Helios Sessolo mit Doppelschlag für Schaffhausen – GC siegt erneut

Trotz weniger Spielanteil und weniger Schüssen auf das Tor setzt sich GC auswärts beim FC Aarau durch. Dario Ulrich trifft doppelt für den SC Kriens. Die Facts der Runde:

  • GC gewinnt Duell gegen Aarau: Mit dem FC Aarau steht Rekordmeister GC einem schweren Prüfstein gegenüber – und setzt sich mit 2:1-Toren durch; wobei ein Punktgewinn für die Aargauer verdient gewesen wäre (20:13 Schüsse, 2:1 Metall-Treffer).
  • GC-Barometer: GC ist die Attraktion der Liga. «Zweitliega.org» wirft deshalb einen besonderen Blick auf den Rekordmeister mit ein paar Gesamt-Statistiken. Schüsse total: 44:38. Eckbälle: 17:13. Ballbesitz im Schnitt: 48,4:51,6 Prozent. Ballbesitz total: 145:155 (Prozentpunkte als Zahlenwert). Fouls: 52:35. Tore: 5:2. Punkte: 9:0.
  • Sechs verschiedene Torschützen: Lausanne-Sport ringt den FC Winterthur gleich mit 6:0-Toren nieder: Für die Treffer sind sechs verschiedene Torschützen verantwortlich.
  • Dario Ulrich trifft doppelt: Dario Ulrich trifft in der ersten und zweiten Halbzeit je einmal und schiesst damit den SC Kriens zum 2:0-Sieg über Schlusslicht FC Chiasso.
  • Helios Sessolo und Zeki Amdouni mit Doppelpack: Beim 3:3-Unentschieden des FC Schaffhausen gegen den FC Wil liefert Helios Sessolo zwei Tore, dies zur 1:0- und 2:1-Führung. Ebenso Zeki Amdouni für Stade-Lausanne: Er trifft zum 2:2-Ausgleich und 3:3-Schlussstand für die Waadtländer, die damit den ersten Punkt holen.

Daniel Gerber

Der Lipo-Park des FC Schaffhausen (Bild: Wikipedia/Wandervogel).

Karlsruher SC: Er kam, sah und siegte

Zwei der drei Aufsteiger siegen, der KSC setzt sich sogar auf Rang 1. Einige spannende Facts der Runde:

  • VfB Stuttgart schiesst 3 Tore zuletzt steht es 2:2: Der VfB Stuttgart führt bis zur 78. Minute mit 2:0 auswärts beim FC Heidenheim. Doch nach den Anschlusstreffer durch Robert Leipertz geschieht in der 84. Minute ein Eigentor … zum 2:2 Schlussstand.
  • Zwei Aufsteiger siegen: Durch ein spätes Tor von Marco Alvares gewinnt Aufsteiger Osnabrück auswärts beim SV Sandhausen. Und der Karlsruher SC siegt mit einem überragenden Philipp Hofmann (2 Tore, 1 Assist) mit 4:2 über Dynamo Dresden.
  • Aufsteiger übernimmt Tabellenführung: Er kam, sah und siegte: Aufsteiger KSC ist nach zwei Spieltagen Tabellenführer. Erster Verfolger ist der HSV, der den 1. FC Nürnberg auswärts gleich mit 4:0 Toren bezwingt.
  • Noch verhalten: Hannover 96 startet verhalten in die jüngste Saison: Trotz Führung auf eigenem Rasen vor 28’500 Zuschauern werden die Punkte mit Jahn Regensburg geteilt.
  • Ping-Pong: Arminia Bielefeld führt 2:0 bei Bochum, gerät dann 2:3 in Rückstand und kann schliesslich zum 3:3 ausgleichen.

Daniel Gerber

War das Spiel gegen Karlsruhe das vorerst letzte Heimspiel in der 1. Bundesliga (Bild: Wikipedia/Frisia Orientalis).

GC mit Start-Ziel-Sieg – Petar Misic, Luka Sliskovic und Milan Gajic treffen doppelt

Petar Misic trifft beim Aarauer-Torregen doppelt: Innerhalb von 31 Minuten fallen nicht weniger als fünf Tore. GC gewinnt auch sein zweites Spiel in der Challenge League. Die Facts der Runde:

  • GC mit Start-Ziel-Sieg: Schon in der vierten Minute trifft Roberto Alves zum 1:0 für GC gegen den FC Wil.
  • GC-Barometer: GC ist die Attraktion der Liga. «Zweitliega.org» wirft deshalb einen besonderen Blick auf den Rekordmeister mit ein paar Gesamt-Statistiken. Schüsse total: 31:18. Eckbälle: 11:6. Ballbesitz im Schnitt: 49:51 Prozent. Ballbesitz total: 98:102 (Prozentpunkte als Zahlenwert). Fouls: 34:24. Tore: 3:1. Punkte: 6:0.
  • Luka Sliskovic mit später Wende: Ab der 9. Minute liegt der FC Winterthur bei Stade Lausanne in Rückstand. Doch dann wendet Luka Sliskovic mit zwei Treffern in der zweiten Halbzeit zum 2:1-Sieg für die Zürcher.
  • Petar Misic trifft doppelt: Petar Misic schiesst das erste und das letzte Tor für den FC Aarau, bei dessen 4:1-Erfolg über den SC Kriens.
  • 5 Tore in 31 Minuten: Innerhalb von 31 Minuten (65. bis 91. Minute) fallen sämtliche Tore beim 4:1-Erfolg des FC Aarau über den SC Kriens.
  • Milan Gajic mit Doppelpack: Beim 2:0-Erfolg des FC Vaduz über den FC Schaffhausen trifft Milan Gajic doppelt – in beiden Fällen vom Elfmeter-Punkt aus.
  • Am Tabellenende geblieben: Nach der 0:3-Niederlage gegen Lausanne bleibt der FC Chiasso ohne Punkte am Tabellenende.

Daniel Gerber

Das Stadion Brügglifeld in Aarau (Bild: Wikipedia/Patrick Haller/CC-Lizenz).

2 Bundesliga: Ein Aufsteiger siegt, zwei verlieren

Zwei der drei Absteiger aus der Bundesliga siegen zum Auftakt in die neue Saison, während von den drei Aufsteigern nur einer zu Punkten kommt. Einige spannende Facts der Runde:

  • Stuttgart gewinnt Absteiger-Duell: Innerhalb von elf Minuten (29. bis 39. Minute) fallen alle drei Tore beim 2:1-Sieg im Duell der beiden Absteiger VfB Stuttgart gegen Hannover 96.
  • Früher Rückstand überwunden: Schon früh, in der 4. Minute, gerät Holstein Kiel in Rückstand, durch ein Tor von Kevin Behrens für den SV Sandhausen. In der zweiten Halbzeit jedoch gelingt der Ausgleich durch Emmanuel Iyoha.
  • Ein Aufsteiger siegt, zwei verlieren: Nur einer der zwei Aufsteiger gewinnt – was durch die Direktbegegnung zwischen Wehen Wiesbaden und dem Karlsruher SC begünstigt wird. Der KSC setzt sich mit 2:1-Treffern gegen Wehen Wiesbaden durch. Zudem verliert der VfL Osnabrück daheim gegen den 1. FC Heidenheim mit 1:3-Toren.
  • Zwei Absteiger siegen: Von den drei Absteigern gewinnen deren zwei, wobei auch hier ein Direktduell auf dem Programm stand: bei diesem setzte sich Stuttgart mit 2:1 gegen Hannover 96 durch. Daneben setzte sich der 1. FC Nürnberg mit 1:0-Treffern gegen Dynamo Dresden durch.

Daniel Gerber

Im Stadion des Karlsruher SC (Bild: Wikipedia/Brian Kohn).

Philippe Seydoux ist wieder beim SC Langenthal

Der SC Langenthal hat den 34-jährigen Verteidiger Philippe Seydoux verpflichtet: Er wird bis Ende

Saison 2019/20 vom EHC Kloten ausgeliehen, berichtet der SCL in einer Pressemitteilung.

Er lief schon 2015/16 in den Farben gelb-blau auf, zudem war er in der vorangegangenen Saison bereits während fünf Spielen (damals vom Lausanne HC) an den SC Langenthal ausgeliehen worden.

Der 186 cm grosse und spielstarke Verteidiger trat insgesamt – also inklusive Playoffs – für 46 Spiele für Langenthal an. Er lieferte in dieser Zeit zehn Tore und dreissig Assists.

«Diese Verpflichtung passt und Seydoux stösst im richtigen Moment zur Mannschaft, um das Zusammenspiel auf dem Eis zu trainieren», erklärt Sportchef Kevin Schläpfer.

Ausländer angekommen

Heute sind zudem die SCL Ausländer Andrew Clark und Joey Benik sowie der Hockeyschweizer Kelvin Walz am Flughafen Kloten angekommen und wurden von Sportchef Kevin Schläpfer und von Dean Mesina (Social Media) abgeholt.

Daniel Gerber

Philippe Seydoux spielt neu für den SC Langenthal (Bild: zweiteliga.org).

GC startet mit Sieg in die Challenge League, Kriens und Wil erste Verfolger

Absteiger GC startet mit einem 2:1-Sieg gegen Aufsteiger FC Stade-Lausanne in die neue Saison. Der SC Kriens und der FC Wil sind die ersten Verfolger in der noch jungen Tabelle. Die Facts der Runde:

  • GC startet mit einem 2:1-Erfolg gegen Aufsteiger FC Stade-Lausanne. Im Geisterspiel – Aufgrund des Hooligan-Vorfalls von vergangener Saison – gehen die Zürcher zunächst 2:0 in Führung (durch Nassim Ben Khalifa und Petar Pusic) ehe Andrea Mutombo in der 89. Minute der Anschlusstreffer gelingt. Die ersten drei Punkte sind im Trocknen, nicht mehr, aber auch nicht weniger für den Rekordmeister.
  • Mats Hammerich trifft zwar nach rund einer halben Stunde für den FC Aarau, der zurück in die Super League will. Doch in der zweiten Halbzeit erfolgt der Ausgleich durch Roman Buess für den FC Winterthur.
  • Duah Kwadwo schiesst den FC Wil in der 62. Minute zum 1:0-Auswärtssieg gegen den FC Chiasso, womit die St. Galler nach dem ersten Spieltag wohl besser klassiert sind als in der Endabrechnung.
  • Einmal geführt, einmal ausgeglichen: Der FC Schaffhausen geht mit 1:0 gegen Lausanne-Sport in Führung und kurz vor Schluss gleichen die Ostschweizer zum 2:2 aus. Sämtliche Tore fallen innerhalb von 30 Minuten in der zweiten Halbzeit.
  • Der SC Kriens siegt dank einem Treffer von Rrezart Hoxha in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit 1:0, somit sind die Zentralschweizer eines von zwei Teams, die auch nach dem ersten Spieltag noch ohne Gegentor sind.

Daniel Gerber

Der Letzigrund, die Heimspielstätte des FC Zürich (Bild: Wikipedia/Nicholas B.).

Das wird eng für den HSV: Plötzlich «reiche» Gegner

Der Hamburger SV kriegt für die Saison 2019/20 mächtig Konkurrenz: Mit dem Ziel gestartet, 2018/19 den direkten Wiederaufstieg zu realisieren, hatte der HSV über die Saison mit Spielern in einem Kader-Gesamtwert von insgesamt 69,88 Millionen Euro operiert. Der Hauptkonkurrent 1. FC Köln sogar mit 99,83. Weit entfernt lag vergleichsweise der FC Ingolstadt mit 27 Millionen.

Anders sieht es nun in der laufenden Saison aus: Der Hamburger SV ist nicht mehr einer von zwei Clubs, die mit einem hohen Kaderwert unterwegs sind, sondern nur noch einer von vielen. Dies weil in der vergangenen Saison drei statt zwei Mannschaften abgestiegen sind, die alle mit hohen Budgets und entsprechenden Teams unterwegs sein werden.

Von transfermarkt.de am höchsten eingestuft wird der VfB Stuttgart mit 89,38 Millionen Euro, gefolgt von Hannover 96 mit einem geschätzten Kaderwert von 59,45 Millionen. Auf Rang drei folgt der HSV mit 49,75 Millionen und – verglichen mit der vergangenen Saison – dicht dahinter der 1. FC Nürnberg mit 37 Millionen.

Mindestens ein Team mit einem hohen Kaderwert wird also auch in der Saison 2020/21 in der 2. Bundesliga anzutreffen sein; oder vielleicht sogar mehr: Je nach Verlauf der Relegation und einer möglichen Überraschung durch eine andere Mannschaft.

Daniel Gerber

Blick ins Stadion des VfB Stuttgart (Bild: Wikipedia/RudolfSimon).

Sven Andrighetto wechselt als vierter Schweizer in die KHL

Sven Andrighetto wechselt per sofort von Colorado Avalanche aus der NHL in die KHL zu Avangard Omsk. Nach Martin Gerber (2009/10 bei Atlant Mytishchi), Alexei Dostoinov (2015 bis 2017 bei Avtomobilist Yekaterinburg, Metallurg Novokuznetsk und Vityaz Podolsk) sowie Goran Bezina (2016/2017 bei Medvescak Zagreb) ist Sven Andrighetto somit der vierte Schweizer, der in der stärksten Liga ausserhalb der NHL antritt.

Damit spielt Sven Andrighetto bei einem der ganz grossen russischen Teams, bei dem einst Jaromir Jagr unter Vertrag stand und das heute von Bob Hartley gecoacht wird. 2011 gewann das Team den KHL-Continental-Cup und 2012 und 2019 erreichte die Mannschaft jeweils das Finale, ohne dieses aber zu gewinnen.

Sven Andrighetto (26) begann seine Laufbahn bei den GCK Lions und wurde später an den EHC Visp ausgeliehen, mit dem er 2011 den NLB-Titel gewann. Nach zwei Jahren in einer Junioren-Liga in der Übersee spielte er zunächst für das Montreal-Canadiens-Farmteam Hamilton Bulldogs, ehe der Sprung ins Team der Canadiens erfolgte. Später folgten der Jahre für Colorado Avalanche, ehe nun der Wechsel nach Russland zu Avangard Omsk in die KHL erfolgt ist.

Sven Andrighetto (Bild: Wikipedia/Lisa Gansky).

Wie weit trägt Per Hanberg den EHC Kloten im Cup?

Per Hanberg führte den SC Langenthal gegen die auf dem Papier übermächtigen EHC Kloten (im Viertelfinale) und EHC Olten (im Halbfinale) sowie gegen den mindestens als gleichstark einzustufenden HC La Chaux-de-Fonds im Frühling 2019 zum Titel in der Swiss League, der zweithöchsten Spielklasse im Schweizer Eishockey.

Nun coacht Per Hanberg den EHC Kloten, der dadurch zu einem echten Aufstiegsaspiranten wird. Und auch zu einem Team, das im Cup etwas reissen kann. Nicht zum ersten Mal (nach den SC Rapperswil-Jona Lakers im Jahr 2018) würde dann ein ambitioniertes Swiss-League-Team um den Cup-Sieg mitreden.

Gespannt sein darf man überdies, wie weit die Equipen aus der früheren NLB kommen.

Einen dicken Brocken empfängt gleich zu Beginn, am 10. September, der EHC Kloten, nämlich den früheren Cup-Sieger, die SC Rapperswil-Jona Lakers.

Die weiteren Begegnungen an diesem Datum mit SL-Beteiligung:

EVZ Academy – SC Bern

EHC Visp – HC La Chaux-de-Fonds

GCK Lions – SCL Tigers

EHC Winterthur – ZSC Lions

HC Thurgau – EV Zug

EHC Wiki-Münsingen – HC Ajoie

Und am 11. September stehen drei weitere Teams aus dieser Liga im Einsatz:

HC Luzern – SC Langenthal

EHC Burgdorf – EHC Olten

HC Sierre – Lausanne HC

Trainer Per “Pelle” Hanberg (Bild: Presse SC Langenthal).

Von wegen tiefes Budget: Liga-Krösus GC

GC-Präsident Stephan Rietiker trat zurück, weil aus seiner Sicht das Budget der Grashoppers zu tief war. Er bezweifelte, dass 13,6 Millionen reichen würden, um vorne dabei zu sein. Zwar sagten die Aktionäre rund um Ex-Präsident Stephan Anliker, dass die sofortige Rückkehr in die Super League nicht das Hauptziel ist. Der Club solle zunächst in der Challenge League konsolidiert werden. Allerdings sind 13,6 Millionen gar nicht so wenig: Luzern und Lugano, die den Sprung auf die europäischen Ränge schafften, traten letzte Saison mit weniger an. Und Thun – das ebenfalls europäisch vertreten ist – operiert mit dem gleichen Budget. St. Gallen und Xamax gingen genauso mit weniger ins Rennen, berichtet «SRF».

In der Challenge League ist GC sogar mit weitem Abstand der Liga-Krösus.

Die Budgets gemäss «Blick» der Teams aus der zweithöchsten Spielklasse:

  1. GC: 13,6 Millionen.
  2. Lausanne: 12 Millionen.
  3. Aarau: 6 Millionen.
  4. Vaduz: 5,5 Millionen.
  5. Winterthur: 5 Millionen.
  6. Schaffhausen: 3 Millionen.
  7. Kriens: 2,9 Millionen.
  8. Wil: 2,7 Millionen.
  9. Chiasso: 2 Millionen.
  10. Stade Lausanne: 1,5 Millionen.

Daniel Gerber

Köniz triumphiert, GC wird daheim in dieser Saison keine Cup-Spiele mehr zeigen (Bild: Wikipedia/Nicholas B).