Sebastian Freis schiesst Greuther über 1400-Punkte-Marke

In der 2. Bundesliga ist Greuther Fürth das Team der Rekorde. Keines der aktuellen Teams in Liga zwei sammelte so viele Punkte wie das Team aus Bayern. Und in der ewigen Tabelle der Liga liegt die Mannschaft mittlerweile auf dem Silber-Rang, nur Alemannia Aachen errang noch mehr Zähler.

In diesen Tagen hat der Club nun eine neue Marke geknackt: Das Team hat die 1400-Punkte-Schallmauer überschritten. Zu den Baumeistern dieses Erfolges gehört Stürmer Sebastian Freis. Derzeit ist er der erfolgreichste Torjäger in den Reihen seines Clubs. Der in Karlsruhe geborene Offensivmann steuerte bislang fünf Tore zum Gelingen seiner Equipe bei. Sebastian Freis trat in der 2. Bundesliga überdies für den Karlsruhe SC an, mit welchem ihm der Aufstieg in die höchste Spielklasse gelang. Neben dem FC Köln trat er später für den SC Freiburg an, ehe er zu Greuther wechselte.

Über all die Jahre konnte Greuther Fürth ein positives Torverhältnis erarbeiten, von aktuell 1422:1168, also +254 Treffer. Die Mannschaft trägt mittlerweile die 27. Saison in der 2. Bundesliga aus, einmal konnte der Club bislang den Titel gewinnen.

Sebastian Freis, hier noch im Freiburg-Dress, stürmt für Greuther Fürth (Bild: Wikipedia/James Steakley).
Sebastian Freis, hier noch im Freiburg-Dress, stürmt für Greuther Fürth (Bild: Wikipedia/James Steakley).

9 Teams verteilt auf 4 Punkte: Challenge League enger denn je

Die zweite Liga im Schweizer Fussball ist eng wie nie: Nur noch vier Punkte trennen in der Challenge League den Tabellenzweiten FC Chiasso vom aktuellen Schlusslicht FC Wohlen. Nicht weniger als neun Clubs verteilen sich auf nur vier Punkte. Selbst zwischen Leader Lausanne Sport und dem FC Biel liegen mehr Zähler, nämlich deren sechs.

Für diese Ausgeglichenheit sorgten unter anderem Chiasso und Biel, indem sie jüngst im Spitzenspiel am die Punkte teilten. In der 15. Minute traf Steve Rouiller zur 1:0-Führung für die Tessiner. Doch nur acht Minuten später war das Spiel wieder ausgeglichen, durch ein Tor von Kwang Ryong Pak, die Vorlage lieferte Biel Topskorer Antonio Marchesano. Die beiden Bieler liegen in der Top 10 der Skorerwertung. Antonio Marchesano führt die Torschützenliste mit zehn Treffern an, Kwang Ryong Pak liegt mit vier erzielten Toren auf dem siebten Platz. Mit Benjamin Kololli rangiert zudem ein weiterer Bieler (6 Tore, Rang 4) im Kreise der besten zehn Torjäger.

Frühere Aufstellung des FC Biel (Pressedienst FC Biel).
Frühere Aufstellung des FC Biel (Pressedienst FC Biel).

SC Leader: Der Tabellenführer liegt nur auf Rang 9

«Zweiteliga.org» deckt auf: Der Tabellenführer ist in dieser Saison seine Position nicht wert. Der jeweilige Erste der Eishockey NLB als ein Team zum «SC Leader» zusammengefasst holte in den ersten 12 Spieltagen nur gerade 13 Punkte, sprich 1,08 Zähler. Nicht weniger als siebenmal ging der oberste Club der Rangliste als Verlierer vom Eis. Ein absolutes Novum.

Würde der «SC Leader» in der Tabelle mit einem eigenen Platz gewertet, wäre er nicht einmal für die Playoffs qualifiziert! Mit 13 Punkten würde die Mannschaft unter dem Strich liegen, mit der gleichen Ausbeute wie der EHC Winterthur.

Bislang vier Clubs haben sich in der Leaderposition abgewechselt: Der aktuelle Tabellenführer SC Langenthal (4mal Leader), EHC Olten (4), die Rapperswil-Jona Lakers (3) und der EHC Visp (1).

Leader nach 1. Spieltag: EHC Visp. Dann 3:4-Niederlage gegen Thurgau. 0 Punkte für den SC Leader nach 2 Spielen.

Leader nach 2. Spieltag: Lakers. Dann 3:1-Sieg gegen die GCK Lions. 3 Punkte für den SC Leader nach 3 Spielen.

Leader nach 3. Spieltag: Lakers. Dann 2:3-Niederlage in Langenthal. 3 Punkte für den SC Leader nach 4 Spielen.

Leader nach 4. Spieltag: SC Langenthal. Dann 1:3-Niederlage in La Chaux-de-Fonds. 3 Punkte für den SC Leader nach 5 Spielen.

Leader nach 5. Spieltag: Lakers. Dann 3:4-Niederlage nach Verlängerung in Olten. 4 Punkte für den SC Leader nach 6 Spielen.

Leader nach 6. Spieltag: SC Langenthal. Dann 7:3-Sieg gegen GCK Lions. 7 Punkte für den SC Leader nach 7 Spielen.

Leader nach 7. Spieltag: SC Langenthal. Dann 0:2-Niederlage gegen Ajoie. 7 Punkte für den SC Leader nach 8 Spielen.

Leader nach 8. Spieltag: EHC Olten. Dann 4:3-Sieg bei Ajoie. 10 Punkte für den SC Leader nach 9 Spielen.

Leader nach 9. Spieltag: EHC Olten. Dann 4:3-Sieg gegen Red Ice. 13 Punkte für den SC Leader nach 10 Spielen.

Leader nach 10. Spieltag: EHC Olten. Dann 2:4-Niederlage in Langenthal. 13 Punkte für den SC Leader nach 11 Spielen.

Leader nach 11. Spieltag: EHC Olten. Dann 2:6-Niederlage in La Chaux-de-Fonds. 13 Punkte für den SC Leader nach 12 Spielen.

Leader nach 12. Spieltag: SC Langenthal. Das Team steht nun den Rapperswil Jona Lakers gegenüber.

Daniel Gerber ist freier Mitarbeiter bei «zweiteliga.org» (Bild: zVg).
Daniel Gerber ist freier Mitarbeiter bei «zweiteliga.org» (Bild: zVg).

Novum: SC Langenthal erobert trotz Pleite Rang 1

Das gibt es nicht jeden Tag zu sehen: in der Eishockey NLB holen die drei bestplatzierten Teams nur gerade zusammengezählt drei Punkte von insgesamt neun möglichen Zählern. Weil der EHC Olten, vor der zwölften Runde als Leader angetreten, bei La Chaux-de-Fonds mit 2:6-Toren tauchte konnte der SC Langenthal trotz einer Niederlage nach Penaltys in Visp, den Leader-Thron zurückerobern. Aus dem Spitzentrio punktete zudem der HC Ajoie, dies nach einem gewonnen Penaltyschiessen gegen den EHC Winterthur.

Obschon der EHC Visp eigentlich noch im Umbruch steht, zeigte er gegen den SC Langenthal eine ansprechende Leistung. Ausgerechnet der gescholtene Kanadier Jason Bast schoss das 1:0 für die Walliser, welches dem noch jungen Team merklich Antrieb verlieh. Von den ausländischen Spielern in der NLB ist Jason Bast jener, mit dem zweitschlechtesten Schnitt. Vor dem Spieltag waren es 0,73 Zähler pro Spiel, der Wert ist dank dieses Tores nun auf 0,75 gestiegen. Obschon Bast den Grundstein zu diesem für Visp wichtigen Sieg legte, ist noch weitere Werbung in eigener Sache nötig. Sein Liniengefährte William Rapuzzi ist bereites etwas flotter unterwegs, sein Schnitt liegt bei rund 1,2 Punkten pro Match.

Impression aus der Litternahalle in Visp (Bild: zweiteliga.org).
Impression aus der Litternahalle in Visp (Bild: zweiteliga.org).

 

Nils Petersen schiesst SC Freiburg ins Glück

Ein Mann aus dem Osten schiesst ein Team aus dem Südwesten an die Tabellenspitze: Nils Petersen aus dem kleinen aber feinen Ex-DDR-Ort Wernigerode, die sich selbst «Die bunte Stadt am Harz» nennt, schiesst den SC Freiburg zurück auf Rang 1 in der 2. Bundesliga. Der Fussballer liegt zudem selbst zuvorderst im Torjäger-Ranking, direkt vor Simon Terodde vom VfL Bochum, der auf mit seiner Mannschaft auf der zweiten Position.

Petersen hielt seiner Mannschaft, dem SC Freiburg, auch nach dem Abstieg die Treue. Eingangs Jahr auf die Rückrunde in der Bundesliga zum Team gestossen, erzielte er in zwölf Matches neun Tore, darunter einen Hattrick gegen Eintracht Frankfurt. Jetzt ist der Mann aus Wernigerode auf vergleichbarem Erfolgskurs, sprich nahe an einem Eintore-Schnitt, mit aktuell zehn Toren aus elf Spielen.

Nils Petersen vom SC Freiburg (Wikipedia/Opihuck).
Nils Petersen vom SC Freiburg (Wikipedia/Opihuck).

Der EHC Visp bietet am meisten fürs Geld

Zehn Runden sind in der Qualifikation im NLB-Eishockey gespielt. Zeit also zu schauen, wo es am meisten Tore fürs Geld gibt. Dies ist mit weitem Abstand im Wallis der Fall, beim EHC Visp, gefolgt von Red Ice Martigny und dem SC Langenthal. Am wenigsten Treffer zu sehen sind dann, wenn die Lakers auf dem Eis stehen, nämlich deren 63.

Witziges Detail am Rande: Die Bandbreite erstreckt sich von 63 bis 88 Tore – und dennoch ist es gleich drei Temas gelungen, ihren Zwischenhalt bei 69 Toren zu halten: Olten, La Chaux-de-Fonds und Thurgau. Die Rangierung erfolgt aufgrund des besseren Torverhältnisses.

Zweiteliga.org liefert die Rangliste des Torschnitts:

 

Rang Club Tor Verhältnis Tore Total Spiele Schnitt
1 EHC Visp 46:42 88 10 8,8
2 Red Ice 36:37 73 10 7,3
3 SC Langenthal 40:30 70 10 7,0
4 GCK Lions 21:49 70 10 7,0
5 EHC Olten 39:30 69 10 6,9
6 HC La Chaux-de-Fonds 36:33 69 10 6,9
7 Hockey Thurgau 34:35 69 10 6,9
8 EHC Winterthur 28:40 68 10 6,8
9 HC Ajoie 38:27 65 10 6,5
10 SC Rapperswil Jona Lakers 34:29 63 10 6,3

 

Die Litternahalle des EHC Visp (Bild: Wikipedia/California Hockey).
Die Litternahalle des EHC Visp (Bild: Wikipedia/California Hockey).

100 Punkte: Ex-Zuger Linus Omark trumpft in KHL auf

Heute ist Linus Omark einer der erfolgreichsten KHL-Schweden überhaupt. Nun hat er die 100-Punkte-Marke in der KHL überschritten. Auch in im deutschsprachigen Europa ist Omark nicht unbekannt, er wurde in der Schweiz umgehend zum Star, als er auf Anhieb beim EV Zug mit 69 Punkten Topskorer wurde. Insbesondere das Zusammenspiel mit Damian Brunner sorgte für Spektakel. Zum EVZ gestossen war er von den Edmonton Oilers, bereits zuvor war der Flügelstürmer in der Kontinental Hockey League angetreten, dies für Dynamo Moskau.

 

Nach seiner Saison bei Zug zog es ihn zunächst nach Nordamerika zurück, ehe er beim KHL-Einsteiger Jokerit Helsinki anheuerte. Auf die neue Saison hin wechselte er innerhalb der Liga, neu spielt er für Salawat Julajew Ufa. Omark, der zweimal WM-Bronze mit Schweden errang, ist einer der erfolgreichsten Schweden in der KHL. Insgesamt liegt er auf Rang fünf und von den noch aktiven Landsleuten ist nur noch Nicklas Bergfors erfolgreicher.

Linus Omark trumpft inzwischen in der KHL auf (Bild Krm500).
Linus Omark trumpft inzwischen in der KHL auf (Bild Krm500).

Albanien, Island und Nordirland sind Europas neue Helden

Wie nie zuvor zeigen sich die Mannschaften aus den Töpfen 3 bis 5 im Aufwind. Direkt für die Europa-Meisterschaft qualifiziert sind nicht etwa vorwiegend Kandidaten aus den Töpfen 1 und 2. Im Gegenteil, die Verteilung der EM-Starter ist äusserst breit: Zehn Teams stammen zwar aus den beiden topgesetzten Positionen, neun weitere jedoch nicht, fünf Mannschaften stammen aus Topf 3, eine weitere aus Topf vier und drei Teams gelang der Aufstieg von Topf 5 an die EM-Endrunde.

 

Beispiel Albanien, zum erweiterten Kader gehören mehrere Spieler, die in der Schweiz engagiert sind, so etwa Shkelzen Gashi, Taulant Xhaka und Aliji Naser vom FC Basel, Burim Kukeli vom FC Zürich und Migjen Basha vom FC Luzern.

 

Topf 1 ist 6 mal vertreten: Deutschland, England, Italien, Portugal, Russland, Spanien.

Topf 2 ist 4 mal vertreten: Belgien, Kroatien, Schweiz, Tschechien.

Topf 3 ist 5 mal vertreten: Österreich, Polen, Rumänien, Slowakei, Türkei.

Topf 4 ist 1 mal vertreten: Wales.

Topf 5 ist 3 mal vertreten: Albanien, Island, Nordirland.

 

Albanien in einem Spiel gegen die Schweiz (Bild: Wikipedia/Albinfo).
Albanien in einem Spiel gegen die Schweiz (Bild: Wikipedia/Albinfo).

Jetzt ist Stefan Tschannen König von Langenthal

Im Spiel gegen den HC Thurgau lieferte SCL-Captain Stefan Tschannen drei Assists. Zuletzt verlor sein Team zwar mit 3:6 Toren gegen die Ostschweizer. Dennoch haben seine drei Zähler einen historischen Wert: Er kommt nun auf 501 Punkt im SCL-Dress (229 Tore und 272 Assists, zusammengerechnet also 501 Punkte). Stefan Tschannen ist damit beim SC Langenthal unerreicht. Das kanadische Duo Brent Kelly (433 Punkte) und Jeff Campbell (383 Punkte) kommt auf den höheren Punkteschnitt pro Spiel, aber nicht auf die gleiche Gesamtsumme. Auf Rang 4, seit der SCL wieder in der höchsten Spielklasse antritt, folgt der Kanadier Eric Lecompte mit 364 Skorerpunkten.

 

Einmalig unter den aktuellen Athleten ist die Leistung von Stefan Tschannen jedoch (noch) nicht. Michael Neininger vom HC La Chaux-de-Fonds kommt auf 784 Punkte für seinen Verein. Und da Neininger zuvor beim damaligen NLB-Vertreter Genf-Servette weitere 73 Punkte sammelte, resultiert sein Total auf 857 NLB-Zählern in 817 Spielen.

 

Was den Punkteschnitt angeht, liegt Stefan Tschannen jedoch vorne: 1,28 Punkte (391 Spiele, 501 Punkte), gegenüber dem Schnitt von Michael Neininger von 1,05 Punkten. Ob der Langenthaler Stürmer Neininger einholen wird? Möglich, Neininger ist mittlerweile 38 Jahre alt und die Saisons zählten früher weniger viele Spiele, während Stefan Tschannen «erst» 31 Jahre alt ist. Zumindest beim SC Langenthal ist der Publikumsliebling bereits König.

Stefan Tschannen, Captain des SC Langenthal (Bild: zweiteliga.org).
Stefan Tschannen, Captain des SC Langenthal (Bild: zweiteliga.org).

Rugby WM: Glaube bindet Team zusammen

Der christliche Glaube schweisst seine Mannschaft zusammen, sagt Anthony Perensie vom Team aus Samoa, dessen Team an der WM-Endrunde in England antritt. Der Dank an Gott gehöre nach den Spielen dazu. «Auch vor dem Essen wird gebetet und am Sonntag gehen wir zusammen in die Kirche.»

 

Gleiches berichtet Nili Latu, Captain der Mannschaft aus Tonga. Für viele Spieler sei der Glaube wichtig, sagt er laut der Webseite «livenet.ch» sowie «Christian Today»: «Alles dreht sich um den Glauben. Ohne diesen hätten wir die Endrunde nicht erreicht. Andere Teams haben Sponsoren und vieles mehr, wir haben das nicht, doch uns hält der Glaube zusammen.»

 

Vor den Matches spiele die Bibel eine zentrale Rolle in der Vorbereitung. «Sie sagt uns, was wir in unserem Leben tun sollen und wir versuchen das auch in unserer Arbeit auf dem Feld umzusetzen.»

 

Beim Team aus Fidschi sei das nicht anders, berichtet Akapusi Qera, Athlet beim Insel-Staat. «Finanziell haben die grossen Teams ganz andere Ressourcen. Aber wir wissen, dass es einen Gott gibt, dem wir dienen und der für uns sorgt.» Vor den Partien betet die ganze Equipe. Akapusi Qera: «Der Glaube hält uns zusammen.»

 

«Sport zum Sonntag» ist das «Wort zum Sonntag» der Webseite «zweiteliga.org»

Das Twickenham Stadion, einer der Austragungsorte der Rugby-WM (Bild: Wikipedia/Jamie Smith).
Das Twickenham Stadion, einer der Austragungsorte der Rugby-WM (Bild: Wikipedia/Jamie Smith).