geht an: Den HC La Chaux-de-Fonds mit einer Spielergrösse von 181,97 Zentimetern, gefolgt vom HC Ajoie mit 181,43 und dem EHC Winterthur mit 181,36.

Der Oscar für das schwerste Team … geht an: Den EHC Kloten mit 84,43 Kilogramm, gefolgt vom HC Thurgau mit 83,83 und dem HC Ajoie mit 82,96.

Der Oscar für die meisten Zuschauer … geht an: Den EHC Kloten mit 4809 Fans pro Spiel, gefolgt vom EHC Olten mit 2996 und dem EHC Visp mit 2758.

Der Oscar für die am meisten Strafminuten als Team … geht an: Die Ticino Rockets mit 580 Minuten, gefolgt vom EHC Winterthur und dem HC La Chaux-de-Fonds mit je 567 Minuten.

Der Oscar für die am meisten erzielten Short-hander … geht an: Den HC La Chaux-de-Fonds mit acht Short-hander-Toren, gefolgt vom EHC Olten mit sieben. Dem EHC Kloten, dem EHC Visp, dem EHC Winterthur sowie dem HC Ajoie gelangen je sechs.

Der Oscar für die beste Fang-Quote … geht an: Silas Matthys (EHC Olten) mit 92,24 Prozent, gefolgt von Reto Lory (EHC Visp) mit 92,1 und Dominic Nyffeler (EHC Kloten) mit 92,0.

Der Oscar für die meisten Tore … geht an: Jonathan Hazen (HC Ajoie) mit 38 Toren, gefolgt von Mark Van Guilder (EHC Visp) mit 31 Toren sowie Gary Nunn (EHC Olten) mit 30 Treffern.

Der Oscar für die meisten Assists … geht an: Philip-Michael Devos (HC Ajoie) mit 67 Assists, gefolgt von Eric Faille (EHC Kloten) mit 50 sowie Jonathan Hazen (HC Ajoie) mit 41.

Daniel Gerber

Die Lonza-Arena des EHC Visp (Bild: zweiteliga.org).

Hamburger SV schliesst zu Spitze auf – SV Sandhausen beendet lange Serie

Der Hamburger SV wendet einen 0:1-Rückstand in einen 3:1-Erfolg und rückt bis auf einen Zähler an Platz eins heran. Währenddessen beendet der SV Sandhausen eine lange Erfolgsserie mit neun Spielen, in denen immer mindestens ein Punkt geholt wurde. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • SV Sandhausen beendet lange Serie: Durch die 0:2-Pleite gegen den 1. FC Nürnberg beendet der SV Sandhausen eine lange Serie der Ungeschlagenheit: Neun Mal in Folge blieb das Team unbezwungen.
  • Hamburger SV mit grosser Wende: Der Hamburger SV gerät zunächst auswärts beim VfL Bochum in Rückstand. Doch dann gelingen dem HSV innerhalb von 19 Minuten drei Tore, so dass der Aufstiegsaspirant 3:1 siegt, seinen zweiten Rang festigt und bis auf einen Zähler an die Top-Position heranrückt.
  • Dynamo Dresden rückt heran: Dynamo Dresden trotzt auswärts dem 1. FC Heidenheim einen Zähler ab. Durch die Niederlagen der beiden Teams vornedran rückt Dynamo Dresden näher an die direkten Konkurrenten heran, während der 1. FC Heidenheim seinen vierten Rang preisgeben muss.
  • Geführt, spät Punkt gesichert: In der ersten Halbzeit geht der SV Darmstadt durch Serdar Dursun in Führung. Später aber liegt der VfL Osnabrück vorne. In der 84. Minute gelingt dann Felix Platte der 2:2-Ausgleich für den SV Darmstadt, die Vorarbeit leistet Serdar Dursun.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga nach dem 2:0-Erfolg über den SV Sandhausen neu der 1. FC Nürnberg.
Das Volksparkstadion des Hamburger SV (Bild: Wikipedia/Patrick Kiss).

HC Ajoie mit sechs verschiedenen Torschützen zum Cup-Sieg

Der HC Ajoie ringt den HC Davos im Eishockey-Cup-Final nieder. Gleich sechs verschiedene Torschützen ermöglichen den Effort in der Eishalle Malley in Prilly bei Lausanne. Zum Helden avancierte Mathias Joggi, der einst selbst vier Saisons für den HC Davos angetreten war: Mathias Joggi lieferte vor 9284 Zuschauern zwei Treffer – sein zweites Tor sollte sich später als Game-Winning-Goal entpuppen. Bis zur Spielmitte waren die Jurassier auf vier Längen davongezogen.

Und als die Davoser-Aufholjagd zu einem 3:4 herangekommen war, enteilte der HC Ajoie auf einen 7:3-Schlussstand.

Zum dritten Mal setzt sich in der insgesamt 17. Austragung des Cups damit der Unterklassige durch: Servette im Jahr 1959, die SC Rapperswil-Jona Lakers im Jahr 2018 und nun der HC Ajoie. Dieser eliminierte aus seinem Weg zum Titel gleich vier oberklassige Mannschaften: Nach dem 8:2-Erfolg über Wiki-Münsingen folgte ein 4:3 nach Verlängerung gegen den Lausanne HC, im Viertelfinale ein 6:3 gegen die ZSC Lions, im Halbfinale ein 4:3 gegen den EHC Biel und nun im Finale das 7:3 gegen den HC Davos.

Daniel Gerber

Die Malley in Prilly bei Lausanne (Bild: zweiteliga.org).

FC Winterthur mit Torhüter-Tor – FC Schaffhausen verschafft sich Luft

FC Winterthur Goalie Raphael Spiegel ist ein Offensiv-Keeper: Sein Abstoss landet im Tor des FC Chiasso. Und dem FC Schaffhausen gelingt die Wende beim FC Aarau, was dem FCS Luft verschafft. Ausserdem: Stade-Lausanne überholt den FC Altstätten. Ein paar Facts im Round-up zur Challenge League Runde:

  • Goalie Raphael Spiegel trifft für FC Winterthur: FC Winterthur-Keeper Raphael Spiegel kickt weit aus, der Ball berührt den Boden einmal und springt dann zum 3:0 ins Tor des FC Chiasso. Da die Tessiner anschliessend noch zwei Tore schiessen, liefert der Torwart das Game-Winning-Goal.
  • FC Wil gleicht vergeblich aus: Der FC Wil gleicht durch Andrea Padula vergeblich aus. Zuletzt müssen sich die St. Galler gegen Aufsteiger Stade-Lausanne mit 1:2 geschlagen geben.
  • FC Schaffhausen mit Wende gegen FC Aarau: In der ersten Spielhälfte geht der FC Aarau in Führung, im zweiten Abschnitt gelingt Zé Turbo und Hélios Sessolo die Wende. Der Sieg verschafft dem FC Schaffhausen Luft.
  • FC Vaduz schockt GC: Der FC Vaduz gewinnt bei den Grasshoppers mit 2:1-Toren und rückt damit in der Tabelle auf zwei Punkte an die Stadtzürcher heran.
  • Stade-Lausanne überholt FC Altstätten: In der ewigen Tabelle der Challenge League überholt Stade-Lausanne den FC Altstätten. Beide Teams kommen auf 24 Punkte, Stade-Lausanne verfügt aber über das deutlich bessere Torverhältnis.
  • SC Kriens mit Platzverweis: Obschon der SC Kriens ab der 40. Minute nur noch zu zehnt antreten kann, gelingt Lausanne-Sport in der zweiten Spielhälfte «nur» ein Tor, die Waadtländer siegen insgesamt 2:0.
Die Winterthurer Schützenwiese (Bild: Wikipedia/Töröl).

EHC Kloten mit FIGREN-erer Klinge – Möglicher Viertelfinal-Kracher EHC Olten gegen SC Langenthal

Der EHC Kloten verfügt über die FIGREN-ere Klinge: Robin Figren liefert mit dem EHCK einen Kantersieg gegen den SC Langenthal. Durch die Pleite des EHC Olten könnte sich eine Viertelfinalpaarung mit dem SC Langenthal ergeben. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League Runde:

  • EHC Kloten mit der FIGREN-eren Klinge: Schon nach wenigen Minuten legt sich Robin Figren den Puck selbst auf die Back-hand-Seite vor und hebt die Scheibe zur frühen Führung ins Netz. Insbesondere im Mitteldrittel zieht sein Team davon. Der EHC Kloten sichert sich mit einem 1:8-Kantersieg den Qualifikationssieg. Eric Faille zeichnet sich als Doppeltorschütze aus. Trainer Per Hanberg holt diesen somit an dem Ort, wo er letzte Saison Meister wurde … und den EHC Kloten damals mit dem SC Langenthal im Viertelfinale aus den Playoffs warf.
  • Möglicher Derby-Kracher im Viertelfinale: Der SC Langenthal könnte im Viertelfinale dem EHC Olten gegenüberstehen. Es wäre eine Reprise des letztjährigen Halbfinals: Damals setzte sich der SC Langenthal mit 4:2-Siegen über den EHC Olten durch. Der EHC Olten streitet sich jedoch noch mit dem HC Ajoie um den zweiten Rang und hat das vermeintlich einfachere Schlussprogramm.
  • Nelson Chiquet trifft doppelt für GCK Lions: Nelson Chiquet trifft doppelt für die GCK Lions beim 5:4-Erfolg nach Verlängerung beim EHC Olten. Ryan Hayes liefert sogar drei Punkte, zwei Assist sowie den entscheidenden Treffer fünf Sekunden bevor das Penaltyschiessen begonnen hätte.
  • Livio Langenegger schiesst EVZ Academy zum Sieg: Livio Langenegger, der in der laufenden Saison 25mal beim EV Zug zum Einsatz gekommen ist, schiesst dessen Farmteam, die EVZ Academy, zum Sieg über den EHC Winterthur, indem er die Tore drei und vier liefert. Jerome Bachofner zeichnet sich ebenfalls als Doppeltorschütze aus.
  • Troy Josephs führt EHC Visp zum Sieg: Troy Josephs trifft zum 2:2-Ausgleich sowie im Penaltyschiessen zum entscheidenden 2:1 gegen die Ticino Rockets.
  • HC Thurgau hinkt Heimrecht wieder hinterher: Durch die 2:3-Pleite auf eigenem Eis gegen den HC Ajoje rutscht der HC Thurgau wieder auf den fünften Rang zurück. Philip-Michael Devos liefert dabei seinen 67. Saisonassist für den HC Ajoie.
  • Ramon Tanner mit Wende für HC La Chaux-de-Fonds: Ramon Tanner wendet den 0:1-Rückstand gegen den HC Sierre in eine 2:1-Führung für den HC La Chaux-de-Fonds; dieser siegt zuletzt mit 4:2-Toren.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League bleibt erneut der HC Ajoie.
Der EHC Kloten fährt allen davon. Bild: zweiteliga.org

Greuther Fürth siegt dank frühem Doppelschlag – Hannover 96 verspielt Führung spät

Greuther Fürth siegt durch einen frühen Doppelschlag. Und Arminia Bielefeld hilft die Nullnummer auswärts bei Erzgebirge Aue … da der VfB Stuttgart die Punkte ebenfalls teilt, während Hannover 96 in der 90. Minute den Sieg verspielt. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Greuther Fürth mit frühem Doppelschlag: Greuther Fürth siegt mit 2:0-Toren über den SSV Jahn Regensburg. Maximilian Wittek und Havard Nielsen liefern die Siegtreffer bereits in der 11. und 15. Minute.
  • Arminia Bielefeld mit wichtiger Null-Nummer: Bei Erzgebirge Aue kommt Arminia Bielefeld zwar nicht über ein 0:0 heraus. Immerhin kommt damit aber einer der näher gelegenen Verfolger nicht näher. Und da der VfB Stuttgart ebenfalls Unentschieden spielt, hält sich der «Schaden» in überschaubaren Grenzen.
  • Hannover 96 rutscht wieder aus: Hannover 96 wendet in der 83. und 87. Minute einen 0:1-Rückstand in eine 2:1-Führung gegen den SV Wehen Wiesbaden. Doch vergeblich: in der 90. Minute gelingt dem Aufsteiger der Ausgleich gegen den Absteiger. Hannover 96 kommt damit zum vierten Mal in Serie nicht zu einem Sieg.
  • Wehen Wiesbaden zieht an ESV Ingolstadt vorbei: Der SV Wehen Wiesbaden überholt den ESV Wiesbaden. Beide Teams kommen in der «ewigen Tabelle» auf 92 Punkte. Wegen dem besseren Torverhältnis liegt aber der SV Wehen Wiesbaden vor dem mittlerweile zum FC Ingolstadt 04 fusionierten Team auf Rang 98.
  • VfB Stuttgart sichert sich spät einen Zähler: In der 82. Minute gelingt Mario Gomez der 1:1-Ausgleich für den VfB Stuttgart auswärts beim FC St. Pauli.
  • Fabian Reese entscheidet gegen Karlsruher SC: Fabian Reese ist beim 2:0-Sieg von Holstein Kiel gegen den Karlsruher SC an beiden Toren beteiligt. In der 26. Minute trifft er für Holstein Kiel zum 1:0 und fünf Minuten später bereitet er den zweiten Treffer vor.
Das Stadion am Laubenweg von Greuther Fürth (Bild: Wikipedia/Markus Unger).

VfB Suttgart überholt Bayer Leverkusen – SV Sandhausen mit Top-Serie

Der VfB Stuttgart überholt in der ewigen Tabelle Bayer Leverkusen. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • VfB Stuttgart überholt Bayer Leverkusen: In der ewigen Tabelle der zweiten Bundesliga überholt der VfB Stuttgart nun Bayer Leverkusen. Durch den jüngsten Sieg des süddeutschen Teams kommen zwar beide Clubs auf 236 Punkte, der VfB Stuttgart brauchte dazu aber nur 129 Spiele, um auf diesen Wert zu kommen, Bayer Leverkusen deren 152. Mit dem 3:0-Erfolg gegen den 1. FC Heidenheim verschafft sich das Team zudem etwas Abstand auf den vierten Rang.
  • Jahn Regensburg in letzter Sekunde: In der sechsten Minute der Nachspielzeit in der ersten Spielhälfte schiesst Max Besuschkow den SSV Jahn Regensburg das 1:0 gegen Hannover 96 vom Elfmeterpunkt aus.
  • Hannover 96 punktearm: Hannover 96 kommt nicht vom Fleck – zum dritten Mal in Serie bleibt der auf Rang 13 platzierte Aufstiegsaspirant ohne Zähler.
  • Kevin Behrens Doppeltorschütze für SV Sandhausen: Kevin Behrens liefert beim 3:1-Erfolg des SV Sandhausen zwei Tore gegen den VfL Osnabrück. Zudem liefert er bei einem weiteren Treffer die Vorarbeit: Er wird gefoult, was zu einem Elfmeter führt.
  • SV Sandhausen mit Top-Serie: Der SV Sandhausen ist seit neun Spielen ungeschlagen – eine Serie, bei der selbst die Top-3-Teams nicht mithalten können.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt der SV Sandhausen.
Blick ins Stadion des VfB Stuttgart (Bild: Wikipedia/RudolfSimon).

Arno Del Curto beflügelt HC La Chaux-de-Fonds – HC Thurgau hält sich auf Rang vier

Arno Del Curto, beflügelt den HC La Chaux-de-Fonds – fehlt aber im Spiel gegen den SC Langenthal und prompt verliert der HCC. Dem HC Thurgau kann wohl nur noch der EHC Visp den vierten Tabellenrang streitig machen. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League Runde:

  • Arno Del Curto beflügelt den HC La Chaux-de-Fonds: Arno Del Curto lebt in Lotzwil, einer Ortschaft direkt neben Langenthal. Beim Duell «seines» HC La Chaux-de-Fonds (er hilft einfach einem Freund, Loic Burkhalter) in Langenthal ist er aber nicht anwesend. Zwar führt der HCC mit 2:0-Toren, doch in den Schlussminuten sorgen Luca Christen und Andrew Clark für die Wende. Trotz dem Sieg ist der vierte Rang wohl nicht mehr zu holen: In den letzten drei Runden müssten auf den HC Thurgau fünf Punkte gut gemacht werden – wegen der negativen Direktbegegnung müsste das Berner Team auf mindestens einen Punkt mehr kommen als die Ostschweizer.
  • Andri Spiller mit zwei Toren für HC Thurgau: Der HC Thurgau ist auf dem Weg, sich das Heimrecht für die Playoffs zu sichern. Nach dem 3:1-Erfolg über die EVZ Academy sollte zumindest der SC Langenthal den HCT nicht mehr abfangen können. Andri Spiller liefert hierbei zwei Treffer für die Ostschweizer.
  • Troy Josephs Doppeltorschütze für EHC Visp: Wohl nur noch der EHC Visp kann dem HCT den vierten Rang streitig machen. Gegen die GCK Lions triumphieren die Walliser mit 5:1-Toren, zwei davon steuert Troy Josephs bei.
  • Kevin Bozon und Thibaut Monnet treffen doppelt für EHC Winterthur: Nach einer langen Durststrecke gewinnt der EHC Winterthur mit 7:1-Toren über die Ticino Rockets. Kevin Bozon und Thibaut Monnet treffen jeweils doppelt. Es ist davon auszugehen, dass diese beiden Teams sich auch in den Playouts gegenüberstehen werden.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League bleibt der HC Ajoie durch den 5:2-Erfolg (Jonathan Hazen trifft doppelt) über den HC Sierre.

Daniel Gerber

Bande des HC La Chaux-de-Fonds (Bild: zweiteliga.org).