EHC Visp und HCC auf dem Sprung – die National League zittert vor der Swiss League

Gegenwärtig kämpfen der EHC Visp und der HC La Chaux-de-Fonds in der Swiss League um den Einzug ins Finale, mit dem Ziel, die Liga-Qualifikation zu erreichen. Die National League will ihre jedoch «ihre geschützte Werkstatt» ausbauen; durch das «Dazwischenschalten» den Ausbau der Swiss League zu einer U23-Meisterschaft. So soll der Aufstieg eines Teams aus der unteren Liga noch schwerer werden.

In der stärksten Liga Europas, in Schweden, hat sportliches Versagen in der höchsten Liga Konsequenzen: Der Verlierer aus der Serie der beiden letztplatzierten steigt direkt ab. Und sportlicher Erfolg in der zweithöchsten Spielklasse wird belohnt: Der Sieger steigt auf. Auf die laufende Saison hin kehrte beispielsweise das Traditionsteam Djurgarden Stockholm in die höchste Liga zurück.

Ebenso in Deutschland, dem bevölkerungsreichten Land in Europa: Der Sieger der DEL2 steigt auf. Der Verlierer der DEL findet sich eine Klasse tiefer wieder.

Anders in der Schweiz. Durch die Hürde der Liga-Qualifikation ist National League bereits zur «geschützten Werkstatt» mutiert.

U23 soll Niveau verwässern

Nun soll der Graben noch grösser werden: Der National League schwebt vor, die Swiss League zu einer erweiterten U23-Meisterschaft zu degradieren; sprich die aktuellen Swiss-League-Clubs werden durch U23-Mannschaften der National-League ergänzt; dadurch sollen Spieler länger Zeit haben, sich zu entwickeln. Gleichzeitig sinkt jedoch das Niveau der Liga.

Was wollen die Fans

Wer sich unter den Fans umhört, kommt immer wieder auf diesen Modus: Zwei durchlässige Zwölfer-Ligen. Das stärkt die Attraktivität beider Ligen. Denn:

  • In der National League wird bei diesem Modus immer gegen den Abstieg gekämpft und nicht immer wieder nur um die goldene Ananas.
  • In der Swiss League geht es immer um den Aufstieg.

Doch genau das versucht die NL mit allerhand Regularien konsequent zu verhindern, damit ja nicht eine Mannschaft zumindest «eine Ehrenrunde» in der unteren Liga drehen muss.

Alle schauen zu EHC Visp und HCC

Gegenwärtig kämpfen der EHC Visp und der HC La Chaux-de-Fonds gegeneinander um den Einzug ins Finale der Swiss League. Diese beiden Mannschaften würden die Bedingungen für den Aufstieg in die höchste Spielklasse erfüllen … mit dem nicht-aufstiegsberechtigten HC Sierre wartet aber ein grosser Brocken.

Sollte sich aber Visp oder La Chaux-de-Fonds im Finale durchsetzen, dürfte der HC Ajoie oder Ambri zittern.

Daniel Gerber

EHC Olten strebt nach der Butter auf dem HC Thurgau-Brot

Nach zwei Playoff-Viertelfinal-Runden sticht vor allem eine Serie heraus: Der EHC Olten konnte sich in beiden Partien gegen den HC Thurgau durchsetzen – der siebte der Qualifikation bedrängt damit die Ostschweizer erheblich.

Das Startdrittel im Auftaktspiel konnte der HC Thurgau noch für sich entscheiden, doch zuletzt siegte der EHC Olten mit 6:3-Toren und auf eigenem Eis setzte sich die Mannschaft aus dem Kanton Solothurn erneut durch.

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EHC Basel und EHC Chur allein auf weiter Flur

Die Formkurven sprechen deutlich für den EHC Basel sowie den EHC Chur. Diese beiden Teams holten in ihren letzten zehn Spielen je 25 Punkte. Damit stehen sie alleine auf weiter Flur. Wenige Spiele vor dem Ende der Qualifikation sind die Mannschaften ganz unterschiedlich in Schuss.

Die Reihenfolge der Teams orientiert sich an der gegenwärtigen Tabelle.

20 Punkte: Leader HC Sierre hat acht seiner letzten zehn Matches für sich entschieden. In den vier letzten Matches holten die Walliser das Punktemaximum.

16 Punkte: Der HC Thurgau konnte zuletzt wieder zulegen, sechs der letzten acht Matches konnten die Ostschweizer siegreich gestalten.

16 Punkte: Der HC La Chaux-de-Fonds hat – allerdings auf hohem Niveau – etwas an Schwung verloren: In den beiden letzten Matches konnten die Neuenburger keinen Zähler mehr ergattern.

25 Punkte: Der EHC Basel hat in den letzten zehn Spielen ausnahmslos immer mindestens einen Zähler erstritten. Die Nordschweizer sind aktuell am besten im Schwung.

19 Punkte: Der EHC Visp hat in den letzten Matches die viertbeste Ausbeute in der Liga erzielt.

25 Punkte: Der EHC Chur kommt im Bereichszeitraum auf die gleiche Punktausbeute wie der EHC Basel.

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Harri Pesonen verlässt die SCL Tigers nach der Saison 2025/26

Harri Pesonen wird die SCL Tigers nach Abschluss der Saison 2025/26 verlassen, da dem 37-jährigen Finnen seitens des Clubs kein neuer Vertrag mehr angeboten wird. Die Tigers-Organisation spricht ihm bereits heute aufrichtigen Dank und höchsten Respekt für seinen langjährigen Einsatz im Trikot der SCL Tigers aus.

Die SCL Tigers fassten nach zwei Jahren in der Swiss League in der National League wieder Fuss. Nicht zuletzt auch dank dem finnischen Captain Harri Pesonen.

Pascal Müller, Leiter Sport SCL Tigers und SCL Young Tigers, sagt: „Durch die Teilnahme am Spengler Cup 2026 werden wir nächste Saison mit sieben Ausländern starten, wobei wir die zusätzliche Position gezielt mit einem Center besetzen wollen. Dieser Entscheid hat leider dazu geführt, dass wir Harri keinen weiteren Vertrag mehr anbieten konnten.“

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EHC Basel ringt EHC Arosa nieder – EHC Visp und HC La Chaux-de-Fonds verbleiben im «Aufstiegsrennen»

Der EHC Basel triumphiert nun doch über den EHC Arosa: Gleich zweimal in Folge siegte das Team vom Rheinknie über die Equipe aus dem Kanton Graubünden. Und der EHC Visp sowie der HC La Chaux-de-Fonds erhalten die Bewilligung, um in die National League aufzusteigen.

Lange tat sich der EHC Basel in der Swiss League schwer gegen die Mannschaften aus dem Kanton Graubünden. Gegen den EHC Chur hat Basel drei von vier Spielen verloren. Und gegen den EHC Arosa musste sich das Team von Trainer Eric Himelfarb in den beiden ersten Begegnungen geschlagen geben.

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EHC Basel im Aufschwung … ausser gegen EHC Chur und EHC Basel

Die Teams der Stunde in der Swiss League sind der EHC Basel, der sich nun über den Strich gekämpft hat sowie der EHC Chur, der sich nach einer längeren Siegesserie in die Top-4 vorgearbeitet hat (sowie der HC Sierre). Aber fünf von sechs Spielen hat der EHC Basel gegen die beiden Teams aus dem Kanton Graubünden verloren.

Wenn auch mit grosser Verzögerung hat der Meisterschafts-Mitfavorit in die Qualifikation in der Swiss League gefunden.

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Die Durststrecke des EHC Basel hält an

Nach der 2:5-Niederlage gegen Aufsteiger EHC Arosa, der zweiten Pleite gegen den Traditionsklub aus Graubünden innerhalb weniger Wochen, ist klar: Der EHC Basel steckt tief in der Krise. 18 Spiele sind in der Swiss League absolviert, und die Nordwestschweizer liegen unter dem Strich; ein beunruhigendes Zwischenfazit für einen Klub, der mittelfristig das Potenzial zum Aufstieg hat.

Fünf der letzten sechs Partien gingen verloren. Das Selbstverständnis, das der Qualifikationssieger der letzten Saison ausstrahlte, ist verschwunden. Besonders bitter: Gegen den (sich stark schlagenden) EHC Arosa verlor der EHC Basel gleich beide Saisonspiele, dies mit 0:2 und 2:5-Toren. Oder anders gesagt: Basel kriegte in 120 Spielminuten gegen den Aufsteiger nur gerade zwei Tore hin.

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Elf Siege in Serie: HC Thurgau setzt sich ab – EHC Olten im Schuss

Zu den stärksten Teams der Liga gehören gegenwärtig der HC Thurgau – mit elf Siegen in Serie! – sowie der EHC Olten, der von den letzten sieben Spielen sechs für sich entschieden hat. Immer noch nicht in Schwung geraten ist dagegen der EHC Basel.

Der HC Thurgau ist gegenwärtig das Mass aller Dinge in der Swiss-League. Nach der Startniederlage gegen den EHC Visp reihten die Ostschweizer mittlerweile elf Siege in Serie aneinander; zuletzt über das Wochenende mit dem 2:0-Erfolg über die weiterhin sieglosen Bellinzona Snakes sowie 4:1 über … den EHC Visp, das bisher einzige Team, welches die Mannschaft von Anders Olsson bezwingen konnte.

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HC Thurgau nicht zu bremsen – und das Undenkbare denken: Ambri in der Swiss-League gesunden

Der HC Thurgau ist nach neuen Siegen in Serie Tabellenführer und weiterhin nicht zu bremsen. Gegenwärtig macht es ausserdem Sinn, das Undenkbare zu denken: Dass der HC Ambri-Piotta in der Swiss League gesunden könnte … im modernen Hockey eigentlich gar nicht so undenkbar!

Der HC Thurgau ist gegenwärtig der Massstab in der Swiss League: Die neuen letzten Matches wurden alle gewonnen, mit einem Punkteschnitt von 2,5 liegen die Ostschweizer an der Spitze. Der EHC Visp, der zum Saisonstart fünf Siege in Serie lieferte, ist nach fünf Niederlagen in Folge ins Mittelfeld abgerutscht. Mit nun drei Siegen in den letzten vier Matches beginnt sich die Lage beim EHC Basel zu entspannen, das Team vom Rheinknie ist mittlerweile über dem Strich und dürfte sich in den nächsten Runden ins Mittelfeld begeben.

Warum der HC Ambri-Piotta in der Swiss League gesunden könnte

Aufgrund der aktuellen Lage, sollte mit einem Gedanken gespielt werden dürfen: Noch vor wenigen Jahren wäre die Überlegung, dass der HC Ambri-Piotta eines Tages in der Swiss League spielen könnte, für viele unvorstellbar gewesen. Der Kultklub aus dem Tessin, galt als unerschütterlicher Bestandteil der National League, ein Abstieg könnte nicht überlebt werden, hiess es immer wieder. Doch im modernen Eishockey sieht vieles anders aus und der HC Ambri-Piotta könnte mit einer vorübergehenden Swiss-League-Zugehörigkeit vielleicht sogar gesunden.

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HC Thurgau ist das Team der Stunde – EHC Basel regt sich

Mit sieben Siegen in Serie ist der HC Thurgau definitiv das Team der Stunde; zuletzt gewinnen die Ostschweizer gleich mit 6:0 gegen den EHC Winterthur. Nach dem Fehlstart hat der EHC Basel drei der letzten sechs Spiele gewonnen.

Der HC Thurgau ist in der Swiss League nicht zu bremsen: Nach der Startniederlage reihten die Ostschweizer bereits sieben Siege aneinander: Der HCT kommt nun nach dem 6:0-Erfolg über den EHC Winterthur auf einen Punkteschnitt von 2,5 Zählern pro Runde; der Leader erreichte in der jüngsten Runde die 20-Punkte-Marke.

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