Der EHC Kloten schlägt Spengler-Cup – Philip Wüthrich erstmals von HC La Chaux-de-Fonds geschlagen

Der EHC Kloten empfängt im Duell gegen den EHC Olten nicht weniger als 6072 Zuschauer. Mehr als am Spengler Cup den HC Davos gegen Turku und Trinec gegen Salawat Julajew Ufa sehen wollen. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League Runde:

  • EHC Kloten schlägt Spengler Cup: Der EHC Kloten spielt den Spitzenkampf gegen den EHC Olten vor 6072 Zuschauern. Das sind mehr als am Spengler Cup den HC Davos gegen Turku (6036 Zuschauer) und Trinec gegen Salawat Julajew Ufa (5606) sehen wollen. Durch ein Tor in der Verlängerung von Robin Figren setzt sich das Heimteam mit 3:2-Toren durch. Es ist der neunte Sieg in Folge.
  • SC Langenthal kassiert ersten HCC-Treffer: Der HC La Chaux-de-Fonds scheint seine Phobie gegen Philip Wüthrich, den Torhüter des SC Langenthal abgelegt zu haben. Erstmals in dieser Saison, nach 156:27 Minuten trifft Brett Cameron zum 1:0. Die beiden ersten Spiele hatte der SC Langenthal mit jeweils 4:0-Toren gewonnen. Zuletzt verliert das Team von Philip Wüthrich mit 0:2, das zweite HCC-Tor erzielt Ex-SCL-Spieler Daniel Carbis ins leere Gehäuse.
  • HC Thurgau mit Sieg zum Jahresende: Der HC Thurgau bestätigt seinen Halbfinal-Einzug vom Frühjahr: Nach rund zwei Dritteln der Qualifikation stehen die Ostschweizer zum Jahresende auf dem vierten Rang. Der HC Thurgau gewinnt gegen die EVZ Academy mit 5:1-Toren. Adam Rundqvist liefert dabei drei Treffer und Michael Loosli deren zwei.
  • HC Ajoie bleibt auf Rang zwei: Durch den 4:0-Auswärtssieg beim HC Sierre bleibt der HC Ajoie bei gleichzeitiger Niederlage des EHC Olten auf dem zweiten Tabellenrang.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League bleibt zum siebten Mal in Folge der EHC Kloten.
Der EHC Kloten vor einem Meisterschaftsspiel (Bild: zweiteliga.org).

KHL: Linus Omark am Spengler-Cup noch nicht auf Touren – Sven Andrighetto macht das Dutzend voll

Weltmeister Linus Omark zeigt mit Salawat Julajew Ufa in Davos zwei Gesichter. Und: Sven Andrighetto holt seinen zwölften Assist für Avangard Omsk. Ein paar Facts im Round-up der jüngsten KHL-Ereignisse:

  • Linus Omark zeigt zwei Gesichter: Mit Salawat Julajew Ufa zeigt Linus Omark, Weltmeister 2017 mit Schweden, zwei verschiedene Gesichter in Davos. Im Rahmen der KHL-World-Games gewinnt er mit seinem Team mit 4:3 in der Overtime gegen AK Bars Kasan. Am Spengler-Cup aber, wenige Tage nach dem echten Punktekampf zeigt sich Linus Omark (der gegen AK Bars Kasan ein Tor und zwei Assists lieferte) mit seiner Mannschaft eher noch diskret zurückhaltend. Von 2008 bis 2010 siegte stets ein Team aus der KHL: HK Dynamo Moskau, gefolgt von KH Dinamo Minsk und SKA Sankt Petersburg. Seither gab es «nur» noch drei zweite Plätze: 2011 Dinamo Riga, 2013 ZSKA Moskau und 2014 Salawat Julajew Ufa.
  • Sven Andrighetto macht das Dutzend voll: Sven Andrighetto erreicht in Diensten von Avangard Omsk mittlerweile 41 Spiele. Dabei sind im inzwischen zehn Tore sowie zwölf Assists gelungen. Andrighetto liegt damit auf Rang 54 der KHL-Skorerliste, sowie in der internen Punkteliste von Avangard Omsk auf Platz vier.
  • Drew Shore mit Wechsel innerhalb der KHL: Einst spielte Drew Shore bei den ZSC Lions. Von dort zog er bekanntlich weiter zum chinesischen Team Kunlun Red Star und auf die neue Saison hin zu Dinamo Minsk. Nun wechselte er trotz 17 Punkten in 24 Spielen innerhalb der Liga von Dinamo Minsk zu Torpedo Nizhny Novgorod.
  • Barry Brust bei Slovan Bratislava: Der frühere Fribourg-Gotteron-Keeper Barry Brust hat mittlerweile bei Slovan Bratislava angeheuert (mit einer Fangquote von 93,8 Prozent in 19 Spielen). Mit diesem Team liegt er nun in der slowakischen Liga auf Rang zwei. In der vergangenen Saison war er bei zwei KHL-Teams engagiert, zunächst bei Kunlun Red Star und anschliessend bei Torpedo Nizhny Novgorod.
  • Kevin Clark fast mit einem Punkt pro Spiel: Erstmals nach seiner Rückkehr aus der KHL – Kevin Clark spielte 38 Matches für das lettische Team Dinamo Riga – beginnt er wieder eine Saison in der Schweiz. Bei den SC Rapperswil-Jona Lakers kommt er auf 28 Punkte in 30 Spielen und damit einen Schnitt von 0,93. Etwas weniger als bei den SCL Tigers, mit denen er in der Saison 2015/16 auf 0,94 Punkte kam.
Linus Omark (Bild: Wikipedia/Ailura).

EHC Kloten schrammt bei Ticino Rockets an Blamage vorbei – EHC Visp um Erfolg «betrogen»

Für den SC Langenthal erzielen Joey Benik und Andrew Clark beim 5:2-Sieg über den HC Sierre drei Tore. Ein Statement gegen die «drohende» Ausleihe von Aaron Gagnon an den SCL? Und: Fabian Sutter bewahrt den EHC Kloten vor einer Blamage bei den Ticino Rockets. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League Runde:

  • Joey Benik und Andrew Clark spielen gegen Aaron Gagnon (und Harri Pesonen): Joey Benik (2 Tore) und Andrew Clark (1 Treffer) gehören zu den Baumeistern des 5:2-Erfolgs des SC Langenthal über den HC Sierre. Ein Statement auch gegen eine nicht auszuschliessende Ausleihe eines SCL-Tigers-Ausländer. Die Tigers haben durch die Rückkehr von Eero Elo bekanntlich sechs fitte Stürmer im Kader. Wodurch eine Ausleihe an Langenthal nicht abwegig wäre. Am ehesten käme Aaron Gagnon in Frage und doch eher am unwahrscheinlichsten Weltmeister und Topskorer Harri Pesonen.
  • EHC Olten mit siegreichem Schlussspurt: Der HC Thurgau führt zwischenzeitlich 2:1 und 3:2 beim EHC Olten. Doch in den letzten 86 Sekunden machen Diego Schwarzenbach und Dion Knelsen aus dem 3:3 einen 5:3-Erfolg. Janik Loosli trifft vergeblich doppelt für den HC Thurgau.
  • Fabian Sutter führt EHC Kloten zum Sieg: Der EHC Kloten liegt zweimal bei den Ticino Rockets im Rückstand. Für den Ausgleich sorgt jeweils Fabian Sutter – zuletzt setzt sich das Team von Trainer Per Hanberg im Penaltyschiessen durch.
  • EHC Visp schwer «betrogen»: Der EHC Visp verliert trotz einem Schussverhältnis von 35:17 mit 1:5 auf eigenem Eis gegen den HC La Chaux-de-Fonds. Somit haben es die Walliser mit einem «Stolen Win» («gestohlener Sieg») in beachtlicher Höhe zu tun … dabei hatte Troy Josephs den EHC Visp zunächst noch in Führung geschossen.
  • Philip-Michael Devos Doppeltorschütze gegen EHC Winterthur: Der EHC Winterthur unterliegt dem EHC Ajoie mit 1:7-Toren. Doppeltorschütze für das Team aus dem Jura ist Philip-Michael Devos. Es sind seine Tore 22 und 23 in der laufenden Saison.
  • Axel Simic trifft doppelt für GCK Lions: Axel Simic trifft im Duell der Farmteams der ZSC Lions und des EV Zug doppelt. Mit seinen beiden Toren verhilft er seinen GCK Lions zum 4:3-Erfolg für die EVZ Academy.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League bleibt der EHC Kloten, die Titelverteidigung erfolgt nun gegen den EHC Olten.

Daniel Gerber

Blick in die PdG Biasca, dem Stadion der Ticino Rockets (Bild: zweiteliga.org).

Weltmeister Harri Pesonen zum SC Langenthal?

Wer vor der Weihnachtspause das Heimspiel zwischen den SCL Tigers und Genf-Servette besuchte, wurde von Robbie Earl begrüsst. Der überzählige Stürmer drückte einem lächelnd «Guetzli» eines bekannten Helmsponsors der SCL Tigers in die Hände. Mit Eero Elo schliesst sich nun ein weiterer Stürmer mit ausländischer Lizenz – bereits der sechste – den Emmentalern an. Alle sechs sind fit. Aber nur vier dürfen bekanntlich spielen. Spielpraxis ist also gefragt.

Eine Ausleihe in die Swiss League würde also Sinn machen, sofern nicht noch weitere Süss-Gebäcke an die Zuschauer zu verteilen sind. SCL-Tigers-Sportchef zu «zweiteliga.org»: «Geplant ist es noch nicht, ich würde es aber nicht ausschliessen.» Es könnte ein Thema sein.

Harri Pesonen oder Aaron Gagnon?

Selbstverständlich gilt es also alle Optionen zu prüfen – die Antwort dabei ist freilich schnell gefunden.

Harri Pesonen: Der WM-Final-Torschütze – er sicherte mit seinem 3:1 den Sieg für Finnland im Finale gegen Kanada – und Tigers-Topskorer im Schoren? Das dürfte tatsächlich zweimal eintreffen: Im Berner-Cup 2020 sowie je nach Auslosung im Cup 2020/21. Ansonsten sicherlich nicht.

Christopher DiDomenico: Erhält seine Spielpraxis bereits am Spengler-Cup und ist neben Harri Pesonen ein absolut tragender Skorer bei den Tigers. DiDomenico kann ebenfalls kein Thema sein.

Ben Maxwell: Braucht nach dem Spengler-Cup ebenfalls eher Erholung als weiteren Auslauf. Die Nummer drei der Tigers-Skorer dürfte ebenfalls kaum für Langenthal auf dem Eis stehen. Auch er kann kein Thema sein.

Robbie Earl: Der fünftbeste Skorer (mit dem viertbesten Schnitt) im Tigers-Kader – die Wahrscheinlichkeit ist ebenfalls klein.

Aaron Gagnon: Mit einem Punkteschnitt von 0,44 ist Aaron Gagnon der Tiger mit ausländischer Lizenz, der am schlechtesten auf Touren gekommen ist. Kommt es zu einer Ausleihe, dürfte die Nummer 16 der internen Skorerliste als erstes zum Zug kommen. Sein Vertrag läuft Ende Saison aus und er wurde erst neunmal eingesetzt (er war zudem länger verletzt).

Eero Elo: Wird kaum geholt und direkt ausgeliehen.

SC Langenthal könnte zum Zug kommen

Gleichzeitig könnte der SC Langenthal den ein und anderen Impuls in der Offensive gebrauchen. Andrew Clark (0,97 Punkte pro Spiel) und Joey Benik (0,90) haben nicht die Durchschlagskraft wie bislang Jeff Campbell und Brent Kelly. Benik liegt mit seiner Quote auf Rang sechs der internen Skorerliste und zieht man die Blitz-Ausleichen Marc Kämpf und Stefan Rüegsegger ab, liegt Joey Benik auf Position vier. 17 ausländische Spieler haben den besseren Schnitt, die beiden liegen auf den Rängen 18 und 19 von 22 regelmässig eingesetzten Spielern. Eine Ausleihe der Tigers könnte etwas Druck von den Schultern von Andrew Clark und Joey Benik nehmen.

Daniel Gerber

Harri Pesonen (Bild: zweiteliga.org).

Philippe Coutinho gibt Gott die Ehre

Eine Meldung, die zu Weihnachten passt: Vor kurzem gab Bayern-München-Offensivstar Philippe Coutinho bekannt, dass er sich hat taufen lassen. Bereit bei früherer Gelegenheit sagte der brasilianische Nationalspieler, «dass Gott alle Ehre gebührt.»

Unlängst hat Philippe Coutinho via Instagram von seiner Taufe berichtet. Er liess sich in seinem eigenen Haus in der Badewanne taufen, seine Frau Ainê und seine Putzfrau taten es ihm gleich.

Bei diesem Schritt begleitete ihn sein Freund und Pastor Tiago Brunet aus Brasilien. Dieser leitet in seiner südamerikanischen Heimat die Gemeinde «Destiny».

Bei seinem Instagram-Post rief Coutinho auf, «eine neue Zeit» zu leben, während sein Pastor Coutinho lobt. Dieser habe den richtigen Entscheid getroffen, nicht nur bekannt zu sein, sondern gleichzeitig auch ein Werkzeug für Gott zu werden, durch welches das Leben der Mitmenschen verbessert wird. Lesen Sie hier mehr über Philippe Coutinho.

Zu Weihnachten wird die Geburt dessen gefeiert, auf den sich Philippe Coutinho beruft.

«Sport zum Sonntag» ist das «Wort zum Sonntag» von zweiteliga.org

Philippe Coutinho (Bild: Wikipedia/Granada Lizenz: CC BY-SA 4.0). Die Originaldatei ist hier zu finden.

EHC Olten und EHC Kloten mit Rekord-Kulissen – EHC Winterthur punktet seit langem wieder

Der EHC Olten und der EHC Kloten spielen je vor über 5500 Fans. Und der EHC Winterthur holt beim HC Thurgau den ersten Punkt nach sieben zählerlosen Runden. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League Runde:

  • Stefan Tschannen entscheidet Derby mit Hattrick: SCL-Captain Stefan Tschannen trifft beim Derby gegen den EHC Olten gleich dreimal für den SC Langenthal – und Simon Sterchi liefert beim 4:1-Erfolg drei Assists.
  • EHC Visp mit Dienst nach Vorschrift: Der EHC Visp gewinnt mit 3:0-Toren über die EVZ Academy, das Farmteam des EV Zug. Pro Drittel schiessen die Walliser ein Tor – Dienst nach Vorschrift.
  • 5587 Zuschauer beim EHC Olten: Der EHC Olten trägt sein Derby gegen den SC Langenthal vor 5587 Zuschauern aus. Ein Besucheraufmarsch, der auch in der National League eine gute Figur machen würde.
  • 5571 Zuschauer beim EHC Kloten: Der EHC Kloten lockt vor Weihnachten nicht weniger als 5571 Zuschauer beim 6:4-Erfolg über den HC La Chaux-de-Fonds ins Stadion. Robin Figren liefert bei diesem Erfolg zwei Kloten-Tore.
  • EHC Winterthur holt Punkt bei HC Thurgau: Erstmals seit sieben Spielen holt der EHC Winterthur wieder einen Punkt, dies bei HC Thurgau, der auf einem Top-4-Rang in die Weihnachtspause geht.
  • Nicolas Thibaudeau trifft dreimal für HC Ajoie: Nicolas Thibaudeau erzielt drei Treffer beim 5:1-Sieg des HC Ajoie über die GCK Lions, das Farmteam der ZSC Lions.
  • Arnaud Montandon mit drei Punkten: Arnaud Montandon liefert zwei Tore und einen Assist für seinen HC Sierre beim 4:1-Sieg über die Ticino Rockets. 3119 Zuschauer waren im Stadion – für ein Duell unter dem Strich (davon ein Farmteam) ein beachtlicher Besuch.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League bleibt zum fünften Mal in Folge der EHC Kloten.
  • EHC Kloten und EHC Olten beenden Duett: Erstmals nach elf Runden(!) zeigen Olten und Kloten einen unterschiedlichen Spielausgang. Davor gingen die beiden Clubs scheinbar im Gleichschritt: Beide Teams gewannen die letzten sechs Spiele, davor kassierten beide Mannschaften je eine Niederlage. Und wiederum davor gewannen beide Clubs zwei Spiele und wiederum in der Runde vorher kassierten beide jeweils eine Pleite … am 29. Dezember wird sich dies spätestens ändern – denn dann treffen die beiden Teams aufeinander.

Daniel Gerber

Choreo des EHC Olten (Bild: zweiteliga.org).

Wehen Wiesbaden gewinnt Duell der günstigsten Teams – Hannover 96 setzt sich erneut nicht durch

Wehen Wiesbaden und der Karlsruher SC sind die beiden Teams mit dem günstigsten Marktwert (10 sowie 10,7 Millionen Euro). Im Direktduell setzt sich der SV gegen den KSC durch. Und Hannover 96, das drittwertvollste Team der Liga kommt weiterhin nicht vom Fleck: Nur zwei der letzten neun Spiele konnten gewonnen werden. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Robin Hack und Hanno Behrens mit Doppelpack für 1. FC Nürnberg: Der 1. FC Nürnberg gewinnt mit 2:0 gegen Dynamo Dresden. Beide Tore werden durch Robin Hack erzielt und jeweils durch Hanno Behrens vorbereitet.
  • Karlsruher SC und Wehen Wiesbaden – günstig aber nicht billig: Der Karlsruher SC und Wehen Wiesbaden verfügen über die Teams, denen der günstigste Marktwert beigemessen wird. Der KSC operiert mit einem Kaderwert von 10 Millionen Euro, der SV mit 11,7. In der jüngsten Runde trafen die beiden Teams aufeinander, Wehen Wiesbaden siegte mit 1:0. In der Tabelle aber belegen die beiden Clubs nicht die hintersten Ränge: Aufsteiger Karlsruhe findet sich auf Position 15 und der SV Wehen Wiesbaden auf Rang 17.
  • Hannover 96 wieder ohne Sieg: Hannover 96, das Team mit dem drittwertvollsten Kader (42 Millionen, hinter dem Hamburger SV mit 49,5 Millionen und dem VfB Stuttgart 79 Millionen) kann erneut nicht gewinnen: Nach einer 1:0-Führung gegen den VfB Stuttgart, liegt das Team vor über 35’000 Zuschauer zwischenzeitlich 1:2 zurück, ehe zumindest der Punktegewinn dank dem Ausgleich durch Edgar Prib realisiert werden kann.
  • Henk Veerman trifft doppelt für den FC St. Pauli: Henk Veerman trifft doppelt für den FC St. Pauli und liefert damit den Grundstein für den 3:0-Sieg über Tabellenführer Arminia Bielefeld.
  • Serdar Dursan mit zwei Treffern für den SV Darmstadt: Dafür, dass die Pleite von Arminia Biblefeld nicht sonderlich tragisch ist, sorgt Serdar Dursan mit zwei Toren. Dadurch gelingt dem SV Darmstadt 98 ein 2:2-Unentschieden gegen den ersten Verfolger, den Hamburger SV.
  • Erzgebirge Aue mit witziger Tor-Folge über Greuther Fürth: Jan Hochscheidt erzielt das 1:0 für Erzgebirge Aue gegen Greuther Fürth. Die Vorarbeit leistet Dimitrij Nazarov. Anschliessend trifft Dimitrij Nazarov selbst zum 2:0. Diesmal leistet die Vorarbeit Florian Krüger … der anschliessend selber zum 3:0 trifft. Die Vorarbeit? Stammt vom Schützen zum ersten Treffer, nämlich von Jan Hochscheidt (Endresultat: 3:1).
  • Grosser Dienst von Tim Kleindienst: Tim Kleindienst trifft doppelt für den 1. FC Heidenheim gegen den VfL Osnabrück. Damit überwintert der 1. FC Heidenheim auf dem vierten Tabellenrang – und Aufsteiger VfL Osnabrück auf Rang sechs.
  • Sebastian Stolze liefert zwei Tore gegen VfL Bochum: Sebastian Stolze schiesst zwei Treffer für den SSV Jahn Regensburg (1:0 und 3:1), zudem liefert er die Vorarbeit beim 2:0. Zuletzt setzt sich SSV Jahn Regensburg mit 3:2-Toren über den VfL Bochum durch.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt durch das 2:2 gegen Holstein Kiel der SV Sandhausen.
Die Brita-Arena des SV Wehen Wiesbaden (Bild: Wikipedia/Ralf Roletschek).

SC Langenthal beendet unglaubliche Serie – EVZ Academy schlägt amtierende Finalisten

Der SC Langenthal beendet eine unglaubliche Sieges-Reihe: 27 der letzten 28 Heimspiele gegen den HC Ajoie konnte der SCL siegreich gestalten – nun setzte sich der HCA seit langem wieder im Oberaargau durch. Und: Die EVZ Academy erteilt jetzt auch Lehrstunden: Das Farmteam des EV Zug bezwingt drei Tage nach dem Sieg über den SC Langenthal nun auch den HC La Chaux-de-Fonds; sprich, die Playoff-Finalisten 2019. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League Runde:

  • EHC Kloten mit sechstem Sieg in Serie: Der EHC Kloten schlägt den EHC Winterthur mit 7:1 Toren. Tim Grossniklaus tritt als Doppeltorschütze in Erscheinung für das zuletzt in die Gänge gekommene Team von Trainer Per Hanberg.
  • EHC Kloten und EHC Olten im Duett: In den letzten elf Runden(!) zeigten Olten und Kloten die gleichen Spielausgänge: Beide Teams gewannen die letzten sechs Spiele, davor kassierten beide Mannschaften je eine Niederlage. Und wiederum davor gewannen beide Clubs zwei Spiele und wiederum in der Runde vorher kassierten beide jeweils eine Pleite … am 29. Dezember wird sich dies spätestens ändern – denn dann treffen die beiden Teams aufeinander.
  • EHC Olten mit sechstem Erfolg in Serie: Der EHC Olten setzt sich beim EHC Visp gleich mit 5:1-Toren durch. Es ist der sechste Sieg in Serie für den EHCO, die fünf Treffer stammen gleich von fünf verschiedenen Torschützen.
  • SC Langenthal beendet lange Serie gegen HC Ajoie: Der SC Langenthal konnte nicht weniger als 27 seiner letzten 28 Heimspiele gegen den HC Ajoie gewinnen. Im laufenden Jahrzehnt hatte der HCA somit nur einmal in der Eishalle Schoren gewinnen können. Nach einer 1:0-Führung musste sich der SC Langenthal nun jedoch mit 1:5-Toren geschlagen geben. Jonathan Hazen zeichnete sich als Doppeltorschütze aus.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League bleibt für eine weitere Runde der EHC Kloten.
  • GCK Lions mit Wende: Das Farmteam der ZSC Lions liegt zwar zur Spielmitte gegen die Ticino Rockets mit 0:1 zurück, doch dann sorgen Nelson Chiquet mit seinem zehnten Saisontor und Patrick Sidler für die Wende für die GCK Lions.
  • Der HC Thurgau führt zwar 1:0 doch dann trifft Auguste Impose doppelt für den Aufsteiger HC Sierre – letztlich aber vergeblich, denn Melvin Merola sorgt mit zwei Treffern für die erneute Wende für den HCT.
  • Das Farmteam des EV Zug bezwingt drei Tage nach dem 3:2-Erfolg auf eigenem über den SC Langenthal nun auch auswärts den HC La Chaux-de-Fonds mit dem gleichen Ergebnis. Sprich, die Zentralschweizer gewinnen gegen die Playoff-Finalisten 2019 innerhalb von einer Woche.

Daniel Gerber

Der SC Langenthal gewinnt den Titel zum dritten Mal (Bild: zweiteliga.org).

HC Thurgau gewinnt Verfolger-Duell gegen EHC Visp – EHC Kloten und EHC Olten mit Kantersiegen

Der HC Thurgau gewinnt das Verfolgerduell gegen den EHC Visp. Der EHC Kloten und der EHC Olten zeigen je einen Kantersieg und festigen damit ihre Positionen an der Ranglistenspitze. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League Runde:

  • EHC Kloten mit Kantersieg: Der EHC Kloten verteidigt seine Leader-Position mit einem deutlichen 5:0-Erfolg über die GCK Lions, das Farmteam der ZSC Lions. Sämtliche Treffer fielen im Startdrittel und wurden von fünf verschiedenen Schützen erzielt.
  • Garry Nunn trifft dreifach für EHC Olten: Der EHC Olten fertigt den HC Sierre gleich mit 7:1-Toren ab. Drei Tore steuert Garry Nunn zum Erfolg bei.
  • EHC Kloten und EHC Olten weiterhin im Gleichschritt: In den letzten zehn Runden(!) zeigten Olten und Kloten die gleichen Spielausgänge: Beide Teams gewannen die letzten fünf Spiele, davor kassierten beide Mannschaften je eine Niederlage. Und wiederum davor gewannen beide Clubs zwei Spiele und davor kassierten beide jeweils eine Pleite …
  • HC Thurgau weiterhin auf Erfolgskurs: Der HC Thurgau bestätigt seine gute Form auch nach der zweiten Nati-Pause. Auswärts beim ebenfalls starken EHC Visp nimmt der HCT gleich alle drei Zähler mit. Der Ex-Visper Niki Altorfer liefert bereits in der 19. Minute das Game-Winning-Goal.
  • EHC Winterthur schlecht belohnt: Durch Kevin Bozon (1:0) und Jari Allevi (2:1) geht der EHC Winterthur auswärts beim HC La Chaux-de-Fonds zweimal in Führung. Doch zuletzt setzen sich die Neuenburger mit 5:2-Toren durch.
  • HC Ajoie mit Wende: Cup-Finalist HC Ajoie gerät zwar gegen die Ticino Rockets im ersten Drittel in Rückstand. Zuletzt verlieren die Tessiner aber gegen den HC Ajoie, für den Nicolas Thibaudeau doppelt trifft.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League beliebt damit der EHC Kloten.

Daniel Gerber

Fankurve des EHC Olten (Bild: zweiteliga.org).

FC St. Pauli mit Polster auf Relegationsrang – Arminia Bielefeld festigt Rang 1

Der FC St. Pauli schafft sich einen kleinen Vorsprung auf den Relegationsplatz. Und Leader Arminia Bielefeld festigt mit einem Unentschieden die Tabellenführung, da der Hamburger SV als erster Verfolger gegen den SV Sandhausen 1:1 spielt. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Stillstand an Spitze hilft Arminia Bielefeld: Arminia Bielefeld spielt – gleich wie die direkten Verfolger HSV und VfB Stuttgart – Unentschieden. Dadurch bleibt der Vorsprung erhalten, aber eine Runde weniger zu spielen, was also dem Leader in der Tabelle am meisten hilft.
  • Hannover 96 weiter im Formtief: 2019 ist nicht das Jahr von Hannover 96. Dem Abstieg aus der Bundesliga in die zweite Liga folgte nun ein Formtief, das auch eine Runde vor der Winterpause anhält: Nach zwei Siegen, die auf zwei Pleiten folgten, verliert das Team bereits wieder – diesmal mit 1:2 auswärts beim VfL Bochum.
  • Arminia Bielefeld konsolidiert Rang 1: Mit einem 0:0-Unentschieden beim 1. FC Heidenheim festigt Arminia Bielefeld seinen ersten Rang. Dies weil der Hamburger SV sich ebenfalls die Punkteteilt: Der HSV trennt sich mit einem 1:1 vom SV Sandhausen.
  • Viktor Gyökeres als Doppeltorschütze für FC St. Pauli: Viktor Gyökeres trifft doppelt für den FC St. Pauli beim 3:1-Erfolg über den SV Wehen Wiesbaden. Damit rückt sein Team auf Rang 15 vor.
  • Tobias Mohr mit drei Punkten für Greuther Fürth: Tobias Mohr liefert beim 5:1-Sieg von SpVgg Greuther Fürth auswärts beim Karlsruher SC ein Tor und zweimal die Vorarbeit.
  • Holstein Kiel mit Last-Second-Ausgleich: Holstein Kiel lag zwischenzeitlich 0:2 gegen den 1. FC Nürnberg zurück, in der 93. Minute gelang dann aber Stefan Thesker der späte 2:2-Ausgleich.
  • VfL Osnabrück weiter keck: Der VfL Osnabrück setzt sich gleich mit 3:0-Toren gegen Dynamo Dresden durch und liegt jetzt nur noch vier Punkte hinter dem Relegationsrang.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt der SV Sandhausen. Diesmal gelang die Verteidigung gegen den Hamburger SV durch ein 1:1-Unentschieden. Nun wartet als nächster Herausforderer Holstein Kiel.
Das Stadion des FC St. Pauli (Bild: Wikipedia/Brian Kohn).