Simon Terodde erzielt gleich drei Tore beim 5:1-Sieg
des 1. FC Köln. Nur eines von acht Spielen (das neunte wurde verschoben) endet
mit einem Unentschieden. Einige spannende Facts zur Runde:
Hattrick: Simon Terodde trifft beim 5:1-Erfolg des 1. FC Köln gleich dreifach gegen Arminia Bielefeld.
Zurück auf Feld 18: Der FC Ingolstadt müsste vom Kaderwert her irgendwo im Mittelfeld stehen – doch nach der Niederlage bei Union Berlin findet sich das Team wieder auf Position 18.
Jede Achse trifft: Beim 3:2-Erfolg des SV Darmstadt über Holstein Kiel scheint jede Achse des Heimteams für ein Tor zuständig: Mit Marvin Mehlem (1:0) trifft zuerst ein Vertreter des Mittelfeldes. Mit Serdar Dursun (2:1) trifft ein Vertreter des Sturms und das 3:1 stammt mit Tobias Kempe von einem Verteidiger.
Nur ein Unentschieden: Sieben der acht Partien (das Spiel Greuther Fürth gegen Dynamo Dresden wurde verschoben) enden mit einem Sieg, beziehungsweise einer Niederlage. Nur eine Begegnung endet Unentschieden (Jahn Regensburg gegen MSV Duisburg trennen sich mit einem 1:1).
Doppeltorschütze: Pierre-Michel Lasogga (Hamburger SV) ist der einzige Doppeltorschütze der Runde.
Saleh Chihadeh und Skumbim Sulejmani schiessen den SC
Kriens zum 1000sten Punkt in der Challenge League. Einige spannende Facts zur
Runde:
Kriens hat 1000 Punkte: Saleh Chihadeh
und Skumbim Sulejmani schiessen den SC Kriens zum 2:1-Sieg über den FC
Rapperswil-Jona. Somit überschreiten die Innerschweizer in der ewigen Rangliste
der Challenge League die 1000-Punkte-Marke (von 999 auf 1002). Der SCK liegt
auf dem 16. Rang von bisher 101 Team, welche in der Liga angetreten sind.
Winterthur mit den meisten Punkten: Am
meisten Punkten in der Challenge League sammelten der FC Winterthur (2259), FC
Schaffhausen (1674), FC Chiasso (1617), FC Aarau (1523), AC Bellinzona (1440)
und der FC Lugano (1388).
Wichtiger Auswärtspunkt: Der FC Aarau
bleibt an den Aufstiegsrängen weiter dran. In dieser Runde (0:0 bei Lausanne)
sowie in der vorangegangenen Runde (3:3 gegen Servette) hat sich der FCA nicht
abschütteln lassen. Zwar ist das Team der Spitze dadurch nicht näher gekommen.
Wenn aber die Punkte in den anderen Matches so zuverlässig wie zuvor
eingefahren werden, dürften die Aargauer in den kommenden zwölf Runden die
nötigen Anschlusspunkte noch holen.
Zurück im Mittelfeld: Der FC Winterthur
bezwingt den FC Wil mit 1:0 Toren dank dem Treffer von Sergio Cortelezzi. Somit
findet sich Wil im Mittelfeld wieder, wo der FC Aarau zum weiteren Aufholen am
ansetzen ist. Mit dem gleichen Resultat gewinnt Vaduz gegen den FC Chiasso und
löst sich damit etwas aus dem Abstiegsstrudel.
Kanterniederlage: Gleich mit 1:6
verliert der FC Schaffhausen auswärts bei Leader Servette-Genf.
Aktuell
findet sich die Mongolei nicht mehr – wie früher – in der Top-50 der
Eishockey-Weltrangliste. Doch die Mannschaft kommt wieder in Schwung. Zum
zweiten Mal in Folge gewinnt die Mannschaft den Challenge Cup of Asia des IIHF.
Dies nach der Gruppenphase und gewonnenen Halbfinale gegen Gastgeber Malaysia.
Der andere Finalist, die Philippinen setzten sich im anderen Halbfinale gegen
Singapur durch. Das Finale entschied die Mongolei mit 6:3 Toren für sich. Mit Gerelt
Ider stellte die Mongolei auch gleich den besten Skorer, der 17 Punkte
sammelte. Als wertvollster Spieler des Turniers wurde Steven Füglister
ausgezeichnet, der 15 Punkte sammelte. Der Bruder von Jeffrey Füglister (EHC
Kloten) ist mit einer Philippinen verheiratet, arbeitet in der Hauptstadt
Manila und zudem ist die Mutter der beiden Hockeyaner Philippinin.
Russen brachten
Eishockey in die Mongolei
Die
Athleten, die sich das blaue Dress des mongolischen Nationalteams überstreifen,
tun dies mit Herzblut. «zweiteliga.org» sprach bereits vor mehreren Jahren, als
die Mannschaft an der WM der Division III in Erzurum in der Türkei antraten,
mit Nationalcoach Ganbaatar Khurelbaatar.
Dieser erklärt, dass die mongolischen Sportler gleich selbst für ihr Eis zuständig sind. «Wir haben keine Eishallen. Das Eis bereiten wir mit Schläuchen und Schaufeln von Hand auf.» Auch gebe es keine Sitzgelegenheiten. Spieler wie Besucher stehen einfach um die Banden herum. Diesen Sport kennen und lieben gelernt haben die Mongolen schon 1920, als die Gegend noch sowjetisch war und Russen im Bergbau in der heutigen Mongolei arbeiteten. «Sie brachten auch diesen Sport mit.»
Die mongolische Eishockey-Nationalmannschaft (in blau) (Bild: zweiteliga.org).
Diego
Schwarzenbach und Bryce Gervais bringen den EHC Olten bis zur 14. Minute gegen
den SC Langenthal mit 2:0 in Führung. Das Berner Team kommt zwar in der 47.
Minute durch Nico Dünner noch zum Anschluss, mehr aber nicht. Somit liegt der
EHC Olten in der Serie bereits mit 1:0 vorne.
Somit
geht die Playoff-Negativ-Serie des SCL gegen den EHCO weiter. Denn ab inklusive
dem 2:0-Erfolg des Teams aus der Dreitannenstadt im siebten Spiel im
Viertelfinale anno 2010 standen sich die beiden Derby-Gegner 13mal in einer
Playoff-Partie gegenüber. 10mal ging Olten nun als Sieger vom Eis. Und die
Playoff-Gesamtbilanz lautet inklusive der nun laufenden Serie: 13:6 Siege für
Olten. 2010: 4:3 Siege. 2013: 4:2 Siege. 2018: 4:1 Siege. Und 2019: 1:0 Siege.
Langenthal
kann noch Geschichte schreiben und sich erstmals in einer Playoff-Serie gegen
den Erz-Rivalen durchsetzen, dazu aber muss mindestens ein Sieg in Olten
realisiert werden.
Thurgau weiterhin keck
Eng wurde es für den Qualifikationssieger HC La Chaux-de-Fonds: Zweimal führt der HC Thurgau nach Treffern von Lars Frei und Michael Loosli. Erst in der 56. Minute gelingt den Romands der Ausgleich durch Samuel Grezet. In der Verlängerung trifft schliesslich Timothy Coffman in der 68. Minute zum 4:3-Erfolg für die Westschweizer.
Das Stadion Kleinholz des EHC Olten (Bild: zweiteliga.org).
Kommt
es nun zum Derby-Overkill? Innerhalb von 555 Tagen, also dem 13. September 2017
bis am 22. März 2019 stehen sich der EHC Olten und der SC Langenthal zwischen
mindestens 25 bis 28mal gegenüber. Auf die Meisterschaft gerechnet stehen sich –
vor allem wenn es über sieben Spiele geht – die beiden Clubs seit Beginn der
vergangenen Saison ungefähr an jedem vierten Spieltag gegenüber; sicherlich
nicht zu wenig … das durchschnittliche Derby in der Qualifikation hat ein klein
wenig an seinem einstigen Glanz und Reiz eingebüsst.
13mal
traten die beiden Teams in der vergangenen Saison gegeneinander an. Fünfmal in
den Playoffs (4:1 Siege für Olten). Siebenmal in der Qualifikation (5:2 Siege
für Langenthal). Und einmal im Cup, in welchem Olten den SCL aus dem Sechzehntel-Final
warf.
In
der laufenden Saison standen sich die beiden Teams bereits achtmal gegenüber (5:3
Siege für Olten).
Nun
folgen zwischen vier bis sieben weitere Begegnungen. Die bisherigen drei
Playoff-Serien gewann stets Olten. 2010 mit 4:3 Siegen, 2013 mit 4:2 Siegen und
2018 mit 4:1 Siegen – was eine Gesamtbilanz von 12:6 Erfolgen für Olten ergibt.
Duell auf Augenhöhe
Dennoch
ist Langenthal bei weitem nicht chancenlos. In der Abwehr zeigten sich die
beiden Teams in der Qualifikation ungefähr gleichauf: Der SCL kassierte 113 Gegentore
und Olten 118. In der Offensive allerdings erzielte Olten dreissig Tore mehr (183
gegenüber 153). Die beiden Mannschaften verfügen über die beiden besten
Playoff-Torhüter der Liga; Philip Wüthrich blickt auf eine Fangquote von 96,7
Prozent, Simon Rytz auf 94,62 Prozent. Die Gegner waren von der Tabelle her
ungefähr gleichauf gewesen.
In der Top-20 der Skorerliste taucht – bezogen auf die beiden Mannschaften – zunächst Oltens Cason Hohmann auf (obschon dieser gegenüber dem SCL ein Spiel weniger bestritt), mit acht Punkten, gefolgt von den beiden SCL-Stürmern Brent Kelly und Pascal Pelletier (Rang 8 und 9, je sechs Punkte), sowie Silvan Wyss (Olten, Rang 14, fünf Punkte), Nico Dünner (SCL, Rang 15, fünf Punkte), den beiden EHCO-Spielern Bryce Gervais und Lukas Haas (Rang 16 und 17, je vier Punkte) sowie Vincenzo Küng (SCL, Rang 19, vier Punkte). Sprich je vier Spieler, wobei die Oltner im Schnitt einen Tick besser platziert sind und zudem ein Spiel weniger bestritten haben. Dieses Duell findet auf Augenhöhe statt und dürfte für höchste Spannung sorgen.
Die Formkurve spricht für Langenthal: Das Team gewann 15 der letzten 17 Spiele – seit dem Moment, in welchem Pascal Pelletier zum Team gestossen ist.
Thurgau isch de Hit
Wer
beim HC Thurgau zu Gast ist, bringt den Fan-Song, der jeweils zu Beginn
eingespielt wird, kaum mehr aus den Ohren: «Thurgau isch de Hit, drum mached
alli mit …» Zudem erfreut in der Halle zur Pause das legendäre «Gipfeli-Schüsse».
Dieses steht nun mindestens zwei weitere Male auf dem Programm.
Erstmals
seit 21 Jahren steht der HC Thurgau wieder im Halbfinale der Swiss-League. Das Team
mit der zweitbesten Abwehr der Liga kegelte jenes mit der besten (den HC Ajoie)
aus dem Playoff-Rennen; dass das Spiel mit 2:1-Toren endete, passt somit
vorzüglich. Bei Verteidigern wie Simon Seiler, Patrick Parati und Franco
Collenberg und den anderen starken Abwehrspielern waren die beiden Ausländer Philip-Michael
Devos und Jonathan Hazen – von denen bei den Jurassiern mehr oder weniger alles
abhängt – mit zunehmender Dauer der Serie immer besser aufgehoben.
Es
ist gut möglich, dass die Ostschweizer nun ein zweites Mal eine Mannschaft aus
der Romandie in eine packende und enge Serie verstricken.
Nach
Toren setzte sich der HCT im Viertelfinale mit 19:16 durch, wobei einzig im
ersten Duell 5:3 Treffer eingesteckt wurden (anschliessend noch zweimal 3,
einmal 2 und dreimal 1 Gegentor). Tritt die Abwehr gleich sicher auf, wird es
für den HCC zu einer zermürbenden Geduldprobe, durch die dem Team von Trainer
Stefan Mair womöglich ein weiterer Coup gelingt.
Daniel Gerber
Der EHC Olten beim Einlauf ins Stadion (Bild: zweiteliga.org).
Doppelt bitter für Fribourg und den ZSC:
Nie hat ein Team mit so vielen Punkten die Playoffs verpasst, um – unfreiwillig
– ans Tor der Swiss League anzuklopfen (wobei dies in der laufenden Saison
bereits durch den HC Davos oder die SC Rapperswil-Jona Lakers gebucht ist). Und
nie hat eine Equipe seit Einführung der Drei-Punkte-Regel es mit nur acht
Zählern Rückstand auf Rang drei nicht in die Top-8 geschafft.
Wer nur gerade
acht Punkte hinter Rang drei liegt, findet sich normalerweise auf den Rängen
vier, fünf oder sechs. Nicht so in der laufenden Saison. Erstmals überhaupt
reicht ein so mickriger Rückstand seit Einführung der Drei-Punkte-Regel nicht
einmal für die Playoffs.
«zweiteliga.org»
wühlte sich durch die Tabellen seit Einführung der Dreipunkte-Regel:
2019: Rang 3:
82 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 9 und 10.
2018: Rang 3:
89 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 5.
2017: Rang 3:
96 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 4.
2016: Rang 3:
89 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 5.
2015: Rang 3:
93 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 6.
2014: Rang 3:
85 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 8.
2013: Rang 3: 91
Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 5.
2012: Rang 3:
94 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 6.
2011: Rang 3:
97 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 5.
2010: Rang 3:
98 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 5.
2009: Rang 3:
96 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 5.
2008: Rang 3:
87 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 6.
2007: Rang 3:
81 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 6.
Selbst mit der
Zweipunkte-Regel und bei deutlich weniger Qualirunden waren die Teams mit acht
Zählern Rückstand meist in den Playoffs dabei.
Bisher reichten 74 Punkte
Der ZSC und Fribourg
erreichen beide 74 Punkte – und verfehlen die Playoffs dennoch. Bisher reichten
zwischen 64 Punkte (HC Fribourg, 2011) bis 74 Punkte (Lausanne HC, 2014) für
Rang acht.
In der
laufenden Saison gibt es für gleich viele Punkte einen schlechteren Rang: Nur
Position neun und zehn. Erstmals in der Geschichte des Schweizer-Eishockeys
braucht es einen Schnitt von 1,5 Punkte um die Playoffs zu erreichen, sprich 75
Zähler.
Die Übersicht
seit ab der Saison 2007/08 mit 50 Qualifikationsrunden die Playoff-Teilnehmer
ermittelt werden:
2019: Rang 8 –
Genf-Servette, 50 Spiele, 75 Punkte (Schnitt: 1,5)
2018: Rang 8 –
Genf-Servette, 50 Spiele, 71 Punkte (Schnitt: 1,42)
2017: Rang 8 –
EHC Biel, 50 Spiele, 70 Punkte (Schnitt: 1,4)
2016: Rang 8 –
SC Bern, 50 Spiele, 67 Punkte (Schnitt: 1,34)
2015: Rang 8 –
ZSC Lions, 50 Spiele, 66 Punkte (Schnitt: 1,32)
2014: Rang 8 –
Lausanne HC, 50 Spiele, 74 Punkte (Schnitt: 1,48)
2013: Rang 8 –
EHC Biel, 50 Spiele, 72 Punkte (Schnitt: 1,44)
2012: Rang 8 –
EHC Biel, 50 Spiele, 68 Punkte (Schnitt: 1,36)
2011: Rang 8 –
HC Fribourg, 50 Spiele, 64 Punkte (Schnitt: 1,28)
2010: Rang 8 –
HC Lugano, 50 Spiele, 67 Punkte (Schnitt: 1,34)
2009: Rang 8 –
EV Zug, 50 Spiele, 71 Punkte (Schnitt: 1,42)
2008: Rang 8 –
HC Fribourg, 50 Spiele, 70 Punkte (Schnitt: 1,4)
Daniel Gerber
ZSC Lions gegen den EV Zug (Bild: zweiteliga.org).
Jonas Siegenthaler ist mittlerweile zurück
bei den Hershey Bears. Yannick Rathgeb ist mit 0,35 Punkten der Verteidiger mit
dem fünftbesten Skorerschnitt im Team der Bridgeport Sound Tigers. Anbei ein
paar Facts zu den jüngsten Ereignissen rund um einige Schweizer-Spieler.
0,35 Punkte: Verteidiger
Yannick Rathgeb liefert einen starken AHL-Schnitt mit 0,35 Punkten pro Spiel.
In nun 26 Matches erzielte er vier Tore und fünf Assists, was neun Punkte
ergibt. Er ist damit trotz seinen noch jungen Jahren der Verteidiger mit dem
fünftbesten Skorerschnitt im Team der Bridgeport Sound Tigers.
Rückkehr in die AHL: Jonas Siegenthaler kehrte nach 25 Spielen bei den Washington Capitols
aus der NHL trotz einer positiven Plus/Minus-Bilanz von Plus sieben Punkten zu
den Hershey Bears zurück. Inzwischen ist Siegenthaler bei 25 AHL-Matches
angekommen. Für die Bären liefert er inzwischen bei zwei Toren und drei Assists
angelangt.
Erfolgreich gewechselt: Vincent Praplan wechselte erst vor kurzem von San Jose Barracuda zu den
Springfield Thunderbirds. Praplan lieferte als Stürmer in 27 Spielen für San
Jose vier Tore und zwölf Assists. Bei Springfield stand er mittlerweile viermal
auf dem Eis und trug zwei Assists zum Gelingen des Teams bei.
32 Einsätze: Der
junge Abwehrspieler Tobias Geisser (kürzlich 20 geworden) spielte nicht nur an
der U20-WM um die Bronze-Medaille, sondern kommt auch regelmässig in der AHL
bei den Hershey Bears zum Einsatz: Mittlerweile stand er 32mal auf dem AHL-Eis.
Deutscher
Macek bester Europäer: Der deutsche Brooks Macek von den Chicago
Wolves, ist weiterhin der beste Nicht-Kanadier und Nicht-US-Amerikaner. Macek
liegt auf Rang sieben der Skorerliste, mit 23 Toren und 31 Assists in 54
Spielen. Er ist einer von vier deutschen Athleten in der AHL, die mehr als
zehnmal in dieser Saison in der Liga eingesetzt worden sind.
Jonas Siegenthaler (Bild: Wikipedia, Michael Miller).
Der
HC Thurgau kämpft um den Sprung ins Playoff-Halbfinale. Nach dem 3:3-Ausgleich
in der Serie gegen den HC Ajoie ist alles möglich. Kurze Rückblende: Erst vor
wenigen Jahren gaben die Ostschweizer bekannt, sich in die Top-4 vorarbeiten zu
wollen – gegenwärtig sind in der Swiss League nur noch fünf Teams im Rennen und
der HCT ist noch dabei.
Trainer Stephan Mair formte aus einem Team, das auf die neue Saison hin vielen Wechseln unterworfen war, «die glorreichen 22». Zwar zählt der HC Ajoie die beiden besten Skorer der Qualifikation, gleichzeitig steht und fällt mit Philip-Michael Devos und Jonathan Hazen der sportliche Auftritt der Nordwestschweizer. Und diese sind in der zweitbesten Abwehr der Liga, beim HC Thurgau bestens aufgehoben. Routiniers wie Simon Seiler, Patrick Parati, Franco Collenberg und viele mehr sorgen dafür, dass Hazen und Devos je länger die Serie läuft, desto besser aufgehoben sind. Nach dem Auftakt in die Serie, mit einem 5:3-Erfolg des HCA, kamen die Romands nicht mehr über drei Tore hinaus: Zweimal traf der HCA noch dreimal, einmal gelangen zwei Tore und weitere zweimal nur ein Treffer. Es scheint, als hätten die Ostschweizer die gegnerischen Sturmlinien in den Griff bekommen.
Gleichzeitig ist das Team von Trainer Stephan Mair in der Offensive breit aufgestellt. In der Top-20 der Playoffs finden sich drei Ajoie-Spieler: Devos (Rang 2) und Hazen (12) sowie Matthias Joggi (14). Dagegen sind gleich vier Thurgau-Spieler unter den ersten 20 auf der Skorerliste zu finden: Cody Wydo (Rang 1), Michael Loosli (5), Kenneth Ryan (6) und Léonardo Fuhrer (7).
In der Offensive ist der HCT verstärkt in Schwung gekommen. Insgesamt lautet das Torverhältnis in der Serie 17:15 für Thurgau. Das Team ist mehr und mehr in Fahrt gekommen und könnte nun für die erste Überraschung in den diesjährigen Playoffs sorgen. Zudem wäre dann auch erstmals der Sprung in die Top-4 ein erstes Mal gelungen.
Hockey Thurgau beim Einmarsch in die Güttingersreuti (Bild: zweiteliga.org).
Pascal
Pelletier ist seit seinen Auftritten mit den SCL Tigers weit gereist. Nach
seinem Engagement im Emmental folgten zwei Babys und ein paar Wanderjahre:
«Nach Langnau ging ich kurz in die NHL zu den Vancouver Canucks und dann in die
AHL.»
Anschliessend
folgten nicht weniger als drei Stationen in drei Ländern innerhalb der KHL: In
Kroatien lieferte er bei Medvescak Zagreb in 57 Spielen 16 Tore und 23 Assists.
In der Folgesaison, 2015/16 trat er zunächst für Admiral Wladiwostok an und
später für Jokerit Helsinki.
Inzwischen
spielt Pascal Pelletier für Langenthal. Die KHL sei kein Thema mehr, sagt der
Kanadier zu «zweiteliga.org». An der riesigen Nation Russland liegt es nicht. «Wladiwostok
ist eine der schönsten Städte in Russland.» Doch die Reisen innerhalb der Liga
sind immens – dreimal länger als die weitesten Distanzen innerhalb der NHL.
Pascal
Pelletier: «Man reist um die Welt. Ich war zwei Stunden von Japan entfernt.» Denn
Wladiwostok liegt am südöstlichen Ende Russlands. Sportlich gesehen, ist die
KHL vorzüglich: «Das Hockey in der Liga ist wunderbar. Doch man fliegt durch sechs,
sieben Zeitzonen.»
Um
den Athleten das Leben zu erleichtern, werden immer vier Heimspiele und vier
Auswärtsspiele nacheinander ausgetragen. «Wir flogen beispielsweise nach Moskau
und hatten die vier Spiele dort oder in der Nähe, also von Moskau aus noch eine
Stunde mit dem Bus oder Flugzeug.»
Das
sei ihm inzwischen zu viel. Da passt Langenthal besser. Da heisst «Wladiwostok»
von der Distanz her nur noch EHC Visp. Es ist rund drei Stunden von Langenthal
entfernt und liegt in der gleichen Zeitzone. Doch in der laufenden Saison
stehen sich diese beiden Teams nicht mehr gegenüber. Im Playoff-Halbfinale kann
der SC Langenthal nur noch entweder auf den HC La Chaux-de-Fonds oder auf den
EHC Olten treffen.
Aaron Hunt und Enis Hajri In den neun Begegnungen
verlieren gleich sechs Teams zu null. Einige spannende Facts zur Runde:
Sechs Mal zu null: Nicht weniger als
sechs Begegnungen, also zwei Drittel der Begegnung enden mit einem
Zu-Null-Sieg, respektive einer Zu-Null-Niederlage. Eine solche kassiert
beispielsweise der Tabellenfünfte Holstein Kiel aber auch der SV Sandhausen,
der dadurch auf den letzten Rang rutscht.
Last-Second-Sieg: Erst in der 92. Minute
trifft Enis Hajri für den MSV Duisburg zum 1:0-Erfolg über den 1. FC Magdeburg.
Und auch der Hamburger SV entscheidet das Duell gegen Greuther Fürth spät:
Aaron Hunt trifft in der 85. Minute zum 1:0.
First-Second-Sieg: Schon in der ersten
Minute trifft Pascal Testroet zur 1:0-Führung für Erzgebirge Aue beim SV
Sandhausen. Das Heimteam kann nicht reagieren. Zuletzt siegt Erzgebirge Aue
3:0.
Anschluss zu spät: Zu spät liefert Björn
Paulsen den Anschlusstreffer zum 1:2 gegen den FC Köln. Das Tor in der 91.
Minute ändert nichts mehr am Sieg des 1. FC Köln.
Führung verspielt: Nach Treffern von
Lukas Hinterseer und Milos Pantovic führt der VfL Bochum bereits nach einer
Viertelstunde mit 2:0-Toren. Doch zuletzt kommt auch Dynamo Dresden zu einem
Zähler: Baris Atik und Jannis Nikolaou sorgen für den Ausgleich.
Doppeltorschütze: Pascal
Testroet (Erzgebirge
Aue) ist der einzige Doppeltorschütze der Runde.
Duisburg ist wieder in der 2. Bundesliga (Bild: Wikipedia/ZebraDS).