SCL will mit zwei Ausländern in die Saison starten

«Wir haben fünf Sturmlinien und vier Verteidiger-Paare sowie mehrere Prospect-Spieler», sagt SCL-Sportchef Kevin Schläpfer. «In unserem Training sind 25 Spieler und wir sind akribisch auf der Suche nach Ausländern, die noch dazustossen sollen. Wir wollen die besten jungen Spieler bei uns integrieren. Das sind grosse Spannende Prozesse. Und wir haben immer noch den Kern, der weiss, wie man Erfolg hat. Nun gilt es eine gute Zusammensetzung zu finden.»

SCL-VR-Chef Gian Kämpf: «Ich gehe davon aus, dass wir eine schnelle Mannschaft sein werden.» Mit Torhüter Colin Stauffacher wird die A-Lizenz beim SCL behalten, damit ein dritter Torhüter zum Kader gehört; Stauffacher wird vorerst in Düdingen eingesetzt. Kevin Schläpfer: «Bei den Ausländern sind wir an drei, vier dran, die sehr interessant sind. Der Markt ist gut, aber wir wollen nicht einfach einen verpflichten, damit wir einen haben, sondern die bestmöglichen, die ins Budget passen.» Gian Kämpf: «Der Markt ist sehr aktiv, auch durch die Try-outs in der AHL.» Möglich ist, dass bereits in dieser Woche ein erster Ausländer unterschreibt.

Kevin Schläpfer: «Das Ziel ist der sechste Rang und die direkte Qualifikation für die Playoffs. Tiefer setzen wir sie nicht. Aber genauer wollen wir uns noch nicht festlegen, bis das Gesicht der Mannschaft endgültig feststeht.»

20 Jahre Swiss-League

Der SC Langenthal befindet sich nun seit 20 Jahren in der Swiss League. Gian Kämpf: «Wir haben viel gelernt. Vom letzten Platz in der ersten Saison bis zu Liga-Qualifikation durften wir alles mitmachen.»

Die Ziele bleiben die gleichen: Zusammen mit erfahrenen Spielern will man junge Athleten fördern.

Eine weitere Freude ist, dass der langjährige Leitwolf und Captain Stefan Tschannen nun Profi-Trainer im Nachwuchs ist. Gian Kämpf: «Er freut sich sehr auf das Training mit den jungen Spielern.» Ausserdem ist das Damen-Team aufgestiegen, «wir haben sechs National-Spielerinnen. Wir sind eines der sieben Teams, die in der höchsten Liga spielen.» Der Verein SCL zählt über 1000 Mitglieder.

Neu ist nicht mehr ein Geschäftsführer installiert, die Aufgaben werden auf verschiedene Schultern verteilt. Christoph Brügger amtet neu als Leiter der Geschäftsstelle.

Mischa von Gunten, Präsident der SCL Nachwuchsabteilung: «Wir haben 13 Nachwuchsteams, wir rechnen zudem mit 40 Hockey-Schülern. Bis und mit U15 wollen wir schweizweit zu den Top-Anbietern gehören.» VR-Mitglied Angela Kölliker: «Nach dem Aufstieg in die höchste Spielklasse wurde das Budget des Damen-Teams gegenüber dem Vorjahr fast verdoppelt. Das Ziel ist, die Top-4 zu erreichen.»

Daniel Gerber

Dank FC Hansa Rostock: Noch kein 0:0 – Jahn Regensburg und 1. FC Heidenheim ohne Gegentor

Der FC Hansa Rostock trifft in der 94. Minute zum 1:0-Auswärtssieg beim HSV. Nach zwei Runden haben der SSV Jahn Regensburg und der 1. FC Heidenheim noch immer kein Gegentor kassiert. Ein paar Facts im Round-up zur Runde in der 2. Bundesliga.

  • Noch kein 0:0 – dank FC Hansa Rostock: In der 94. Minute trifft Kevin Schumacher zum 1:0-Auswärtssieg gegen den Hamburger SV. Dadurch hilft er nicht nur seinem Team zum Sieg, sondern er verhindert auch, dass erstmals in der laufenden Saison ein Spiel torlos 0:0 enden würde. In der ewigen Tabelle überholt Hansa Rostock (neu 432 Punkte und Rang 42) ausserdem Tennis Borussia Berlin (430) Punkte.
  • Weisse Weste: Leader SSV Jahn Regensburg (Torverhältnis 5:0) und der 1. FC Heidenheim (4:0) haben als einzige Teams in der Liga noch kein Gegentor kassiert.
  • Noch ohne Tor: Eintracht Braunschweig hat als einziges Team nach zwei Runden noch kein Tor erzielt.
  • 1200. Tor kassiert: Der SV Darmstadt 98 hat beim 2:1-Sieg über den SV Sandhausen das 1200. Gegentor in der 2. Bundesliga kassiert. Das Gesamttorverhältnis des SV Darmstadt 98 lautet nun 1377:1200.

SC Paderborn, HSV und Jahn Regensburg dürfen auf Top-3-Rang schielen

Nach einem 5:0 über den Karlsruher SC liegt der SC Paderborn auf dem ersten Tabellenrang in der 2. Bundesliga. Zweiteliga.org durchforstete die Archive und fand heraus, wie viel Wert in der Endabrechnung die «Pole-Position» war.

Rang eins nach einer Runde bedeutete in den vergangenen elf Saisons in drei Fällen der Aufstieg (SC Freiburg, Hannover 96 sowie 1. FC Nürnberg). In einem Fall schaffte der erste Leader der Saison auch den Gesamttriumpf. In zwei weiteren Fällen wurde zudem der Relegationsrang erreicht.

Ebenfalls zu beobachten ist: Wer am ersten Spieltag führte, schaffte den Verblieb in der 2. Bundesliga mit einer Ausnahme (Dynamo Dresden) immer. Der Leader des ersten Spieltags war nur in drei Fällen nicht in der Top-10 rangiert, sowohl Erzgebirge Aue und der SSV Jahn Regensburg klassierten sich jeweils auf dem zwölften Rang und Dynamo Dresden auf Rang 16 (Abstieg via Relegation). Der Hamburger SV und der SSV Jahn Regensburg liegen mit je einem 2:0-Sieg zum Auftakt gleich hinter dem SC Paderborn.

Rang 1 nach 1 RundeSchlussrangSaisonStatus
    
SC Paderborn?  
FC St. Pauli und Dynamo Dresden5. und 16.2021/22 
FC Erzgebirge Aue12.2020/21 
1.FC Heidenheim und SSV Jahn3. und 12.2019/20Relegation
Holstein Kiel6.2018/19 
1.FC Nürnberg2.2017/18Aufstieg
Hannover 962.2016/17Aufstieg
SC Freiburg1.2015/16Aufstieg
1.FC Kaiserslautern4.2014/15 
Greuther Fürth3.2013/14Relegation
VfR Aalen9.2012/13 
Eintracht Braunschweig8.2011/12 

Goliath Hamburger SV startet gegen David Eintracht Braunschweig – Arminia Bielefeld mit 15 Legionären

David gegen Goliath: Eintracht Braunschweig mit dem tiefsten Kaderwert empfängt zum Auftakt in der 2. Bundesliga den HSV. Der Hamburger SV war zunächst «unabsteigbar», seit 2018 kämpft das Team nun um die Rückkehr in die Bundesliga. Arminia Bielefeld setzt auf 15 Legionäre, der 1. FC Heidenheim auf nur zwei. Anbei ein paar Facts vor dem Start in die neue Saison.

  • HSV kämpft um Aufstieg: 2018 fand sich der Hamburger SV zum ersten Mal in der 2. Bundesliga wieder. Nun nimmt der HSV den fünften Anlauf um in die Bundesliga aufzusteigen.
  • Höchste Kaderwerte: Der HSV setzt gegenwärtig auf ein Kader, dessen Wert auf 38,08 Millionen Euro geschätzt wird (Zahlen gemäss transfermarkt.de). Gefolgt von Arminia Bielefeld (31,95 Millionen) und SpVgg Greuther Fürth (24,3 Millionen).
  • Tiefste Kaderwerte: Den tiefsten Kaderwert hat Eintracht Braunschweig mit 7,73 Millionen gefolgt vom 1. FC Kaiserslautern (9,53 Millionen) und dem 1. FC Magdeburg (10,1 Millionen).
  • David gegen Goliath: In der ersten Runde empfängt Eintracht Braunschweig (7,73 Millionen) den HSV (38,08 Millionen).
  • Meiste Legionäre: Die meisten Legionäre im Kader zählt Arminia Bielefeld mit 15, gefolgt vom FC St. Pauli (12) und dem HSV (11).
  • Wenigste Legionäre: Der FC Heidenheim verfügt gegenwärtig um zwei Legionäre im Kader, gefolgt vom 1. FC Kaiserslautern sowie Eintracht Braunschweig mit je vier und dem 1. FC Nürnberg mit fünf.

SC Langenthal und EHC Winterthur mit wenig Spielern, EHC Visp bereits mit 26

Die Swiss-League-Teams sind bei der Kaderplanung völlig unterschiedlich unterwegs. Während der SC Langenthal bislang offiziell 13 Spieler verpflichtet hat, werden beim EHC Visp gegenwärtig bereits 26 aufgeführt (Quelle eliteprospects).

Bei diversen Teams dürften noch Athleten von Partner-Teams dazustossen. Zweiteliga.org liefert die Grafik dazu (Siehe Titelbild) sowie ein paar ausgewählte Rubriken:

Meiste Spieler: Der EHC Visp zählt gegenwärtig 26 Spieler und bei den Ticino Rockets tummeln sich gemäss Webseite der Rockets nicht weniger als 25 Spieler.

Wenigste Spieler: Beim SC Langenthal finden sich gegenwärtig 13 Spieler unter Vertrag, weitere sind aber im Try-out. Am zweitwenigsten hat bislang der EHC Winterthur mit 18 verpflichtet.

Meiste Torhüter: Die Ticino Rockets zählen 5, der EHC Visp 3 alle anderen 2.

Wenigste und meiste Verteidiger: Der EHC Basel und SC Langenthal haben mit je fünf Verteidigern am wenigsten. Der HC Sierre mit neun am meisten.

Wenigste und meiste Stürmer: Der SC Langenthal zählt mit sieben Stürmern am wenigsten, gefolgt vom EHC Winterthur mit neun. Am meisten im Kader haben gegenwärtig der EHC Basel und der HC La Chaux-de-Fonds mit je 16.

Hertha BSC und 1. FC Kaiserslautern gehören zu Siegern in «ewiger Tabelle»

Hertha BSC und der 1. FC Kaiserslautern sind die Gewinner der Relegationsspiele, Dynamo Dresden und der HSV die Verlierer. Ein paar spannende Facts zeigen sich dadurch in den «ewigen Tabellen» der Relegation zur Bundesliga, respektive zur 2. Bundesliga.

  • Aus der Sicht des HSV: Der Hamburger SV musste nach einem 1:0-Sieg bei Hertha BSC im Rückspiel eine 0:2-Heimniederlage einstecken. Somit verbleibt der HSV in der 2. Bundesliga. Von den 39 Teams die je Relegationsspiele zur Bundesliga bestritten haben, ist der HSV nun das Team, das am sechstmeisten Punkte sammelte (der 1. FC Saarbrücken konnte überholt werden). Die Freude freilich dürfte sich in Grenzen halten.
  • Aus der Sicht von Hertha BSC: Hertha BSC sammelt dadurch gleich wie der HSV 3:3-Punkte. Bislang verfügten die Berliner über einen Zähler (Rang 33). Durch die drei gewonnen Punkte liegt die Mannschaft aus der Hauptstadt nun auf Rang 17; der Verblieb in der Bundesliga dürfte dennoch eine Spur wichtiger sein, als die gewonnen Plätze in der Tabelle.
  • Aus der Sicht des 1. FC Kaiserslautern: Der 1. FC Kaiserslautern holte bei seinem ersten Auftritt in der Relegation vier Punkte und liegt damit gleich auf Rang 9 von nun 17 Teams, die je eine Relegation zur 2. Bundesliga spielten.
  • Aus der Sicht von Dynamo Dresden: Dynamo Dresden holte nur einen Zähler, in den nun total sechs Spielen in einer Relegation zur 2. Bundesliga. Das Team liegt damit auf dem zweiten Rang in der «ewigen Tabelle» mit insgesamt acht Punkten. Dass dabei der VfL Osnabrück (7 Punkte) überholt wurde, dürfte ein schwacher Trost sein.

FC Winterthur, FC Schaffhausen und FC Aarau warten schon lange

Der FC Winterthur, der FC Schaffhausen und der FC Aarau können alle noch in die Super League aufsteigen. Direkte Aufstiege nach einem Abstieg sind dagegen selten. Der aktuelle Absteiger FC Vaduz und der Absteiger der Vorsaison, der FC Thun, verbleiben für mindestens eine weitere Saison in der Super League.

Zweitliga.org durchforstete die vergangenen Saisons, bis zurück ins Jahr 2010. Dabei zeigen sich ein paar spannende Punkte:

  • Langes Warten der verbliebenen drei Aufstiegskandidaten: Der FC Aarau wartet seit mittlerweile sechs Saisons auf den Aufstieg. Der FC Schaffhausen findet sich bereits seit 14 Saisons in der Challenge League und der FC Winterthur konnte seit 1985 nicht mehr in der höchsten Spielklasse mitwirken und wartet somit seit 37 Jahren auf den Aufstieg.
  • Direkter Aufstieg selten: In diesen zwölf Saisons gelang nur zwei Teams der direkte Wiederaufstieg: Dem FC Zürich im Jahr 2017 und Lausanne-Sport im Jahr 2020.
  • Selten zwei Aufsteiger: Nur zweimal gelang der Aufstieg via Barrage (die zwischenzeitlich ausgesetzt worden war): Dem FC Servette im Jahr 2011 und dem FC Vaduz im Jahr 2020.
  • Oft langes Warten: Der FC Lugano musste bis zur Rückkehr in die Super League nicht weniger als 13 Jahre warten, gefolgt von Lausanne-Sport mit neun Jahren (2002 bis 2011).

Von den Teams, die in den letzten Jahren in der Super League antraten, warten (oder warteten) darüber hinaus diese Mannschaften …

AufstiegAufsteiger in SLAbstiegZeit in Challenge LeagueAbsteiger aus SL
     
2021GC20192 SaisonsFC Vaduz
2020Lausanne-Sport und FC Vaduz2018 (L) und 2017 (V)  1 Saison (L) und 3 Saisons (V)Xamax und FC Thun
2019Servette FC20136 SaisonsGC
2018Xamax20126 SaisonsLausanne-Sport
2017FC Zürich20161 SaisonFC Vaduz
2016Lausanne-Sport20142 SaisonsFC Zürich
2015FC Lugano200213 SaisonsFC Aarau
2014FC Vaduz20095 SaisonsLausanne-Sport
2013FC Aarau20103 SaisonsServette FC
2012FC St. Gallen20084 SaisonsXamax
2011Lausanne-Sport und Servette FC2002 (L) und 2004 (S)9 Saisons (L) und 7 Saisons (S)FC St. Gallen und AC Bellinzona
2010FC Thun20082 SaisonsFC Aarau

EHC Olten überholt EHC Visp in ewiger Playoff-Liste, EHC Kloten mit bestem Schnitt

In der Swiss League (früher National-Liga B werden seit der Saison 1993/94 Playoff-Viertelfinals ausgetragen. Exklusive errechnet «zweiteliga.org» jeweils die Playoff-Rangliste (Titel: 4 Punkte, Finale: 3, Halbfinale: 2, Viertelfinals: 1).

HC La Chaux-de-Fonds baut Führung aus

Der HC La Chaux-de-Fonds baut die Führung auf 42 Punkte aus. Dies weil der EHC Visp nicht über das Viertelfinale hinauskam und er EHC Olten das Finale nicht gewinnen konnte.

Leader und Drittplatzierter gewannen Finale noch nie(!)

Der EHC Olten rückt auf den dritten Rang vor und ist somit Punktegleich mit dem zweitklassierten Lausanne HC; welcher aber den deutlich besseren Punkteschnitt pro Saison hat. Bei der Gesamtpunktzahl dürfte der EHCO nächste Saison die Waadtländer allerdings ablösen und den zweiten Rang übernehmen. Etwas haben Leader HC La Chaux-de-Fonds und der drittplatzierte EHC Olten gemeinsam: Beide Teams holten den Titel noch nie, trotz zusammengezählt mehr als zehn Final-Teilnahmen.

Weiterhin ohne Zähler bleiben von den aktuellen Swiss-League-Teams nur der EHC Winterthur sowie die Ticino Rockets.

EHC Kloten führt bei Punkteschnitt

Wird die Tabelle nach dem Punkteschnitt pro Saison geordnet, liegen die SC Rapperswil-Jona Lakers (3,5) an erster Stelle, gefolgt von den SCL Tigers (2,83), dem Lausanne HC (2,6) und dem EHC Biel (2,54).

Berücksichtig man einzig die Clubs, die aktuell in der Liga antreten liegt der EHC Kloten mit 2,5 Punkten an der Spitze, gefolgt vom SC Langenthal (1,75), dem EHC Visp (1,65), dem HC La Chaux-de-Fonds (1,61) und dem EHC Olten (1,39).

Daniel Gerber

RangTeamAnzahl SaisonsPlayoffs verpasstViertel-finalsHalb-finalsFinalsB-MeisterPlayoff PunkteSchnitt pro Saison
          
1HC La Chaux-de-Fonds2631157* 421,61
2Lausanne HC15 4335392,6
3EHC Olten2841374 391,39
4EHC Visp23113432381,65
5SC Langenthal20278 3351,75
6EHC Biel13 3424332,54
7HC Ajoie24688 2321,33
8GCK Lions30101233* 270,9
9HC Thurgau279136  250,92
10HC Sierre185913 201,11
11SCL Tigers6  312172,83
12EHC Chur12442 2161,33
13SC Rapperswil-Jona Lakers4   22143,5
14EHC Basel1044  2121,2
15Red Ice Martigny14563  120,85
16EHC Kloten4 1111102,5
17SC Herisau614  181,33
18Servette HC7312 181,14
19EVZ Academy642   20,33
20Forward Morges1 1   11
21EHC Winterthur77    00
25Ticino Rockets66    00
22EHC Bülach22    00
23HC Luzern22    00
24Neuchatel Young Sprinters22    00
          

*1996 wurde kein Final ausgetragen: GC und La Chaux-de-Fonds trugen beide eine Drei-Team-Liga-Qualifikation mit dem Letzten der NLA (Lausanne HC) aus. Der HCC schaffte den Aufstieg.

2020 wurde aufgrund der Corona-Pandemie die Meisterschaft nach dem Viertelfinale abgebrochen.

EHC Olten fast im Finale – EHC Kloten gegen HC Thurgau erstmals vorne

Dem EHC Olten ist eigentlich schon im Finale, der EHC Kloten führt in der Serie gegen den HC Thurgau erstmals.Alle Infos im Round-up zur Swiss League.

  • EHC Olten gemäss Geschichte schon im Finale: Noch nie wurde in der Geschichte der Playoffs in der Swiss League jemals ein 0:3-Rückstand in einer Serie noch gewendet. Der EHC Olten steht somit eigentlich bereits im Finale.
  • EHCO nie im Rückstand: In der 24. Minute ging der EHCO nach einem torlosen Startdrittel in Führung. Zwar gelang dem HC La Chaux-de-Fonds noch der Ausgleich, doch den erneuten Führungstreffer durch Daniel Eigenmann vermochte das Team aus dem Neuenburger Jura nicht mehr auszugleichen. Vor 4355 Fans gehen die Dreitannenstädter damit den womöglich entscheidenden Schritt in Richtung Finale (siehe oben: Noch nie wurde eine 3:0-Serien-Führung in der Swiss League noch gewendet).
  • EHC Kloten erstmals deutlich: Nach zwei ausgesprochen knappen Spielen in der Serie zwischen dem EHC Kloten und dem HC Thurgau setzt sich das Team aus der Flughafenstadt zum ersten Mal deutlich durch. Robin Figren glänzt in diesem Duell als Doppeltorschütze sowie als Assistgeber. Vergeblich trifft auch Jonathan Ang doppelt – einmal mittels Penalty und einmal im Power-Play. Somit liegt der EHCK zum ersten Mal in dieser Halbfinal-Serie vorne (2:1).

HC Thurgau rockt weiter, EHC Olten siegt – SC Langenthal (noch) mit Krone

Der HC Thurgau siegt zum Start der Playoff-Halbfinals auswärts beim EHC Kloten. Der EHC Olten setzt sich dagegen daheim gegen den HC La Chaux-de-Fonds durch – und der bereits ausgeschiedene SC Langenthal ist immer noch das Team innerhalb der Swiss League, das den Titel zuletzt gewonnen hat und noch in der Liga verblieben ist (bekanntlich spielt der HC Ajoie mittlerweile in der National League). Alle Infos im Round-up zur Swiss League.

  • HC Thurgau stielt Sieg beim EHC Kloten: Trotz 54:29 Schüssen für den EHC Kloten siegt zuletzt der HC Thurgau (= Stolen Win) mit 3:2-Toren in der Verlängerung. Zunächst treffen Jonathan Ang und Jan Petrig im Power-Play für die Ostschweizer und formen dabei einen 0:1-Rückstand in eine 2:1-Führung. Und Adam Rundqvist sorgt in Unterzahl für den Entscheid für das Team von Stephan Mair. Der HCT führt somit in der Serie mit 1:0-Siegen.
  • EHC Olten liegt vorne: Der EHC Olten erarbeitet sich ein deutliches Chancenplus und siegt zuletzt mit 3:1-Toren gegen den HC La Chaux-de-Fonds. Der EHCO liegt somit in dieser Halbfinal-Serie mit 1:0-Siegen vorne.
  • SC Langenthal trägt Krone (noch): Der SC Langenthal holte den Titel im Jahr 2019. Somit ist der SCL das Team, das den Titel zuletzt holte und noch in der Liga geblieben ist – was bei einem Titelgewinn durch den EHC Kloten oder EHC Olten weiterhin so bleiben würde, da diese beiden Teams nach dem Gewinn der Meisterschaft die Liga ebenfalls verlassen würden. Würde aber der HCT den Titel holen, wäre der SCL das Team, welches jeweils gegen diese Mannschaft ausgeschieden ist, die anschliessend den Titel holte (2021 gegen Ajoie und 2022 – im Falle eines HCT-Titels – eben gegen den HCT).