FC Schaffhausen schiesst Xamax ins Elend – FC Wil schockt FC Thun

Der FC Schaffhausen schiesst Absteiger Xamax durch zwei Tore von Rodrigo Pollero ans Tabellenende, während sich auch der FC Wil gegen einen Absteiger, den FC Thun, durchsetzt. Die Ostschweiz bezwingt also die beiden Liga-Neulinge. Der SC Kriens spielte sein 800. Spiel in der Challenge League. Ein paar Facts im Round-up zur Challenge League Runde:

  • Ostschweiz schockt Absteiger: Der FC Schaffhausen bezwingt Absteiger Xamax und der FC Wil besieht Absteiger FC Thun.
  • SC Kriens mit 800. Spiel in Challenge League: Der SC Kriens spielte sein 800. Spiel in der Challenge League. Zunächst führte das Team mit 1:0-Toren gegen Stade Lausanne – doch den Waadtländern gelangt in der 89. Minute der Siegtreffer zum 2:1. Der SC Kriens ist das Team mit den 16.meisten Spielen in der Challenge League – nur 13 Mannschaften haben noch mehr Spiele in der zweithöchsten Spielklasse ausgetragen. Direkt vor Kriens liegt der FC Lugano (804 Spiele) sowie der Yverdon-Sport FC (806 Spiele).
  • Rodrigo Pollero schiesst FC Schaffhausen zum Sieg: Rodrigo Pollero trifft bereits in der 4. Minute zur 1:0-Führung für den FC Schaffhausen und doppelt noch in der ersten Halbzeit nach. Ausserdem sorgt Pollero in der 94. Minute mit der Vorarbeit per Kopfball zum 3:0-Schlussstand.
  • Alex Frei bezwingt mit FC Wil auch den FC Thun: Alex Frei gewinnt auch sein zweites Spiel mit dem FC Wil – Absteiger FC Thun wird gleich mit 3:1-Toren besiegt; obschon dieser zunächst mit 1:0-Toren in Führung ging.
  • Ousmane Doumbia mit zwei Toren für FC Winterthur: Ousmane Doumbia erzielt beim 5:2-Erfolg über den FC Aarau die Tore zur 3:1 sowie zur 5:2-Führung.
  • GC trifft früh und spät: GC trifft gegen den FC Chiasso gleich zu Beginn der ersten Halbzeit, in der 46. Minute sowie äusserst spät, in der 91. Minute.
  • Die besten Torschützen: 1. Rodrigo Pollero (3 Tore / FC Schaffhausen). 2. Asumah Abubakar (2 Tore / SC Kriens), Roman Buess (2 Tore / FC Winterthur), Davide Callà (2 Tore / FC Winterthur), Yanis Lahiouel (2 Tore / Stade Lausanne) und Ivan Prtajin (2 Tore / FC Schaffhausen), Valon Fazliu (2 Tore / FC Wil) und Ousmane Doumbia (2 Tore / FC Winterthur).
  • Die Tabelle: 1. FC Schaffhausen (2 Spiele/6 Punkte). 2. FC Wil 2/6. 3. GC 2/6. 4. Stade Lausanne 2/4. 5. FC Winterthur 2/3. 6. SC Kriens 2/3. 7. FC Thun 2/1. 8. FC Aarau 2/0. 9. Xamax 2/0. 10. FC Chiasso 2/0.
Die IGP-Arena des FC Wil (Bild: Wikipedia/Rocky187).

Eero Elo neu beim SC Langenthal

Eero Elo heisst der Transfercoup des SC Langenthal. Der Finne wird vorerst für zwei Monate mit dem SCL antreten. Aufgrund der ungewissen Corona-Lage wartete der SC Langenthal lange mit einer Verpflichtung von ausländischem Personal zu. Eero Elo (30) soll fremdfinanziert sein und das Budget daher nicht belasten.

Der 193 cm grosse und 92 kg schwere Flügelspieler ist in der Schweiz bei weitem kein Unbekannter: Bei den SCL Tigers trug Eero Elo 155 Meisterschaftsspiele aus. Dabei gelangen ihm 54 Tore bei total 105 Punkten.

Unter anderem spielte Eero Elo bei zwei verschiedenen Teams in der KHL (Avtomobilist Yekaterinburg sowie Sibir Novosibirsk) und daneben ausschliesslich in Finnland. Noch längstens ist der fleissige Finne für die höchste Liga geeignet, in Langenthal will er sich für diese empfehlen. Sein Vertrag beim SCL läuft daher vorerst bis Ende November, wobei er über eine Ausstiegsklausel ab Anfang November verfügt.

Eero Elo (Bild: Presse SC Langenthal).

Fortuna Düsseldorf, SV Paderborn und Co: Alle Auf- und Absteiger verlieren

Daniel Keita-Ruel liefert einen Hattrick für den SV Sandhausen und führt diesen zum 3:2-Erfolg über den SV Darmstadt. Sowohl die beiden Absteiger aus der Bundesliga (Fortuna Düsseldorf und der SC Paderborn) wie auch die beiden Aufsteiger aus der 3. Liga (Eintracht Braunschweig und die Würzburger Kickers) verlieren ihre Auftaktspiele. Und St. Pauli gleicht in den Schlussminuten einen 0:2-Rückstand aus. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Aufsteiger und Absteiger verlieren alles: Die beiden Absteiger aus der Bundesliga und die beiden Aufsteiger aus der 3. Liga holen zusammengezählt null Punkte: Fortuna Düsseldorf (1:2 gegen den HSV) und der SC Paderborn (0:1 gegen Holstein Kiel) verlieren ebenso wie Eintracht Braunschweig (0:2 gegen Heidenheim) und die Würzburger Kickers (0:3 gegen Erzgebirge Aue). Das ergibt – die Auf- und Absteiger zusammengerechnet: 0:12 Punkte und 1:8 Tore.
  • St. Pauli mit Blitzwende: Bis zur 83. Minute führt der VfL Bochum mit 2:0-Toren – dann sorgt Daniel-Kofi Kyereh mit zwei Treffern für den Ausgleich innerhalb von zwei Minuten (84. und 85. Minute).
  • Simon Terrode trifft doppelt: Simon Terrode schiesst den Hamburger SV mit zwei Treffern zum 2:1-Sieg über Absteiger Fortuna Düsseldorf.
  • Daniel Keita-Ruel mit Hattrick: Daniel Keita-Ruel führt seinen SV Sandhausen mit einem Hattrick zum 3:2-Sieg über den SV Darmstadt.
  • Erzgebirge Aue startet durch: Zur Pause steht es zwischen den Würzburger Kickers und Erzgebirge Aue noch 0:0-Unentschieden. Doch ab der 60. Minute enteilt Erzgebirge Aue zu einem 3:0-Sieg.
  • Die besten Torschützen: 1. Daniel Keita-Ruel (3 Tore / SV Sandhausen). 2. Simon Terrode (2 Tore / Hamburger SV) und Daniel-Kofi Kyereh (2 Tore / FC St. Pauli).
  • Die Tabellenspitze: 1. Erzgebirge Aue (3 Punkte/+3 Tore). 2. 1. FC Heidenheim und Hannover 96 (je 3/+2). 4. SV Sandhausen, Hamburger SV und Holstein Kiel (je 3/+1).
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt Erzgebirge Aue https://zweiteliga.org/der-wahre-meister-der-2-bundesliga/
Stadion Fortuna Düsseldorf (Bild: Wikipedia/Ghermezete).

FC Thun und Xamax lassen Punkte liegen – Alex Frei schafft Wende mit FC Wil

FC Thun 2:2, Xamax 1:3: Die beiden Absteiger holen zusammengerechnet zum Auftakt der Challenge League nur einen Punkt. Dafür gelingt FC Wil-Coach Alex Frei nach einem 0:1-Rückstand gegen den FC Aarau ein 3:1-Erfolg.

  • Ridge Munsy mit frühem Tor: Ridge Munsy trifft bereits in der 6. Minute zur 1:0-Führung für den FC Thun. Zuletzt verspielt sein Team eine 2:0-Führung gegen Stade Lausanne.
  • GC siegt nach Rückstand: GC liegt zwar gegen den FC Winterthur zurück, sorgt aber noch in der ersten Halbzeit für die Wende im Zürcher-Derby, welches der Rekordmeister mit 3:2 gewinnt.
  • Asumah Abubakar an allen SC Kriens Toren beteiligt: Asumah Abubakar erzielt zwei Tore für den SC Kriens, zudem leistet er bei einem weiteren Treffer die Vorarbeit. Damit bezwingt der SC Kriens Absteiger Xamax mit 3:1-Toren.
  • Ivan Prtajin trifft doppelt für FC Schaffhausen: Mit 5:2-Toren bezwingt der FC Schaffhausen den FC Chiasso. Ivan Prtajin trifft für die Ostschweizer doppelt und leistet bei einem weiteren Treffer die Vorarbeit.
  • FC Wil mit Wende: Der FC Wil gerät zwar in der 12. Minute beim FC Aarau in Rückstand – doch in der zweiten Spielhälfte sorgen die Ostschweizer für die Wende. Das Team von Trainer Alex Frei setzt sich mit 3:1 Toren durch.
  • Die besten Torschützen: 1. Asumah Abubakar (2 Tore SC Kriens), Yanis Lahiouel (2 Tore / Stade Lausanne) und Ivan Prtajin (2 Tore / FC Schaffhausen).
  • Die Tabelle: 1. FC Schaffhausen 1 Spiel/3 Punkte. 2. SC Kriens 1/3. 3. FC Wil 1/3. 4. GC 1/3. 5. FC Thun 1/1. 6. Stade Lausanne 1/1. 7. FC Winterthur 1/0. 8. FC Aarau 1/0. 9. Xamax 1/0. 10. FC Chiasso 1/0.
Das Stadion Brügglifeld in Aarau (Bild: Wikipedia/Patrick Haller/CC-Lizenz).

Spielplan-Gratwanderung könnte SC Langenthal und SC Bern Titelerhalt bescheren

Der SC Langenthal und der SC Bern sind weiterhin Titelverteidiger, da die vergangene Saison bekanntlich nicht zu Ende gespielt werden konnte. Und durch gerade durch den verspäteten Start sowie den aufgeblähten Spielplan ist es gut möglich, dass der SC Langenthal und der SC Bern auch nach dem Ende der Saison 2020/21 weiterhin die letzten, gekrönten Titelträger sind.

Denn zwei Dinge dürften dafür sorgen, dass die Saison rasch aus den Fugen gerät:

  • Der verspätete Start ab dem 1. Oktober.
  • Der – von den Clubs geforderte – aufgeblähte Monsterspielplan von 52 Qualifikationsrunden und Pre-Playoffs.

Denn die KHL, die bereits eingangs September startete, zeigt, wie schnell durch Corona ein schmucker Spielplan zusammenbrechen kann: Da sieben Spieler von Neftekhimik positiv getestet wurden, musste die bereits in Riga gelandete Truppe unverrichteter Dinge wieder abreisen. Und wegen einem Duell mit Neftekhimik muss Jokerit Helsinki jetzt sogar zwei Wochen in Quarantäne verbringen.

Die nächste FIFA und NHL Saison kommt bestimmt

Start erfolgt zu spät

Und in der Schweiz wird zwei Wochen später als üblich ins Rennen gestartet – obschon die zweite Corona-Welle sich stetig bereits in den Sommermonaten aufzutürmen begann. Angesichts dessen wäre ein Start am 1. September klüger gewesen, mit immerhin 1000 Besuchern im Stadion. Denn bei den steigenden Fallzahlen besteht nicht die geringste Garantie, dass ab dem 1. Oktober die Kantone nicht früher oder später neue Beschränkungen einführen. Oder je nach Pandemie-Verlauf sogar der Bundesrat doch wieder übernimmt und die Besucherzahlen wieder gedrosselt werden und ein mehrwöchiges Veranstaltungsverbot ausgesprochen wird. Ein Szenario, das sich (völlig gleich wie man zu den Corona-Massnahmen steht) abzeichnet.

Spielplan aufgebläht

Viel Puffer besteht also nicht. Angesichts der Lage – und diese ist nicht mehr so überraschend wie in der zweiten Februar-Hälfte – wäre ein abgespeckter Spielplan mit 44 Qualifikationsrunden, einem Beginn am 1. September und Playoffs im Best-of-5 Modus vernünftiger gewesen. Denn falls die Saison nur Häppchenweise durchgeführt werden kann, ist die Wahrscheinlichkeit, dass auf diese Weise noch vor der WM 2021 (Ab dem 21. Mai 2021) ein Schweizer Meister gekürt werden kann, grösser, als bei einem Saisonstart am 1. Oktober, mit 52 Qualirunden, sowie einer Woche, die an die Pre-Playoffs verloren geht.

Energie für Seele und Körper:

Und wenn der SC Bern in Quarantäne muss?

Als Anschauungsbeispiel dient Jokerit Helsinki. Nach wenigen Runden folgt bereits eine erste Quarantäne-Phase. Was wäre, wenn der SC Bern nach drei Spieltagen für 14 Tage in Quarantäne müsste? Dies wäre nach der Begegnung mit dem Lausanne HC am 9. Oktober (und auch der LHC müsste entsprechend pausieren). Die fünf Spiele gegen Zug (10.10.), ZSC (16.10.), Lugano (17.10.), Biel (20.10.) und erneut Biel (23.10.) müssten nachgeholt werden – und der Spielplan würde bereits an den Anschlag geraten.

Sollten die Playoffs im Notfall schliesslich verkürzt ausgetragen werden, bräuchte es noch ein, zwei Corona-Fälle oder ein Verbot für eine bestimmte Zeit, gäbe es erneut keinen Meister. Eine abgespeckte Saison mit einem frühen Quali- und einem frühen Playoff-Start wäre weitsichtiger gewesen …

Daniel Gerber

Der SC Langenthal beim Einlauf in die Eishalle Schoren (Bild: zweiteliga.org).

FC Aarau verpflichtet Léon Bergsma – Izer Aliu zu SC Kriens

In zwei Wochen startet die Challenge League in die neue Saison, zu den jüngsten Transfers gehören die Zuzüge von Nadjack und Toti António Gomes zum Rekordmeister GC, der nun in der zweiten Saison in der Challenge League wieder in die höchste Spielklasse zurückkehren will. Ebenso wechselt Léon Bergsma aus den Niederlanden in die Schweiz, zum FC Aarau und Izer Aliu stösst vom FC Zürich zum SC Kriens.

Die nächste FIFA und NHL Saison kommt bestimmt

  • Innenverteidiger Léon Bergsma (23) unterschreibt beim FC Aarau einen Vertrag bis zum 30. Juni 2022. Er durchlief einst die Nachwuchsabteilung von Ajax Amsterdam und debütierte im Mai 2015 bei «Jong Ajax», zuletzt spielte er für AZ Alkmaar.
  • Der Grasshopper Club Zürich verpflichtet Toti António Gomes (21), der portugiesische Innenverteidiger wird von den Wolverhampton Wanderers für ein Jahr ausgeliehen – Gomes kam auch bereits in der U20-Nationalmannschaft von Portugal zum Einsatz.
  • Vom FCZ wechselt Izer Aliu (20) leihweise bis Ende Saison zum SC Kriens in die Challenge League.

Energie für Seele und Körper:

Léon Bergsma (Bild: Presse FC Aarau).

Swiss League startet womöglich ohne National League

Der EHC Kloten, SC Langenthal, EHC Visp und EHC Olten starten womöglich ohne die National League-Teams am 1. Oktober in die Meisterschaft. Denn auch die ab diesem Zeitpunkt erlaubte 50 Prozent-Auslastung der Sitzplätze ist für die meisten Clubs der höchsten Spielklasse nicht rentabel, berichtet das Online-Portal «Watson». Möglich, dass die NL-Teams noch abwarten.

Nur wenige Teams, wie etwa der EHC Kloten, sind von der 50-Prozent-Auslastung wirklich stark betroffen.

Die nächste FIFA und NHL Saison kommt bestimmt

Ausserdem befinden die Clubs der Swiss League nun auch über eine grössere Eigenständigkeit. Dadurch kann die zweithöchste Spielklasse selbst entscheiden, wie die Liga zukünftig aussehen soll. Unter anderem könnte sie attraktive Clubs aus der dritthöchsten Spielklasse aufnehmen, selbst entscheiden wie der Modus aussehen soll und die Möglichkeit, Clubs aus dem nahen Ausland aufzunehmen, würde bestehen.

Wer weiss, vielleicht spielen bald, die Scorpions de Mulhouse, VEU Feldkirch, die Schwenninger Wild Wings oder – noch etwas verstärkt – Milano Rossoblu in der Swiss League mit. Oder das ein und andere weitere Team aus dem Ausland. Womit dann wohl die nächste Namensänderung bevorstehen würde: Aus der Nationalliga B wurde die National League B und später die Swiss League.

Energie für Seele und Körper:

Die Swiss Arena, früher «Schluefweg» des EHC Kloten (Bild: zweiteliga.org).

SC Langenthal lädt im September zum Meister-Gipfel-Treffen

Der SC Langenthal lädt im September zum Gipfel-Treffen in der Eishalle Schoren in Langenthal: Dem Berner-Cup, bei dem zudem der SC Bern, die SCL Tigers, der EHC Biel dabei sind. Somit sind beide amtierenden Meister, der SC Langenthal und der SC Bern, im Starterfeld.

Spiel-Modus wegen Corona

In der vergangenen Saison traf der SC Langenthal im Berner-Cup auf den SC Bern und trug damit den Super-Cup aus. Aufgrund der Corona-Situation wird in dieser Saison nicht mit Halbfinals und Spiel um Platz drei respektive Final gespielt. Bei der Ausgabe warten zwei bereits feststehende Begegnungen auf die Teams. Jede Mannschaft bestreitet zwei Spiele. Die Punkte werden analog der Meisterschaft vergeben. Das Team mit den meisten gewonnenen Punkten und dem besten Torverhältnis gewinnt den Berner Cup 2020.

«Aufgrund der dicht gedrängten Vorbereitungsprogramme der jeweiligen Clubs wird das Turnier nicht an vier aufeinanderfolgenden Tagen ausgetragen», erklärt SCL-CEO Peter Zulauf in einer Pressemitteilung.

Die nächste FIFA und NHL Saison kommt bestimmt

Folgende Daten wurden festgelegt (Spielbeginn jeweils 19.30 Uhr):

Dienstag, 08.09.2020 SC Langenthal vs. EHC Biel

Donnerstag, 10.09.2020 EHC Biel vs. SC Bern

Mittwoch, 16.09.2020 SC Langenthal vs. SCL Tigers

Freitag, 18.09.2020 SCL Tigers vs. SC Bern

1000 Besucher können jeweils dabei sein, das Stadion ist in vier Sektoren geteilt, die Tickes sind personalisiert. Im Stadion gilt strikte Maskenpflicht.

SC Langenthal mit einem der einzigen echten Cups

Da auf nächst Saison hin der Schweizer Cup abgeschafft wird, verbleibt der jeweils vom SC Langenthal durchgeführte Berner Cup als einer der einzigen Cup-Leckerbissen in der Schweizer Eishockey-Welt.

Daniel Gerber

Energie für Seele und Körper:

Der SC Langenthal gewinnt den Titel zum dritten Mal (Bild: zweiteliga.org).

EHC Olten, SC Langenthal, HC Sierre und EHC Visp in Zeiten von Corona

Der HC Sierre stellt Betrieb vorübergehend ein, der EHC Olten darf vor 400 Leuten spielen … die Coronakrise malt zum Auftakt der Testphase besondere Bilder.

EHC Visp mit Masken: Wer hätte das vor Jahresfrist im August gedacht, dass zum Auftakt in die Testphase im neuen Stadion des EHC Visp die Besucher sich bis 24 Stunden vor das Spiel vorregistrieren lassen müssen, dass maximal 800 Besucher ins Stadion dürfen und dass diese … Masken tragen müssen.

Energie für Seele und Körper:

SC Langenthal ohne Ausländer: Der SC Langenthal steht weiterhin ohne Ausländer auf dem Eis, auch wenn Nikonor Dobryskin (Deutschland/Russland) und Aaro Törmänen (Finnland) natürlich ausländische Wurzeln haben. Der Grund: Aufgrund der ungewissen Corona-Lage bleibt sich der SCL treu und plant wirtschaftlich so sicher wie möglich.

HC Sierre ruht: Der HC Sierre bestreitet aufgrund der ungewissen Situation vorerst keine Testspiele.

EHC Olten in Langnau vor 400 Besuchern: Der EHC Olten kann beim Test am 14. August bei den SCL Tigers vor maximal 400 Zuschauern antreten, diese müssen sich ebenfalls vorgängig registrieren – am Eingang erfolgt eine Ausweiskontrolle.

HC Sierre gegen SC Langenthal (Bild: zweiteliga.org).

Sébastien Buemi macht Plätze gut, Réne Rast punktet und Antonio Felix da Costa erstmals Doppelsieger

Antonio Felix da Costa schreibt Geschichte: Erstmals seit 21(!) Rennen gelingt es einem Piloten, zwei Rennen hintereinander zu gewinnen. Sébastien Buemi kehrt in die Top-10 zurück. Und der Deutsche René Rast punktete in einem seiner ersten Rennen. Ein paar Facts rund um den jüngsten Formel-E-Grand-Prix:

  • Antonio Felix da Costa schreibt Geschichte: Erstmals seit dem 14. Juli 2018 (Lucas Di Grassi) gewinnt mit Antonio Felix da Costa wieder ein Pilot zwei Rennen hintereinander. Antonio Felix da Costa gewann am 29. Februar in Marrakesch und nun das erste von sechs Rennen in Berlin.

Energie für Seele und Körper:

  • Neun verschiedene Sieger: Vor Da Costas Doppelsieg triumphierten zudem neun verschiedene Fahrer: In chronologischer Folge: Lucas di Grassi siegt in Berlin, Jean-Eric Vergne in Bern, Sébastien Buemi in New York, Robin Frijns ebenfalls in New York und in der laufenden Saison 2019/20 Sam Bird und Alexander Sims in Diriyya in Saudi-Arabien und nun Maximilian Günther in Santiago, Mitch Evans in Mexiko-Stadt und schliesslich Antonio Felix da Costa in Marrakesch und nun in Berlin.
  • René Rast holt Punkt: In einem seiner ersten Rennen holt der Deutsche René Rast seinen ersten Punkt: 2015/16 fuhr er sein erstes Formel-E-Rennen. Nun, bei seinem zweiten Start, holte er in Berlin seinen ersten Zähler.
  • 53. Fahrer mit Punkt: René Rast ist damit der 53. Fahrer in der Formel E, der einen Punkt gewinnt.
  • Sébastien Buemi in Top-10: Der Schweizer Sébastien Buemi verbessert sich durch seinen siebten Rang in der Gesamtwertung, neu liegt er auf dem neunten Platz.
  • Spitze der Fahrer-Wertung: 1. Antonio Felix da Costa (97 Punkte/POR). 2. Mitch Evans (56/NZL). 3. Alexander Sims (48/GBR). 4. Stoffel Vandoorne (46/BEL). 5. Maximilian Günther (44/GER).
  • Spitze der Konstrukteur-Wertung: 1. DS Techeetah (128/CHN). 2. BMW i Andretti Motorsport (92/USA). 3. Mercedes-Benz EQ Formula E Team (76/GER). 4. Panasonic Jaguar Racing (66/GBR). 5. Nissan e.dams (63/FRA).
António_Félix_da_Costa (Bild: Cybervoron).