Bei RB Leipzig tragen zwei die Last von Nils Petersen

Zur Winterpause ist Nils Petersen klarer Leader in der Torschützenliste. Der SC Freiburg Stürmer erzielte bislang 15 Tore, das sind fünf mehr als der direkte Verfolger Simon Terodde vom VfL Bochum und mehr als ein Drittel der 43 Treffer seiner Mannschaft.

Anders sieht es beim Wintermeister der 2. Bundesliga aus, bei RB Leipzig. Zählt man die beiden erfolgreichsten Schützen dieses Teams zusammen, Marcel Sabitzer und David Selke mit je sieben Treffern, ergibt deren Ausbeute 14 Treffer, also noch nicht ganz die Ausbeute vom führenden der Torjägerwertung Nils Petersen.

Noch vor Sabitzer und Selke reiht sich ein weiterer Freiburger ein: Vincenzo Grifo. Grifo sah schon achtmal einen eigenen Abschlussversuch in den Maschen des gegnerischen Tores verschwinden. Derzeit holt RB Leipzig mit deutlich weniger Toren – bisher total 31 – mehr Punkte als Freiburg. Der Tabellenführer kommt auf deren 41 gegenüber den 38 des Absteigers der letzten Saison, der dennoch auf bestem Wege ist, zurückzukehren in die Bundesliga.

Nils Petersen vom SC Freiburg (Wikipedia/Opihuck).
Nils Petersen vom SC Freiburg (Wikipedia/Opihuck).

Awtomobilist und Jokerit sorgen am Spengler-Cup für Tempo

Seit Gründung der Kontinental Hockey League sind bislang neun Vertreter der KHL beim Spengler Cup in Davos angetreten, deren dreien ist der Triumph am Prestige-Turnier gelungen: Dinamo Minsk, Dynamo Moskau und Sankt Petersburg.

Diesmal startet erneut eine hochkarätige KHL-Vertretung am Turnier in den Bündner Bergen: Awtomobilist Jekaterinburg und Jokerit Helsinki. Wusste Jokerit bislang am Spengler-Cup eher dem Gegner zu gefallen, steht diesmal wohl die bisher stärkste Ausgabe dieses finnischen Teams auf dem Platz: In der Westgruppe der KHL stehen die Nordländer auf dem zweiten Rang. In dieser Jahr dürfte die Mannschaft somit auch in Davos auftrumpfen.

Der zweite Starter aus der KHL findet sich derzeit auf Platz sieben in der Ostgruppe: Awtomobilist Jekaterinburg. Zu diesem Team wechselte Ex-Lausanne, SC Bern und Ambri Stürmer Alexei Dostoinov. Für dieses Team trug er 31 Spiele aus, erzielte 4 Tore und 7 Assists. Nach einigen Wochen wurde er zu Metallurg Novokuznetsk transferiert. Diese Mannschaft liegt aktuell am Tabellenende der Ostgruppe. Für diese Mannschaft gelang Dostoinov in bislang vier Spielen ein Treffer. Durch den Transfer zu Metallurg Novokuznetsk verpasst der Stürmer, der in der Schweiz mit Schweizer Lizenz antreten kann, den Spengler Cup.

Hier stehen sich Awtomobilist und Jokerit im Ernstkampf gegenüber (Bild: Jokerit-Pressedienst/Pekka Rautiainen).
Hier stehen sich Awtomobilist und Jokerit im Ernstkampf gegenüber (Bild: Jokerit-Pressedienst/Pekka Rautiainen).

Challenge League: Schlusslicht verlor nur 3 Spiele

Wer auf dem letzten Rang liegt, verliert oft – könnte man glauben. Doch «zweiteliga.org» erkannt: Die Tabellenletzten wollen offenbar nicht auf dieser Position bleiben: Nur drei Niederlagen mussten der jeweils Letzte einstecken. Ansonsten wurden in den bisherigen 18 Runden 7 Siege eingefahren sowie 7 Unentschieden errungen (am ersten Spieltag gab es natürlich noch kein Schlusslicht). Würde der jeweilige Tabellenletzte als Mannschaft «zusammengefasst» würde dieser «FC Schlusslicht» aktuell mit 28 erreichten Punkten auf dem dritten Platz am Aufstieg in die Super League schnuppern.

In bisher 14 von 17 Matches punktete das jeweilige Schlusslicht also. Viermal liess ein «Top-4»-Team seine Federn. Und dies gleichermassen sowohl von möglichen «Unterschätzern» der vordersten Ränge wie auch gegen die knallharten Konkurrenten, die um den Liga-Erhalt kämpfen. Bislang lagen vier verschiedene Teams auf dem letzten Rang, der FC Aarau (7mal), Le Mont (5mal), der FC Winterthur (4mal), und der FC Wohlen (1mal).

Schlusslicht nach 1. Spieltag: Winterthur.

Schlusslicht am 2. Spieltag: Winterthur. 1:5-Niederlage in Biel. 0 Punkte für den FC Schlusslicht.

Schlusslicht am 3. Spieltag: Winterthur. 0:0-Unentschieden daheim gegen Wohlen (8.). 1 Punkt für den FC Schlusslicht.

Schlusslicht am 4. Spieltag: Winterthur. 2:1-Sieg in Schaffhausen (4.). 4 Punkte für den FC Schlusslicht.

Schlusslicht am 5. Spieltag: Le Mont. 3:3-Unentschieden in Biel (3.). 5 Punkte für den FC Schlusslicht.

Schlusslicht am 6. Spieltag: Le Mont. 1:0-Sieg gegen Wil (4.). 8 Punkte für den FC Schlusslicht.

Schlusslicht am 7. Spieltag: Aarau. 2:1-Sieg gegen Xamax (9.). 11 Punkte für den FC Schlusslicht.

Schlusslicht am 8. Spieltag: Wohlen. 2:1-Sieg gegen den FC Schaffhausen (5.). 14 Punkte für den FC Schlusslicht.

Schlusslicht am 9. Spieltag: Aarau. 1:1-Unentschieden in Lausanne (1.). 15 Punkte für den FC Schlusslicht.

Schlusslicht am 10. Spieltag: Le Mont. 3:0-Sieg gegen den FC Wohlen (6.). 18 Punkte für den FC Schlusslicht.

Schlusslicht am 11. Spieltag: Le Mont. 2:2-Unentschieden in Chiasso (3.). 19 Punkte für den FC Schlusslicht.

Schlusslicht am 12. Spieltag: Le Mont. 2:0-Sieg über Schaffhausen (4.), 22 Punkte für den FC Schlusslicht.

Schlusslicht am 13. Spieltag: Wohlen. 1:1-Unentschieden in Chiasso (3.), 23 Punkte für den FC Schlusslicht.

Schlusslicht am 14. Spieltag: Aarau. 1:3-Niederlage in Biel (3.), 23 Punkte für den FC Schlusslicht.

Schlusslicht am 15. Spieltag: Aarau. 1:1-Unentschieden gegen Chiasso (6.), 24 Punkte für den FC Schlusslicht.

Schlusslicht am 16. Spieltag: Aarau. 0:2-Niederlage gegen Xamax (5.), 24 Punkte für den FC Schlusslicht.

Schlusslicht am 17. Spieltag: Aarau. 0:0-Unentschieden gegen Wohlen (7.), 25 Punkte für den FC Schlusslicht.

Schlusslicht am 18. Spieltag: Aarau. 2:1-Sieg gegen Le Mont (4.), 28 Punkte für den FC Schlusslicht.

Die Winterthurer Schützenwiese (Bild: Wikipedia/Töröl).
Die Winterthurer Schützenwiese (Bild: Wikipedia/Töröl).

Playout-Denkfehler hinter geschlossener NLA

Die Klub-Bosse denken erneut laut über das nach, was sich in keiner europäischen Liga durchgesetzt hat: Nämlich die Liga zumindest für ein paar Jahre zu schliessen. So könnte die Lohnspirale gestoppt werden, lautet das Argument. Feuerwehrübungen würde es nicht mehr geben.

Tatsächlich würde eine solche Planung direkt in den Ruin führen: Um die Playoffs zu erreichen, sind rund 1,4 Punkte pro Spiel nötig. In aller Regel erreichen zwei bis drei Clubs diesen Schnitt nicht entfernt und bis zur ersten Nationalmannschaftspause ist die Qualifikation gelaufen. Die SCL Tigers holen aktuell exakt einen Punkt pro Spiel (30 Spiele, 30 Punkte). Der EHC Biel sogar nur 0,96 (33 Spiele, 32 Punkte). Dies erstens aufzuholen und gleichzeitig den Schnitt mitzugehen, welcher auf Rang acht geholt wird, ist kaum denkbar, die aktuelle Ausbeute müsste nahezu verdoppelt werden.

Ohne Playouts – und die wären bei einer geschlossenen Liga nicht mehr nötig – wären für mehrere Teams die Saison nach nicht einmal zwei Dritteln der Qualifikation schlichtweg gelaufen, da es nicht einmal mehr um den Playout-Rang gehen würde. Die Zuschauer interessieren solche Null-Summen-Spiele nicht mehr. Somit blieben die Erträge aus den Playout-Matchs ebenso aus, wie fehlende Einnahmen durch den geringeren Zuschaueraufmarsch im Laufe der Qualifikation. Weniger Fans im Stadion bedeutet zudem, dass der Club für die Sponsoren weniger interessant ist.

Besser wäre sogar ein direkter Auf- und Abstieg, der NLB-Sieger, der während einer Saison alles gewonnen hat, soll direkt nach oben, der Playout-Verlierer, der eine Saison lang alles verloren hat, braucht nicht noch einen Rettungs-Fallschirm. So wie es im Fussball klappt. So wie es in zahlreichen Ligen in Europa funktioniert. Und die SCL Tigers zeigen, dass ein Abstieg längst nicht das Ende sein muss.

Blick in die Valiant Arena in Davos (Wikipedia/Fcbasel1989).
Blick in die Valiant Arena in Davos (Wikipedia/Fcbasel1989).

KHL expandiert nach Peking

In der mehrheitlich russischen Kontinental Hockey League geht ab der kommenden Saison ein Team aus China an den Start. Die Mannschaft wird in einer Arena antreten, die 18‘000 Zuschauer fasst. Für zwei KHL-Teams ergeben sich somit nähere Auswärtsspiele: Amur Chabarowsk und Admiral Wladiwostok liegen verhältnismässig nahe an der Grenze Chinas, die Spiele in Peking liegen wesentlich näher als jene in Moskau, Helsinki oder Zagreb.

Durch den Einstieg soll nicht nur der chinesische Hockey-Markt erschlossen werden. Chinesische Spieler sollen aufgebaut werden, damit diese an den Olympischen Winterspielen 2022 konkurrenzfähig sind. Die derzeit stärkste chinesische Mannschaft, die China Dragons, stammen aus Shanghai und spielen als einziger Vertreter ihres Landes in der ostasiatischen Profiliga «Asia League Ice Hockey» gegen vier japanische und drei südkoreanische Teams sowie gegen einen russischen Vertreter.

Die chinesische Nationalmannschaft stieg an der letzten WM von der Division IIB (5. höchste Stufe) in die Division IIA (4. höchste Stufe) auf und trifft dort Mitte April 2016 auf Belgien, Island, Niederlande, Serbien und Spanien.

Die chinesische Eishockey-Nationalmannschaft (Bild: zweiteliga.org).
Die chinesische Eishockey-Nationalmannschaft (Bild: zweiteliga.org).

Julian Schmutz im Team der Runde

Zwei Spieler prägten den Spitzenkampf in Olten. Zunächst sorgte Brent Kelly mit zwei Toren für die Führung der Langenthaler, besonders das 2:0 war ein Augenschmaus: Verteidiger Philip Ahlström schoss, der Puck wurde geblockt, doch Brent Kelly haute die freiliegende Scheibe aus mittlerer Distanz in die Maschen. Doch den Solothurnern gelang der Ausgleich und es war Verteidiger Fabian Ganz der den EHCO in der Verlängerung zum ersten Derby-Sieg in dieser Saison schoss.

Die Rapperswil-Jona Lakers halten sich in der Spitzengruppe, ihr 3:0-Sieg über den EHC Winterthur bedeutet gleichzeitig dessen 16. Niederlage in Folge.

Heftig zu und her ging es im Walliser-Derby, welches der EHC Visp deutlich mit 6:0-Toren für sich entscheiden konnte. Dazu kamen 25 Zweiminuten-Strafen sowie 4 Zehnminuten-Strafen – alles in allem also 90 Strafminuten. Zu den herausragenden Spielern gehören der linke Flügelstürmer Julian Schmutz sowie der linke Verteidiger Sandro Wiedmer. Darüber hinaus war Matthias Schoder einer der beiden Goalies des Spieltags, die sich eines Shut-outs freuen durften.

Immer besser in Fahrt kommen zudem die GCK Lions, der Rückstand auf einen Play-off-Rang wird derzeit fast von Spieltag zu Spieltag kleiner.

Neuer Leader ist der HC La Chaux-de-Fonds, dank dem Sieg im Romandderby gegen den HC Ajoie zieht das Team aus dem Neuenburger Jura am SC Langenthal wie auch am EHC Olten vorbei.

 

Julian Schmutz (Visp)

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Dominic Forget (HCC)

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Brent Kelly (SCL)

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Sandro Wiedmer (Visp)

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Fabian Ganz (Olten)

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Melvin Nyffeler (Lakers)

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 Nach der Nationalmannschaftspause geht der spannende Kampf um den Leaderthron weiter. Derzeit liegen drei Clubs punktegleich auf dem ersten Rang.

Justin Eilers führt Dynamo Dresden in die 2. Bundesliga

Das Wortspiel lässt sich nicht vermeiden und es dürfte Justin Eilers auch nicht in Zorn versetzen: Er ist derzeit der erfolgreichste Torschütze in der 3. Liga, dank Eilers eilt Dynamo Dresden nicht nur von Sieg zu Sieg sondern wohl auch bald in die 2. Bundesliga.

Seit dem dritten Spieltag ist die Traditionsmannschaft aus Ostdeutschland auf dem ersten Tabellenplatz zu finden. Der 1953 gegründete Verein würde nach rund 20 Jahren wieder in die Bundesliga zurückkehren (wenn auch in die 2. Bundesliga), nachdem die Mannschaft 1995 wegen einer Lizenzverweigerung in die Regionalliga zurückversetzt worden war.

Der Aufstieg rückt immer näher, Dynamo Dresden erfreut sich mittlerweile über einen Vorsprung von acht Punkten auf den nächsten Verfolger SG Sonnenhof Grossaspach. Und mit 21 Plustoren ist der Verein auch in der Offensive am erfolgreichsten.

Nicht weniger als drei verschiedene Fussballer sind in der «Top 12» der Torschützenliste zu finden: Neben Justin Eilers mit 14 Toren auf Rang 1 sind dies Pascal Testroet auf Rang 6, mit 8 Toren sowie Michael Hefele auf dem 10. Platz mit 6 Treffern.

Das noch alte Stadion von Dynamo Dresden mit den Giraffen-Flutlichtern (Bild: Wikipedia/WOGERCAN10).
Das noch alte Stadion von Dynamo Dresden mit den Giraffen-Flutlichtern (Bild: Wikipedia/WOGERCAN10).

Daniel Sorvik im Team der Runde

Im Spitzenspiel zwischen dem HC La Chaux-de-Fonds und den Rapperswil-Jona Lakers setzte sich das Team aus dem Neuenburger Jura mit 3:0-Treffern durch. Remo Giovannini glänzt derzeit als einer der stärksten Torhüter der Liga. Lustiges Detail am Rande: Beim HCC haben alle drei Tore drei verschiedene, linke Flügelspieler erzielt: Daniel Carbis, Michael Neininger und Devin Muller.

Mehrfach wechselte in der Begegnung zwischen Langenthal und Thurgau die Führung, zuletzt setzte sich das Berner Team mit 7:4 Toren durch. Dabei erzielte Dominic Hobi den Ausgleich sowie die Führung zum 5:4, nachdem er schon die 2:1-Führung eingeleitet hatte.

Ihre Aufwärtstendenz bestätigen zudem die GCK Lions, das junge Zürcher Team punktet seit der Nationalmannschaftspause regelmässig und schafft langsam aber sicher den Anschluss, während der EHC Winterthur mittlerweile zum 15. Mal in Serie verloren hat.

Gleich mit 6:2 Toren fertigt Olten den EHC Visp auswärts ab, einmal mehr sammelte Verteidiger Fabian Ganz die Punkte, als wäre er ein Stürmer.

 

Dominic Hobi (SCL)

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Jeff Campbell (SCL)

Logo_SC_Langenthal

Marco Truttmann (Olten)

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Daniel Sorvik (GCK Lions)

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  Fabian Ganz (Olten)

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  Remo Giovannini (HCC)

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 Gespannt sein darf man nun auf das Spitzenspiel von Sonntag, in welchem der EHC Olten den SC Langenthal empfängt.

SC Langenthal: Marc Eichmann tritt zurück

Keiner trug bislang mehr NLB-Spiele für den SCL aus, wie Marc Eichmann. Der Rekordspieler kommt neben seinen 449 Einsätzen zudem auf 21 Assists. Der 35-Jährige sagte nun heute vor versammelter Presse: «Ich will auf dem Höhepunkt abtreten!» Ende Saison tritt der langjährige SCL-Keeper Marc Eichmann zurück. Der langjährige SCL-Keeper, der seit 2006 das Tor der Oberaargauer hütet, bestreitet morgen seine 450. Partie.

SCL-VR-Präsident Stephan Anliker wusste nur Gutes über den Publikumsliebling zu sagen: «”Eichmann ist eine absolute Leaderfigur, auf und neben dem Eis. Seit Jahren gehört er zu den besten Goalies der Liga. Auch mit dem NLB-Schweizermeistertitel hat er bewiesen, dass er ein Gewinner ist.»

Eichmann spricht vom richtigen Timing: «In meiner Karriere war ich noch nie so viele Spiele verletzt abwesend wie in diesem Jahr. Da macht man sich Gedanken über die Zukunft.» Ausserdem sei bekannt, dass er neben seinem Beruf als Eishockeyprofi auch auf der SCL-Geschäftsstelle dabei ist, beruflich Fuss zu fassen. «Mit der offiziellen Verkündung meines Rücktritts will ich Klarheit schaffen, umso mehr bin ich hoch motiviert, noch einmal alles aus mir raus zu holen und mit einem krönenden Saisonabschluss abzutreten.»

An die Stelle von Mar Eichmann tritt nun Marco Mathis (26), der seit der Saison 2011/12 beim SCL unter Vertrag ist, 53 Ernstkämpfe bestritten und auch bereits 2 Assists gesammelt hat. Der gebürtige Davoser hat bei den Oberaargauern einen Zweijahresvertrag bis zum Ende der Saison 2017/18 unterzeichnet. SCL-Geschäftsführer Gian Kämpf spricht von einem Musterathlet.

Der EHC Winterthur bei einem Angriff in Langenthal (Bild: zweiteliga.org).
Der EHC Winterthur bei einem Angriff in Langenthal (Bild: zweiteliga.org).

William Rapuzzi bleibt zwei weitere Jahre in Visp

Der Mann aus Anchorage aus dem riesigen US-Bundesstaat Alaska, bleibt zwei weitere Jahre im Wallis. Der 25-Jährige Stürmer hat einen Zwei-Jahresvertrag beim EHC Visp unterzeichnet.

Rapuzzi war vor eineinhalb Jahren aus der ECHL zum Walliser Traditionsverein gestossen. Letzte Saison war der junge Import-Spieler der zweitbeste Skorer der NLB. Wegen einer Knieverletzung musste er für fünf Wochen pausieren, vorher war er auf Rang 3 der Skorerliste gelegen.

Der Club lobt seinen Kampfgeist und seine Einstellung, die ihn zum Publikumsliebling bei den Südschweizern werden liess. In der Nationalliga B hat Rapuzzi bislang exakt 70 Spiele ausgetragen, dabei sind ihm 37 Tore und 57 Assists gelungen, zusammengerechnet 94 Skorerpunkte.

Der US-Amerikaner William Rapuzzi (Bild: Pressedienst EHC Visp).
Der US-Amerikaner William Rapuzzi (Bild: Pressedienst EHC Visp).