SV Darmstadt, 1. FC Heidenheim und FC St. Pauli mit günstigen Teams in Top-3

Der FC St. Pauli, der SV Darmstadt und der 1. FC Heidenheim verfügen was den Marktwert anbelangt, nicht über die teuersten Teams. Dennoch liegen diese drei Mannschaften auf den ersten drei Rängen – ein paar Facts rund um die aktuelle Runde.

  • Günstig auf Rang 1 bis 3: Der FC St. Pauli liegt – was den geschätzten Marktwert von rund 25 Millionen Euro betrifft – laut dem Portal «Transfermarkt» auf dem sechsten Rang; in der Tabelle aber auf Position 1. Gefolgt vom SV Darmstadt auf Rang 2. Dies mit einem Marktwert von rund 18,3 Millionen Euro (Rang 8 betreffend Marktwert) und dem 1. FC Heidenheim auf Rang 3 (Marktwert ca. 17,7 Millionen, Marktwert-Rang 9).
  • «Teure» Teams noch nicht auf Touren: Die «teuersten» Mannschaften liegen teils deutlich dahinter: Der SV Werder Bremen stellt mit über 39 Millionen die teuerste Equipe, findet sich in der Tabelle aber «nur» auf Rang 4. Auf den Positionen 2 und 3 der «teuersten» Teams liegen der Hamburger SV (35,5 Millionen) und der FC Schalke 04 (32 Millionen), in der Tabelle reihen sie sich direkt hinter Werder Bremen auf den Rängen 5 und 6 ein.
  • Günstigste Teams ganz hinten: Die Mannschaften, die in der Tabelle auf den Rängen 16, 17 und 18 liegen, finden sich auf der Marktwert-Tabelle auf den Rängen 14, 16 und 17.
  • Grösste Diskrepanz: Die wohl grösste Diskrepanz liegt bei Fortuna Düsseldorf: Mit dem viertteuersten Kader liegt dieses Team auf dem 14. Rang.

HSV, Schalke, Nürnberg, Heidenheim und Werder Bremen – Höhenflug innerhalb eines Punktes

Stau vor Rang 3: Der Hamburger SV, Schalke 04, der 1. FC Nürnberg, der 1. FC Heidenheim sowie der SV Werder Bremen liegen innerhalb von nur einem Zähler auf den Rängen drei bis sieben und nur mit einem Zähler weniger folgt bereits Jahn Regensburg – für Spannung in der Rückrunde ist gesorgt.

  • Dicht beieinander: Nur ein einziger Punkt trennt die Teams der Ränge drei bis sieben: Der Hamburger SV, Schalke 04, der 1. FC Nürnberg, der 1. FC Heidenheim sowie der SV Werder Bremen liefern sich gegenwärtig ein Kopf an Kopf Rennen. Und gleich dahinter folgen Jahn Regensburg und der SC Paderborn, der zwar auf Rang neun liegt, aber nur einen Zähler Rückstand auf den dritten Platz hat.
  • Viele Torschüsse: Gegenwärtig am häufigsten auf das Tor schiessen Schalke 04 (298 Schüsse), gefolgt vom SV Werder Bremen (292) und Holstein Kiel (276).
  • Zweikampfstark: Am meisten Zweikämpfe gewonnen hat der SSV Jahn Regensburg (2058), gefolgt vom SC Paderborn (2032) und dem FC Schalke 04 (2024).
  • Weit gelaufen: Die grössten Laufdistanzen legte der 1. FC Heidenheim zurück (2141 Kilometer), gefolgt vom Hamburger SV (2117) und dem SSV Jahn Regensburg (2111).
  • Passquote über 80 Prozent: Am meisten Pässe kommen beim Hamburger SV an (86,2 Prozent) sowie bei Holstein Kiel (84,5) und Fortuna Düsseldorf (82,6).

Jahn Regensburg kann Aufstieg planen, Erzgebirge Aue in Gefahr

Statistisch gesehen kann der SSV Jahn Regensburg den Aufstieg bereits planen. Und Erzgebirge Aue muss sich äusserst in Acht nehmen. Nach acht Runden ist rund ein Viertel der Saison in der 2. Bundesliga gespielt. Zweitliga.org liefert die Fakten, was in den letzten Jahren nach acht Runden mit dem jeweiligen Erstklassierten geschah und wo sich das Schlusslicht der Tabelle jeweils einordnen musste.

Aufstieg oder Relegation in Griffweite für SSV Jahn Regensburg

Die Facts zeigen: Der SSV Jahn Regensburg kann bereits ein wenig in Richtung Aufstieg schielen. Denn in sechs Fällen stieg das Team, das am achten Spieltag auf Rang 1 lag auf und in zwei weiteren Fällen (Eintracht Braunschweig und Greuther Fürth) konnte das jeweilige Team zuletzt die Relegation spielen (beide Teams schafften den Aufstieg jedoch nicht). Ausserdem: In drei der vier vergangenen Saisons stieg die Mannschaft, die nach acht Runden auf Rang eins lag, jeweils auf.

Erzgebirge Aue in Gefahr

Am anderen Ende der Tabelle steht Erzgebirge Aue in Abstiegsgefahr. In sechs der letzten zehn Saisons stieg die Mannschaft, die nach acht Spieltagen auf dem letzten Rang war, auch aus der 2. Bundesliga in die 3. Liga ab (der MSV Duisburg in einem Falle von Rang elf aus infolge eines Lizenzentzugs). In den letzten vier Saisons geschah dies sogar ausnahmslos.

SaisonRang 1 nach 8 RundenAufstiegRang 1 zuletztRang 18 nach 8 RundenAbstiegRang 18 zuletzt
       
2021/22Jahn Regensburg  Erzgebirge Aue  
2020/21Hamburger SVNeinVfL BochumWürzburger KickersJaWürzburger Kickers
2019/20StuttgartJaArminia BielefeldWehen WiesbadenJaDynamo Dresden
2018/19KölnJaKölnDuisburgJaDuisburg
2017/18DüsseldorfJaDüsseldorfKaiserslauternJaKaiserslautern
2016/17BraunschweigNein (Relegation verloren)StuttgartSt. PauliNeinKarlsruher SC
2015/16BochumNeinFreiburgDuisburgJaPaderborn
2014/15IngolstadtJaIngolstadtFSV FrankfurtNeinVfR Aalen
2013/14Greuther FürthNein (Relegation verloren)KölnIngolstadtNeinEnergie Cottbus
2012/13BraunschweigJaHertha BSCDuisburgJa (Rang 11 aber Lizenz-Entzug)Jahn Regensburg
2011/12Greuther FürthJaGreuther FürthBochumNeinHansa Rostock

Hamburger SV, der Karlsruher SC und 1. FC Heidenheim sorgen mit Auswärtssiegen für Spannung

Mit ihren Auswärtserfolgen sorgen der Hamburger SV, der Karlsruher SC und der 1. FC Heidenheim für besondere Spannung: Diese drei Mannschaften liegen auf den Rängen fünf, sechs und sieben und kommen durch ihre Triumphe auf je zwölf Punkte in der Tabelle.

Dabei war die Aufgabenstellung gar nicht so einfach: Der Hamburger SV musste beim ambitionierten SV Werder Bremen ran (2:0 für den HSV), der 1. FC Heidenheim gastierte beim SV Sandhauen, der unbedingt Zähler brauchte (3:1 für den 1. FCH) und der Karlsruher SC reiste zu Absteiger Schalke 04 (2:1 für den KSC).

Weil gleichzeitig Jahn Regensburg auswärts bei Fortuna Düsseldorf nicht drei Punkte holt, hat der Erstklassierte in der Rangliste (der SC Paderborn) 14 Punkte; bei einem Sieg wäre Jahn Regensburg auf 16 Zähler gekommen. Dadurch trennen nur gerade zwei Punkte die Mannschaften der Ränge eins und sieben.

Und mit Werder Bremen (elf Punkte) und Schalke 04 (zehn Punkte) liegen die Absteiger zwar optisch «nur» im Mittelfeld, was die Punkteausbeute angeht, ist die Distanz zur Spitze gegenwärtig überschaubar.

Jahn Regensburg und SC Paderborn – Von Jägern zu Gejagten

Jahn Regensburg und der SC Paderborn belegen die Ränge eins und zwei; der SC Paderborn punktegleich mit Werder Bremen. Die beiden Mannschaften sind in der 2. Bundesliga somit von Jägern zu Gejagten geworden. Unter anderem zeichnen sich diese beiden Mannschaften durch eine enorme Effizienz aus, wie die Statistiken nun nach doch schon sechs Runden untermauern.

  • Starke Auswertung der Chancen: Jahn Regensburg schoss 93mal auf das Tor und der SC Paderborn nur 70mal. Führend sind hier Werder Bremen (102 Schüsse) und der HSV und Fortuna Düsseldorf mit je 99 Schüssen. Der SSV (14 Tore) und der SC Paderborn (12) machten wesentlich mehr aus ihren Chancen: Jeder 6,6. Schuss (SSV) respektive jeder 5,8. Schuss (SC) ist ein Tor. Anders als bei Werder Bremen (9,2), dem HSV (9,9) und Fortuna Düsseldorf (12,3).
  • Viele Kilometer gelaufen: Beide Teams gehören zu den Vielläufern: Die Jahn-Spieler legten 700 Kilometer zurück (Rang 4) und jene von Paderborn 693 (Rang 8). Am meisten lief der HSV (710) vor dem 1. FC Heidenheim (709).
  • Passquote über 80 Prozent: Bei beiden Teams liegt die Passquote über 80 Prozent. Paderborn kommt auf 82,5 Prozent und Jahn Regensburg auf 81,8. Spitzenreiter ist der HSV mit 87,5 Prozent.
  • Viele Zweikämpfe gewonnen: Beide Mannschaften gewannen bislang je 671 Zweikämpfe, der drittbeste Wert der Liga. Nur Schalke 04 (716 Zweikämpfe gewonnen) und Dynamo Dresden (674) haben noch mehr gewonnen.

Schalke 04 und Werder Bremen – gekommen um zu bleiben

Spitzenreiter SSV Jahn Regensburg empfängt Schalke 04. Der Absteiger kämpft bereits darum nicht in ins hintere Mittelfeld abzurutschen. Nicht anders geht es dem zweiten Absteiger Werder Bremen. Beide Teams haben vier Zähler aus den drei ersten Partien geholt, während SSV Jahn Regensburg gleich alle neun bisher möglichen Punkte ins Trockene gebracht hat. Ähnlich wie der nächste Gegner von Werder Bremen: Der Karlsruher SC holte sieben Punkte aus den drei ersten Partien und liegt auf Rang zwei.

Der Anspruch von Werder Bremen und Schalke 04 sind klar: Zurück in die Bundesliga. Doch ähnliche Gedanken machte man sich auch schon beim Hamburger SV. Und nicht nur da. Aber die Geschichte der 2. Bundesliga lehrt, dass weniger als 40 Prozent der Absteiger den direkten Wiederaufstieg schaffen. Und schon das ein und andermal gelang keinem von drei Absteigern der direkte Wiederaufstieg (2009/10 blieben Arminia Bielefeld, Energie Cottbus und der Karlsruher SC allesamt unten und 2000/01 ebenfalls Arminia Bielefeld, MSV Duisburg und SSV Ulm).

Waren Saisons ohne direkten Wiederaufsteiger bisher Ausnahme-Erscheinungen, so häuften sich in den letzten paar Jahren die Saisons ohne direkten Wiederaufsteiger.

Auch in der vergangenen Saison 2020/21 konnte kein direkter Wiederaufstieg realisiert werden: Fortuna Düsseldorf und der SC Paderborn blieben beide unten, ebenso in der Saison 2017/18 mit dem FC Ingolstadt 04 sowie dem SV Darmstadt 98. In der Saison 2014/15 blieben überdies Eintracht Braunschweig und der 1. FC Nürnberg beide unten und in der Saison 2013/14 Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf.

In der Regel dauert es mehrere Jahre, bis es einem Team gelingt, in die höchste Liga zurückzukehren.

Die Stadien von Werder Bremen und Schalke 04 (Grafik: zweiteliga.org/Bilder: Wikipedia).

Warum Dynamo Dresden und FC St. Pauli auf Top-3-Rang schielen dürfen

Nach je einem 3:0 Sieg teilen sich Dynamo Dresden und der FC St. Pauli den ersten Tabellenrang. Zweiteliga.org durchforstete die Archive und fand heraus, wie viel Wert in der Endabrechnung die «Pole-Position» war.

Rang eins nach einer Runde bedeutete in den vergangenen zehn Saisons in drei Fällen der Aufstieg (SC Freiburg, Hannover 96 sowie 1. FC Nürnberg). In nur einem Fall schaffte der erste Leader auch den Gesamttriumpf.

Ebenfalls zu beobachten ist: Wer am ersten Spieltag führte, schaffte den Verblieb in der 2. Bundesliga immer. Der Leader des ersten Spieltags war nur in zwei Fällen nicht in der Top-10 rangiert, sowohl Erzgebirge Aue und der SSV Jahn Regensburg klassierten sich jeweils auf dem zwölften Rang.

 

Rang 1 nach 1 Runde Schlussrang Saison Status
       
Dynamo Dresden und FC St. Pauli ? 2021/22  
FC Erzgebirge Aue 12. 2020/21  
1.FC Heidenheim und SSV Jahn 3. und 12. 2019/20 Relegation
Holstein Kiel 6. 2018/19  
1.FC Nürnberg 2. 2017/18 Aufstieg
Hannover 96 2. 2016/17 Aufstieg
SC Freiburg 1. 2015/16 Aufstieg
1.FC Kaiserslautern 4. 2014/15  
Greuther Fürth 3. 2013/14 Relegation
VfR Aalen 9. 2012/13  
Eintracht Braunschweig 8. 2011/12  

Dynamo Dresden und der FC St. Pauli führen zum Saisonauftakt (Grafik: zweiteliga.org / Bilder: Wikipedia).

Holstein Kiel und FC Ingolstadt 04 – zwei Teams auf einer Mission

Holstein Kiel und der FC Ingolstadt 04 sind beide auf einer Mission. Beim Relegations-Hinspiel überrannte der FC Ingolstadt 04 den VfL Osnabrück gleich mit 3:0-Toren und Holstein Kiel legte gegen den 1. FC Köln mit 1:0 vor. Die Facts vor den Rückspielen:

  • Holstein Kiel: Spielte bislang drei Relegationsspiele zur Bundesliga. Der Erfolg über Köln war der erste Sieg – in der «ewigen Tabelle» der Relegation zur Bundesliga liegt Holstein Kiel nach dem Hinspiel auf Rang 23 (von total 39 Teams, die je eine Relegation spielten). Aber von bisher 22 Relegations-Kämpfen konnte in 16 Fällen der Bundesligist den Klassenerhalt schaffen.
  • 1. FC Köln: Dem 1. FC Köln droht der erneute Abstieg in die 2. Bundesliga. Das Team bestreitet zum ersten Mal eine Relegation und ist nach der Niederlage somit noch ohne Punkte und liegt auf dem 36. Rang, vor dem 1. FC Kaiserslautern, FC Augsburg und Energie Cottbus, die alle ebenfalls noch keinen Zähler erkämpften, allerdings in allesamt zwei Duellen.
  • FC Ingolstadt 04: Der FC Ingolstadt ist der König der Relegation zur 2. Bundesliga: Bisher bestritt der FC Ingolstadt 04 nun sieben Relegationsspiele und holte dabei in der «ewigen Tabelle» der Relegation zur 2. Bundesliga 15 Zähler (auf Rang 2 folgt Dynamo Dresden mit 4 Spielen und 7 Punkten). Diese Relegation wurde bislang 12mal ausgetragen, 8 Mal erfreute sich der Drittligist über den Aufstieg.
  • VfL Osnabrück: Nach dem 0:3 im Hinspiel sieht es nicht sonderlich gut aus – drei Tore Unterschied gab es bislang nach dem Hinspiel noch nie; der VfL müsste also Geschichte schreiben, um den Klassenerhalt noch zu schaffen; was freilich nicht unmöglich ist. In der ewigen Tabelle liegt Osnabrück auf Rang 8 von total 16 Teams, mit 4 Punkten aus bisher 7 Spielen.
Holstein Kiel und der FC Ingolstadt 04 sind auf der Mission Aufstieg (Grafik: zweiteliga.org/Bilder: Pixabay/Wikipedia).

Hamburger SV zeigt: Den Aufstieg kann man sich oft nicht kaufen

Die Würfel sind gefallen – der Hamburger SV steigt auch in dieser Saison nicht auf. Diese Tabelle von zweiteliga.org zeigt, dass der jeweilige Liga-Krösus in der jüngsten zehn Saisons in der zweiten Bundesliga oft den Aufstieg nicht erreicht hat.

In der Tabelle berücksichtig sind all jene Werte, die über jenem der HSV-Ausgabe 2020/21 liegen, sowie jenes Team, das in der jeweiligen Saison den höchsten Kaderwert auf dem Rasen spazieren führte sowie – falls keine Überschneidungen vorhanden – die jeweiligen Direktaufsteiger (Ränge 1 und 2 / die Zahlen basieren auf transfermarkt.de).

Hier ein paar Facts zur Tabelle unten

  • Höchster Kaderwert bedeutet nicht alles: Wer in den jüngsten zehn Saisons das jeweils den höchsten Kaderwert hatte, holte längst nicht immer den Aufstieg, in vier von zehn Fällen verblieb das jeweilige Team dennoch in der 2. Bundesliga – Platz 1 wurde 3mal erreicht, Rang 2 insgesamt 3mal, Rang 4  wurde 1mal belegt, Rang 5 bislang 1mal, nämlich gegenwärtig durch den Hamburger SV (möglich wäre noch Rang 4). Sogar 2mal reichte es nur für Rang 9 trotz dem höchsten Budget in der jeweiligen Saison (Ingolstadt 04 und 1. FC Nürnberg).
  • Aufsteiger mit tiefem Kaderwert: Von den 30 ausgewerteten Teams der jüngsten zehn Saisons zeigt sich, dass die Aufsteiger oft mit einem relativ «günstigen» Kader unterwegs waren: Nicht weniger als sieben Mannschaften, die in den jüngsten zehn Saisons den ersten Rang in der 2. Bundesliga belegten, verfügten über ein teilweise deutlich günstigeres Kader als der HSV in der laufenden Saison: Insbesondere Arminia Bielefeld (19,1 Millionen) und der FC Ingolstadt 04 (16,53 Millionen) operierten mit dem jeweils nur neunthöchsten Kaderwert in der jeweiligen Aufstiegssaison.
  • Auch 60 Millionen Kaderwert reichen nicht immer: Sogar ein 60-Millionen-Kaderwert reicht nicht zwingend: Dies zeigten Hannover 69 in der Saison 2019/20 mit 61,43 Millionen und Rang 6 sowie der Hamburger SV in der Saison 2018/19 mit 69,93 Millionen und Rang 4. Und mit 51,28 Millionen landete der 1. FC Nürnberg in der vergangenen Saison sogar nur auf Rang 16.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt der SV Darmstadt 98, mit mittlerweile 47 Titeln überholt das Team Hertha BSC und dem MSV Duisburg.
RangVereinSaisonRang im Kaderwert-Ranking der SaisonRang in der TabelleKaderwert
      
11.FC Köln2018/191199,83
2VfB Stuttgart2019/201281,3
3Hamburger SV2018/192469,93
4Hannover 962019/202661,43
5Hamburger SV2019/203455,6
6VfB Stuttgart2016/171152,38
7Eintracht Frankfurt2011/121251,4
81.FC Nürnberg2019/2041651,28
9Hannover 962016/172240,6
10Hertha BSC2012/131138,58
111.FC Kaiserslautern2012/132336,05
12Hamburger SV2020/2115*35,4
13RB Leipzig2015/161235,3
14FC Ingolstadt 042017/181933,18
151.FC Kaiserslautern2013/141432,78
16SC Freiburg2015/162131,1
171.FC Nürnberg2014/151930,95
181.FC Köln2013/143124,95
19Greuther Fürth2020/2143*22,08
20VfL Bochum2020/2161*21,95
211.FC Nürnberg2017/184221,13
22Fortuna Düsseldorf2017/186120,18
23Greuther Fürth2011/126119,58
24Holstein Kiel2020/2192*19,15
25Arminia Bielefeld2019/209119,1
26FC Ingolstadt 042014/159116,53
27Eintracht Frankfurt2012/1312214,6
28SV Darmstadt 982014/1516212,38
29SC Paderborn2013/1415212,25
30SC Paderborn2018/1918210,35
      

*Nach 33 von 34 Runden

Punktekurve zeigt: Holstein Kiel und VfL Bochum räumen ab, Hamburger SV der grosse Verlierer

Diese Grafik zeigt, wie Holstein Kiel, der VfL Bochum und Greuther Fürth ganz gross abgeräumt haben und wie der Hamburger SV komplett abgesackt ist. Denn nach 22 Runden hatte diese vier Teams alle je 42 Zähler und beste Chancen auf die ersten Ränge. Doch ausgerechnet Liga-Krösus HSV bleibt völlig auf der Strecke – und vermutlich eine weitere Saison in der 2. Bundesliga.

  • Gleichstand nach 22 Runden: Bis zu diesem Zeitpunkt war der Hamburger SV nicht weniger als 16 Spieltage auf Rang 1 der Tabelle zu finden. Nach dem 22. Spieltag lag der HSV mit 42 Punkten zusammen mit Holstein Kiel, dem VfL Bochum sowie mit Greuther Fürth gemeinsam an der Spitze.
  • Holstein Kiel und VfL Bochum ziehen davon: Jetzt, zehn Runden später, zeigt sich: Holstein Kiel (59 Punkte) und der VfL Bochum (63 Punkte) sind weggezogen – Holstein Kiel hat noch ein Spiel weniger ausgetragen und könnte sich den Top-3-Rang bereits vor den beiden letzten Runden im Nachtragsspiel gegen den SSV Jahn Regensburg sichern.
  • Greuther Fürth hängt HSV ab: Weil sich auch Greuther Fürth zwei Runden vor Schluss in eine starke Ausgangslage gebracht hat, ist der Hamburger SV in grösster Gefahr, eine weitere Saison in der 2. Bundesliga zu verbleiben.
  • Das Schlussprogramm: Der VfL Bochum tritt noch beim 1. FC Nürnberg an und empfängt noch den SV Sandhausen. Holstein Kiel empfängt noch Jahn Regensburg und reist noch zum Karlsruher SC und trifft in der letzten Runde auf den SV Darmstadt. Greuther Fürth spielt noch beim SC Paderborn und spielt zuletzt noch gegen Fortuna Düsseldorf. Der Hamburger SV tritt noch gegen den VfL Osnabrück an sowie gegen Eintracht Braunschweig.
  • SV Darmstadt ist das Team der Stunde: Der SV Darmstadt ist das Team der Stunde – in den letzten fünf Spielen holte die Mannschaft nicht weniger als 13 Punkte. Damit liegt der SV Darmstadt an erster Stelle, vor dem SC Paderborn (11 Punkte) sowie Holstein Kiel und Fortuna Düsseldorf mit je 10 Zählern.
  • Die besten Torschützen: 1. Simon Terrode (23 Tore / Hamburger SV). 1. Serdar Dursun (21 Tore / SV Darmstadt). 3. Dennis Srbeny (16 Tore / SC Paderborn). 4. Simon Zoller (15 Tore / VfL Bochum). 5. Marvin Ducksch (14 Tore / Hannover 96) und Branimir Hrgota (14 Tore).
  • Die Tabellenspitze: 1. (VfL Bochum (32 Spiele /63 Punkte). 2. Holstein Kiel (31 Spiele/59 Punkte). 3. Greuther Fürth (32/58). 4. Hamburger SV (32/55). 5. Fortuna Düsseldorf (32/53). 6. 1. FC Heidenheim (32/51).
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt der SV Darmstadt 98.
Wie der Hamburger SV seine gute Ausgangslage gegenüber dem VfL Bochum, Holstein Kiel und Greuther Fürth verspielte (Grafik: zweiteliga.org).