Bis auf den SC Langenthal lag jede der acht
Mannschaften bereits in der ersten Playoff-Runde mindestens einmal in Führung –
die EVZ Academy sogar mit 2:0, ehe sie sich mit 5:3-Toren dem
Qualifikationssieger HC La Chaux-de-Fonds geschlagen geben musste. Die Facts
der ersten Playoff-Runde:
Heimvorteil
weg: Der SC Langenthal wird in den ersten
beiden Dritteln immer wieder eng eingeschnürt. Der EHC Kloten erarbeitet sich
ein klares Chancenplus. Doch die Zürcher verpassen es, sich abzusetzen. Und so
kommt der SCL vier Minuten vor Schluss zum 2:2-Ausgleich; doch in der
Verlängerung setzen sich die Klotner durch.
Die
Wende: In der 21. Minute geht der EHC Visp in
Führung – doch mit zwei Treffern kurz nach der Drittelsmitte wendet der Dritte
der Qualifikation die Parte. Zuletzt gewinnt der EHC Olten mit 4:1-Treffern.
Ajoie
ebenfalls mit Wende: Im Schlussdrittel liegt plötzlich der HC
Thurgau mit 2:1-Toren vorne. Bis zur Mitte des letzten Abschnitts wendet der
HCA zwar das Skore, doch der HCT kontert mit dem Ausgleich – zuletzt aber
gewinnen die Jurassier 5:3.
In Rücklage:Die
EVZ Academy führte nach zwei Dritteln mit 2:0-Toren auswärts bei
Qualifikationssieger HC La Chaux-de-Fonds. Doch zuletzt siegten die Romands
nach vier Toren innerhalb von 14 Minuten im Schlussdrittel mit zuletzt
5:3-Toren.
Sieben Teams
führten: Bis
auf den SC Langenthal lag jedes Team mindestens einmal in Führung.
Vier
Assists:Daniel Carbis, Captain des HC La
Chaux-de-Fonds, liefert gleich vier Assists für den HCC.
Einen
einzelnen Meister-Favoriten auszumachen ist schwierig: Nach 44 Runden liegt die
Top-5 nur sieben Zähler auseinander. Alle 1,4 Punkte liegt somit eine
Mannschaft. Die ersten fünf Teams liegen mehr oder weniger auf Augenhöhe.
In
einer – nicht ganz ungewagten – Prognose sieht «zweiteliga.org» den EHC Kloten vorne mit dabei. Geschuldet durch
einen erstaunlichen Anfängerfehler starteten die Zürcher mit nur einem
ausländischen Feldspieler, die zweite Ausländerlizenz wurde an Bernhard Starkbaum
vergeben. Anfängerfehler deshalb, weil es ein Swiss-League-Grundgesetz ist,
dass wer um den Titel (oder Aufstieg) mitspielen will, hinten einen starken
Schweizer-Goalie benötigt und vorne zwei Ausländer, die schlicht und ergreifend
knipsen (natürlich neben den Grundgegebenheiten wie starke Schweizer Stürmer
und Verteidiger und ein ausgereiftes System). Der österreichische Keeper wusste
aber nie zu überzeugen (Fangquote 89,15 Prozent). Vorne wurden zu wenig Treffer
erzielt und hinten lotterte die Equipe. Das Resultat: In den ersten 19 Spielen
wurden nur 30 Punkte eingefahren (1,57 im Schnitt). Kloten lag auf Rang sechs
und hat kein Spiel gegen ein Top-5-Team gewonnen (0:21 Punkte!). Dann wurde
Goalie Joren van Pottelberghe geholt. Statistisch ist der 21-Jährige einer der
drei besten Torhüter der Swiss-League. Zudem wurden ausländische Verstärkungen
geholt. Das Resultat seit der Fehler-Korrektur: 25 Spiele und 53 Punkte was
2,12 Zähler im Schnitt ergibt. Hochgerechnet auf 44 Spiele ergibt etwas mehr
als 93 Punkte. Damit hätte Kloten die Qualifikation gewonnen und die
Top-5-Teams alle einen, bis zwei Zähler weniger. Behält Kloten die Performance
seit der Korrektur bei, ist die Mannschaft durchaus ein Titel-Favorit.
Zu tun bekommt es Kloten mit dem SC Langenthal. Der SCL ist das Team mit der besten Formkurve: Zehn der letzten elf Spiele wurden gewonnen. Zuvor waren etliche Spieler länger verletzt; Top-Stürmer Jeff Campbell sogar schon die ganze Saison. Dennoch formte Trainer Per Hanberg rechtzeitig zum Playoff-Start eine starke Equipe. Es ist nicht auszuschliessen, dass die Mannschaft, welche dieses Viertelfinale gewinnt, auch ein grosses Wort um den «Chübel» mitspricht. Längere Zeit fehlte dem Team ein durchschlagkräftiges Ausländer-Duo. Mit Pascal Pelletier neben Brent Kelly gewann die Offensive an Fahrt, wobei die beiden gegen die grossen Gegner zuletzt eher marginal skorten. In der Qualifikation gewann der SCL drei von vier Direktduellen (in chronologischer Folge: 5:4, 4:1, 0:1 und 4:1). Allerdings: Seit der Klotner-Fehlerkorrektur lautet das direkte Verhältnis 1:1. Zudem gewann der SCL letzte Saison fünf der damals sieben Quali-Begegnungen mit Olten. Doch als es hart auf hart kam im Playoff-Halbfinale und die Ausländerpunkte nicht mehr kamen setzte sich der EHCO mit 4:1-Siegen durch. Die Frage ist somit, welcher SCL nun im Viertelfinale steht. Nach der Performance in den letzten drei Spielen gegen Olten, Kloten und Ajoie (der vorgezogenen Playoff-Hauptprobe) kann auch der SCL sehr weit kommen. In Betracht auf Form und Umstände ist diese Begegnung eine Art vorgezogenes Finale.
Der
EHC Olten konnte bis zuletzt vom
Qualifikationssieg träumen. Erst in der letzten Runde platzte der Traum, der
Rückstand auf Rang eins betrug nur drei Zähler. In der Offensive ist der EHCO
mit 183 Treffern das Mass aller Dinge. Und hinten kassierte Olten 118 Gegentreffer
– nur Ajoie (94) und Thurgau (104) erhielt deutlich weniger Gegentore. Die
anderen Top-Teams liegen mit 112 (HCC und Visp) sowie Langenthal (113) in der
genau gleichen Kategorie.
Qualisieger
HC La Chaux-de-Fonds in dieser
Saison voraussichtlich nicht «zu welsch» für den Titel: Nicht weniger als neun
Spieler im Kader sind Deutschschweizer, darunter einer der Captains (beim HCC
teilen sich mehrere Spieler das Amt). Der HCC verfügt zudem über die drittbeste
Abwehr der Liga.
Meisterschaften
gewinnt man – nicht immer, aber meistens – in der Defensive. Und hier ist der HC Ajoie mit 94 erhaltenen Gegentreffern
der Branchenleader der Liga. Mit Rang zwei und nur zwei Zählern Rückstand auf
Position eins nach 44 Runden darf auch mit den Jurassiern gerechnet werden.
Allerdings lebt der HCA seit Jahren stark von seiner ersten Linie. Sorgt diese
nicht für die Musik wird es für die Nordwestschweizer trotz der guten
Verteidigung schwierig.
In
dieser Saison dürfte es für den EHC Visp
schwierig werden, einen Exploit zu zeigen, wie damals gegen die SCL Tigers mit
dem Titelgewinn 2014. Auch wenn die Walliser in der Quali nur zwei Punkte (bei
zwei Siegen in der Verlängerung) an die Oltner abgegeben haben: Ähnlich war die
Foraussetzung für die Dreitannenstädter letzte Saison auch gegen Langenthal: In
der Quali mehrheitlich gegen den Playoff-(Halbfinal)-Gegner verloren, doch als
es um die Wurst ging, klar durchgesetzt.
Der
HC Thurgau liegt zwar nur auf Rang
sieben, doch die Mannschaft steigerte sich in den beiden letzten Monaten
markant. Gleich wie Ajoie verfügten die Ostschweizer über eine starke Abwehr (die
Nummer zwei der Liga). Wenn sich die beiden herausragenden Skorer der Jurassier
jedoch nicht entfalten können, ist der HCT nicht chancenlos.
Die
EVZ Academy zeigte bereits in der
letzten Saison, dass sie ein absolut unbequemer Gegner sein kann: Zweimal wurde
der spätere Aufsteiger, die SC Rapperswil-Jona Lakers, im Viertelfinale in die
Verlängerung gedrängt. So ganz ohne Ärger dürfte es wohl in dieser Saison auch
für den HCC nicht gehen.
Daniel Gerber
Der EHC Kloten Bus – fährt Kloten allen davon oder in die Ferien? Bild: zweiteliga.org
Bis zur 80. Minute führt der 1. FC Köln
auswärts bei Paderborn mit 2:0-Toren … um zuletzt mit einer 2:3-Pleite nach
Hause zu fahren. Die Facts der Runde:
Übertölpelt:
Der Sieg war schon fast im Trockenen – in der 73.
Minute geht der 1. FC Köln auswärts bei Paderborn in Führung. Doch zuletzt
triumphiert Paderborn: Mit Toren in der 80. (Bernard Tekpetey), 85. (Kai
Pröger) und 92. Minute (Marlon Ritter) sorgt die Heimmannschaft für eine
packende Wende.
Paderborn
strebt auf: Nach dem 6:0-Erfolg über
Greuther Fürth folgt der 3:2-Sieg über Köln – sprich 6:0 Punkte und 9:2-Tore in
den vergangenen 180 Spielminuten.
Zweimal
abgefangen: Der Hamburger SV liegt zweimal
auswärts beim FC Heidenheim in Rückstand … kann aber dank einem
2:2-Unentschieden dennoch einen Punkt mitnehmen.
Abgerutsch:
Gerade noch lag der FC St. Pauli in der Aufstiegszone, doch nach der
1:2-Heimpleite gegen Erzgebirge Aue fällt das Team auf Rang sechs zurück. St.
Pauli geht zwar 1:0 in Führung, doch mit einem Doppelpack sorgt Jan Hochscheidt
für die Wende.
Schlusslicht
abgegeben: Der FC Ingolstadt ist nach einer Runde wieder weg
vom letzten Tabellenrang. Dies dank einem 2:1-Heimsieg – bei dem Sonny Kittel
innerhalb von sieben Minuten doppelt trifft – gegen den VfL Bochum.
Wichtige Wende: Union Berlin führt beim MSV
Duisburg 1:0 fällt aber im Laufe der zweiten Halbzeit zurück. Doch in der
letzten halben Stunde schiessen Marcel Hartel (64. Minute) und Sebastian
Andersson (89.) das Team aus der Hauptstadt zum Sieg.
Späte Verteidiger-Tore: Sechs Minuten vor dem offiziellen
Ende steht es zwischen Holstein Kiel und Greuther Fürth 1:1. Dann trifft
Innenverteidiger Marco Caligiuri in der 84. Minute zum 2:1 für Fürth … doch in
der 94. Minute gleicht Kiels Innenverteidiger Hauke Wahl zum 2:2 aus.
Doppeltorschützen:
Jan Hochscheidt (Erzgebirge Aue) und Sonny Kittel (FC Ingolstadt) sind die
Doppeltorschützen der Runde.
Die Arena des SC Paderborn 07 (Bild: Wikipedia/Markus Unger).
Der FC Aarau rückt weiter vor und der SC Kriens
erreicht bald die 1000-Punkte-Marke. Einige spannende Facts zur Runde:
998 Punkte für Kriens: Der SC Kriens
holt durch seinen Sieg gegen Schaffhausen seinen 998. Punkt in der Challenge
League. Somit steht er vor dem Eintritt in den «1000er-Club». In diesem finden
sich bislang 15 Teams, Kriens wird der 16. Verein. Der FC Baden (Rang 15, 1074
Punkt) ist die Mannschaft, die in der «ewigen Tabelle» direkt vor dem SCK
liegt. An der Spitze liegen der FC Winterthur (2254 Punkte), gefolgt vom FC
Schaffhausen (1673 Punkte) und dem FC Chiasso (1615 Punkte).
Früh und spät getroffen: Der FC
Schaffhausen geht früh gegen den SC Kriens in Führung: Schon in der 5. Minute
trifft Tunahan Cicek zum 1:0 für das Heimteam. Doch drei Minuten später gleicht
Nico Siegrist bereits aus. Und in der 82. Minute folgt der Siegtreffer für die
Innerschweizer durch Omer Dzonlagic.
Neun Siege in zehn Spielen: Da waren es
nur noch neun … der FC Aarau rückt weiter nach vor. Da Servette Punkte liegen
liess, beträgt der Rückstand auf die Spitzenposition nur noch neun Punkte – und
jener auf die Barrage-Ränge ist auf fünf Zähler geschmolzen. Der 1:0-Erfolg
über den FC Chiasso bedeutet den neunten Vollerfolg innerhalb von zehn Matches
für den FCA.
Zeit gelassen: Der FC Lausanne gewinnt
daheim gegen den FC Rapperswil-Jona. Die Waadtländer lassen sich Zeit: Erst in
der 84. Minute trifft Igor Nganga zum 1:0.
Ungemütlich: Langsam wird es für den FC
Vaduz ungemütlich: Das Team aus Liechtenstein verliert mit 0:3-Toren beim FC
Winterthur – zuletzt wurde der FCV von Kriens überholt.
Servette abgebremst: Der Leader FC
Servette verliert an Tempo. Nach der Pleite gegen den FC Chiasso in der vorangegangenen
Runde müssen sich die Genfer nun zuhause mit einem 0:0 gegen den FC Wil
begnügen.
Kein Witz: Der SC Langenthal hatte 18’000
Tickets in Umlauf gebracht – dies durch eine Sponsoring-Aktion. Tatsächlich war
die Eishalle ausverkauft. Und: Bis kurz vor Schluss war der EHC Olten
Quali-Sieger, doch dann verlor der EHCO und der HC La Chaux-de-Fonds wendete
das Spiel gegen die Ticino Rockets. Die Facts der Runde:
18’000
Tickets: Der SC Langenthal brachte nicht weniger
als 18’000 Tickets in Umlauf. Sponsor «Renet AG» hatte diese per Post an alle
seine Kunden verschickt. Alle Tickets hatten Gültigkeit. Tatsächlich war das
Stadion Schoren mit 4002 Fans ausverkauft. Wer nicht mehr Einlass erhielt
(betroffen waren rund 20 Personen), erhielt ein Ticket für den Berner Cup – das
Vorbereitungsturnier, das jeweils eingangs September in der Eishalle Schoren
ausgetragen wird.
Playoff-«Achtelfinale»
gewonnen: Das schwierigste Schlussprogramm in der
Swiss League hatte der SC Langenthal zu bestreiten: Die letzten vier Matches
beinhalteten ausschliesslich Partien gegen Top-4-Teams. SCL-Verteidiger Philipp
Rytz sprach deshalb gegenüber «zweiteliga.org» von einer «Playoff-Simulation».
Sozusagen ein vorgelagertes «Achtelfinale». In diesem gelang es dem
SCL, drei Siege einzufahren, Kloten aus den Top-4 zu drängen und
Playoff-Heimrecht zu erkämpfen. Rytz nach den drei Siegen gegen Olten, Kloten
und Ajoie: «Es zeigte sich, wie wir in den Playoffs spielen müssen. Wir dürfen
darauf aber nicht ausruhen, wir haben den vierten Rang erreicht, nun beginnt es
aber wieder bei null. Wichtiger war, dass wir eine solide Leistung gezeigt
haben, gegen die Top-Teams konnten wir ein Zeichen setzen.»
Enge Spitze:
La
Chaux-de-Fonds wendet im Schlussdrittel einen 2:3-Rückstand in einen 4:3-Sieg
und holt sich damit den Quali-Sieg. Die fünf ersten Mannschaften sind nach 44
Spielen nur durch sieben Punkte getrennt.
In Form:Der
SCL ist gegenwärtig am besten in Form: Zehn der letzten elf Spiele konnte Langenthal
für sich entscheiden. Gefolgt von Ajoie: Die Jurassier gewannen acht der
letzten elf Matches.
Academy im
Penaltyschiessen:Im Penaltyschiessen holt die EVZ Academy den
Zusatzpunkt, der nötig war, um an den GCK Lions vorbei zu ziehen und sich den
achten und letzten Playoff-Rang zu sichern. Das EVZ-Farmteam bezwingt Olten 2:1.
Späte Pleite:Der
EHC Visp verliert in der Verlängerung gegen den HC Thurgau mit 1:2 Toren.
Zweimal
ausgeglichen:Zweimal kassiert Kloten den Ausgleich durch
Winterthur, ehe sich das Team aus der Flughafenstadt mit 3:2 durchsetzt.
Die
Viertelfinals:Daraus ergeben sich folgende Viertelfinals: La
Chaux-de-Fonds – EVZ Academy, Ajoie – Thurgau, Olten – Visp, Langenthal –
Kloten.
Die letzte Quali-Runde wird zum Kopf an Kopf-Rennen: Die drei bestklassierten Mannschaften liegen nur zwei Punkte auseinander. Und Langenthal und Kloten kämpfen noch um Heimrecht in den Playoffs. Die Facts der Runde:
Vier Auswärtssiege: Vier der fünf Spiele der 43. Runde enden mit einem Auswärtssieg.
Enge Spitze: Da La Chaux-de-Fonds auswärts beim HC Ajoie mit 2:1-Toren gewinnt, kommt es eine Runde vor Schluss zum grossen Zusammenschluss an der Spitze. Da Olten ebenfalls gewinnt (4:1 gegen Winterthur) liegen die drei Top-Teams nur noch zwei Zähler auseinander.
In Form: Der SCL ist gegenwärtig am besten in Form: Neun der letzten zehn Spiele konnte Langenthal für sich entscheiden. Gefolgt von Ajoie: Die Jurassier gewannen acht der letzten zehn Matches. Am anderen Ende der Skala liegen die Ticino Rockets mit nur einem Punkt in den letzten zehn Spielen, gefolgt von der EVZ Academy mit zwei Siegen in zehn Spielen; kommt nun jedoch ein weiterer dazu, steht das Team in den Playoffs.
Wer holt Heimrecht? Langenthal und Kloten kämpfen noch um Heimrecht im Viertelfinale – der SCL kann diesen Platz aus eigener Kraft sichern; dies nach dem 4:1-Auswärtserfolg beim EHCK. Doch auch Visp hat durch den 2:0-Auswärtssieg in Biasca gegen die Ticino Rockets minime Chancen: Holen weder die Berner noch die Zürcher in der letzten Runde einen Punkt, können die Walliser noch auf Rang vier vorstossen, sofern sie drei Zähler gegen Thurgau holen; allerdings müsste Visp die 44 Runde um zwölf Tore besser als Langenthal abschliessen. Dies, da Visp über die minim bessere Direktbegegnung mit Langenthal verfügt (6:6 Punkte aber das bessere Torverhältnis).
Academy wahrt Playoff-Chance: Zwar führen in der Direktbegegnung zunächst die GCK Lions, doch zuletzt gewinnt die EVZ Academy mit 3:1-Toren. Somit fehlt noch ein Punkt zum achten Rang. Ein Auswärtssieg in Olten vorausgesetzt, können die Innerschweizer aus eigener Kraft noch in die Playoffs vorstossen.
Der HC La Chaux-de-Fonds wendet einen
0:2-Rückstand in einen Sieg und spricht nun wieder über den Qualifikationssieg
mit – am Freitag kommt es zur Direktbegegnung mit dem HC Ajoie. Die Facts der
Runde:
Vorsprung
preisgegeben: Der EHC Kloten führt bis zur 25. Minute mit 2:0 Toren
auswärts beim HC La Chaux-de-Fonds. Doch dann sorgt das Team aus dem
Neuenburger Jura innerhalb von rund zweieinhalb Minuten für den Ausgleich und kurz
vor Schluss trifft Adam Hasani zum Sieg.
GCK Lions nehmen
Visp Heimvorteil: Die GCK Lions nehmen
Visp den Heimvorteil nahezu mit Sicherheit: Durch den 3:1-Auswärtssieg der
jungen Zürcher schwindet die Chance der Walliser auf einen Rang mit
Heimvorteil: Der Rückstand auf Rang vier beträgt zwei Runden vor Schluss nun
fünf Punkte – Visp müsste nun aus den beiden letzten Spielen (Ticino Rockets
und Thurgau) sechs Punkte holten und Kloten dürfte sowohl gegen Langenthal wie
gegen Winterthur keinen Zähler mehr sammeln, da der EHCK ein positive
Direktbegegnung gegen Visp hat. Willy Riedi liefert gleich drei Assists und ist
damit der Baumeister des Auswärtssiegs, der den GCK Lions die Playoffs sichern
könnte.
In Form:Der
HC Thurgau triumphiert mit 3:1 über den EHC Winterthur. In der Tabelle ändert
sich nichts mehr am siebten Rang der Ostschweizer. Der HCT ist aber durchaus in
Form: In fünf seiner letzten zehn Spielen holte die Mannschaft drei Punkte und
in einem weiteren einen Zusatzzähler.
Academy
wahrt Playoff-Chance: Zweimal kassiert die
EVZ Academy gegen die Ticino Rockets den Ausgleich, zuletzt aber setzen sich
die jungen Innerschweizer mit 4:2-Toren durch. Damit wahrt sich das Team von
Trainer Jason O’Leary die Chance auf die Playoffs – diese sind noch aus eigener
Kraft erreichbar; würden aber einen Sieg mit drei Punkten gegen die GCK Lions
am Freitag sowie zwei weiteren Zählern aus dem Spiel gegen Olten erfordern (die
GCK Lions verfügen über die bessere Direktbegegnung – Punkte-Gleichstand genügt
somit nicht).
Der
französische Cup ist der grösste Cup-Wettbewerb der Welt. Und in diesem feierte
Florian Milla mit seinem unterklassigen Team ASF Andrézieux die ganz grosse
Sensation: Das Team fegte das grosse Olympique Marseille aus dem Wettbewerb.
Milla traf beim 2:0 für sein Team und zeigte anschliessend ein T-Shirt mit
einer christlichen Botschaft.
Kein
Cup-Wettbewerb ist grösser als der französische Cup. Weit über 7’000 Clubs
(Rekord ist 7’656 in der Saison 2012/13) ermitteln in 14 K.o.-Runden den
grossen Sieger. Die ersten sechs Runden werden in den Regionalverbänden
ausgetragen. In der siebten Runde (1/128-Finale) steigen neben den 145 Siegern
der sechsten Runde auch die 20 Vertreter der Ligue 2 ein, sowie elf
Mannschaften aus Übersee, wie beispielsweise Reunion.
Im 1/32-Finale (der 9. Runde) stossen
die 20 Teams der Ligue 1 dazu. In England wird der Cup mit «nur» rund 750
(Rekord 763) Mannschaften ausgetragen. In Italien werden acht Runden gespielt
(mit 78 Teams), in Spanien acht Runden mit 83 Teams und in Deutschland sechs
Runden mit 64 Clubs.
Milla sorgt für
Sensation
Im 32.stel-Finale stand Florian Milla
also in diesem geschichtsträchtigen Turnier mit seinem ASF Andrézieux aus der
vierthöchsten Spielklasse dem gigantischen Ligue-1-Vertreter Olympique
Marseille gegenüber. Und in der 83. Minute traf er zum siegsichernden 2:0.
Voller Freude über seinen Treffer zog er
sein Spieler-Shirt aus und zeigte auf seinem Unter-Shirt eine christliche
Botschaft. «Jésus est le chemin, la vérité et la vie.» («Jesus ist der Weg, die
Wahrheit und das Leben.») stand auf der Vorderseite und auf der Rückseite:
«Jésus est ressuscité et il t’aime.» («Jesus ist auferstanden und liebt
dich.»).
Die Regel wollte es, dass er dafür eine
gelbe Karte erhält, da das Ausziehen des Shirts strikt verboten ist.
Der
HSV wird an der Tabellenspitze gebremst. Ingolstadt rutscht wieder auf den
letzten Rang. Nicht weniger als sechs der acht Spiele (ein Duell wurde
verschoben) enden mit einem «Zu-null»-Sieg. Die Facts der Runde:
Sechsmal zu null: Gleich sechs der acht
ausgetragenen Spiele (eines wurde verschoben), enden mit einem Zu-Null-Sieg.
Die Bandbreite erstreckt sich von 6:0 bis 1:0.
Zurück auf Feld 1 (respektive 18): Der FC Ingolstadt rutscht – kaum
hatte er den Schlussrang abgegeben – wieder zurück auf den hintersten Rang,
dies nach dem 0:1 gegen den FC Magdeburg.
Einwechsel-Tore: 0:3 lag Darmstadt gegen Duisburg
zurück. Die beiden Anschlusstore lieferten die eingewechselten Sören Bertram
und Christoph Moritz – doch die Niederlage konnte nicht mehr abgewendet werden.
Abgebremst: Der Hamburger SV kann sich nicht
weiter absetzen: Bis zur 26. Minute bringen Andreas Voglsammer und Reinhold
Yabo Arminia Bielefeld mit 2:0 in Führung. Darauf kann der HSV nicht mehr
reagieren.
Abgefertigt: Geleich mit 6:0-Toren fertigt der
SC Paderborn 07 auf dem eigenen Rasen SpVgg Greuther Fürth ab. Nach 20 Minuten
führte das Heimteam bereits mit 2:0-Toren.
Enteilt: 0:0 lautete der Zwischenstand in
der Begegnung zwischen Sandhausen und Bochum: Doch ab der 54. Minute schlug der
SV zu: Tim Knipping, Andrew Wooten und Fabian Schleusener sorgten für einen 3:0
Erfolg ihres Teams.
Platz getauscht: Der FC St. Pauli bezwingt den 1. FC
Union Berlin mit 3:2-Toren und übernehmen dadurch den Rang in der
Aufstiegszone.
Doppeltorschützen: Sven Michel (SC Paderborn 07)
und Alexander Meier sind die Doppeltorschützen der Runde.
Die Rückrunde beginnt mit drei Siegen, mit je zwei
Toren Differenz sowie mit zwei verschobenen Spielen. Einige spannende Facts zur
Runde:
Sieben Siege in acht Spielen: Der FC
Aarau hat das Tabellenende längst mit Pauken und Trompeten hinter sich
gelassen. Durch das Direktduell mit dem FC Wil überholen die Aargauer den FC Schaffhausen
und liegen nun bereits auf Rang fünf. Der Rückstand auf den Relegationsrang
belegt jetzt nur noch fünf Zähler (wobei der dort liegende FC Winterthur ein
Spiel weniger ausgetragen hat).
Blitzstart: Das erste
Challenge-League-Tor der Rückrunde gelingt Marco Schneuwly bereits in der
dritten Minute des Spiels Aarau gegen Wil. Später treffen noch Markus Neumayr
und Oliver Jäckli für den FCA, ehe Ivan Audino auf 3:1 verkürzt.
Aller guten Dinge sind zwei: Alle drei
Spiele enden mit einem Unterschied von zwei Toren.
Schlusslicht abgegeben: Durch einen
2:0-Auswärtserfolg beim FC Schaffhausen rückt der FC Chiasso vom Tabellenende
weg – obschon die Ostschweizer mehr Ballbesitz (65:35 Prozent), mehr Schüsse (14:9)
und weniger Fouls (7:22) verzeichneten.
Servette unangefochten: Der FC Servette
gewinnt daheim mit 2:0 Toren gegen den FC Vaduz und bleibt somit unangefochten
Leader.
Verschneit: Wegen dem Schnee mussten die
Spiele Lausanne gegen Kriens und Winterthur gegen Rapperswil-Jona verschoben
werden.