St. Pauli ist zurück im Geschäft – Bouhaddouz in Elf der Runde

Der FC St. Pauli meldet sich eindrücklich zurück: Während mehr als der Hälfte der bisherigen Saison lag das Team auf dem letzten Tabellenrang. Dieser konnte inzwischen nicht nur abgegeben werden, die Mannschaft hat sich sogar von den Abstiegsrängen weggearbeitet. Massgeblich beteiligt war Aziz Bouhaddouz, der gegen den Karlsruher SC gleich dreimal ins Schwarze traf. Als der FC St. Pauli bereits 2:0 führte, sicherte er mit einem Hattrick in der zweiten Hälfte den Sieg.

In der «ewigen Tabelle» der 2. Bundesliga kommt der Verein mittlerweile auf über 1300 Punkte, in dieser Rangliste liegen die Norddeutschen mittlerweile auf dem vierten Rang. Erst vor kurzem wurde zudem die 1300-Tore-Marke überschritten: Das Gesamttorverhältnis lautet 1311:1156.

Drei Teams aus der Top-4 gewinnen (VfB Stuttgart, Union Berlin und Eintracht Braunschweig). Innerhalb der vorderen Ränge ändert sich nichts.

Stefan Kutschke ist der einzige Doppeltorschützen in dieser Runde.

  Aziz Bouhaddouz

(FC St. Pauli)

Stefan Kutschke

(Dynamo Dresden)

 
       
Nils Quaschner

(VfL Bochum)

Emanuel Taffertshofer

(Würzburger Kickers)

Mirko Boland

(Eintracht Braunschweig)

Waldemar Sobota

(FC St. Pauli)

       
Lukas Schmitz

(Fortuna Düsseldorf)

Marcin Kaminski

(VfB Stuttgart)

Salif Sané

(Hannover 96)

Christopher Trimmel

(Union Berlin)

       

Kevin Müller

(1 FC Heidenheim)

Ferien nun auch für Olten, Red Ice und Visp – Rajan Sataric im Team der Runde

Ausgerechnet die beiden Clubs aus der Feriendestination Wallis verabschieden sich verhältnismässig früh in die Ferien: Sowohl der EHC Visp wie auch Red Ice Martigny scheiden mit einem 1:4 in den Viertelfinals aus.

Bitter für Visp: Das Team startete mit einem verheissungsvollen Auftakt in die Viertelfinalserie, doch nach dem Auswärtssieg des Tabellensiebten war der einzige Triumph in dieser Serie bereits erlangt. Anders Red Ice Martigny: Beim Sieg der Unterwalliser lag der amtierende Meister HC Ajoie bereits mit 3:0 in der Serie vorne.

Die gleiche Siegesfolge zeigte auch der EHC Olten. Nach einem 0:3 gelang dem Team aus der Dreitannenstadt ein Sieg, doch dann setzten sich die SC Rapperswil-Jona Lakers im fünften Spiel durch.

 

Somit kommt es zu folgenden Begegnungen im Halbfinale in der Eishockey-Nationalliga B:

SC Langenthal (1. in der Quali) gegen den HC Ajoie (6.)

HC La Chaux-de-Fonds (2.) gegen die Rapperswil-Jona Lakers (4.)

 

Anbei das Team der Runde, des letzten Viertelfinal-Spieltags:

Victor Barbero

(HC Ajoie)

Dion Knelsen

(Rapperswil-Jona Lakers)

Jonathan Hazen

(HC Ajoie)

     
Kevin Hecquefeuille

(HC La Chaux-de-Fonds)

  Rajan Sataric

(Rapperswil-Jona Lakers)

     
  Tim Wolf

(HC La Chaux-de-Fonds)

Olten und Red Ice siegen, Thurgau geht in die Ferien – Stefan Mäder im Team der Runde

Als erstes Team qualifiziert sich der SC Langenthal für die Playoff-Halbfinals. Hockey Thurgau kämpft zwar zu Beginn noch engagiert gegen das frühe Saisonende. Doch der zunächst passive SCL gewinnt schliesslich die Überhand und setzt sich zuletzt mit 2:1-Toren durch. Spannend: Bei den vier Matches welche sich die beiden Teams in der Qualifikation gegenüberstanden schoss Thurgau ausnahmslos jeweils zwei Tore. Nun, in den Playoffs sind es in allen vier Spielen stets ein Tor.

Der EHC Olten setzt sich erstmals in der Viertelfinal-Serie gegen die Rapperswil-Jona Lakers. Doppeltorschütze Stefan Mäder führt die Dreitannenstädter zum 3:0-Sieg über die St. Galler.

Ebenfalls noch nicht in die Ferien geht Red Ice Martigny: Nach drei Niederlagen in Serie siegen die Walliser erstmals gegen den HC Ajoie.

Die Serie gewendet hat der HC La Chaux-de-Fonds. Nachdem die Jurassier mit einem 0:1-Rückstand in die Serie gestartet waren, führt das Team aus dem Neuenburger Jura mittlerweile mit 3:1 in der Serie.

Patrick Schommer

(Red Ice Martigny)

Stefan Mäder

(EHC Olten)

Robin Leblanc

(HC La Chaux-de-Fonds)

     
Philipp Rytz

(SC Langenthal)

  Raphael Erb

(HC La Chaux-de-Fonds)

     
  Dominic Nyffeler

(EHC Olten)

Zehn Bauernregeln die den EHC Olten ins Halbfinale tragen

Während den Derbys zwischen dem EHC Olten und dem SC Langenthal wird seit Jahren eine tiefgehende Hassliebe gepflegt. Dazu gehört, dass das Team aus der Dreitannenstadt (17‘833 Einwohner) die Gegner (Langenthal zählt 15‘447 Einwohner) als Bauern darstellt. Regelmässig wird der Landadel geschmäht, beispielsweise durch das anstimmen von «Äs Buuräbüebli mani nid». Oder verschiedentlich ist zu hören: «Mir holä t Meischterschaft, und schiesse t Buurä ab …» und das Lied ist an dieser Stelle noch lange nicht fertig.

Dies führte sogar soweit, dass beim SC Langenthal in einer früheren Saison in den Matchvorschauen stets bewusst eine Bauernregel für jedes Saisonspiel entworfen wurde (Zum Beispiel gegen Visp: «Ärgert sich nach dem Angriff der Michel Zeiter, war Goalie Eichmann wieder breiter.»).

Jetzt, in der Stunde der Oltner Not, kommt die Bauernregel dem EHCO zugute, immerhin zählt Rapperswil-Jona ja 26‘875 Einwohner.

Zudem müssten die Solothurner Geschichte schreiben, um im Rennen zu bleiben. Denn in der Nationalliga B wurde ein 0:3-Rückstand noch nie gewendet.

 

Und hier die zehn Bauern-Regel für das Oltner Gelingen

1.

Pariert der Mischler am Zürichsee hell und klar

Winken die Halbfinals auch in diesem Jahr

2.

Trifft spät abends am Zürichsee der Feser

Freut sich tags darauf der Oltner-Tagblatt Leser

3.

Stehen Meister und Pargätzi aufrecht und dicht

Findet Mason und Knelsen vor das Tore nicht

4.

Kann der Polansky die Scheibe im Tor verstecken

Wird sich das Punkte-Mehl sammeln zu prallen Säcken

5.

Wütet der Wüst vor dem Tore ganz sehr

Bleibt der Lakers-Punkte-Teller diesmal leer

6.

Fuchtelt dirigierend der Farmermeister Gustafsson

Empfängt seine Truppe den Siegeslohn

7.

Bleiben Kobach und Grieder in der Abwehr trocken und kalt

Erscheint im Märzen die Halbfinal-Sonne bald

8.

Springt der Puck für den Remo Meister

Wird Olten gegen Rappi wieder dreister

9.

Treffen am Zürichsee der Mäder und der Hürlimann

Muss der Laker noch drei weitere Male ran

10.

Sausen Truttmann und Huber wie der Blitz so schnell

Ziehen sie über die Ohren, dem Laker das Fell

Reisen-Traktor Big Bud 747 (Bild: Wikipedia/Myron Reynard).

Ajoie, SCL und Lakers vor Sprung ins Halbfinale – Arnaud Montandon im Team der Runde

Arnaud Montandon ist an den beiden ersten Toren beim 3:1-Sieg des SC Langenthal über Hockey Thurgau massgeblich beteiligt. Das 1:0 aus dem linken Bully-Kreis lenkt Vincenzo Küng noch entscheidend ab, zum 2:1 trifft er aus der gleichen Position direkt. Somit liegt der Qualifikationssieger mit 3:0 Triumphen gegen die Ostschweizer vorne.

Die SC Rapperswil-Jona Lakers führen in ihrer Playoff-Viertelfinal-Serie gegen den EHC Olten ebenfalls mit 3:0. Verteidiger Rajan Sataric steuert zum 4:1-Sieg gleich zwei Assists bei – der Abwehrspieler glänzt damit bereits mit vier Vorlagen in den Playoffs.

Red Ice Martigny schwimmen die Felle davon: Nach der 1:5-Niederlage gegen den HC Ajoie wird es für die Walliser ausgesprochen eng. Um weiterzukommen müsste das Team sogar Geschichte schreiben – ein 0:3-Rückstand wurde im NLB-Eishockey noch nie aufgeholt.

Erstmals liegt der Quali-Zweite HC La Chaux-de-Fonds in der Serie gegen Visp vorne. Dazu musste das Team aus dem Neuenburger Jura zunächst zweimal einen Rückstand im Spiel ausgleichen.

Victor Barbero

(HC Ajoie)

Arnaud Montandon

(SC Langenthal)

Jonathan Hazen

(HC Ajoie)

     
Kevin Hecquefeuille

(HC La Chaux-de-Fonds)

  Rajan Sataric

(Rapperswil-Jona Lakers)

     
  Melvin Nyffeler

(Rapperswil-Jona Lakers)

FC Aarau setzt Ausrufezeichen – Geoffrey Treand legt Grundstein früh

Schon in der fünften Minute schiesst Geoffrey Treand den FC Aarau in Führung – es ist der früheste Treffer in der 21. Runde. Vier verschiedene Torschützen treffen für den FCA beim 4:2 über Le Mont. Während Ballbesitz und die Anzahl Schüsse ungefähr identisch sind, zeigen sich die Aargauer als das wesentlich effizientere Team. Und als die Waadtländer den Anschluss bewerkstelligen, reagiert Zoran Josipovic nur zehn Minuten später mit der Erhöhung der Führung.

Auch beim FC Zürich waren vier verschiedene Schützen für die Treffer zum 4:0 gegen den FC Wil verantwortlich. Raphael Dwamena traf in der 40. Minute und in der zweiten Halbzeit legten Oliver Buff, Mirlind Kryeziu und Adrian Winter nach.

Gleich doppelt trifft Gaetan Karlen und dies innerhalb von 13 Minuten. In dieser kurzen Zeit sichert er Neuenburg Xamax den 2:0-Sieg über den FC Chiasso. Gleich zwei Doppeltorschützen sind in der Begegnung zwischen Servette und dem FC Schaffhausen (3:2) zu verzeichnen. Steven Lang trifft zwar zweimal für den FCS, doch da neben Jean-Pierre Nsame (zwei Tore) auch Alexandre Alphonse trifft, gibt es keine Punkte für die Ostschweizer.

Relativ deutlich ist der FC Winterthur dem FC Wohlen punkto Spielanteil überlegen, 63:37 Prozent Ballbesitz verbuchen die Statistiker, die Zürcher gewinnen – und das zählt im Endeffekt – auch das Spiel, mit 2:1 Toren.

Geoffrey Treand, französischer Flügelspieler im Dress des FC Aarau (Bild: FC Aarau).

Arminia Bielefeld steht vor dem 1000. Tor – Klos in Elf der Runde

Nur noch drei Tore fehlen und die Arminia Bielefeld erreicht den 1000. Treffer in der 2. Bundesliga. Derzeit kommt die Mannschaft auf ein Torverhältnis von 997:811 Toren. Das Team zählt zu den traditionsreichsten in der Liga, derzeit liegt der Club in der «ewigen Tabelle» auf dem 17. Rang, von 122 Vereinen, die bislang in der zweithöchsten Spielklasse angetreten sind. Von den aktuellen Teams in der 2. Bundesliga haben nur fünf Vereine mehr Punkte gesammelt als Arminia Bielefeld. Zudem wird in wenigen Spieltagen der 1. FSV Mainz 05 überholt, der an der 16. Stelle liegt.

In der jüngsten Runde spielte das Team 1:1-Unentschieden gegen den FC St. Pauli. Die Eintracht Braunschweig kam gegen Erzgebirge Aue auf das gleiche Ergebnis. Dadurch wird Braunschweig vom 1. FC Union Berlin überholt.

Gleich mit 3:0-Toren siegt der 1. FC Kaiserslautern über den SV Sandhausen.

Ausnahmsweise sind in dieser Runde keine Doppeltorschützen zu verzeichnen.

Martin Harnik

(Hannover 96)

Fabian Klos

(Arminia Bielefeld)

Simon Hedlund

(Union Berlin)

Christian Gentner

(VfB Stuttgart)

Phil Ofosu-Ayeh

(Eintracht Braunschweig)

Marc Schnatterer

(1 FC Heidenheim)

Marcel Gaus

(1 FC Kaiserslautern)

Timo Beermann

(1 FC Heidenheim)

Lasse Sobiech

(FC St. Pauli)

Niko Giesselmann

(Greuther Fürth)

Martin Männel

(Erzgebirge Aue)

Sébastien Buemi gewinnt auch drittes Rennen

Sébastien Buemi ist weiterhin nicht zu bremsen: Der Schweizer gewinnt auch das dritte Rennen der Formel E Saison, er lenkte seinen Renault Z.E.16 zuoberst auf das Podest. Auf dem zweiten Rang folgt beim Buenos Aires ePrix in Argentinien der Franzose Jean-Eric Vergne.

In der vergangenen Saison noch war Sébastien Buemi auf dem gleichen Rundkurs, der nun zum dritten Mal ausgetragen worden ist, auf dem dritten Rang gelandet.

Im Gesamtklassement führt der Schweizer nach drei von zwölf Rennen nun deutlich mit 75 Punkten vor dem Brasilianer Lucas di Grassi (46 Punkte) und dem Franzosen Nicolas Prost (36 Punkte).

Szene aus der Formel E Qualifikation in Punta del Este, Uruguay (Bild: Wikipedia/NaBUru38).

Langenthal und Lakers um zwei Längen vorn – Dion Knelsen im Team der Runde

Dion Knelsen liefert einen langen Sololauf zur 2:0-Führung der SC Rapperswil-Jona Lakers gegen den EHC Olten. Zuletzt gewinnen die St. Galler mit 4:2 Toren und liegen damit in dieser Viertelfinal-Serie mit zwei Siegen vorn.

Der SC Langenthal erfreut sich des gleichen Vorsprung: Nach dem 4:1-Auswärtssieg bei Hockey Thurgau lädt die Mannschaft von Trainer Jason O’Leary am Dienstag bereits zur Vorentscheidung auf eigenem Eis.

In arger Schieflage dagegen findet sich Red Ice Martigny wieder. Der Qualifikationsdritte liegt beim amtierenden Meister HC Ajoie mit 0:2 zurück.

Anders der HC La Chaux-de-Fonds: Nach der Heimniederlage gegen den EHC Visp konnten die Neuenburger durch zwei Tore von Adam Hasani die Serie auswärts ausgleichen.

Jetzt ist die grosse Frage, welchen Mannschaften am dritten Spieltag der Viertelfinals im Nationalliga B Eishockey der Anschluss gelingt und auf welchen Plätzen bereits der Vorentscheid fällt.

Victor Barbero

(HC Ajoie)

Dion Knelsen

(Rapperswil-Jona Lakers)

Brent Kelly

(SC Langenthal)

     
Fabian Maier

(Rapperswil-Jona Lakers)

  Völlmin Michael

(SC Langenthal)

     
  Tim Wolf

(HC La Chaux-de-Fonds)

Zwei Favoriten verlieren zum Playoff-Auftakt – Steve Mason im Team der Runde

Eine enge Angelegenheit: In jeder der vier Playoff-Viertelfinal-Partien fällt einmal ein Ausgleichstreffer. Zuletzt verlieren der Zweite sowie der Dritte der Qualifikation den Playoff-Auftakt.

In der Defensive äusserst solide hält Hockey Thurgau gegen den SC Langenthal bis fast zuletzt stand. Erst in den Schlussminuten gelingt dem SCL der 2:1-Sieg, trotz längerer Dominanz. Bereits in früheren Jahren zeigten sich die Ostschweizer hartnäckig, letzte Saison lagen die Rapperswil-Jona Lakers 1:3 in der Serie gegen dieses Team in Rückstand und der Lausanne HC vor mehreren Jahren 0:2.

Weniger erfreulich startet der Zweite der Abschlusstabelle: Der HC La Chaux-de-Fonds ist nicht die erste Mannschaft, die feststellen muss, dass der EHC Visp ein typisches Turnier-Team ist. Die Walliser gewinnen beim Team aus dem Neuenburger Jura gleich mit 6:3-Toren.

Der amtierende NLB-Meister gewinnt als Qualifikationssechster bei Red Ice Martigny. Beim entscheidenden Tor im Power-Play hat der aus der 1. Liga geholte, langjährige La Chaux-de-Fonds-Stürmer Michael Neininger seinen Stock im Spiel.

Die SC Rapperswil-Jona Lakers gewinnen letztlich deutlich gegen den EHC Olten. Das Spiel war von vielen Strafen geprägt, entsprechend lautete der Spielstand nach Power-Play-Toren 4:2 sowie bei Gleichstand 2:0 für die St. Galler, was – zusammengezählt – das Gesamtresultat von 6:2 ergibt.

Michael Neininger

(HC Ajoie)

Steve Mason

(Rapperswil-Jona Lakers)

William Rapuzzi

(EHC Visp)

     
Tim Bucher

(EHC Visp)

  Claudio Cadonau

(SC Langenthal)

     
  Marco Mathis

(SC Langenthal)