2 Bundesliga – Bielefeld schockt HSV, insgesamt sechs «Zu-null»-Siege

Der HSV wird an der Tabellenspitze gebremst. Ingolstadt rutscht wieder auf den letzten Rang. Nicht weniger als sechs der acht Spiele (ein Duell wurde verschoben) enden mit einem «Zu-null»-Sieg. Die Facts der Runde:

  • Sechsmal zu null: Gleich sechs der acht ausgetragenen Spiele (eines wurde verschoben), enden mit einem Zu-Null-Sieg. Die Bandbreite erstreckt sich von 6:0 bis 1:0.
  • Zurück auf Feld 1 (respektive 18): Der FC Ingolstadt rutscht – kaum hatte er den Schlussrang abgegeben – wieder zurück auf den hintersten Rang, dies nach dem 0:1 gegen den FC Magdeburg.
  • Einwechsel-Tore: 0:3 lag Darmstadt gegen Duisburg zurück. Die beiden Anschlusstore lieferten die eingewechselten Sören Bertram und Christoph Moritz – doch die Niederlage konnte nicht mehr abgewendet werden.
  • Abgebremst: Der Hamburger SV kann sich nicht weiter absetzen: Bis zur 26. Minute bringen Andreas Voglsammer und Reinhold Yabo Arminia Bielefeld mit 2:0 in Führung. Darauf kann der HSV nicht mehr reagieren.
  • Abgefertigt: Geleich mit 6:0-Toren fertigt der SC Paderborn 07 auf dem eigenen Rasen SpVgg Greuther Fürth ab. Nach 20 Minuten führte das Heimteam bereits mit 2:0-Toren.
  • Enteilt: 0:0 lautete der Zwischenstand in der Begegnung zwischen Sandhausen und Bochum: Doch ab der 54. Minute schlug der SV zu: Tim Knipping, Andrew Wooten und Fabian Schleusener sorgten für einen 3:0 Erfolg ihres Teams.
  • Platz getauscht: Der FC St. Pauli bezwingt den 1. FC Union Berlin mit 3:2-Toren und übernehmen dadurch den Rang in der Aufstiegszone.
  • Doppeltorschützen: Sven Michel (SC Paderborn 07) und Alexander Meier sind die Doppeltorschützen der Runde.
Arminia Bielefeld, SchücoArena (Bild: Wikipedia/Rüdiger Müller).

Aarau tastet sich heran – zwei Spiele verschoben

Die Rückrunde beginnt mit drei Siegen, mit je zwei Toren Differenz sowie mit zwei verschobenen Spielen. Einige spannende Facts zur Runde:

  • Sieben Siege in acht Spielen: Der FC Aarau hat das Tabellenende längst mit Pauken und Trompeten hinter sich gelassen. Durch das Direktduell mit dem FC Wil überholen die Aargauer den FC Schaffhausen und liegen nun bereits auf Rang fünf. Der Rückstand auf den Relegationsrang belegt jetzt nur noch fünf Zähler (wobei der dort liegende FC Winterthur ein Spiel weniger ausgetragen hat).
  • Blitzstart: Das erste Challenge-League-Tor der Rückrunde gelingt Marco Schneuwly bereits in der dritten Minute des Spiels Aarau gegen Wil. Später treffen noch Markus Neumayr und Oliver Jäckli für den FCA, ehe Ivan Audino auf 3:1 verkürzt.
  • Aller guten Dinge sind zwei: Alle drei Spiele enden mit einem Unterschied von zwei Toren.
  • Schlusslicht abgegeben: Durch einen 2:0-Auswärtserfolg beim FC Schaffhausen rückt der FC Chiasso vom Tabellenende weg – obschon die Ostschweizer mehr Ballbesitz (65:35 Prozent), mehr Schüsse (14:9) und weniger Fouls (7:22) verzeichneten.
  • Servette unangefochten: Der FC Servette gewinnt daheim mit 2:0 Toren gegen den FC Vaduz und bleibt somit unangefochten Leader.
  • Verschneit: Wegen dem Schnee mussten die Spiele Lausanne gegen Kriens und Winterthur gegen Rapperswil-Jona verschoben werden.
Zug im Schnee (Bild: Wikipedia/Drew Jacksich).

La Chaux-de-Fonds mit grosser 100-Jahre-Party – Olten gewinnt Spitzenkampf gegen Kloten

Der HC La Chaux-de-Fonds feiert sein 100-Jähriges Bestehen mit einer grossen Show, vor dem Duell gegen den SC Langenthal. Vier geschichtsträchtige Musiker der Frankophonie geben sich die Ehre, kombiniert mit Darbietungen mit Eiskunstlauf, Akrobatik und einer Feuer-Show. Die Facts der Runde – mit einem HC La Chaux-de-Fonds-Schwerpunkt:

  • 100-Jahre HCC: Der HC La Chaux-de-Fonds ist einer der traditionsreichsten Clubs der beiden Schweizer Profi-Ligen: Nur Genf-Servette (1905 gegründet), ist noch älter als der 1918 gegründete HCC. Als drittes folgt der Lausanne HC, der auf das Jahr 1922 zurückgeht.
  • Grosser Bahnhof: Vier historisch grosse Namen der Chanson-Szene gaben sich vor dem Fight gegen den SC Langenthal die Ehre: Pascal Danel mit «les neiges du Kilimanjaro», Pierre Groscolas mit «Lady Lay», Jean-Pierre Mader mit «Macumba» und Tal mit den beiden Titeln «ADN» und «Le temps qu’il faut». Flankiert wurden diese Darbietungen durch Tanz, Eiskunstlauf, Akrobatik und einer Feuershow.
  • 12 Meistertitel: Der HC La Chaux-de-Fonds feierte zwölf Meister-Titel. Sechs in der NLA: 1968, 1969, 1970, 1971, 1972 und 1973 und sechs in der NLB 1951, 1955, 1959, 1965, 1995 und 2000.
  • Mieville’s Ville: Alain Mieville führt den HC La Chaux-de-Fonds zum 3:1-Sieg über den SC Langenthal. Der HCC-Center bringt seine Mannschaft bis zur Spielmitte mit zwei Treffern in Front. La Chaux-de-Fonds ist Mieville’s Ville.
  • GCK Lions wieder über dem Strich: Die GCK Lions gewinnen auswärts bei den Ticino Rockets gleich mit 4:0. Damit liegt das Team von Trainer Leo Schumacher wieder über dem Strich.
  • Blitzwende: Der HC Thurgau gewinnt gegen die EVZ Academy dank einer Blitzwende: Innerhalb von 27 Sekunden (49:46 bis 50:13) wenden die Ostschweizer einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Triumph. Die jungen Zuger fallen somit unter den Strich.
  • Kloten taucht in Olten: Der EHC Olten verleiht dem EHC Kloten einen 5:2-Dämpfer und steht damit drei Runden vor Qualiende auf Rang zwei, die Zürcher fallen auf Rang vier zurück.
  • Schlussspurt: In der 47. Minute kassiert der HC Ajoie den 3:3-Ausgleich vom EHC Winterthur – doch dann enteilen die Jurassier zu einem 6:3-Sieg (das Tor zum vorentscheidenden 5:3 ist ein Treffer ins leere Gehäuse).

Und dies ist das Team der Runde:

Ryan Hayes
(GCK Lions)
Alain Mieville
(HC La Chaux-de-Fonds)
Kenneth Ryan
(HC Thurgau)
     
Jordane Hauert
(HC Ajoie)
  Simon Lüthi
(EHC Olten)
     
  Tim Wolf
(HC La Chaux-de-Fonds)
 
100 Jahre Feier des HCC (Bild: zweiteliga.org).
Pierre Groscolas singt “Lady Lay” bei der 100-Jahre-Feier das HC La Chaux-de-Fonds (Bild: zweiteliga.org).

Winterthur punktet bei Aufholspektakel – Kloten muss in Verlängerung

Simon Sterchi sorgt für einen packenden Abend des SC Langenthal. Im Duell gegen den EHC Winterthur liefert er eine Sekunde vor Schluss den Ausgleichstreffer – damit geht eine Punkteserie für «Winti» weiter. Die Facts der Runde:

  • Spektakel: Der SC Langenthal liegt zweimal in Winterthur in Rückstand. Der zweite Ausgleich erfolgt bei 59:59: Simon Sterchi trifft zum Last-Second-Ausgleich. Und 15 Spiel-Sekunden später, bei 60:14 sorgt SCL-Captain Stefan Tschannen für den Siegtreffer.
  • Lange Serie 1: Der SC Langenthal punktet somit in 11 der letzten 13 Spiele, zuletzt erfolgten sieben Siege in Serie.
  • Lange Serie 2: Der EHC Winterthur kommt seit dem Aufstieg zu einer der längsten Positiv-Serien in der Swiss League: Das Team von Michel Zeiter gewinnt punktet in sechs der letzten acht Spiele.
  • Klarer Sieg: In der fünften Minute geht der EHC Visp bei der EVZ Academy in Führung – und es sollte bereits das Game-Winning-Goal sein. Die Walliser setzen sich mit 6:0 Toren (davon vier im Power-Play) durch.
  • Ajoie setzt sich leicht ab: Gegenüber dem spielfreien EHC Olten setzt sich der HC Ajoie an der Tabellenspitze leicht ab: Gegen die GCK Lions kassieren die Jurassier zwar in der 38. Minute noch den Ausgleich, doch zuletzt siegen die Jurassier mit 4:1-Toren.
  • Kloten erst im Penalty-Schiessen: Der EHC Kloten liegt gegen den HC Thurgau mit 0:1 und 1:3 zurück. Erst im Penalty-Schiessen siegen die Zürcher. In diesem fällt nur ein Tor: Jack Combs ist der erste Schütze und trifft für Kloten – die folgenden neun bleiben ohne Erfolg.

Und dies ist das Team der Runde:

Simon Sterchi
(SC Langenthal)
Romano Lemm
(EHC Kloten)
Anthony Staiger
(EHC Winterthur)
     
Franco Collenberg
(HC Thurgau)
  Bastien Pouilly
(HC Ajoie)
     
  Reto Lory
(EHC Visp)
 

2 Bundesliga – HSV baut Führung aus, Ingolstadt nicht mehr Schlusslicht

Zehn Spieltage lang verweilte der FC Ingolstadt auf dem letzten Tabellenrang. Zum Start der Rückrunde konnte das Team diesen nun abgeben. Am oberen Ende der Tabelle konnte der Hamburger SV seine Führung ausbauen. Die Facts der Runde:

  • Das erste Tor: Das erste Tor nach der Rückrunde gelingt Simon Zoller um 18:43 Uhr im Dienstagsspiel des VfL Bochum gegen den MSV Duisburg. Später treffen Patrick Fabian (2:0) und Havard Nielsen zum 2:1-Endstand. Witziges Detail am Rande: Für alle drei Torschützen war es das erste Saisontor.
  • Neu in Top-3: Der 1. FC Union Berlin gewinnt daheim gegen den 1. FC Köln. Beide Tore fallen in der ersten Halbzeit: Marcel Hartel trifft in der 1. Minute, Florian Hübner legt in der 30. nach.
  • 1. FC Magdeburg wegen von Abstiegsrang: Durch einen 1:0-Erfolg beim FC Erzgebirge Aue verlässt der Aufsteiger die Region der Abstiegsränge (Felix Lohkemper trifft in der 44. Minute) – somit sind beide Aufsteiger weg von den Abstiegsplätzen und dem Relegationsrang .
  • Nicht mehr Schlusslicht: Zehn Mal in Folge war der FC Ingolstadt auf dem letzten Rang. Durch einen Sieg gegen bei Greuther Fürth rückt die Mannschaft nun auf den 17. Rang vor und überlässt den letzten Platz dem MSV Duisburg.
  • Spitzenplatz ausgebaut: Der Hamburger SV gewinnt daheim mit 2:1-Toren gegen den SV Sandhausen. Durch die Niederlagen der Verfolger Köln und St. Pauli baut der HSV seine Spitzenposition aus.
  • 1:3 gedreht: Arminia Bielefeld dreht einen 1:3-Rückstand nach der Pause in einen 4:3-Sieg. Alle sieben Treffer (inklusive einem Eigentor) werden von verschiedenen Torschützen erzielt.
  • Doppeltorschützen: Pierre-Michel Lasogga (Hamburger SV) ist der einzige Doppeltorschütze der Runde.
Die Hamburger Imtech-Arena (Bild: Wikipedia/Frisia Orientalis).

Winterthur schockt HCC – Olten zurück auf Rang 1

Mindestens für eine Nacht kehrt der EHC Olten auf den ersten Rang zurück. Gleichzeitig schockt der EHC Winterthur den HC La Chaux-de-Fonds, der sich im Penaltyschiessen gegen die Zürcher geschlagen geben muss. Die Facts der Runde und ein Blick nach vorne:

  • Keine Blösse: Gleich mit 9:0 Toren fertigt der EHC Olten die Ticino Rockets ab. Bände spricht insbesondere das Schussverhältnis von 52:14. Der EHCO übernimmt damit mindestens für eine Nacht die Tabellenführung.
  • «Winti» schockt HCC: Alles schien den gewohnten Lauf zu nehmen, als der HC La Chaux-de-Fonds beim EHC Winterthur in der siebten Minute in Führung ging. Den Ausgleich der Zürcher beantworteten die Neuenburger zwar mit der erneuten Führung doch zuletzt setzte sich der Tabellenvorletzte durch.
  • Kantersieg nach 0:1: Früh geriet der HC Thurgau in Rückstand, doch dann siegte das Team von Trainer Stephan Mair gleich mit 6:1-Toren.
  • Kloten auf Rang 3: Der EHC Kloten erledigt die «Pflichtaufgabe» gegen die EVZ Academy mit 5:1-Treffern und rückt damit vor auf den dritten Rang.
  • Enge Spitze: 80, 79, 78 und 77 Punkte: So eng sind die drei bestklassierten Teams beisammen (wobei Leader Olten ein Spiel mehr ausgetragen hat).

Und dies ist das Team der Runde:

Marc Marchon
(EHC Kloten)
Anthony Nigro
(EHC Winterthur)
Cason Hohmann
(EHC Olten)
     
Christopher Bagnoud
(EHC Olten)
  Joel Steinauer
(HC Thurgau)
     
  Remo Oehninger
(EHC Winterthur)
 

Formel E – Sam Bird fliegt in Chile allen davon

Das dritte Saisonrennen der Formel E wird von Sam Bird gewonnen und er übernimmt damit den ersten Rang in der Fahrer-Wertung.

  • Bird enteilt allen: Sam Bird gewinnt das dritte Saisonrennen. In Chile lag er dadurch vor den beiden Deutschen Pascal Wehrlein und Daniel Abt.
  • Britischer Doppelsieg: Durch den Sieg des Briten gewinnt auch ein britisches Team erstmals in dieser Saison: Envision Virgin Racing.
  • Buemi mit Unfall Mortara auf fast auf Podest: Die beiden Schweizer im Starterfeld lieferten unterschiedliche Resultate: Sébastien Buemi verunfallte und liegt in der Gesamtwertung nun auf Rang 11. Edoardo Mortara dagegen lenkte seinen Venturi auf den vierten Rang (seine beste Platzierung bisher), wodurch er auf Rang 12 vorstösst.
  • Drei Rennen, drei Sieger: Auch im dritten Rennen steht ein neuer Fahrer zuoberst auf dem Podest. Vor Bird in Chile siegten Jérôme d’Ambrosio (in Marrakesch) und Antonio Felix da Costa (in Diriyya).
  • Nun führt britisches Team: In der Teamwertung liegt neu das britische Team «Envision Virgin Racing» vor dem indischen Rennstall «Mahindra Racing», dem chinesischen Team «DS Techeetah» sowie «BMW i Andretti Motorsport».
Edoardo Mortara (Bild: Wikipedia/Stefan Brending).

Grosses Finale – Visp und Olten mit «einfachstem» Schlussprogramm

Die Favoriten siegen geschlossen: In der jüngsten Runde gewinnen die Besserklassierten 13:2 Punkte; nur die GCK Lions müssen einen Punkt an Tabellennachbar EHC Winterthur abgeben und der HC La Chaux-de-Fonds einen an Visp. Die Facts der Runde und ein Blick nach vorne:

  • 6 Teams innerhalb von 7 Punkten: Nur sieben Punkte trennen Leader Ajoie vom auf Rang sechs liegenden EHC Visp.
  • Favoriten gewinnen: Gleich mit 13:2 Punkten gewinnen die Favoriten in der Swiss League (Reihenfolge nach Resultat, nicht nach Heimteam): SCL – EVZ 2:1, Kloten – Ticino Rockets 3:2, Ajoie – Thurgau 5:2, La Chaux-de-Fonds – Visp 4:3 sowie GCK Lions – Winterthur 5:4 n.V.
  • Serie: Der SC Langenthal punktet zum zehnten Mal innerhalb von zwölf Spielen, neun dieser Partien wurden gewonnen, so auch jüngst der Vergleich mit der EVZ Academy (2:1).

Das grosse Finale an der Tabellenspitze

Manche Teams haben noch fünf Runden zu bestreiten, anderen noch sechs. «zweiteliga.org» wird einen Blick auf das Grande-Finale und wagt eine Prognose für das Ranking nach der Quali. Zunächst die Begegnungen der letzten Quali-Runde:

  • Schlussprogramm Ajoie: Visp (h), GCK Lions (a), Winterthur (h), La Chaux-de-Fonds (h), Langenthal (a).
  • Schlussprogramm Olten: Ticino Rockets (h), Kloten (h), Langenthal (a), Winterthur (h), EVZ Academy (a).
  • Schlussprogramm La Chaux-de-Fonds: Winterthur (a), Langenthal (h), GCK Lions (h), Kloten (h), Ajoie (a), Ticino Rockets (h).
  • Schlussprogramm Kloten: EVZ Academy (h), Thurgau (h), Olten (a), La Chaux-de-Fonds (a), Langenthal (h), Winterthur (a).
  • Schlussprogramm Langenthal: Winterthur (a), La Chaux-de-Fonds (a), Olten (h), Kloten (a), Ajoie (h).
  • Schlussprogramm Visp: Ajoie (a), Academy (a), GCK Lions (h), Ticino Rockets (a), Thurgau (h).

Auf dem Papier hat somit Visp die einfachste Ausgangslage – Nach Leader Ajoie folgen die drei Farmteams und das rangmässig isolierte Thurgau. Visp dürfte somit rund 12 Zähler dazugewinnen und 84 Punkte erreichen. Ajoie sollte trotz dem schwierigeren Programm 11 bis 12 Zähler erreichen, ebenso wie Olten (das nach Visp das auf dem Papier einfachste Schlussprogramm hat). La Chaux-de-Fonds dürfte 12 bis 13 Punkte sammeln. Kloten und insbesondere Langenthal haben auf dem Papier die schwierigste Ausgangslage, Kloten dürfte aus einem Spiel mehr wie Visp auf 12 bis 13 Punkte kommen, Langenthal aus seinen noch fünf Spielen auf 8 bis 10.

Das würde diese Tabelle ergeben:

  1. Ajoie, 90-91 Punkte
  2. Olten, 88-89 Punkte
  3. La Chaux-de-Fonds 88-89 Punkte
  4. Kloten 87-88 Punkte
  5. Visp, 84-85 Punkte
  6. Langenthal, 81-83 Punkte

Und dies ist das Team der Sonntags-Runde:

Jack Combs
(EHC Kloten)
Pascal Pelletier
(SC Langenthal)
Jonathan Hazen
(HC Ajoie)
     
David Stämpfli
(HC La Chaux-de-Fonds)
  Alexander Braun
(GCK Lions)
     
  Viktor Östlund
(SC Langenthal)
 

AHL: Tobias Geisser mit 25 Spielen – Macek Brooks bester Europäer

Tobias Geisser und Vincent Praplan kommen beide auf 25 Einsätze in der AHL. Der deutsche Macek Books, Stürmer bei den Chicago Wolves, ist der beste Europäer, er belegt Rang sieben in der Skorerliste. In der AHL bei den Hershey Bears gestartet, hat Jonas Siegenthaler inzwischen 22 NHL-Fights ausgetragen. Anbei ein paar Facts zu den jüngsten Ereignissen rund um einige Schweizer-Spieler.

  • Angekommen: Jonas Siegenthaler bestritt zunächst 14 Spiele für die Hershey Bears, seither ist er in die Mannschaft der Washington Capitals berufen worden. Für diese sind Verteidiger Siegenthaler bislang vier Assists in 22 Spielen gelungen. Seien Plus/Minus-Bilanz liegt bei Plus acht Punkten.
  • 25 Einsätze: Abwehrspieler Tobias Geisser (19) spielte an der U20-WM um die Bronze-Medaille – und er steht weiterhin bei den Hershey Bears im Einsatz. Inzwischen stand er 25mal mit seinem Team im Einsatz, dabei gelang ihm ein Assist.
  • Ebenfalls 25 Einsätze: Vincent Praplan trug inzwischen 25 Duelle für die San Jose Barracuda aus. Der 24-Jährige kommt mittlerweile auf 14 Punkte.
  • Er liefert: Yannick Rathgeb liefert bei den Bridgeport Sound Tigers weiterhin ab: In mittlerweile 20 Duellen erzielte er vier Tore und zwei Assists.
  • Deutscher bester Europäer: Der deutsche Brooks Macek, Stürmer bei den Chicago Wolves, ist der beste Nicht-Kanadier und Nicht-US-Amerikaner. Macek liegt auf Rang sieben der Skorerliste, mit 19 Toren und 23 Assists in 43 Spielen. Er ist einer von sechs deutschen Athleten in der AHL.
Brooks Macek (Bild: Wikipedia/Shev123).

Das EV Zug-Fundament: Die EVZ Academy

Im heutigen Duell zwischen dem EV Zug gegen den HC Lugano fanden sich nicht weniger als acht Spieler, welche in dieser Saison bereits im Aufgebot der EVZ Academy gestanden sind. Insbesondere bedingt durch Verletzungen von Spielern der ersten Mannschaft.

EVZ-Sportchef Reto Kläy vor dem Spiel zu «zweiteliga.org»: «Die EVZ Academy ist sehr wichtig für uns, durch sie generieren wir unsere Spieler, neben Top-Spielern, die wir quer holen.» Spieler wie Livio Stadler, Sven Leuenberger oder Fabian Haberstich gehören zu jenen, die über diesen Weg ins EVZ-Kader gelangt sind. Reto Kläy: «Das Ziel ist, durch die Academy ein Reservoir zu haben.»

Im Fight gegen Lugano sind folgende acht Spieler in den Reihen der ersten Mannschaft gestanden, welche in der laufenden Saison bereits mit dem Swiss-League-Team angetreten sind (in alphabetischer Folge):

  • Sandro Aeschlimann: 11 Spiele für die Academy, dazu kommen 11 Einsätze mit der ersten Mannschaft und vier in der Champions League.
  • Luca Hollenstein: 14 Spiele für die Academy, dazu kommen 10 Spiele mit der U20-National-Mannschaft.
  • Sven Leuenberger: 7 Spiele für die Academy, 24 Spiele mit dem EVZ, 7 Einsätze in der Champions League und 12 Einsätze mit der U20-National-Mannschaft.
  • Johan Morant: 1 Academy-Spiel, 23 für den EVZ in der National League und 1 in der Champions League.
  • Livio Stadler: 1 Academy-Spiel, 37 in der National League, 8 in der Champions-League.
  • Thomas Thiry: 1 Academy-Spiel, 36 in der NL und 8 in der Champions-League.
  • Pontus Widerström: 9 Academy-Spiele, 31 in der NL und 4 in der Champions-League.
  • Yannick Zehnder: 4 Academy-Spiele, 35 in der NL und 8 in der Champions-League.

Daniel Gerber

EV Zug Pre-Game-Show (Bild: zweiteliga.org).