Hamburger SV, der Karlsruher SC und 1. FC Heidenheim sorgen mit Auswärtssiegen für Spannung

Mit ihren Auswärtserfolgen sorgen der Hamburger SV, der Karlsruher SC und der 1. FC Heidenheim für besondere Spannung: Diese drei Mannschaften liegen auf den Rängen fünf, sechs und sieben und kommen durch ihre Triumphe auf je zwölf Punkte in der Tabelle.

Dabei war die Aufgabenstellung gar nicht so einfach: Der Hamburger SV musste beim ambitionierten SV Werder Bremen ran (2:0 für den HSV), der 1. FC Heidenheim gastierte beim SV Sandhauen, der unbedingt Zähler brauchte (3:1 für den 1. FCH) und der Karlsruher SC reiste zu Absteiger Schalke 04 (2:1 für den KSC).

Weil gleichzeitig Jahn Regensburg auswärts bei Fortuna Düsseldorf nicht drei Punkte holt, hat der Erstklassierte in der Rangliste (der SC Paderborn) 14 Punkte; bei einem Sieg wäre Jahn Regensburg auf 16 Zähler gekommen. Dadurch trennen nur gerade zwei Punkte die Mannschaften der Ränge eins und sieben.

Und mit Werder Bremen (elf Punkte) und Schalke 04 (zehn Punkte) liegen die Absteiger zwar optisch «nur» im Mittelfeld, was die Punkteausbeute angeht, ist die Distanz zur Spitze gegenwärtig überschaubar.

Jahn Regensburg und SC Paderborn – Von Jägern zu Gejagten

Jahn Regensburg und der SC Paderborn belegen die Ränge eins und zwei; der SC Paderborn punktegleich mit Werder Bremen. Die beiden Mannschaften sind in der 2. Bundesliga somit von Jägern zu Gejagten geworden. Unter anderem zeichnen sich diese beiden Mannschaften durch eine enorme Effizienz aus, wie die Statistiken nun nach doch schon sechs Runden untermauern.

  • Starke Auswertung der Chancen: Jahn Regensburg schoss 93mal auf das Tor und der SC Paderborn nur 70mal. Führend sind hier Werder Bremen (102 Schüsse) und der HSV und Fortuna Düsseldorf mit je 99 Schüssen. Der SSV (14 Tore) und der SC Paderborn (12) machten wesentlich mehr aus ihren Chancen: Jeder 6,6. Schuss (SSV) respektive jeder 5,8. Schuss (SC) ist ein Tor. Anders als bei Werder Bremen (9,2), dem HSV (9,9) und Fortuna Düsseldorf (12,3).
  • Viele Kilometer gelaufen: Beide Teams gehören zu den Vielläufern: Die Jahn-Spieler legten 700 Kilometer zurück (Rang 4) und jene von Paderborn 693 (Rang 8). Am meisten lief der HSV (710) vor dem 1. FC Heidenheim (709).
  • Passquote über 80 Prozent: Bei beiden Teams liegt die Passquote über 80 Prozent. Paderborn kommt auf 82,5 Prozent und Jahn Regensburg auf 81,8. Spitzenreiter ist der HSV mit 87,5 Prozent.
  • Viele Zweikämpfe gewonnen: Beide Mannschaften gewannen bislang je 671 Zweikämpfe, der drittbeste Wert der Liga. Nur Schalke 04 (716 Zweikämpfe gewonnen) und Dynamo Dresden (674) haben noch mehr gewonnen.

Schalke 04 und Werder Bremen – gekommen um zu bleiben

Spitzenreiter SSV Jahn Regensburg empfängt Schalke 04. Der Absteiger kämpft bereits darum nicht in ins hintere Mittelfeld abzurutschen. Nicht anders geht es dem zweiten Absteiger Werder Bremen. Beide Teams haben vier Zähler aus den drei ersten Partien geholt, während SSV Jahn Regensburg gleich alle neun bisher möglichen Punkte ins Trockene gebracht hat. Ähnlich wie der nächste Gegner von Werder Bremen: Der Karlsruher SC holte sieben Punkte aus den drei ersten Partien und liegt auf Rang zwei.

Der Anspruch von Werder Bremen und Schalke 04 sind klar: Zurück in die Bundesliga. Doch ähnliche Gedanken machte man sich auch schon beim Hamburger SV. Und nicht nur da. Aber die Geschichte der 2. Bundesliga lehrt, dass weniger als 40 Prozent der Absteiger den direkten Wiederaufstieg schaffen. Und schon das ein und andermal gelang keinem von drei Absteigern der direkte Wiederaufstieg (2009/10 blieben Arminia Bielefeld, Energie Cottbus und der Karlsruher SC allesamt unten und 2000/01 ebenfalls Arminia Bielefeld, MSV Duisburg und SSV Ulm).

Waren Saisons ohne direkten Wiederaufsteiger bisher Ausnahme-Erscheinungen, so häuften sich in den letzten paar Jahren die Saisons ohne direkten Wiederaufsteiger.

Auch in der vergangenen Saison 2020/21 konnte kein direkter Wiederaufstieg realisiert werden: Fortuna Düsseldorf und der SC Paderborn blieben beide unten, ebenso in der Saison 2017/18 mit dem FC Ingolstadt 04 sowie dem SV Darmstadt 98. In der Saison 2014/15 blieben überdies Eintracht Braunschweig und der 1. FC Nürnberg beide unten und in der Saison 2013/14 Greuther Fürth und Fortuna Düsseldorf.

In der Regel dauert es mehrere Jahre, bis es einem Team gelingt, in die höchste Liga zurückzukehren.

Die Stadien von Werder Bremen und Schalke 04 (Grafik: zweiteliga.org/Bilder: Wikipedia).

Warum Dynamo Dresden und FC St. Pauli auf Top-3-Rang schielen dürfen

Nach je einem 3:0 Sieg teilen sich Dynamo Dresden und der FC St. Pauli den ersten Tabellenrang. Zweiteliga.org durchforstete die Archive und fand heraus, wie viel Wert in der Endabrechnung die «Pole-Position» war.

Rang eins nach einer Runde bedeutete in den vergangenen zehn Saisons in drei Fällen der Aufstieg (SC Freiburg, Hannover 96 sowie 1. FC Nürnberg). In nur einem Fall schaffte der erste Leader auch den Gesamttriumpf.

Ebenfalls zu beobachten ist: Wer am ersten Spieltag führte, schaffte den Verblieb in der 2. Bundesliga immer. Der Leader des ersten Spieltags war nur in zwei Fällen nicht in der Top-10 rangiert, sowohl Erzgebirge Aue und der SSV Jahn Regensburg klassierten sich jeweils auf dem zwölften Rang.

 

Rang 1 nach 1 Runde Schlussrang Saison Status
       
Dynamo Dresden und FC St. Pauli ? 2021/22  
FC Erzgebirge Aue 12. 2020/21  
1.FC Heidenheim und SSV Jahn 3. und 12. 2019/20 Relegation
Holstein Kiel 6. 2018/19  
1.FC Nürnberg 2. 2017/18 Aufstieg
Hannover 96 2. 2016/17 Aufstieg
SC Freiburg 1. 2015/16 Aufstieg
1.FC Kaiserslautern 4. 2014/15  
Greuther Fürth 3. 2013/14 Relegation
VfR Aalen 9. 2012/13  
Eintracht Braunschweig 8. 2011/12  

Dynamo Dresden und der FC St. Pauli führen zum Saisonauftakt (Grafik: zweiteliga.org / Bilder: Wikipedia).

Holstein Kiel und FC Ingolstadt 04 – zwei Teams auf einer Mission

Holstein Kiel und der FC Ingolstadt 04 sind beide auf einer Mission. Beim Relegations-Hinspiel überrannte der FC Ingolstadt 04 den VfL Osnabrück gleich mit 3:0-Toren und Holstein Kiel legte gegen den 1. FC Köln mit 1:0 vor. Die Facts vor den Rückspielen:

  • Holstein Kiel: Spielte bislang drei Relegationsspiele zur Bundesliga. Der Erfolg über Köln war der erste Sieg – in der «ewigen Tabelle» der Relegation zur Bundesliga liegt Holstein Kiel nach dem Hinspiel auf Rang 23 (von total 39 Teams, die je eine Relegation spielten). Aber von bisher 22 Relegations-Kämpfen konnte in 16 Fällen der Bundesligist den Klassenerhalt schaffen.
  • 1. FC Köln: Dem 1. FC Köln droht der erneute Abstieg in die 2. Bundesliga. Das Team bestreitet zum ersten Mal eine Relegation und ist nach der Niederlage somit noch ohne Punkte und liegt auf dem 36. Rang, vor dem 1. FC Kaiserslautern, FC Augsburg und Energie Cottbus, die alle ebenfalls noch keinen Zähler erkämpften, allerdings in allesamt zwei Duellen.
  • FC Ingolstadt 04: Der FC Ingolstadt ist der König der Relegation zur 2. Bundesliga: Bisher bestritt der FC Ingolstadt 04 nun sieben Relegationsspiele und holte dabei in der «ewigen Tabelle» der Relegation zur 2. Bundesliga 15 Zähler (auf Rang 2 folgt Dynamo Dresden mit 4 Spielen und 7 Punkten). Diese Relegation wurde bislang 12mal ausgetragen, 8 Mal erfreute sich der Drittligist über den Aufstieg.
  • VfL Osnabrück: Nach dem 0:3 im Hinspiel sieht es nicht sonderlich gut aus – drei Tore Unterschied gab es bislang nach dem Hinspiel noch nie; der VfL müsste also Geschichte schreiben, um den Klassenerhalt noch zu schaffen; was freilich nicht unmöglich ist. In der ewigen Tabelle liegt Osnabrück auf Rang 8 von total 16 Teams, mit 4 Punkten aus bisher 7 Spielen.
Holstein Kiel und der FC Ingolstadt 04 sind auf der Mission Aufstieg (Grafik: zweiteliga.org/Bilder: Pixabay/Wikipedia).

Hamburger SV zeigt: Den Aufstieg kann man sich oft nicht kaufen

Die Würfel sind gefallen – der Hamburger SV steigt auch in dieser Saison nicht auf. Diese Tabelle von zweiteliga.org zeigt, dass der jeweilige Liga-Krösus in der jüngsten zehn Saisons in der zweiten Bundesliga oft den Aufstieg nicht erreicht hat.

In der Tabelle berücksichtig sind all jene Werte, die über jenem der HSV-Ausgabe 2020/21 liegen, sowie jenes Team, das in der jeweiligen Saison den höchsten Kaderwert auf dem Rasen spazieren führte sowie – falls keine Überschneidungen vorhanden – die jeweiligen Direktaufsteiger (Ränge 1 und 2 / die Zahlen basieren auf transfermarkt.de).

Hier ein paar Facts zur Tabelle unten

  • Höchster Kaderwert bedeutet nicht alles: Wer in den jüngsten zehn Saisons das jeweils den höchsten Kaderwert hatte, holte längst nicht immer den Aufstieg, in vier von zehn Fällen verblieb das jeweilige Team dennoch in der 2. Bundesliga – Platz 1 wurde 3mal erreicht, Rang 2 insgesamt 3mal, Rang 4  wurde 1mal belegt, Rang 5 bislang 1mal, nämlich gegenwärtig durch den Hamburger SV (möglich wäre noch Rang 4). Sogar 2mal reichte es nur für Rang 9 trotz dem höchsten Budget in der jeweiligen Saison (Ingolstadt 04 und 1. FC Nürnberg).
  • Aufsteiger mit tiefem Kaderwert: Von den 30 ausgewerteten Teams der jüngsten zehn Saisons zeigt sich, dass die Aufsteiger oft mit einem relativ «günstigen» Kader unterwegs waren: Nicht weniger als sieben Mannschaften, die in den jüngsten zehn Saisons den ersten Rang in der 2. Bundesliga belegten, verfügten über ein teilweise deutlich günstigeres Kader als der HSV in der laufenden Saison: Insbesondere Arminia Bielefeld (19,1 Millionen) und der FC Ingolstadt 04 (16,53 Millionen) operierten mit dem jeweils nur neunthöchsten Kaderwert in der jeweiligen Aufstiegssaison.
  • Auch 60 Millionen Kaderwert reichen nicht immer: Sogar ein 60-Millionen-Kaderwert reicht nicht zwingend: Dies zeigten Hannover 69 in der Saison 2019/20 mit 61,43 Millionen und Rang 6 sowie der Hamburger SV in der Saison 2018/19 mit 69,93 Millionen und Rang 4. Und mit 51,28 Millionen landete der 1. FC Nürnberg in der vergangenen Saison sogar nur auf Rang 16.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt der SV Darmstadt 98, mit mittlerweile 47 Titeln überholt das Team Hertha BSC und dem MSV Duisburg.
RangVereinSaisonRang im Kaderwert-Ranking der SaisonRang in der TabelleKaderwert
      
11.FC Köln2018/191199,83
2VfB Stuttgart2019/201281,3
3Hamburger SV2018/192469,93
4Hannover 962019/202661,43
5Hamburger SV2019/203455,6
6VfB Stuttgart2016/171152,38
7Eintracht Frankfurt2011/121251,4
81.FC Nürnberg2019/2041651,28
9Hannover 962016/172240,6
10Hertha BSC2012/131138,58
111.FC Kaiserslautern2012/132336,05
12Hamburger SV2020/2115*35,4
13RB Leipzig2015/161235,3
14FC Ingolstadt 042017/181933,18
151.FC Kaiserslautern2013/141432,78
16SC Freiburg2015/162131,1
171.FC Nürnberg2014/151930,95
181.FC Köln2013/143124,95
19Greuther Fürth2020/2143*22,08
20VfL Bochum2020/2161*21,95
211.FC Nürnberg2017/184221,13
22Fortuna Düsseldorf2017/186120,18
23Greuther Fürth2011/126119,58
24Holstein Kiel2020/2192*19,15
25Arminia Bielefeld2019/209119,1
26FC Ingolstadt 042014/159116,53
27Eintracht Frankfurt2012/1312214,6
28SV Darmstadt 982014/1516212,38
29SC Paderborn2013/1415212,25
30SC Paderborn2018/1918210,35
      

*Nach 33 von 34 Runden

Punktekurve zeigt: Holstein Kiel und VfL Bochum räumen ab, Hamburger SV der grosse Verlierer

Diese Grafik zeigt, wie Holstein Kiel, der VfL Bochum und Greuther Fürth ganz gross abgeräumt haben und wie der Hamburger SV komplett abgesackt ist. Denn nach 22 Runden hatte diese vier Teams alle je 42 Zähler und beste Chancen auf die ersten Ränge. Doch ausgerechnet Liga-Krösus HSV bleibt völlig auf der Strecke – und vermutlich eine weitere Saison in der 2. Bundesliga.

  • Gleichstand nach 22 Runden: Bis zu diesem Zeitpunkt war der Hamburger SV nicht weniger als 16 Spieltage auf Rang 1 der Tabelle zu finden. Nach dem 22. Spieltag lag der HSV mit 42 Punkten zusammen mit Holstein Kiel, dem VfL Bochum sowie mit Greuther Fürth gemeinsam an der Spitze.
  • Holstein Kiel und VfL Bochum ziehen davon: Jetzt, zehn Runden später, zeigt sich: Holstein Kiel (59 Punkte) und der VfL Bochum (63 Punkte) sind weggezogen – Holstein Kiel hat noch ein Spiel weniger ausgetragen und könnte sich den Top-3-Rang bereits vor den beiden letzten Runden im Nachtragsspiel gegen den SSV Jahn Regensburg sichern.
  • Greuther Fürth hängt HSV ab: Weil sich auch Greuther Fürth zwei Runden vor Schluss in eine starke Ausgangslage gebracht hat, ist der Hamburger SV in grösster Gefahr, eine weitere Saison in der 2. Bundesliga zu verbleiben.
  • Das Schlussprogramm: Der VfL Bochum tritt noch beim 1. FC Nürnberg an und empfängt noch den SV Sandhausen. Holstein Kiel empfängt noch Jahn Regensburg und reist noch zum Karlsruher SC und trifft in der letzten Runde auf den SV Darmstadt. Greuther Fürth spielt noch beim SC Paderborn und spielt zuletzt noch gegen Fortuna Düsseldorf. Der Hamburger SV tritt noch gegen den VfL Osnabrück an sowie gegen Eintracht Braunschweig.
  • SV Darmstadt ist das Team der Stunde: Der SV Darmstadt ist das Team der Stunde – in den letzten fünf Spielen holte die Mannschaft nicht weniger als 13 Punkte. Damit liegt der SV Darmstadt an erster Stelle, vor dem SC Paderborn (11 Punkte) sowie Holstein Kiel und Fortuna Düsseldorf mit je 10 Zählern.
  • Die besten Torschützen: 1. Simon Terrode (23 Tore / Hamburger SV). 1. Serdar Dursun (21 Tore / SV Darmstadt). 3. Dennis Srbeny (16 Tore / SC Paderborn). 4. Simon Zoller (15 Tore / VfL Bochum). 5. Marvin Ducksch (14 Tore / Hannover 96) und Branimir Hrgota (14 Tore).
  • Die Tabellenspitze: 1. (VfL Bochum (32 Spiele /63 Punkte). 2. Holstein Kiel (31 Spiele/59 Punkte). 3. Greuther Fürth (32/58). 4. Hamburger SV (32/55). 5. Fortuna Düsseldorf (32/53). 6. 1. FC Heidenheim (32/51).
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt der SV Darmstadt 98.
Wie der Hamburger SV seine gute Ausgangslage gegenüber dem VfL Bochum, Holstein Kiel und Greuther Fürth verspielte (Grafik: zweiteliga.org).

Holstein Kiel jetzt nach Verlustpunkt Leader – Hamburger SV muss jetzt zittern

Holstein Kiel liegt jetzt nach Verlustpunkten auf dem ersten Rang. Der Hamburger SV kommt nun ins Zittern. Durch zwei Treffer in der 71. und 73. Minute wendet der SC Paderborn einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Sieg über Fortuna Düsseldorf. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Holstein Kiel ist jetzt nach Verlustpunkten Leader: Bis zur Pause geht Holstein Kiel mit 3:0-Toren in Führung, zuletzt gewinnt das Team mit 3:1 über den VfL Osnabrück. Durch die Pleite von VfL Bochum liegt Holstein Kiel nun nach Verlustpunkten sogar an erster Stelle.
  • SV Darmstadt mit heftigem Schlussspurt: Nach 73 Minuten steht es zwischen SV Darmstadt und VfL Bochum 0:0. Dann geht Bochum in Führung und der SV Darmstadt sorgt mit drei Treffern für eine deutliche Wende, bei welcher Serdar Dursun doppelt trifft.
  • Greuther Fürth gerät ins Stocken: Rodrigo Zalazar liefert die beiden Vorlagen zum 2:1-Erfolg des FC St. Pauli über Greuther Fürth – der Tabellenzweite gerät dadurch etwas in Stocken – zumal Holstein Kiel noch mehrere Nachtragsspiele austragen kann, aber bereits jetzt dicht im Nacken sitzt.
  • Hamburger SV erneut zurückgeworfen: In der 83. Minute verhindert Sonny Kittel mit seinem Ausgleichstor gerade noch die sich anbahnende Niederlage gegen SSV Jahn Regensburg.
  • Kevin Behrens führt SV Sandhausen mit Doppelschlag zum Sieg: Kevin Behrens trifft doppelt für den SV Sandhausen, der mit 4:2-Toren gegen Hannover 96 gewinnt.
  • Drei Tore in 26 Minuten: Nach 26 Minuten führt der 1. FC Nürnberg gegen den 1. FC Heidenheim mit 2:1-Toren um sich letztendlich mit 3:1 durchzusetzen. Tom Krauss schiesst dabei sein 2. Saisontor, Fabian Nürnberger und Johannes Geis je ihr drittes.
  • SC Paderborn zeigt Wende mit Doppelschlag: Durch zwei Tore in der 71. und 73. Minute wendet der SC Paderborn einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Sieg über Fortuna Düsseldorf.
  • Würzburger Kickers in extremis – Erzgebirge Aue in zweiter Halbzeit: Lars Dietz gleicht für die Würzburger Kickers in der 93. Minute zum 2:2-Endstand gegen den Karlsruher SC aus. Erzgebirge Aue sichert sich seine drei Zähler durch zwei Treffer (2:0-Schlussstand) in der zweiten Halbzeit gegen Eintracht Braunschweig.
  • Die besten Torschützen: 1. Serdar Dursun (21 Tore / SV Darmstadt). 2. Simon Terrode (20 Tore / Hamburger SV). 3. Simon Zoller (15 Tore / VfL Bochum). 4. Dennis Srbeny (14 Tore / SC Paderborn). 5. Christian Kühlwetter (13 Tore / 1. FC Heidenheim) und Marvin Ducksch (13 Tore / Hannover 96).
  • Die Tabellenspitze: 1. (VfL Bochum (31 Spiele /60 Punkte). 2. Greuther Fürth (30/54). 3. Hamburger SV (30/51). 4. Holstein Kiel (27 Spiele/49 Punkte).5. Fortuna Düsseldorf (30/49). 6. 1. FC Heidenheim (31/48).
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt der SV Darmstadt 98.
Das Holstein-Stadion (Bild: Wikipedia/Sasquatch).

VfL Bochum steht vor dem Aufstieg – Schalke 04 nächste Saison in 2. Bundesliga

Der VfL Bochum steht vor dem Aufstieg in die Bundesliga, dicht gefolgt (nach Verlustpunkten) von Holstein Kiel. Ab nächster Saison ist Schalke 04 Teil der 2. Bundesliga. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • VfL Bochum steht vor Aufstieg: Nach dem 2:0-Erfolg des VfL Bochum gegen den 1. FC Heidenheim (Robert Zulj leistet zweimal die Vorarbeit) steht das Team dem Aufstieg in die Bundesliga nahe.
  • Schalke 04 könnte die 2. Bundesliga zur Super League machen: Mit Schalke 04 steigt ein ganz grosses Team in die 2. Bundesliga ab. Möglicherweise folgen der 1. FC Köln und falls der Hamburger SV unten bleibt, wird die 2. Bundesliga von den Namen her zur Super League. Schalke 04 spielte bislang fünf Saisons in der zweithöchsten Spielklasse und liegt mit 336 Punkten auf Rang 53 von bislang 127 Teams, die je in der 2. Bundesliga gespielt haben.
  • SC Paderborn gleicht zweimal aus: Der SC Paderborn gleicht beim 2:2 gegen den VfL Osnabrück zweimal aus, einmal nach 13 und einmal nach 6 Minuten.
  • Später Entscheid für SV Darmstadt 98: In der 78. Minute (Tim Starke) und 93. Minute (Felix Platte) gelangt der SV Darmstadt 98 zu einem späten Sieg über die Würzburger Kickers.
  • Fortuna Düsseldorf arbeitet sich nach vorne: Fortuna Düsseldorf liegt nach dem 2:0-Erfolg über den FC St. Pauli nur noch einen Rang hinter dem Relegations-Rang.
  • Greuther Fürth früh auf Überholspur: Bis zur 33. zieht Greuther Fürth auf eine 3:0-Führung gegen Eintracht Braunschweig davon; das Zwischenresultat ist identisch mit dem Schlussresultat.
  • Hannover 96 mit Start-Ziel-Sieg: Hannover 96 schiesst beim 3:1-Erfolg gegen den SSV Jahn Regensburg das erste Tor in der ersten Minute und das letzte in der 82. Minute.
  • Robin Hack mit spätem Siegtreffer für 1. FC Nürnberg: Robin Hack schiesst den 1. FC Nürnberg in der 85. Minute zum Sieg über Erzgebirge Aue.
  • Holstein Kiel nach Verlustpunkten weiterhin auf Rang 2: Aufgrund diverser Punktverluste der Gegner liegt Holstein Kiel nach Verlustpunkten mittlerweile vor dem HSV und Greuther Fürth auf Rang 2.
  • Die besten Torschützen: 1. Simon Terrode (20 Tore / Hamburger SV). 2. Serdar Dursun (19 Tore / SV Darmstadt). 3. Simon Zoller (15 Tore / VfL Bochum). 4. Christian Kühlwetter (13 Tore / 1. FC Heidenheim) und Dennis Srbeny (13 Tore / SC Paderborn).
  • Die Tabellenspitze: 1. (VfL Bochum (30 Spiele /60 Punkte). 2. Greuther Fürth (29/54). 3. Hamburger SV (28/50). 4. Fortuna Düsseldorf (29/49). 5. 1. FC Heidenheim (30/48). 6. Holstein Kiel (26 Spiele/46 Punkte).
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt der SV Darmstadt 98.
Das Rewirpower-Stadion des VfL Bochum (Bild: Wikipedia/DeyanFCK).

Holstein Kiel nach Verlustpunkten auf Rang 2 – SV Darmstadt 98 hält Aufstiegskampf offen

Der SV Darmstadt 98 besiegte in der vergangenen Runde den Hamburger SV und punktet nun auch gegen Greuther Fürth – und sorgt damit für Spannung im Aufstiegskampf. Holstein Kiel ist nach Verlustpunkten mittlerweile auf Rang zwei zu finden. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Holstein Kiel nach Verlustpunkten auf Rang 2: Aufgrund diverser Punktverluste der Gegner liegt Holstein Kiel nach Verlustpunkten mittlerweile vor dem HSV und Greuther Fürth auf Rang 2.
  • Bei FC St. Pauli treffen alle Abteilungen: Beim 4:0-Erfolg über die Würzburger Kickers treffen der Sturm, das offensive und das defensive Mittelfeld sowie die Abwehr je einmal.
  • SV Darmstadt sorgt für Spannung: In der vergangenen Runde sorgte der SV Darmstadt mit einem 2:1-Sieg über dem Hamburger SV dafür, dass das Aufstiegsrennen offen bleibt, nun doppelt das Team mit einem 2:2-Unentschieden gegen den Tabellenzweiten Greuther Fürth.
  • VfL Bochum und Hannover 96 liefern Hitchcock-Duell: Der VfL Bochum und Hannover 96 liefern sich ein besonderes Duell: Zunächst geht Hannover 96 in Führung, ehe der VfL Bochum auf 3:1 davonzieht. Dann aber wechselt 96er-Coach Kenan Kocak unter anderem Marvin Ducksch und Philipp Ochs ein – beide treffen und gleichen somit aus. Doch dann trifft  Robert Tesche in der 92. Minute zum zweiten Mal und sorgt für den Sieg von Leader VfL Bochum.
  • Zweimal 3:0-Auswärtssieg: Sowohl Fortuna Düsseldorf (3:0 beim VfL Osnabrück) wie auch der 1. FC Heidenheim (3:0 beim SSV Jahn Regensburg) landen deutliche Auswärtssiege.
  • Nullnummer: Eintracht Braunschweig und der SC Paderborn kommen nicht über ein 0:0 hinaus, besonders für Braunschweig wären drei Zähler im Kampf gegen den Abstieg wertvoll gewesen.
  • Die besten Torschützen: 1. Simon Terrode (20 Tore / Hamburger SV). 2. Serdar Dursun (18 Tore / SV Darmstadt). 3. Simon Zoller (15 Tore / VfL Bochum). 4. Christian Kühlwetter (13 Tore / 1. FC Heidenheim). 5. Robert Zulj (12 Tore / VfL Bochum).
  • Die Tabellenspitze: 1. (VfL Bochum (29 Spiele /57 Punkte). 2. Greuther Fürth (28/51). 3. Hamburger SV (28/50). 4. 1. FC Heidenheim (29/48). 5. Holstein Kiel (26 Spiele/46 Punkte).
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt der SV Darmstadt 98.
Das Holstein-Stadion (Bild: Wikipedia/Sasquatch).