Ausgerechnet gegen Hansa Rostock: Fortuna Düsseldorf neuer Leader – nur noch St. Pauli ungeschlagen

Fortuna Düsseldorf ist der vierte Leader in der noch jungen Saison der 2. Bundesliga; dies gegen Hansa Rostock; ein Team, das selbst bereits auf der Top-Position lag. Jetzt ist nur noch der FC St. Pauli ohne Niederlage. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Neuer Leader: Fortuna Düsseldorf reisst den Leader-Thron durch einen 3:1-Auswärtserfolg bei Hansa Rostock an sich. Ausgerechnet: Hansa Rostock war nach zwei Spieltagen selbst Leader. Fortuna Düsseldorf ist damit der vierte Tabellenführer der Saison, nach Greuther Fürth, Hansa Rostock und zuletzt dem Hamburger SV.
  • Haris Tabakovic mit Hattrick: Der Schweizer Haris Tabakovic schiesst Hertha Berlin mit einem Hattrick zum 3:0-Sieg über Eintracht Braunschweig. Der Mann aus Grenchen übernimmt damit die Führung in der Torjäger-Wertung.
  • Wende für SC Paderborn 07: Der SC Paderborn 07 liegt nach der ersten Halbzeit mit 0:1-Toren zurück; mit zwei Treffern kurz nach dem Seitenwechsel gelingt jedoch die Wende gegen den SV Wehen Wiesbaden.
  • Nur noch ein Team ungeschlagen: Nach sechs Runden ist nur noch ein Team ungeschlagen: Der bisher ungeschlagene Hamburger SV verlor mit 1:2-Toren gegen den SV 07 Elversberg. Und auch der bislang unbesiegte 1. FC Magdeburg ging diesmal leer aus: 3:4-Pleite (nach zweimaliger Führung) gegen Schalke 04. Somit ist einzig noch der FC St. Pauli unbezwungen. In der jüngsten Runde setzte sich dieser mit 5:1-Toren gegen Holstein Kiel durch.
  • Doppeltorschützen: Die Doppeltorschützen dieser Runde sind Sebastian Polter (Schalke 04) und Silas Gnaka (1. FC Magdeburg) sowie, begünstigt durch den 7:0-Erfolg von Hannover 96 über den VfL Osnabrück: Havard Nielsen und Cedric Teuchert.
  • Wahrer Meister: Schalke 04 bezwingt den 1. FC Magdeburg und liegt neu in der «Top 50» in der Tabelle «der wahre Meister der 2. Bundesliga»: https://zweiteliga.org/der-wahre-meister-der-2-bundesliga/ .

Torflaute: Gleich sieben Teams treffen nicht

Sieben Teams die gar kein Tor schiessen und zwei, welche das Spiel in den Schlussminuten für sich entscheiden: Einige spannende Facts zur Runde:

  • Tor-Flaute: Gleich sieben von 18 Teams schiessen kein Tor.
  • Schlusssprint: Nicht weniger als drei Tore kriegen die Besucher des Spiels zwischen Union Berlin gegen den SC Paderborn ganz zum Schluss zu sehen: In der 87. Minute trifft Sven Michel zum 2:0 für Paderborn, in der 91. Minute erfolgt das 3:0 durch Philipp Klement und in der 94. Minute schiesst Sebastian Polter den einzigen Treffer für das Team aus der Hauptstadt.
  • Ausgeglichen: Fabian Klos sorgt mit zwei Toren in der zweiten Halbzeit für den 2:2-Ausgleich (und Schlussstand) seiner Arminia Bielefeld gegen Greuther Fürth.
  • Späte Wende: Früh schiesst Björn Paulsen seinen FC Ingolstadt in der 12. Minute in Führung. Doch nach dem Ausgleich im Laufe der zweiten Halbzeit (55. Kevin Behrens) trifft Andrew Wooten in der 92. Minute zum 2:1 für den SV Sandhausen.
  • Späte Wende 2: Nach einer 1:0-Pausenführung durch Philipp Zulechner für Erzgebirge Aue erfolgt der Ausgleich in der 50. Minute (Lucas Röser). Dynamo Dresden sorgt weiter für Tempo und die Wende: Justin Löwe (81. Minute) und Erich Berko (91. Minute) schiessen Dresden zum Sieg.
  • Doppeltorschütze: Fabian Klos (Arminia Bielefeld) ist der einzige Doppeltorschütze der Runde.
Arminia Bielefeld, SchücoArena (Bild: Wikipedia/Rüdiger Müller).

2 Bundesliga mit engem Tabellenende

Eine packende Runde in der 2. Bundesliga mit ein paar packenden Facts:

  • Drittteuerstes Team auf dem Schlussrang: Der FC Ingolstadt 04 verfügt über den dritthöchsten Kaderwert. Doch das Team steckt in der Krise: Nach zwölf Spieltagen – mehr als einem Drittel der Meisterschaft, liegt der Club auf dem letzten Platz.
  • Enges Tabellenende: Die Teams der Ränge 18, 17, 16 und 15 liegen innerhalb von nur einem Zähler.
  • Lange Serie: Jahn Regensburg ist seit mittlerweile sieben Runden ungeschlagen, seit der 0:2-Heimniederlage am 14. September gegen Dynamo Dresden.
  • Kein Aufsteiger auf Abstiegsrang: Keiner der beiden Aufsteiger liegt gegenwärtig auf einem Abstiegsrang: Magdeburg findet sich auf Platz 15 und Paderborn auf Rang 10.

 

Und dies ist die Elf des Spieltags:

 

Denis Thomalla

(1 FC Heidenheim)

Sebastian Polter

(Union Berlin)

Philip Heise

(Dynamo Dresden)

Lukas Gugganig

(Greuther Fürth)

Robert Tesche

(VfL Bochum)

Kingsley Schindler

(Holstein Kiel)

Norman Theuerkauf

(1 FC Heidenheim)

Dustin Bomheuer

(MSV Duisburg)

Aytac Sulu

(SV Darmstadt 98)

Phil Neumann

(FC Ingolstadt 04)

Daniel Mesenhöler

(MSV Duisburg)

 

Räteselhafter Tor-Trend in der 2. Bundesliga

Die Teams «verteilen» die Tore am 19. Spieltag der 2. Bundesliga ausgesprochen witzig:

Acht Teams schiessen zwei Tore: MSV Duisburg, 1. FC Nürnberg, SSV Jahn Regensburg, Holstein Kiel, Union Berlin, 1. FC Heidenheim und Fortuna Düsseldorf.

Sieben Teams schiessen kein Tor: VfL Bochum, FC Ingolstadt 04, SV Sandhausen, Eintracht Braunschweig, Arminia Bielefeld und SpVgg Greuther Fürth. Das Spiel zwischen SV Darmstadt 98 und dem 1. FC Kaiserslautern wird jedoch nicht zu Ende gespielt: Weil Lautern-Trainer Jeff Strasser (43) in der Halbzeitpause ein Herzproblem erlitt, musste er als medizinischer Notfall ins Krankenhaus überführt werden.

Nur drei Teams tanzen aus der Reihe: Der FC St. Pauli schiesst drei Tore, Dynamo Dresden und Erzgebirge Aue je eines.

 

Waldemar Sobota (FC St. Pauli) ist der einzige Doppeltorschützen in der jüngsten Runde.

Und dies ist die Elf der Runde:

 

  Denis Thomalla

(1 FC Heidenheim)

Sebastian Polter

(Union Berlin)

 
       
Davor Lovren

(Fortuna Düsseldorf)

 

Marc Lais

(Jahn Regensburg)

Dominick Drexler

(Holstein Kiel)

Edgar Salli

(1 FC Nürnberg)

       
Kevin Wolze

(MSV Duisburg)

 

Christopher Avevor

(FC St. Pauli)

Brian Behrendt

(Arminia Bielefeld)

Roberto Hilbert

(Greuther Fürth)

       

Marcel Schuhen

(SV Sandhausen)

 

 

Düsseldorf und Nürnberg vorne – und die Geschichte zweier Hattricks

Fortuna Düsseldorf setzt sich an der Spitze etwas ab, der 1. FC Nürnberg und Aufsteiger Holstein Kiel bleiben dran. Die achte Runde beinhaltet aber auch die Geschichte zweier ganz verschiedener Hattricks.

Manuel Konrad liefert für Dynamo Dresden einen Hattrick, doch der 3:1-Vorsprung wird in einem Foto-Finish zunichtegemacht: In der 90. Minute erfolgt der Anschlusstreffer und in der 92. Minute (!) erfolgt gar der Ausgleich für Darmstadt durch Tobias Kempe, der ein Doppelpack liefert (zum 1:1 und 3:3).

Auch Sebastian Polter (Union Berlin) liefert ein Dreierpack, in seinem Fall führt dieses zum 5:0-Sieg über den 1. FC Kaiserslautern.

Weiterhin an der Stelle treten der 1. FC Kaiserslautern (0,25 Punkte pro Runde) sowie Greuther Fürth (0,5 Punkte pro Runde).

Dominick Drexler (Holstein Kiel) und Tobias Kempe (SV Darmstadt 98) sind die Doppeltorschützen in dieser Runde.

Und dies ist die Elf der Runde:

 

Jonas Nietfeld

(Jahn Regensburg)

Sebastian Polter

(Union Berlin)

Takashi Usami

(Fortuna Düsseldorf)

 

Dominick Drexler

(Holstein Kiel)

Manuel Konrad

(Dynamo Dresden)

Pascal Köpke

(Erzgebirge Aue)

Arne Feick

(1 FC Heidenheim)

 

Julian Börner

(Arminia Bielefeld)

Joseph Baffo

(Eintracht Braunschweig)

Enrico Valentini

(1 FC Nürnberg)

Manuel Riemann

(VfL Bochum)

 

Bielefeld an Tabellenspitze – Ingolstadt neu Schlusslicht

Jann George wendet das Duell zwischen Liga-Krösus FC Ingolstadt 04 und Aufsteiger SSV Jahn Regensburg. Nachdem das Heimteam in der zweiten Halbzeit 2:1 vorne liegt, trifft George innerhalb von sechs Minuten doppelt – zuletzt gewinnt seine Mannschaft mit 4:2 Toren. Ingolstadt bleibt damit auch nach drei Spieltagen ohne Zähler und fällt auf den letzten Tabellenrang.

Anders Arminia Bielefeld: Nach dem dritten Sieg im dritten Spiel in der neuen Saison der 2. Bundesliga übernimmt die Mannschaft die Tabellenführung vom 1. FC Nürnberg.

Während Ingolstadt über einen Kaderwert von 29 Millionen Euro verfügt (dem höchsten in der Liga), arbeitet Arminia Bielefeld mit einem 13,33-Millionen-Team (dem sechsttiefsten der Spielklasse).

Nun darf man gespannt sein, ob es dem Absteiger gelingt, das Feld von hinten aufzurollen.

Jann George (SSV Jahn Regensburg) ist der einzige Doppeltorschützen in dieser Runde.

 

Sebastian Polter

(1 FC Union Berlin)

Dimitrij Nazarov

(FC Erzgebirge Aue)

Moritz Stoppelkamp

(MSV Duisburg)

 

Florian Neuhaus

(Fortuna Düsseldorf)

Hanno Behrens

(1 FC Nürnberg)

Jann George

(SSV Jahn Regensburg)

Leart Paqarada

(SV Sandhausen)

 

Immanuel Höhn

(SV Darmstadt 98)

Dominik Schmidt

(Holstein Kiel)

Florian Dick

(Arminia Bielefeld)

Stefan Ortega

(Arminia Bielefeld)

Karlsruhe braucht ein Fussball-Wunder – Terodde mit Last-Second-Entscheid für Stuttgart

Dank Simon Teroddes Doppelpack verteidigt der VfB Stuttgart seine Leader-Position. Davor wechselte die Tabellenführung innerhalb von vier Spieltagen gleich viermal. Das süddeutsche Team tat sich schwer, gegen die beherzte Arminia Bielefeld. Zunächst lag der VfB zurück. Und als Simon Terodde, der führende in der Torjäger-Wertung, schliesslich zum 2:1 traf, nachdem Alexandru Maxim den Ausgleich bewerkstelligte, gelang Reinhold Yabo der Ausgleich für Bielefeld. Erst spät, in der 89. Minute, konnte sich Stuttgart schliesslich mit 3:2 durchsetzen. Dahinter reihen sich Hannover 96 und Union Berlin punktegleich mit der Eintracht Braunschweig.

Ungemütlich geworden ist die Lage für den Karlsruher SC, insbesondere nach der 0:1-Niederlage gegen den FC Heidenheim: Nur noch fünf Runden verbleiben, doch der Rückstand auf die rettenden Ränge 15. und 16. beträgt zehn Punkte (32 Punkte). Maximal kann Karlsruhe noch fünfzehn Zähler holen und auf 37 Punkte kommen. Dies ist nur schon unwahrscheinlich, weil der KSC bisher 0,76 Punkte im Schnitt holte und nun plötzlich auf deren 3 kommen müsste. Zudem wäre das Team darauf angewiesen, dass die Gegner auf diesen Rängen statt wie bisher 1,1 Punkte im Schnitt nur noch maximal 1,0 Zähler holen. In der Theorie ist dies noch möglich, nötig dazu aber ist ein Fussball-Wunder.

Simon Terodde (VfB Stuttgart) ist der einzige Doppeltorschützen in dieser Runde.

  Sebastian Polter

(Union Berlin)

Stefan Kutschke

(Dynamo Dresden)

 
       
Marcel Gaus

(1 FC Kaiserslautern)

Christian Gartner

(Fortuna Düsseldorf)

Mario Kvesic

(Erzgebirge Aue)

Tobias Kempe

(1 FC Nürnberg)

       
Kai Bülow

(1860 München)

 

Felix Bastians

(VfL Bochum)

Lasse Sobiech

(FC St. Pauli)

Tim Hoogland

(VfL Bochum)

       

Philipp Tschauner

(Hannover 96)

Aussergewöhnliche Folge der Resultate – Nyman in Elf der Runde

Der Spieltag begann am Freitag mit einer grossen Parade an Unentschieden:

  • Der 1. FC Nürnberg und Eintracht Braunschweig gingen mit einem 1:1 auseinander.
  • Erzgebirge Aue und Greuther Fürth trennten sich 0:0-Unentschieden – für Aue ein durchaus wertvoller Punkt, der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsrang ist auf mittlerweile einen Zähler geschmolzen.
  • Fortuna Düsseldorf und der 1. FC Kaiserslautern beenden ihr Duell ebenfalls mit 1:1-Toren.

Samstag, Sonntag und Montag wurden dann gleich fünf der sechs Spiele auf eigenem Rasen gewonnen:

  • 1860 München gewinnt nach einem Eintore-Rückstand mit 2:1-Treffern gegen den Karlsruher SC, der sich nun in einer ungemütlichen Tabellenlage befindet.
  • Mit 3:1-Treffern gewinnt der 1. FC Union Berlin seinen Vergleich mit Arminia Bielefeld, das Team aus der Hauptstadt bleibt damit in der Spitzengruppe.
  • Der VfB Stuttgart setzt sich daheim mit 2:1-Treffern gegen den SV Sandhausen durch.
  • Der FC St. Pauli ist mittlerweile weg vom letzten Tabellenplatz, dies nachdem die Mannschaft während weiten Teilen der Meisterschaft auf diesem Rang ausgeharrt hatte, nach einem 2:0-Triumph über Dynamo Dresden ist damit nun Schluss.
  • Hannover 96 gewinnt mit 2:1 gegen den VfL Bochum.

Dem einzigen Auswärtssieg leistete der 1. FC Heidenheim mit seinem 2:0-Triumph bei den Würzburger Kickers.

Simon Terodde (VfB Stuttgart) und Martin Harnik (Hannover 69) sind die Doppeltorschützen der Runde.

Christoffer Nyman

(Eintracht Braunschweig)

Sebastian Polter

(1 FC Union Berlin)

Abdelhamid Sabiri

(1 FC Nürnberg)

Marcel Sobottka

(Fortuna Düsseldorf)

Kai Bülow

(1860 München)

Noah Joel Sarenren Bazee

(Hannover 96)

Sebastian Hertner

(Erzgebirge Aue)

Timo Beermann

(1 FC Heidenheim)

Marco Callgiuri

(Greuther Fürth)

Jeremy Dudziak

(FC St. Pauli)

Balazs Megyeri

(Greuther Fürth)