SC Langenthal und EHC Winterthur mit wenig Spielern, EHC Visp bereits mit 26

Die Swiss-League-Teams sind bei der Kaderplanung völlig unterschiedlich unterwegs. Während der SC Langenthal bislang offiziell 13 Spieler verpflichtet hat, werden beim EHC Visp gegenwärtig bereits 26 aufgeführt (Quelle eliteprospects).

Bei diversen Teams dürften noch Athleten von Partner-Teams dazustossen. Zweiteliga.org liefert die Grafik dazu (Siehe Titelbild) sowie ein paar ausgewählte Rubriken:

Meiste Spieler: Der EHC Visp zählt gegenwärtig 26 Spieler und bei den Ticino Rockets tummeln sich gemäss Webseite der Rockets nicht weniger als 25 Spieler.

Wenigste Spieler: Beim SC Langenthal finden sich gegenwärtig 13 Spieler unter Vertrag, weitere sind aber im Try-out. Am zweitwenigsten hat bislang der EHC Winterthur mit 18 verpflichtet.

Meiste Torhüter: Die Ticino Rockets zählen 5, der EHC Visp 3 alle anderen 2.

Wenigste und meiste Verteidiger: Der EHC Basel und SC Langenthal haben mit je fünf Verteidigern am wenigsten. Der HC Sierre mit neun am meisten.

Wenigste und meiste Stürmer: Der SC Langenthal zählt mit sieben Stürmern am wenigsten, gefolgt vom EHC Winterthur mit neun. Am meisten im Kader haben gegenwärtig der EHC Basel und der HC La Chaux-de-Fonds mit je 16.

EHC Kloten und EHC Visp jetzt in National League? – Keine Playoffs wegen Coronavirus

Steigt der EHC Kloten und der EHC Visp nun von der Swiss League in die National League auf? Wegen dem Coronavirus fallen die Playoffs in den beiden höchsten Ligen ins Wasser. Dadurch entfällt auch die Liga-Qualifikation. Der EHC Kloten als Qualifikationssieger und der EHC Visp mit der neuen Eishalle sind beide bis ins Halbfinale vorgestossen.

Die Walliser sind in Schwung gekommen und gehören zu den erfolgreichsten, der gegenwärtigen Teams in der Swiss League. Nur der SC Langenthal (2012, 2017 und 2019) hat die Playoffs häufiger gewonnen als der EHC Visp (2011 und 2014). Dieser ist zwar in den letzten Saisons öfters im Viertelfinale rausgefallen, nun aber, mit der neuen Eishalle, gewann das Team mit dem Löwenemblem wieder erheblich an Fahrt.

Möglich wäre, aufgrund der Ausnahmesituation durch das Coronavirus, die National League vorübergehend auf 14 Teams aufzustocken und diese dann in den kommenden Jahren wieder über die Playouts auf 12 Teams zu reduzieren. Dies würde vorübergehend 52 statt 50 Runden mit sich bringen (und im Folgejahr 48), dafür würden die Regio-Gruppen entfallen.

Dadurch könnte in den kommenden Jahren der Verlierer der Playouts direkt absteigen und der Sieger eine Liga-Qualifikation gegen den Sieger der Swiss League bestreiten.

Die Swiss League könnte mit zwölf Mannschaften weitergeführt werden, indem die aufstiegswilligen Clubs aus Basel und Martigny eingegliedert würden.

Daniel Gerber

Die Swiss Arena, früher «Schluefweg» des EHC Kloten (Bild: zweiteliga.org).