FC Winterthur und FC Vaduz sorgen für seltene Heimteam-Konstellation

Der FC Winterthur bezwingt zuhause Xamax mit 2:1-Toren, der FC Vaduz bleibt gegen den SC Kriens daheim siegreich (4:1), der Stade-Lausanne gewinnt auf dem eigenen Rasen gegen den FC Schaffhausen 2:1 und der FC Wil spielt Unentschieden gegen den FC Thun (2:2), ebenso Yverdon Sport und der FC Aarau (1:1).

Bei genauem Hinsehen stellen wir fest: Der sechste Spieltag bringt mit sich, dass kein einziges Heimteam verliert. Und noch besser: Die Bilanz aus Sicht der Heimteams lautet 11:2 Punkte!

Blicken wir auf die bisherigen Spieltage zurück, erkennen wir ein Novum:

Spieltag 1: Ein Heimteam verliert (FC Wil). Nur acht Punkte für die Heimteams 8:5 Zähler.

Spieltag 2: Gleich drei Heimteams verlieren (FC Vaduz, SC Kriens, Yverdon Sport). 6:9 Punkte.

Spieltag 3: Ein Heimteam verliert (FC Thun). 10:4 Punkte.

Spieltag 4: Ein Heimteam verliert (FC Wil). 8:5 Punkte.

Spieltag 5: Zwei Heimteams verlieren (FC Aarau, SC Kriens). 6:6 Punkte (Nachtragsspiel FC Thun gegen Stade-Lausanne noch nicht ausgetragen).

Und nun der erwähnte 6: Alle Heimteams punkten, 11:2 Zähler.

FC Sion ist jetzt Barrage-König – aber FC Thun hat dennoch Chancen

Mit einem Schnitt von 2,0 Punkten pro Barrage-Spiel und 10:2 Toren (!) ist nun der FC Sion der König der Barrage. Doch der FC Thun muss sich noch nicht abschreiben lassen. Seit Einführung der Challenge League 2003/04 läuft nun die 12. Barrage (2013-2018 wurde sie ausgesetzt). Zweiteliga.org präsentiert die «ewige Tabelle». Hier die Facts:

  • FC Sion jetzt Barrage-Meister: Mit 2,0 Punkten ist der FC Sion nun gemeinsam mit dem FC Aarau und dem FC Schaffhausen (ebenfalls je 2,0 Punkte) an der Spitze.
  • Meiste Punkte: Am meisten Punkte gesammelt hat AC Bellinzona (13), vor dem FC Aarau (12) sowie neu der FC Sion (10 Punkte in 5 Spielen).
  • Warum der FC Thun hoffen darf: Der FC Aarau siegte einst im Hinspiel gegen Xamax mit 4:0. Das Rückspiel endete 0:4 und wurde von Xamax im Elfmeterschiessen entschieden. Und der FC Luzern reagierte einst auf eine 0:1-Niederlage (gegen Lugano) mit einem 5:0-Erfolg. Auch Reaktionen mit vielen Toren sind in der Barrage möglich.
RangTeamSpieleS/U/NPunkteTorePunkteschnitt
       
1AC Bellinzona84/1/31311:111,625
2FC Aarau64/0/21210:92
3FC Sion53/1/11010:22
4FC Vaduz62/1/378:91,16
5Xamax62/1/377:91,16
6FC Schaffhausen21/1/042:12
7FC Lugano41/1/242:71
8FC Luzern21/0/135:11,5
9Servette FC21/0/133:21,5
10FC Thun31/0/235:91
11St. Gallen20/0/202:50

Vor Barrage-Kracher FC Thun gegen FC Sion – Aber FC Aarau und FC Schaffhausen sind die Relegations-Könige

Seit Einführung der Challenge League 2003/04 wurden elf Barragen durchgeführt; von 2013 bis 2018 wurden diese Spiele ausgesetzt. Zweiteliga.org zeigt, wer die Könige der Barrage sind und wer nicht gerade über sich hinausgewachsen ist. Exklusiv stellten wir diese «ewige Tabelle» der Barrage zusammen. Hier die Facts:

  • Aufstieg gelungen: 4mal gelang der Aufstieg in die Super League, nämlich dem FC Sion (2006), AC Bellinzona (2008), dem Servette FC (2011) sowie dem FC Vaduz (2020).
  • Aktuelle Barrage: Mit dem FC Sion und dem FC Thun treffen die Teams der Ränge 3 und 10 in der «ewigen Tabelle» der Barrage aufeinander.
  • Meiste Punkte: Am meisten Punkte gesammelt hat AC Bellinzona (13), vor dem FC Aarau (12) sowie dem FC Sion (7 in vier Spielen) sowie dem FC Vaduz und Xamax (ebenfalls 7 Punkte aber in sechs Spielen).
  • Punkteschnitt: Betrachtet man einzig den Punkteschnitt, liegen der FC Aarau sowie der FC Schaffhausen mit je 2 Punkten vorne, gefolgt vom FC Sion mit 1,75 Punkten und AC Bellinzona mit 1,625 Zählern.
RangTeamSpieleS/U/NPunkteTorePunkteschnitt
       
1AC Bellinzona84/1/31311:111,625
2FC Aarau64/0/21210:92
3FC Sion42/1/176:11,75
4FC Vaduz62/1/378:91,16
5Xamax62/1/377:91,16
6FC Schaffhausen21/1/042:12
7FC Lugano41/1/242:71
8FC Luzern21/0/135:11,5
9Servette FC21/0/133:21,5
10FC Thun21/0/134:51,5
11St. Gallen20/0/202:50
Der FC Thun trifft in der Barrage auf den FC Sion. Der FC Vaduz ist das letzte Team das via Barrage aufgestiegen ist. Die Könige der Barrage sind mit je einem Zwei-Punkte-Schnitt der FC Aarau und der FC Schaffhausen (Grafik: Zweiteliga.org).

GC, FC Thun und FC Aarau liefern engstes Spitzenduell seit rund einem Jahrzehnt

GC, der FC Thun und der FC Aarau liefern sich das spannendste Titelrennen seit der Einführung der Zehner-Liga: Seit der Saison 2012/13 umfasst die Challenge League zehn Mannschaften. Diese Grafik von zweiteliga.org zeigt: Nie war das Meisterschaftsrennen so eng wie diesmal. Meist liegen zwar die Ränge zwei und drei nahe zusammen, aber zwischen dem ersten und dem zweiten Platz findet sich oft eine grosse Kluft. Der höchste Vorsprung (durch Xamax) liegt bei 21 Zählern, der bisher knappste bei 7 (FC Lugano). So knapp wie diesmal war es bislang noch nicht – anbei die Übersicht (siehe auch Grafik).

  • 2012/13: FC Aarau mit 12 Punkten Vorsprung: In der Saison 2012/13 stieg der FC Aarau mit einem Vorsprung von 12 Zählern auf AC Bellinzona in die Super League auf.
  • 2013/14: FC Vaduz mit 9 Punkten Vorsprung: In der Saison 2013/14 setzte sich der FC Vaduz mit neuen Punkten gegenüber dem ersten Verfolger, dem FC Lugano durch, dieser lag einen Punkt vor dem FC Wil.
  • 2014/15: FC Lugano mit 7 Punkten Vorsprung: In der Saison 2014/15 gelang dem FC Lugano die Promotion mit sieben Zählern vor Servette Genf.
  • 2015/16: FC Aarau mit 11 Punkten Vorsprung: In der Saison 2015/16 erfreute sich Lausanne-Sport an einem Elf-Punkte-Vorsprung vor dem zweitplatzierten Xamax.
  • 2016/17: FC Zürich mit 12 Punkten Vorsprung: In der Saison 2016/17 enteilt der FC Zürich der Konkurrenz mit 12 Punkten Vorsprung auf Xamax sowie 23 auf Servette.
  • 2017/18: Xamax mit 21 Punkten unerreichbar: In der Saison 2017/18 war Xamax mit 21 Punkten Vorsprung für die Konkurrenz ganz einfach nicht erreichbar.
  • 2018/19: Servette mit 15 Punkten Vorsprung: In der Saison 2018/19 liegt Servette mit 15 Punkten gegenüber dem FC Aarau zuletzt auf dem ersten Platz.
  • 2019/20: Lausanne-Sport mit 9 Punkten Vorsprung: In der Saison 2019/20 setzte sich Lausanne-Sport mit neun Zählern gegenüber dem FC Vaduz durch.
  • 2020/21: GC könnte eine Runde vor Schluss noch abgefangen werden: Eine Runde vor Schluss liegt GC nur um einen Zähler vorne und könnte den direkten Aufstiegsrang noch an den FC Thun verlieren.
Noch nie seit Einführung der 10er-Liga war der Schlussspurt so spannend (Grafik: zweiteliga.org).

SC Kriens und FC Vaduz überraschen positiv – FC Schaffhausen unter Wert geschlagen

Der SC Kriens und der FC Vaduz sind die Mannschaften, die aufgrund ihres Kaderwerts positiv überraschen. Der FC Schaffhausen und der FC Chiasso dagegen gehören zu den Clubs, die unter Wert klassiert sind. Ein Überblick über die Vereine der Challenge League, welche das Potenzial ausschöpfen … und über jene, die in der Rückrunde noch Luft nach oben haben (Kaderwerte gemäss «transfermarkt.de»):

  • Diese Teams überraschen – SC Kriens und FC Vaduz: Der SC Kriens verfügt «nur» über das neuntwertvollste Kader, liegt damit aber an dritter Stelle. Und der FC Vaduz mit dem achtwertvollsten Kader ist gegenwärtig an fünfter Stelle angesiedelt.
  • Diese Teams sind im Soll – GC, FC Wil, FC Winterthur und FC Aarau: GC und Lausanne-Sport befinden sich da, wo sie gemäss dem Kaderwert zu finden sein sollten. Die beiden Clubs mit den beiden höchstdotierten Mannschaften liegen auf den Plätzen eins und zwei. Ebenso ist der FC Wil mit dem drittwertvollsten Kader auf Rang drei zu finden. Etwas unter Wert klassiert ist der FC Winterthur: Rang vier im Kaderwert, Rang sechs in der Tabelle, dies allerdings nur um drei Punkte. Gleiches gilt für den FC Aarau (Position sechs im Kaderwert und sieben in der Tabelle).
  • Diese Teams enttäuschen – FC Schaffhausen und FC Chiasso: Die bislang grösste Enttäuschung bildet der FC Schaffhausen. Der Club mit dem fünfthöchsten Kaderwert liegt auf dem vorletzten Rang und kämpft gegen den Abstieg, statt dass er etwas über sich hinauswächst und die Grossen der Liga ärgert. Ähnlich hat sich der FC Chiasso eingereiht: Rang sieben im Kaderwert, aber Schlusslicht in der Tabelle.

Daniel Gerber

Torhüter Sebastian Osigwe betet mit dem SC Kriens (Bild: Sebastian Osigwe).

GC mit Start-Ziel-Sieg – Petar Misic, Luka Sliskovic und Milan Gajic treffen doppelt

Petar Misic trifft beim Aarauer-Torregen doppelt: Innerhalb von 31 Minuten fallen nicht weniger als fünf Tore. GC gewinnt auch sein zweites Spiel in der Challenge League. Die Facts der Runde:

  • GC mit Start-Ziel-Sieg: Schon in der vierten Minute trifft Roberto Alves zum 1:0 für GC gegen den FC Wil.
  • GC-Barometer: GC ist die Attraktion der Liga. «Zweitliega.org» wirft deshalb einen besonderen Blick auf den Rekordmeister mit ein paar Gesamt-Statistiken. Schüsse total: 31:18. Eckbälle: 11:6. Ballbesitz im Schnitt: 49:51 Prozent. Ballbesitz total: 98:102 (Prozentpunkte als Zahlenwert). Fouls: 34:24. Tore: 3:1. Punkte: 6:0.
  • Luka Sliskovic mit später Wende: Ab der 9. Minute liegt der FC Winterthur bei Stade Lausanne in Rückstand. Doch dann wendet Luka Sliskovic mit zwei Treffern in der zweiten Halbzeit zum 2:1-Sieg für die Zürcher.
  • Petar Misic trifft doppelt: Petar Misic schiesst das erste und das letzte Tor für den FC Aarau, bei dessen 4:1-Erfolg über den SC Kriens.
  • 5 Tore in 31 Minuten: Innerhalb von 31 Minuten (65. bis 91. Minute) fallen sämtliche Tore beim 4:1-Erfolg des FC Aarau über den SC Kriens.
  • Milan Gajic mit Doppelpack: Beim 2:0-Erfolg des FC Vaduz über den FC Schaffhausen trifft Milan Gajic doppelt – in beiden Fällen vom Elfmeter-Punkt aus.
  • Am Tabellenende geblieben: Nach der 0:3-Niederlage gegen Lausanne bleibt der FC Chiasso ohne Punkte am Tabellenende.

Daniel Gerber

Das Stadion Brügglifeld in Aarau (Bild: Wikipedia/Patrick Haller/CC-Lizenz).

Zehn Barragen, drei Aufsteiger

Im laufenden Jahrtausend wurde nun zehnmal eine Barrage ausgetragen, dreimal schaffte ein Challenge-League-Team den Sprung auf diesem Weg in die höchste Spielklasse der Schweiz: Der FC Sion (2006), AC Bellinzona (2008) sowie Servette FC (2011).

Jahr Teilnehmer Super
League
Teilnehmer Challenge
League
Resultat Auf/Abstieg
         
2004 Xamax FC Vaduz 2:0, 1:2 Kein
Aufstieg
2005 FC Schaffhausen FC Vaduz 1:1, 1:0 Kein
Aufstieg
2006 Xamax FC Sion 0:0, 0:3 Sion mit
Aufstieg
2007 FC Aarau AC
Bellinzona
2:1, 3:1 Kein
Aufstieg
2008 FC St. Gallen AC
Bellinzona
2:3, 0:2 Bellinzona mit Aufstieg
2009 FC Luzern FC Lugano 0:1, 5:0 Kein
Aufstieg
2010 AC
Bellinzona
FC Lugano 2:1, 0:0 Kein
Aufstieg
2011 AC
Bellinzona
Servette FC 1:0, 1:3 Servette mit Aufstieg
2012 FC Sion FC Aarau 3:0, 0:1 Kein
Aufstieg
2019 Xamax FC Aarau 0:4, 5:4 n.P. Kein
Aufstieg
         
Das Stade de Maladiere, hier trägt Xamax seine Heimspiele aus (Bild: Wikipedia/fcbasel1989).

Eintracht Innerschweiz gegen Dynamo Rest-Helvetien

Der SC Kriens und der FC Luzern kämpfen an den letzten drei Spieltagen fast ausschliesslich gegen die besten Mannschaften der Schweiz – und für beide Teams geht es noch um sehr viel.

Der SC Kriens muss in Runde 34 auswärts gegen den FC Aarau (Rang 2) antreten, in Runde 35 ist Lausanne-Sport (Rang 3) zu Gast und in Runde 36 müssen die Innerschweiz in Genf beim Aufsteiger Servette ran. Für den SC Kriens geht es noch um den Liga-Erhalt während zwei der direkten Konkurrenten noch um den Barrage-Platz kämpfen.

Der FC Luzern muss in Runde 34 beim Tabellenzweiten FC Basel antreten, in Runde 35 kommt der FC Zürich und Runde 36 geht es zu Meister YB. Der FC Luzern kämpft darum, den direkten Einzug in die Europa League zu schaffen, während YB und Basel die Ränge längst bezogen haben. Der FC Zürich liegt vor Beginn der Runde 34 nur drei Punkte hinter einem europäischen Rang

Viel Feind, viel Ehr für die Innerschweizer-Teams: «Zweiteliga.org» formte deshalb exklusiv die Eintracht Innerschweiz, welche es mit Dynamo Rest-Helvetien zu tun bekommt (auch der Name Torpedo oder Traktor standen zur Debatte).

Die Ausgangslage: In den Runden 34 bis 36 kann die Eintracht Innerschweiz total in sechs Spielen 18 Punkte holen. Doch die Gegner liegen auf den Rängen 1 (2mal), 2 (2mal), 3 (1mal) und 7 (1mal). Ein noch schwierigeres Schlussprogramm hätte der SC Kriens und die Nachbarstadt FC Luzern kaum «fassen» können.

Der Spielplan

15.5.19 FC Aarau – SC Kriens 1:1

15.5.19 FC Basel – SC Luzern 3:2

22.5.19 FC Luzern – FC Zürich

23.5.19 SC Kriens – Lausanne-Sport

25.5.19 YB – FC Luzern

26.5.19 Servette – SC Kriens

Die Tabelle

  1. Dynamo Rest-Helvetien              2 Spiele, 4:3 Tore, 4 Punkte
  2. Eintracht Innerschweiz                2 Spiele, 3:4 Tore, 1 Punkt

(Update folgt nach jedem Spieltag)

Daniel Gerber

Die Swisspor-Arena des FC Luzern (Bild: Wikipedia/chrisaliv).

GC verabschiedet sich mit Knall aus Super League – Aarau mit Barrage vor Augen

Beim FC Luzern liegt GC mit 0:4-Toren zurück, da erzwingen Besucher aus dem Gästeblock den Spielabbruch. Der Rekordmeister wendet sich mit Pauken und Trompeten in Richtung Challenge League. In dieser hat der FC Aarau Oberhand gewonnen: 2019 ist der FCA das erfolgreichste Team der Challenge League. Einige spannende Facts der Runde:

  • Shirts abgegeben: Jetzt ist es definitiv, nach 70 Jahren in der höchsten Spielklasse steigt Rekordmeister GC in die Challenge League ab. Mit einem Knall. Erneut sorgen die Stadtzürcher für einen Spielabbruch. Nach Verhandlungen der Chaoten mit der Vereinsführung mussten die bereits in die Kabine geschickten Spieler hingehen und gedemütigt ihre Shirts abgeben.
  • 0:3 statt 0:4: Möglich, dass die Partie nun 0:3-Forfait gewertet wird, statt 0:4 (aus GC-Sicht), wie der Spielstand vor dem Abbruch lautete. Dann hätten die Zürcher-Fans noch eine gewisse Gesamt-Torverhältnis-Kosmetik betrieben: -30 statt -31 bei einem gegenwärtigen Stand von -27 … wobei der Imageschaden und die Verluste aus wirtschaftlichen Sanktionen sowie die Mindereinnahmen wegen angeekelt fernbleibenden, potentiellen Matchbesucher ein teurer Tausch sind.
  • Nummer 1 im Jahr 2019: Der FC Aarau ist nach 15 im laufenden Jahr ausgetragenen Spielen die Nummer 1 der Liga, mit 34 Punkten, noch vor Servette mit 33 Zählern und Lausanne mit 26.
  • Barrage vor Augen: Der FC Aarau siegt beim FC Schaffhausen mit 2:1 während Servette mit 3:1 gegen Lausanne-Sport triumphiert – somit tauschen die Aargauer mit den Waadtländern die Plätze: Drei Runden vor Schluss hat das Team von Patrick Rahmen die Barrage vor Augen.
  • Sieben Teams aus Super League gefährdet: Nur noch drei Runden sind zu spielen und noch sieben Vereine sind auf den ersten Blick Barrage-gefährdet, da Xamax (Rang 9) und Sion (Rang 8) noch eine hohe Punktzahl aufholen müssen, sind Thun und Luzern eigentlich nicht mehr einholbar. Anders St. Gallen, Lugano, Zürich und Sion.

Daniel Gerber

Die AFG Arena des FC St Gallen (Bild: Wikipedia/Brian Kohn).

Formkurve deutet auf FC Aarau und FC Zürich in der Barrage

Noch vier Spieltage bleiben in der Super League um dem Barragen-Platz zu entkommen, respektive in der Challenge League diesen Platz zu sichern. Nach sieben Jahren ist die Barrage wieder Teil der Schweizer-Fussballmeisterschaft.

In dieser kämpfen am 30. Mai und 2. Juni der Vorletzte der Super League gegen den Tabellenzweiten der Challenge League um einen Platz in der höchsten Spielklasse.

Formkurve spricht für Aarau gegen FCZ

Gegenwärtig liegt der FC Aarau auf dem dritten Rang hinter Lausanne-Sport, Leader Servette kann wenige Runden vor Schluss von den Aargauern nicht mehr eingeholt werden. Aber das Team von Trainer Patrick Rahmen liegt nur noch drei Punkte hinter den Waadtländern.

Dafür spricht unter anderem die Formkurve: Werden nur die 2019 ausgetragenen Duelle berücksichtigt, liegt der FC Aarau nach 14 Spielen auf dem ersten Rang mit 31 Punkten (Schnitt: 2,21 Punkte). Noch vor Servette und Lausanne.

Während der FC Aarau die Barrage unbedingt erreichen will, wollen die Teams aus der Super-League diese unbedingt vermeiden. Betrachtet man ebenfalls die 14 bisher im Jahr 2019 ausgetragenen Meisterschaftsspiele, so ist der FC Zürich der wahrscheinlichste Kandidat: Mit nur zwölf Punkten (Schnitt: 0,86 pro Runde) liegt der FCZ auf Rang neun, nur GC ist noch schlechter platziert mit sieben Punkten im laufenden Jahr (Schnitt: 0,5 pro Spieltag).

FC Aarau drehte auf

Nach einem verhaltenen Start zeigte der FC Aarau einen enormen Steigerungslauf. Nach 13 Runden fand sich der FCA mit nur zehn Punkten (0,77 pro Spiel) auf dem letzten Tabellenrang.

Doch ab diesem Zeitpunkt arbeitete sich die Equipe kontinuierlich nach vorne. In den 19 Spielen danach erarbeitete sich die Mannschaft einen Schnitt von 2,31 Zählern pro Runde … und gegen Ende der Saison nun die Möglichkeit, die Barrage noch zu erkämpfen.

Daniel Gerber

Das Stadion Brügglifeld in Aarau (Bild: Wikipedia/Patrick Haller/CC-Lizenz).