HC Thurgau erzwingt sechstes Spiel – EHC Kloten mit Kantersieg

Der HC Thurgau gewinnt im viertlängsten Spiel im Schweizer Eishockey mit 3:2-Toren in der 101. Minute über den SC Langenthal und erzwingt ein sechstes Spiel. Währenddessen setzt sich der EHC Kloten mit einem 8:0-Kantersieg über den HC La Chaux-de-Fonds durch. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League:

  • HC Thurgau erzwingt sechstes Spiel: Der HC Thurgau siegt nach 100:26 Minuten, dem viertlängsten Spiel in der Schweizer Eishockey-Geschichte, gegen den SC Langenthal. Bei 51:39 Schüssen ein Stolen Win.
  • SC Langenthal hatte vorher fast schon verloren: In der 86. Minute hatte der HC Thurgau bereits getroffen, der On-Ice-Entscheid lautete «Tor», doch nach dem Video-Studium wurde der Treffer nicht gegeben.
  • EHC Kloten mit Kantersieg: Gleich mit 8:0-Toren entscheidet der EHC Kloten das fünfte und somit letzte Spiel in der Serie gegen den HC La Chaux-de-Fonds für sich. Zudem zeigt sich das Team von Trainer Per Hanberg variantenreich: Gleich acht verschiedene Spieler zeichnen sich für die acht Treffer des EHCK verantwortlich.
  • Stand in den Serien: EHC Kloten – HC La Chaux-de-Fonds: 4:1 Siege. HC Ajoie – EHC Visp 4:0. SC Langenthal – HC Thurgau 3:2. HC Sierre – EHC Olten 0:4.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League ist neu wieder der EHC Kloten.
HC Thurgau bejubelt einen Treffer (Bild: zweiteliga.org).

SC Langenthal und EHC Olten gewinnen – erneut nur zwei Spiele wegen Corona

Der SC Langenthal und der EHC Olten gewinnen ihre Spiele gegen den EHC Visp, respektive den HC Thurgau. Vier der der sechs geplanten Spiele mussten wegen der Corona-Pandemie verschoben werden. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League Runde:

  • Stefan Tschannen führt SCL zum Sieg: SCL-Captain Stefan Tschannen bereitet die beiden ersten Tore für den SC Langenthal vor, zuletzt siegt sein Team mit 4:2-Toren auswärts beim EHC Visp. Für die Walliser bedeutet dies die fünfte Niederlage in Serie.
  • Daniel Carbis macht den Unterschied für den EHC Olten: Daniel Carbis bereitet beim 2:1-Erfolg über den HC Thurgau ein Tor vor, das andere schiesst er gleich selbst.  
  • Die Corona-Lage in der Swiss League: Anzahl Fälle: Total: 55 (sowie «mehrere» bei EHC Kloten): HC Ajoie (4), EHC Kloten (1 sowie in einem zweiten Fall «mehrere»), HC La Chaux-de-Fonds (16), SC Langenthal (3), GCK Lions (2), EHC Olten (1), HC Sierre (5), Ticino Rockets (2), EHC Visp (2). EHC Winterthur (3). EVZ Academy (16). Betroffen von Spielverschiebung wegen eigener Quarantäne: Total 36: HC Ajoie: 3. HC La Chaux-de-Fonds 4. GCK Lions: 3. EHC Kloten: 3. SC Langenthal: 2. EHC Olten: 3. HC Sierre: 3. Ticino Rockets: 3. EHC Visp: 3. EHC Winterthur: 4. EVZ Academy: 5. Betroffen von Spielverschiebung aufgrund des Gegners: Total: 36. HC Ajoie: 3. GCK Lions: 3. HC La Chaux-de-Fonds: 1. EHC Kloten: 3. SC Langenthal: 6. EHC Olten: 3. HC Sierre: 5. Ticino Rockets: 2. HC Thurgau: 4. EHC Visp: 2. EHC Winterthur: 2. EVZ Academy: 2.
  • Die besten Skorer: 1. Guillaume Asselin (HC Sierre, 7/14/21). 2. Riley Brace (EHC Winterthur 10 Tore/10 Assists/20 Punkte). 3. Arnaud Montandon (HC Sierre 8/7/15). 4. Zack Torquato (EHC Winterthur 6/9/15). 5. Philip-Michael Devos (HC Ajoie 3/10/13). 6. Frantisek Rehak (HC Thurgau 3/10/13). 7. Jonathan Hazen (8/4/12). 8. Dominic Forget (EHC Kloten 6/6/12). 9. Garry Nunn (EHC Olten 4/8/12).10. Robin Figren (EHC Kloten 8/3/11).
  • Die Tabelle: 1. HC Thurgau 12 Spiele / 21 Punkte. 2. EHC Kloten 10 Spiele/20 Punkte. 3. HC Sierre 10/19. 4. HC Ajoie 6/16. 5. GCK Lions 9/14. 6. HC La Chaux-de-Fonds 9/14. 7. EHC Olten 9/14. 8. Ticino Rockets 12/14. 9. SC Langenthal 7/12. 10. EHC Winterthur 10/11. 11. EHC Visp 9/8. 12. EVZ Academy 11/8.
Der SC Langenthal im Fight gegen den EHC Visp (Bild: zweiteliga.org).

HCT-Zwillinge Connor und Kellen Jones mit Entscheid – Visp mit vierter Pleite in Serie

Connor Jones und sein Zwillingsbruder Kellen Jones entscheiden das Duell gegen die GCK Lions. Die 2:6-Niederlage beim SC Langenthal ist die vierte Pleite in Serie für den EHC Visp. Ein paar Facts im Round-up zur Runde:

  • Visp mit Pleiteserie: Der EHC Visp verliert gleich mit 2:6 Toren beim SC Langenthal. Die Walliser kassieren damit die vierte Niederlage in Serie. Im Vergleich zum Saisonbeginn 2018/19 wurden vier Verteidiger und neun Stürmer ersetzt, das Team muss sich noch finden.
  • Vier Punkte: Langenthals Joey Benik liefert nicht weniger als vier Zähler: Drei erste Assists sowie ein Tor.
  • Kloten kommt in Fahrt: Der EHC Kloten gewinnt auch in Olten (2:0) und findet sich damit auf der dritten Position wieder.
  • Gewackelt aber nicht gefallen: Der HC Thurgau verspielt gegen die GCK Lions einen Zweitore-Vorspung. Doch auf den 2:2-Ausgleich reagieren die Zwillingsbrüder Connor Jones (Short-hander zum 3:2) und Kellen Jones (Power-Play-Tor zum 4:2) mit der erneuten Führung.
  • EVZ Academy mit erstem Sieg: Die EVZ Academy holt den ersten Saisonsieg und bindet damit den gut in die Saison gestarteten EHC Winterthur etwas zurück: Ein erneuter «Winti»-Sieg hätte Platz drei bedeutet, nun sind die Zürcher auf Position sieben.
  • HCC über dem Strich: Der HC La Chaux-de-Fonds klettert durch den 5:2 Sieg in Sierre über den Strich, während der Aufsteiger nun darunterfällt.
Der HC Thurgau nach einem Sieg (Bild: zweiteliga.org).

Olten, Kloten und Langenthal mit Pleite – Thurgau trifft nach 9 Sekunden

Luca Christen, Verteidiger des SC Langenthal, hatte gegenüber «zweiteliga.org» vor dem Spiel gewarnt: «Der HC Thurgau ist ein unangenehmer Gegner, sie spielen physisch stark. Ich rechne mit einem guten Spiel.» Er sollte recht behalten. Der HC Thurgau und der SC Langenthal zeigten zudem: Nicht jedes Spiel beginnt bei null. Denn nahezu mit dem Spielbeginn prangte ein 1:1 auf der Anzeigetafel, nämlich bereits nach 42 Sekunden … . Ein paar Facts im Round-up zur Runde:

  • Thurgau trifft früh und spät: Der HC Thurgau trifft bereits nach neun Sekunden zum 1:0 sowie zwei Sekunden vor Schluss (59:58) zum 4:2.
  • Trotz zweifachem Ausgleich verloren: Der SC Langenthal gleicht beim HC Thurgau zweimal aus, muss sich dann aber trotzdem mit 2:4 geschlagen geben.
  • Visp taucht auch bei GC: Der EHC Visp verliert nach der Heimniederlage gegen Aufsteiger Sierre auch bei den GCK Lions, diesmal mit 2:3 Toren. Yannick Brüschweiler liefert dabei seine Assists vier und fünf.
  • Winterhur gibt Gas: Der EHC Winterthur fährt weiterhin auf der Überholspur: Auch bei Sierre gewinnen die Zürcher mit 5:2-Toren und bleiben damit vorne in der Tabelle mit dabei.
  • Olten taucht mit deutlich: Zweimal gelingt dem EHC Olten der Ausgleich, doch dann wird das Team aus dem Kanton Solothurn gleich mit 7:2-Toren vom HC La Chaux-de-Fonds abgefertigt.
  • Kloten noch nicht in Fahrt: Zwar will der EHC Kloten zurück in die höchste Spielklasse, nach vier Runden ist das Team aber noch nicht in Fahrt: Trotz 3:2-Führung muss sich das Team aus der Flughafenstadt mit 4:6 geschlagen geben.

Daniel Gerber

HC Thurgau gegen den SC Langenthal (Bild: zweiteliga.org).

Meister SCL ist erster Leader – Olten und Kloten je ohne Vollerfolg

Der amtierende Meister SC Langenthal ist gleichzeitig auch der erste Leader der Saison. Den ersten Treffer der Saison erzielt Thomas Heinimann für den Aufsteiger HC Sierre, der zum Auftakt auswärts bei den Ticino Rockets siegt. Ein paar Facts im Round-up zur Runde:

  • Die ersten drei Tore: Schon nach exakt 60 Sekunden trifft Thomas Heinimann für Aufsteiger HC Sierre gegen die Ticino Rockets. Den zweiten Treffer in der neuen Saison schiesst nach 1:46 Minuten Ian Derungs für den SC Langenthal gegen den HC La Chaux-de-Fonds und das dritte Tor der Saison gelingt Julian Privet nach 6:02 für den HC Ajoie gegen die GCK Lions.
  • Neue Nummer 1: In die neue Saison startet Philip Wüthrich als Nummer 1 im SCL-Tor. Der junge Keeper feiert gleich zum Saisonstart einen Shut-out gegen den letztjährigen Final-Gegner HC La Chaux-de-Fonds feiert.
  • Aufsteiger mit Auftakt-Sieg: Aufsteiger HC Sierre liegt nach einer frühen Führung zwar 1:2 bei den Ticino Rockets zurück, gewinnt zuletzt aber im Tessin mit 7:4 Toren.
  • Punkt liegen gelassen: Der EHC Kloten gewinnt beim HC Thurgau mit 3:2 in der Verlängerung (Eric Faille trifft nach 24 Sekunden in der Verlängerung). Der HCT dürfte im Laufe der Saison noch dem ein und anderen Grossen Punkte abjagen.
  • Fehlstart: Der EHC Olten leistet sich zum Auftakt gegen den EHC Winterthur eine 1:2-Auswärts-Niederlage.

Daniel Gerber

SC Langenthal-Fans fordern: “Holet dä Chübu” (Bild: zweiteliga.org).

HC Thurgau schlägt sich zunächst wacker gegen EV Zug

Der HC Thurgau kämpfte aufrecht und tapfer gegen den sportlichen Gegenwind des EV Zug. Die Zentralschweizer traten mehr oder weniger in Bestbesetzung an – und dies trotz dem harten Champions-League-Programm über das Wochenende mit je einem Spiel in Dänemark und Finnland. In gewohnter Manier zeigte der HC Thurgau harte Abwehrarbeit. Doch ausgerechnet ein Abwehrfehler beim Spielaufbau eröffnete dem EV Zug die Gelegenheit zur Führung, die Stürmer Jan Kovar umgehend zum 1:0-Pausenvorsprung nutzte. Im zweiten Drittel erhöhte dann Weltmeister Oscar Lindberg im Power-Play auf 2:0. Dennoch blieb der HCT bis kurz vor dem Ende des zweiten Drittels dran – erst der Treffer zum 3:0 durch Yannick Zehnder bedeutete das definitive Ende der Träume der Mannschaft von Stefan Mair, dem früheren Nationaltrainer Italiens. Zuletzt setzte sich Zug mit 6:0 durch.

Insgesamt hatten die Teams aus der Swiss League, der zweithöchsten Spielklasse im Schweizer Eishockey, einen schweren Stand am ersten Cup-Abend: Keine Mannschaft konnte sich gegen ein höher klassiges Team durchsetzen:

  • Der EHC Kloten scheitert mit 0:3 gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers.
  • Die EVZ Academy verliert knapp mit 1:2 gegen den SC Bern.
  • Die GCK Lions unterliegen den SCL Tigers mit 0:4
  • Der EHC Winterthur muss sich mit 0:9 den ZSC Lions beugen.

Einzig der EHC Visp (6:3 gegen den HC La Chaux-de-Fonds/ebenfalls Swiss League) und der HC Ajoie (8:2 gegen Wiki-Münsingen/MySports League) sind auch im Achtelfinale noch dabei.

Tendenziell dürften nun noch der SC Langenthal und der EHC Olten nun am 11. September zu den beiden anderen Swiss-League-Achtelfinalisten dazustossen.

Daniel Gerber

Hockey Thurgau beim Einmarsch in die Güttingersreuti (Bild: zweiteliga.org).

Robin Leblanc schiesst SCL mit Hattrick zum Break – Thurgau in den Ferien

Mit drei Toren schiesst Robin Leblanc den SC Langenthal zum Break und sorgt dafür, dass das Team von Trainer Per Hanberg nun über zwei Matchpucks verfügt. Der HC Thurgau seinerseits ist nach dem 1:6 in La Chaux-de-Fonds nun in den Ferien. Die Ostschweizer haben sich jedoch wacker geschlagen, sie gehörten zu den vier letzten noch spielenden Teams. Ein paar Facts zur Runde:

  • Der Hattrick: Robin Leblanc sorgt mit drei Treffern für den SCL beim 4:1-Sieg beim EHC Olten für den wichtigen Ausärtssieg.
  • Geschichte schreiben: Der SC Langenthal könnte Geschichte schreiben. Bisher verlor er sämtliche Playoff-Serien gegen Olten: 2010 mit 3:4, 2013 mit 2:4 und 2018 mit 1:4.
  • Sieg gestohlen: Beim Break in Olten ha der SCL den Sieg gestohlen. Bei einem Schussverhältnis von 16:30 aus SCL-Sicht handelt es sich um einen offiziellen «Stolen Win».
  • Zweimal 1:0 verspielt: Sowohl Olten wie auch Thurgau gehen beide im Startdrittel in Führung – verlieren dann aber ihre Duelle.
  • In Top vier: Der HC Thurgau gab vor einiger Zeit bekannt, sich in die Top 4 vorarbeiten zu wollen. Dies ist mit der Halbfinal-Qualifikation nun erstmals gelungen, auch wenn diese nun Endstation bedeutete.
  • Mieville sorgt für Wende: Alain Mieville liefert die beiden ersten Tore für den HC La Chaux-de-Fonds und leitet damit die Wende ein, die ins Finale führt.
Robin Leblanc (Bild: zweiteliga.org).

Lukas Haas: Ein Bauer ist der grosse Matchwinner für den EHC Olten

Dreimal trifft Lukas Haas für den EHC Olten. Damit entscheidet der langjährige SCL-Tigers-Stürmer den Match zugunsten des EHCO. Ausgerechnet er. Lukas Haas ist der einzige Profi im Schweizer Eishockey, der ursprünglich Bauer gelernt hat.

Und im Laufe des Spiels sangen die Olten-Fans mehrfach: «Es Bure-Büebli mani nid …» Dieser Gesang wird vom Anhang des Teams aus der Dreitannenstadt gern gesungen, wenn der SCL zu Gast ist. Ein paar Facts zur Runde:

  • Bauer trifft: Ausgerechnet kurz nach den «Es Bure-Büebli mani nid …» Gesängen der Oltner trifft der einzige Bauer im Schweizer-Proif-Hockey zum 4:2 und erzielt damit das Game-Winning-Goal.
  • Mit 3 gegen 5 zum 3:5: Mit fünf gegen fünf Spieler ist der SC Langenthal das bessere Team. Also stellt sich Olten etwas cleverer an und spielt mehrfach mit fünf gegen drei Spieler. Der EHCO schiesst dabei vier Tore im Power-Play, davon drei in doppelter Überzahl.
  • Sieg gestohlen: 36:20 Schüsse aus SCL-Sicht. Somit ist der Sieg des EHCO ganz offiziell gestohlen («Stolen Win»).
  • 14:7-Siege: Der EHC Olten und der SC Langenthal bestritten bislang 21 Playoff Spiele. Die Bilanz: 14:7-Siege für Olten. Und in den Serien: Einmal 4:3, einmal 4:2, einmal 4:1 und nun ein 2:1 Vorsprung – doch der SCL kann noch immer erstmals eine Serie gegen den EHCO gewinnen.
  • Thurgau wieder nahe dran: Im zweiten Auswärtsspiel hätte der HC Thurgau fast das Break geschafft. Der HC La Chaux-de-Fonds konnte den Heimsieg erneut erst in der Over-Time realisieren.
  • HCT führt eigentlich: Werden die Resultate nicht nach Siegen sondern nach Punkten bewertet, liegt der HCT mit 5:4 Punkten in der Serie vorne.
  • 5 von 6 Spielen mit 1 Tor Unterschied: Nach drei Halbfinal-Runden endeten fünf der sechs Spiele in den beiden Serien mit einem Tor Differenz – erst ein Spiel (3. Runde, 5:3 zwischen Olten und Langenthal) endete mit zwei Toren Unterschied; der Treffer viel drei Sekunden von Schluss.
EHC Olten beim Einmarsch ins Stadion Kleinholz (Bild: zweiteliga.org).

Langenthal und Thurgau gleichen die Serie aus

Spannung in der Swiss League: Der SC Langenthal und der HC Thurgau gleichen ihre Serie aus. Beide Mannschaften gewinnen ihre Duelle mit einem Tor Unterschied. Die Facts der Playoff-Halbfinal-Runde:

  • Entscheid in  der 77. Minute: Erst in der 77. Minute fällt der Entscheid für den SC Langenthal, welcher die Serie gegen den EHC Olten somit 1:1 ausgleicht. Der SCL führte zweimal, Olten einmal – stets fiel jeweils bald darauf der Ausgleichstreffer.
  • Kelly trifft: In den Playoffs 2018 traf SCL-Stürmer Brent Kelly in fünf Spielen nicht gegen Olten (3 Assists). In den aktuellen Halb-Finals nun traf er im zweiten Spiel erstmals wieder – mit einem herrlichen Schuss ins rechte, hohe Eck.
  • Mit dem Rücken geblockt: Beim Stande von 1:1 wirft sich SCL-Topskorer Nico Dünner in einen Schuss. Der Puck prallt an seinen Rücken. Unter Szenenapplaus wird er auf der Spielerbank kurz gepflegt und kann dann weiterspielen.
  • Strafenflut: Nachdem Kelly kurz Ende des Mitteldrittels Kopfs voran in die Bande gecheckt wurde, entluden sich die Emotionen in einer Massen-Keilerei (Sieben Zwei-Minuten-Strafen sowie zwei Zehn-Minuten-Strafen).
  • Zweistärkste Abwehr der Liga: In der Qualifikation zeigte der HC Thurgau die zweitstärkste Abwehr der Liga. Diese hat wieder zugeschlagen: Die Ostschweizer siegen 1:0 gegen den HC La Chaux-de-Fonds.
  • Wydo entscheidet: Das 1:0 bei 20:20 Minuten durch Cody Wydo bedeutet gleichzeitig den Entscheid für die Ostschweizer, welche damit die Serie ausgleichen. Der HCT hatte 30:27 Schüsse auf das Tor gefeuert.
  • 4 Spiele, 4mal ein Tor Differenz: Von den zusammengerechnet vier Spielen der beiden Halbfinal-Serien endeten alle mit nur einem Tor Differenz.
Der SC Langenthal im Fight gegen den EHC Olten (Bild: zweiteliga.org).

Olten siegt 10 der letzten 13 Playoff-Spiele gegen den SCL – Thurgau drängt HCC in Verlängerung

Diego Schwarzenbach und Bryce Gervais bringen den EHC Olten bis zur 14. Minute gegen den SC Langenthal mit 2:0 in Führung. Das Berner Team kommt zwar in der 47. Minute durch Nico Dünner noch zum Anschluss, mehr aber nicht. Somit liegt der EHC Olten in der Serie bereits mit 1:0 vorne.

Somit geht die Playoff-Negativ-Serie des SCL gegen den EHCO weiter. Denn ab inklusive dem 2:0-Erfolg des Teams aus der Dreitannenstadt im siebten Spiel im Viertelfinale anno 2010 standen sich die beiden Derby-Gegner 13mal in einer Playoff-Partie gegenüber. 10mal ging Olten nun als Sieger vom Eis. Und die Playoff-Gesamtbilanz lautet inklusive der nun laufenden Serie: 13:6 Siege für Olten. 2010: 4:3 Siege. 2013: 4:2 Siege. 2018: 4:1 Siege. Und 2019: 1:0 Siege.

Langenthal kann noch Geschichte schreiben und sich erstmals in einer Playoff-Serie gegen den Erz-Rivalen durchsetzen, dazu aber muss mindestens ein Sieg in Olten realisiert werden.

Thurgau weiterhin keck

Eng wurde es für den Qualifikationssieger HC La Chaux-de-Fonds: Zweimal führt der HC Thurgau nach Treffern von Lars Frei und Michael Loosli. Erst in der 56. Minute gelingt den Romands der Ausgleich durch Samuel Grezet. In der Verlängerung trifft schliesslich Timothy Coffman in der 68. Minute zum 4:3-Erfolg für die Westschweizer.

Das Stadion Kleinholz des EHC Olten (Bild: zweiteliga.org).