Diego
Schwarzenbach und Bryce Gervais bringen den EHC Olten bis zur 14. Minute gegen
den SC Langenthal mit 2:0 in Führung. Das Berner Team kommt zwar in der 47.
Minute durch Nico Dünner noch zum Anschluss, mehr aber nicht. Somit liegt der
EHC Olten in der Serie bereits mit 1:0 vorne.
Somit
geht die Playoff-Negativ-Serie des SCL gegen den EHCO weiter. Denn ab inklusive
dem 2:0-Erfolg des Teams aus der Dreitannenstadt im siebten Spiel im
Viertelfinale anno 2010 standen sich die beiden Derby-Gegner 13mal in einer
Playoff-Partie gegenüber. 10mal ging Olten nun als Sieger vom Eis. Und die
Playoff-Gesamtbilanz lautet inklusive der nun laufenden Serie: 13:6 Siege für
Olten. 2010: 4:3 Siege. 2013: 4:2 Siege. 2018: 4:1 Siege. Und 2019: 1:0 Siege.
Langenthal
kann noch Geschichte schreiben und sich erstmals in einer Playoff-Serie gegen
den Erz-Rivalen durchsetzen, dazu aber muss mindestens ein Sieg in Olten
realisiert werden.
Thurgau weiterhin keck
Eng wurde es für den Qualifikationssieger HC La Chaux-de-Fonds: Zweimal führt der HC Thurgau nach Treffern von Lars Frei und Michael Loosli. Erst in der 56. Minute gelingt den Romands der Ausgleich durch Samuel Grezet. In der Verlängerung trifft schliesslich Timothy Coffman in der 68. Minute zum 4:3-Erfolg für die Westschweizer.
Das Stadion Kleinholz des EHC Olten (Bild: zweiteliga.org).
Kommt
es nun zum Derby-Overkill? Innerhalb von 555 Tagen, also dem 13. September 2017
bis am 22. März 2019 stehen sich der EHC Olten und der SC Langenthal zwischen
mindestens 25 bis 28mal gegenüber. Auf die Meisterschaft gerechnet stehen sich –
vor allem wenn es über sieben Spiele geht – die beiden Clubs seit Beginn der
vergangenen Saison ungefähr an jedem vierten Spieltag gegenüber; sicherlich
nicht zu wenig … das durchschnittliche Derby in der Qualifikation hat ein klein
wenig an seinem einstigen Glanz und Reiz eingebüsst.
13mal
traten die beiden Teams in der vergangenen Saison gegeneinander an. Fünfmal in
den Playoffs (4:1 Siege für Olten). Siebenmal in der Qualifikation (5:2 Siege
für Langenthal). Und einmal im Cup, in welchem Olten den SCL aus dem Sechzehntel-Final
warf.
In
der laufenden Saison standen sich die beiden Teams bereits achtmal gegenüber (5:3
Siege für Olten).
Nun
folgen zwischen vier bis sieben weitere Begegnungen. Die bisherigen drei
Playoff-Serien gewann stets Olten. 2010 mit 4:3 Siegen, 2013 mit 4:2 Siegen und
2018 mit 4:1 Siegen – was eine Gesamtbilanz von 12:6 Erfolgen für Olten ergibt.
Duell auf Augenhöhe
Dennoch
ist Langenthal bei weitem nicht chancenlos. In der Abwehr zeigten sich die
beiden Teams in der Qualifikation ungefähr gleichauf: Der SCL kassierte 113 Gegentore
und Olten 118. In der Offensive allerdings erzielte Olten dreissig Tore mehr (183
gegenüber 153). Die beiden Mannschaften verfügen über die beiden besten
Playoff-Torhüter der Liga; Philip Wüthrich blickt auf eine Fangquote von 96,7
Prozent, Simon Rytz auf 94,62 Prozent. Die Gegner waren von der Tabelle her
ungefähr gleichauf gewesen.
In der Top-20 der Skorerliste taucht – bezogen auf die beiden Mannschaften – zunächst Oltens Cason Hohmann auf (obschon dieser gegenüber dem SCL ein Spiel weniger bestritt), mit acht Punkten, gefolgt von den beiden SCL-Stürmern Brent Kelly und Pascal Pelletier (Rang 8 und 9, je sechs Punkte), sowie Silvan Wyss (Olten, Rang 14, fünf Punkte), Nico Dünner (SCL, Rang 15, fünf Punkte), den beiden EHCO-Spielern Bryce Gervais und Lukas Haas (Rang 16 und 17, je vier Punkte) sowie Vincenzo Küng (SCL, Rang 19, vier Punkte). Sprich je vier Spieler, wobei die Oltner im Schnitt einen Tick besser platziert sind und zudem ein Spiel weniger bestritten haben. Dieses Duell findet auf Augenhöhe statt und dürfte für höchste Spannung sorgen.
Die Formkurve spricht für Langenthal: Das Team gewann 15 der letzten 17 Spiele – seit dem Moment, in welchem Pascal Pelletier zum Team gestossen ist.
Thurgau isch de Hit
Wer
beim HC Thurgau zu Gast ist, bringt den Fan-Song, der jeweils zu Beginn
eingespielt wird, kaum mehr aus den Ohren: «Thurgau isch de Hit, drum mached
alli mit …» Zudem erfreut in der Halle zur Pause das legendäre «Gipfeli-Schüsse».
Dieses steht nun mindestens zwei weitere Male auf dem Programm.
Erstmals
seit 21 Jahren steht der HC Thurgau wieder im Halbfinale der Swiss-League. Das Team
mit der zweitbesten Abwehr der Liga kegelte jenes mit der besten (den HC Ajoie)
aus dem Playoff-Rennen; dass das Spiel mit 2:1-Toren endete, passt somit
vorzüglich. Bei Verteidigern wie Simon Seiler, Patrick Parati und Franco
Collenberg und den anderen starken Abwehrspielern waren die beiden Ausländer Philip-Michael
Devos und Jonathan Hazen – von denen bei den Jurassiern mehr oder weniger alles
abhängt – mit zunehmender Dauer der Serie immer besser aufgehoben.
Es
ist gut möglich, dass die Ostschweizer nun ein zweites Mal eine Mannschaft aus
der Romandie in eine packende und enge Serie verstricken.
Nach
Toren setzte sich der HCT im Viertelfinale mit 19:16 durch, wobei einzig im
ersten Duell 5:3 Treffer eingesteckt wurden (anschliessend noch zweimal 3,
einmal 2 und dreimal 1 Gegentor). Tritt die Abwehr gleich sicher auf, wird es
für den HCC zu einer zermürbenden Geduldprobe, durch die dem Team von Trainer
Stefan Mair womöglich ein weiterer Coup gelingt.
Daniel Gerber
Der EHC Olten beim Einlauf ins Stadion (Bild: zweiteliga.org).
Doppelt bitter für Fribourg und den ZSC:
Nie hat ein Team mit so vielen Punkten die Playoffs verpasst, um – unfreiwillig
– ans Tor der Swiss League anzuklopfen (wobei dies in der laufenden Saison
bereits durch den HC Davos oder die SC Rapperswil-Jona Lakers gebucht ist). Und
nie hat eine Equipe seit Einführung der Drei-Punkte-Regel es mit nur acht
Zählern Rückstand auf Rang drei nicht in die Top-8 geschafft.
Wer nur gerade
acht Punkte hinter Rang drei liegt, findet sich normalerweise auf den Rängen
vier, fünf oder sechs. Nicht so in der laufenden Saison. Erstmals überhaupt
reicht ein so mickriger Rückstand seit Einführung der Drei-Punkte-Regel nicht
einmal für die Playoffs.
«zweiteliga.org»
wühlte sich durch die Tabellen seit Einführung der Dreipunkte-Regel:
2019: Rang 3:
82 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 9 und 10.
2018: Rang 3:
89 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 5.
2017: Rang 3:
96 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 4.
2016: Rang 3:
89 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 5.
2015: Rang 3:
93 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 6.
2014: Rang 3:
85 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 8.
2013: Rang 3: 91
Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 5.
2012: Rang 3:
94 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 6.
2011: Rang 3:
97 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 5.
2010: Rang 3:
98 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 5.
2009: Rang 3:
96 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 5.
2008: Rang 3:
87 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 6.
2007: Rang 3:
81 Punkte. Acht Punkte Rückstand: Rang 6.
Selbst mit der
Zweipunkte-Regel und bei deutlich weniger Qualirunden waren die Teams mit acht
Zählern Rückstand meist in den Playoffs dabei.
Bisher reichten 74 Punkte
Der ZSC und Fribourg
erreichen beide 74 Punkte – und verfehlen die Playoffs dennoch. Bisher reichten
zwischen 64 Punkte (HC Fribourg, 2011) bis 74 Punkte (Lausanne HC, 2014) für
Rang acht.
In der
laufenden Saison gibt es für gleich viele Punkte einen schlechteren Rang: Nur
Position neun und zehn. Erstmals in der Geschichte des Schweizer-Eishockeys
braucht es einen Schnitt von 1,5 Punkte um die Playoffs zu erreichen, sprich 75
Zähler.
Die Übersicht
seit ab der Saison 2007/08 mit 50 Qualifikationsrunden die Playoff-Teilnehmer
ermittelt werden:
2019: Rang 8 –
Genf-Servette, 50 Spiele, 75 Punkte (Schnitt: 1,5)
2018: Rang 8 –
Genf-Servette, 50 Spiele, 71 Punkte (Schnitt: 1,42)
2017: Rang 8 –
EHC Biel, 50 Spiele, 70 Punkte (Schnitt: 1,4)
2016: Rang 8 –
SC Bern, 50 Spiele, 67 Punkte (Schnitt: 1,34)
2015: Rang 8 –
ZSC Lions, 50 Spiele, 66 Punkte (Schnitt: 1,32)
2014: Rang 8 –
Lausanne HC, 50 Spiele, 74 Punkte (Schnitt: 1,48)
2013: Rang 8 –
EHC Biel, 50 Spiele, 72 Punkte (Schnitt: 1,44)
2012: Rang 8 –
EHC Biel, 50 Spiele, 68 Punkte (Schnitt: 1,36)
2011: Rang 8 –
HC Fribourg, 50 Spiele, 64 Punkte (Schnitt: 1,28)
2010: Rang 8 –
HC Lugano, 50 Spiele, 67 Punkte (Schnitt: 1,34)
2009: Rang 8 –
EV Zug, 50 Spiele, 71 Punkte (Schnitt: 1,42)
2008: Rang 8 –
HC Fribourg, 50 Spiele, 70 Punkte (Schnitt: 1,4)
Daniel Gerber
ZSC Lions gegen den EV Zug (Bild: zweiteliga.org).
Jonas Siegenthaler ist mittlerweile zurück
bei den Hershey Bears. Yannick Rathgeb ist mit 0,35 Punkten der Verteidiger mit
dem fünftbesten Skorerschnitt im Team der Bridgeport Sound Tigers. Anbei ein
paar Facts zu den jüngsten Ereignissen rund um einige Schweizer-Spieler.
0,35 Punkte: Verteidiger
Yannick Rathgeb liefert einen starken AHL-Schnitt mit 0,35 Punkten pro Spiel.
In nun 26 Matches erzielte er vier Tore und fünf Assists, was neun Punkte
ergibt. Er ist damit trotz seinen noch jungen Jahren der Verteidiger mit dem
fünftbesten Skorerschnitt im Team der Bridgeport Sound Tigers.
Rückkehr in die AHL: Jonas Siegenthaler kehrte nach 25 Spielen bei den Washington Capitols
aus der NHL trotz einer positiven Plus/Minus-Bilanz von Plus sieben Punkten zu
den Hershey Bears zurück. Inzwischen ist Siegenthaler bei 25 AHL-Matches
angekommen. Für die Bären liefert er inzwischen bei zwei Toren und drei Assists
angelangt.
Erfolgreich gewechselt: Vincent Praplan wechselte erst vor kurzem von San Jose Barracuda zu den
Springfield Thunderbirds. Praplan lieferte als Stürmer in 27 Spielen für San
Jose vier Tore und zwölf Assists. Bei Springfield stand er mittlerweile viermal
auf dem Eis und trug zwei Assists zum Gelingen des Teams bei.
32 Einsätze: Der
junge Abwehrspieler Tobias Geisser (kürzlich 20 geworden) spielte nicht nur an
der U20-WM um die Bronze-Medaille, sondern kommt auch regelmässig in der AHL
bei den Hershey Bears zum Einsatz: Mittlerweile stand er 32mal auf dem AHL-Eis.
Deutscher
Macek bester Europäer: Der deutsche Brooks Macek von den Chicago
Wolves, ist weiterhin der beste Nicht-Kanadier und Nicht-US-Amerikaner. Macek
liegt auf Rang sieben der Skorerliste, mit 23 Toren und 31 Assists in 54
Spielen. Er ist einer von vier deutschen Athleten in der AHL, die mehr als
zehnmal in dieser Saison in der Liga eingesetzt worden sind.
Jonas Siegenthaler (Bild: Wikipedia, Michael Miller).
Der
HC Thurgau kämpft um den Sprung ins Playoff-Halbfinale. Nach dem 3:3-Ausgleich
in der Serie gegen den HC Ajoie ist alles möglich. Kurze Rückblende: Erst vor
wenigen Jahren gaben die Ostschweizer bekannt, sich in die Top-4 vorarbeiten zu
wollen – gegenwärtig sind in der Swiss League nur noch fünf Teams im Rennen und
der HCT ist noch dabei.
Trainer Stephan Mair formte aus einem Team, das auf die neue Saison hin vielen Wechseln unterworfen war, «die glorreichen 22». Zwar zählt der HC Ajoie die beiden besten Skorer der Qualifikation, gleichzeitig steht und fällt mit Philip-Michael Devos und Jonathan Hazen der sportliche Auftritt der Nordwestschweizer. Und diese sind in der zweitbesten Abwehr der Liga, beim HC Thurgau bestens aufgehoben. Routiniers wie Simon Seiler, Patrick Parati, Franco Collenberg und viele mehr sorgen dafür, dass Hazen und Devos je länger die Serie läuft, desto besser aufgehoben sind. Nach dem Auftakt in die Serie, mit einem 5:3-Erfolg des HCA, kamen die Romands nicht mehr über drei Tore hinaus: Zweimal traf der HCA noch dreimal, einmal gelangen zwei Tore und weitere zweimal nur ein Treffer. Es scheint, als hätten die Ostschweizer die gegnerischen Sturmlinien in den Griff bekommen.
Gleichzeitig ist das Team von Trainer Stephan Mair in der Offensive breit aufgestellt. In der Top-20 der Playoffs finden sich drei Ajoie-Spieler: Devos (Rang 2) und Hazen (12) sowie Matthias Joggi (14). Dagegen sind gleich vier Thurgau-Spieler unter den ersten 20 auf der Skorerliste zu finden: Cody Wydo (Rang 1), Michael Loosli (5), Kenneth Ryan (6) und Léonardo Fuhrer (7).
In der Offensive ist der HCT verstärkt in Schwung gekommen. Insgesamt lautet das Torverhältnis in der Serie 17:15 für Thurgau. Das Team ist mehr und mehr in Fahrt gekommen und könnte nun für die erste Überraschung in den diesjährigen Playoffs sorgen. Zudem wäre dann auch erstmals der Sprung in die Top-4 ein erstes Mal gelungen.
Hockey Thurgau beim Einmarsch in die Güttingersreuti (Bild: zweiteliga.org).
Pascal
Pelletier ist seit seinen Auftritten mit den SCL Tigers weit gereist. Nach
seinem Engagement im Emmental folgten zwei Babys und ein paar Wanderjahre:
«Nach Langnau ging ich kurz in die NHL zu den Vancouver Canucks und dann in die
AHL.»
Anschliessend
folgten nicht weniger als drei Stationen in drei Ländern innerhalb der KHL: In
Kroatien lieferte er bei Medvescak Zagreb in 57 Spielen 16 Tore und 23 Assists.
In der Folgesaison, 2015/16 trat er zunächst für Admiral Wladiwostok an und
später für Jokerit Helsinki.
Inzwischen
spielt Pascal Pelletier für Langenthal. Die KHL sei kein Thema mehr, sagt der
Kanadier zu «zweiteliga.org». An der riesigen Nation Russland liegt es nicht. «Wladiwostok
ist eine der schönsten Städte in Russland.» Doch die Reisen innerhalb der Liga
sind immens – dreimal länger als die weitesten Distanzen innerhalb der NHL.
Pascal
Pelletier: «Man reist um die Welt. Ich war zwei Stunden von Japan entfernt.» Denn
Wladiwostok liegt am südöstlichen Ende Russlands. Sportlich gesehen, ist die
KHL vorzüglich: «Das Hockey in der Liga ist wunderbar. Doch man fliegt durch sechs,
sieben Zeitzonen.»
Um
den Athleten das Leben zu erleichtern, werden immer vier Heimspiele und vier
Auswärtsspiele nacheinander ausgetragen. «Wir flogen beispielsweise nach Moskau
und hatten die vier Spiele dort oder in der Nähe, also von Moskau aus noch eine
Stunde mit dem Bus oder Flugzeug.»
Das
sei ihm inzwischen zu viel. Da passt Langenthal besser. Da heisst «Wladiwostok»
von der Distanz her nur noch EHC Visp. Es ist rund drei Stunden von Langenthal
entfernt und liegt in der gleichen Zeitzone. Doch in der laufenden Saison
stehen sich diese beiden Teams nicht mehr gegenüber. Im Playoff-Halbfinale kann
der SC Langenthal nur noch entweder auf den HC La Chaux-de-Fonds oder auf den
EHC Olten treffen.
Aaron Hunt und Enis Hajri In den neun Begegnungen
verlieren gleich sechs Teams zu null. Einige spannende Facts zur Runde:
Sechs Mal zu null: Nicht weniger als
sechs Begegnungen, also zwei Drittel der Begegnung enden mit einem
Zu-Null-Sieg, respektive einer Zu-Null-Niederlage. Eine solche kassiert
beispielsweise der Tabellenfünfte Holstein Kiel aber auch der SV Sandhausen,
der dadurch auf den letzten Rang rutscht.
Last-Second-Sieg: Erst in der 92. Minute
trifft Enis Hajri für den MSV Duisburg zum 1:0-Erfolg über den 1. FC Magdeburg.
Und auch der Hamburger SV entscheidet das Duell gegen Greuther Fürth spät:
Aaron Hunt trifft in der 85. Minute zum 1:0.
First-Second-Sieg: Schon in der ersten
Minute trifft Pascal Testroet zur 1:0-Führung für Erzgebirge Aue beim SV
Sandhausen. Das Heimteam kann nicht reagieren. Zuletzt siegt Erzgebirge Aue
3:0.
Anschluss zu spät: Zu spät liefert Björn
Paulsen den Anschlusstreffer zum 1:2 gegen den FC Köln. Das Tor in der 91.
Minute ändert nichts mehr am Sieg des 1. FC Köln.
Führung verspielt: Nach Treffern von
Lukas Hinterseer und Milos Pantovic führt der VfL Bochum bereits nach einer
Viertelstunde mit 2:0-Toren. Doch zuletzt kommt auch Dynamo Dresden zu einem
Zähler: Baris Atik und Jannis Nikolaou sorgen für den Ausgleich.
Doppeltorschütze: Pascal
Testroet (Erzgebirge
Aue) ist der einzige Doppeltorschütze der Runde.
Duisburg ist wieder in der 2. Bundesliga (Bild: Wikipedia/ZebraDS).
Markus Neumayr und Aldin Turkes zeichnen sich beide
für ihre Teams als Doppeltorschützen aus. Zudem liefert der SC Kriens sein
elftes Unentschieden im 23. Spiel. Einige spannende Facts zur Runde:
999 Punkte: In der ewigen Rangliste der
zweithöchsten Spielklasse kommt der SC Kriens nun auf 999 Punkte. Mit dem
Gewinn des nächsten Zählers überschreitet Kriens somit die 1000-Punkte-Marke. Fast
wäre es schon diesmal gelungen: Erst in der 84. Minute gelang dem FC Chiasso
das Ausgleichstor, nachdem die Zentralschweizer einmal mit 2:0-Treffern vorne
gelegen waren.
Viermal Unentschieden: Gleich vier der
fünf Partien enden mit einem Unentschieden.
Beide hätten Siegen müssen: Der FC Aarau
trennt sich vom Servette FC mit einem
3:3 Unentschieden. Aarau hätte gewinnen müssen, denn das Team lag zur Pause mit
2:0 vorne, nachdem Markus Neumayr doppelt getroffen hatte. Servette drehte
jedoch das Spiel und führte ab der 82. Minute 3:2 … nun hätten die Genfer nicht
mehr verlieren dürfen – doch in der 91. Minute traf Petar Misic vom
Penaltypunkt aus zum 3:3-Ausgleich. Beide Teams erfreuten sich an etwa gleich
viel Ballbesitz, der FCA verzeichnete jedoch ein Chancenplus mit 19:13
Schüssen.
Rappi mit Befreiungsschlag: Der FC Rapperswil-Jona
siegt gleich mit 4:0-Toren im St.-Gallen-Derby gegen den FC Wil. Den Grundstein
legt Aldin Turkes mit den Treffern zum 1:0 und 2:0.
Zweimal 1:1: Der FC Schauffhausen spielt
gegen den FC Vaduz ebenso Unentschieden wie der FC Winterthur gegen
Lausanne-Sport. Das Besondere dabei: Auf beiden Plätzen vielen sämtliche Tore
erst in der zweiten Halbzeit.
Auch ohne André gibt es für Kloten kein
MorgenRÖTHELI. Die Kloten-Ausländer bleiben auch im fünften und letzten Spiel
im Viertelfinale ohne Skorerpunkt: Der Absteiger aus der National League
verliert 1:4 im Spiel und damit auch in der Serie. Der HC Ajoie erarbeitet sich
einen ebenfalls ersten Matchpuck. Die Facts der fünften Playoff-Runde:
Ohne
Punkt: Jack Combs und Lauri Tukonen (der im
vierten Spiel krank war) liefern in den fünf Playoff-Spielen für den EHC Kloten
keinen einzigen Zähler. Kloten verfügt damit über die schlechtesten Ausländer
in den Playoffs.
SCL wieder mit
«Stolen Win»: Der EHC Kloten führte laut offizieller Statistik ein
Schussverhältnis von 36:19 Schüssen aber einem Torverhältnis von 1:4. Der SCL
landete damit ganz offiziell einen «Stolen Win» («Gestohlener Sieg»); dies wie
bereits beim 6:0. Kloten zeigte sich damit enorm ineffizient.
Mission
Wiederaufstieg misslungen: «Nie me, nie me Nati A», singen die SCL-Fans
nach Spielschluss. Das mag übertrieben sein, jedoch der angestrebte möglichst
rasche Wiederaufstieg, wenn möglich gleich nach einem Jahr, ist somit schon Mal
um mindestens ein Jahr verschoben.
Zwei
Matchpucks für Ajoie: Der HC Thurgau geht zwar zweimal in Führung,
zuletzt gewinnt aber der HC Ajoie in der Verlängerung. Damit verfügt der HCA
über zwei Matchpucks. Bislang erfolgten in dieser Serie ausschliesslich
Heimsiege.
Und
dies ist das Team der Runde:
Mathias Joggi (HC Ajoie)
Pascal Pelletier (SC Langenthal)
Michael Loosli (HC Thurgau)
Jordane Hauert (HC Ajoie)
Hans Pienitz (SC Langenthal)
Philip Wüthrich (SC Langenthal)
Der SC Langenthal wird nach dem Einzug ins Halbfinale gegen den EHC Kloten gefeiert (Bild: zweiteliga.org).
Jack Combs und Lauri Tukonen werden von den Kloten-Fans als «Micky-Mouse»-Ausländer bezeichnet. Eine Beleidigung für Mickey Mouse (siehe unten). Trainer André Rötheli wurde nach dem Spiel beurlaubt. Gleich mit 4:0-Siegen durch sind der EHC Olten und der HC La Chaux-de-Fonds. Die Facts der ersten Playoff-Runde:
Ineffizient: Kloten zeigt, wie Ineffizienz funktioniert: Im Mitteldrittel kann das Team von André Rötheli zusammengerechnet exakt acht Minuten in Überzahl antreten. Doch das Pausenresultat lautet 1:0, nach einem Treffer von Pascal Pelletier. Nach dem Spiel wurde Trainer André Rötheli beurlaubt.
Kloten-Fans beleidigen Mickey Mouse: Die Kloten-Fans bezeichnen die Ausländer Jack Combs und Lauri Tukonen als «Mickey-Mouse»-Ausländer. Im Grunde eine Beleidigung für den fleissigen Mickey Mouse. Denn während Ausländer des EHCK in den Playoffs in nunmehr vier Spielen noch keinen einzigen Zähler erarbeitet haben, ist Mickey Mouse ein erfolgreicher Detektiv, der die Kriminellen – allen voran Kater Karlo – regelmässig zur Strecke bringt.
Kloten daheim seit 142:20 Minuten ohen Tor gegen SCL: Letztmals auf eigenem Eis hat der EHC Kloten in der 43. Qualifikations-Runde bei der 1:4-Niederlage bei 37:40 Minuten getroffen. Das erste Playoff-Spiel endete 0:3 und das aktuelle nun 0:6. Daheim ist Kloten somit seit 142:20 Minuten ohne Tor gegen den SCL. Langenthal verfügt nun somit über drei Matchpucks.
SCL mit «Stolen Win»: Der EHC Kloten führte laut offizieller Statistik ein Schussverhältnis von 47:28 Schüssen aber einem Torverhältnis von 0:6. Der SCL landete damit ganz offiziell einen «Stolen Win» («Gestohlener Sieg»).
Olten im Eilzug-Tempo: Der EHC Olten erweist sich in Top-Form. Gegen den EHC Visp, der 2014 immerhin aus der gleichen Tabellenregion wie jetzt den Titel gegen die auf dem Papier scheinbar übermächtigen SCL Tigers holte, marschiert der EHCO mit 4:0-Siegen durch. Dies mit 15:7 Toren. Das Team aus Dreitannenstadt, das bereits im Vorjahr im Finale stand, zeigt damit, dass auch diesmal mit ihm zu rechnen ist.
Thurgau lässt nicht locker: Der HC Thurgau lässt sich nicht abschütteln. Die Ostschweizer gleichen die Serie gegen den HC Ajoie dank dem 4:1-Erfolg in der Serie aus; der HCT verfügt somit weiterhin über die Möglichkeit, für eine Überraschung zu sorgen.
HCC gibt sich keine Blösse: Der HC La Chaux-de-Fonds lässt im vierten Spiel nichts mehr anbrennen. Der Qualifikationssieger setzt sich mit 5:1 gegen die EVZ Academy durch, die Tore vier und fünf werde ins leere Tor erzielt – der HCC gewinnt somit die Serie mit 4:0.
Und
dies ist das Team der Runde:
Dominic Weder (HC La Chaux-de-Fonds)
Léonardo Fuhrer (HC Thurgau)
Brent Kelly (SC Langenthal)
Christopher Bagnoud (EHC Olten)
Simon Lüthi (EHC Olten)
Philip Wüthrich (SC Langenthal)
Der EHC Kloten vor einem Meisterschaftsspiel (Bild: zweiteliga.org).