Red Ice Martigny endgültig Konkurs

Jetzt ist es endgültig: Red Ice Martigny ist Konkurs. Das Team aus der Swiss League, wie die Nationalliga B neu heisst, kämpft nicht mehr vor Kantonsgericht um den Platz in der zweithöchsten Eishockey-Spielklasse.

Die Südwestschweizer hatten zunächst gegen den Entscheid vor dem Bezirksgericht rekurriert und anschliessend den Gang vor das Kantonsgericht angestrebt. Im Eishockey-Team aus Sion wollte man einen verbündeten gefunden haben, hatte die Westschweizer-Zeitung «La Nouvelliste» Mitte Woche berichtet – daraus wird nun nichts, Martigny ist bankrott.

In Schieflage gelangt war das Team aus der Romandie nach dem Rückzug der russischen Investoren.

Somit startet die Swiss League nun mit elf Mannschaften in die Saison 2017/18. Auch sonst wäre es eng für Red Ice geworden: Das Team hatte nur fünf Spieler unter Vertrag.

Stadion des HC Red Ice Martigny (Bild: zweiteliga.org).

Nationalliga B heisst jetzt Swiss League

Per sofort hat die zweithöchste Spielklasse des Schweizer Eishockeys, die Nationalliga B – bisweilen auch National League B –, einen neuen Namen: Neu heisst diese Liga nun «Swiss League».

Diese Neu-Positionierung der NLB wurde von den Clubs gewünscht und sie wird auf die kommende Saison hin umgesetzt.

Die höchste Spielklasse, die bisher NLA genannt wurde, heisst neu «National League» und die neue dritthöchste Klasse, die ebenfalls national ausgetragen wird, heisst «MySports League».

Dass die Swiss League die zweithöchste und nicht höchste Klasse darstellt, erinnert an die Namensgebungen in England. Die «Football League Championship» war früher die höchste Liga, seit nun über dreissig Jahren ist dies die «Premier League». Und die «Football League One» ist die dritthöchste Spielklasse, gefolgt von der «Football League Two», der vierthöchsten Stufe.

Die SC Rapperswil-Jona Lakers vor einem Finalspiel gegen den SC Langenthal (Bild: zweiteliga.org).