Die erste Playoff-Runde in der Swiss League war äusserst knapp: Alle Sieger wurden mit nur einem Tor Unterschied ermittelt. Zwei der vier Matches wurden erst in der Verlängerung entschieden.
Der EHC Basel startet erfolgreich in die Playoffs und setzt sich in einem umkämpften Spiel gegen die GCK Lions mit 2:1 durch. Bereits im ersten Drittel gingen die Basler in Führung und bauten diese im Mittelabschnitt weiter aus. Die GCK Lions versuchten im Schlussdrittel nochmals alles und kamen auf 1:2 heran, doch Basel brachte den Vorsprung über die Zeit und sicherte sich die erste Führung in der Serie.
Fast alle Würfel sind gefallen: Der EHC Visp trifft in den Playoff-Viertelfinals auf den HC Sierre. Der HC Thurgau trifft auf den EHC Chur und der HC La Chaux-de-Fonds auf den EHC Olten. Noch offen ist, wem der EHC Basel gegenübersteht. Dies wird morgen Freitag bekannt – in der Direktbegegnung zwischen dem EHC Winterthur und den GCK Lions kommt es zur Direktbegegnung und zum Showdown um Rang acht.
Zunächst zur 44. und vorletzten Runde:
EHC Chur – GCK Lions 5:1: Löwen von Chur gezähmt
(Pausenresultate: 0:1|2:0|3:0) Nach einem verhaltenen Start und einem Rückstand nach dem ersten Drittel drehte der EHC Chur das Spiel gegen die GCK Lions in beeindruckender Manier. Damit sichert sich Chur den sechsten Tabellenrang. Dank der Schützenhilfe der Bündner bleibt ausserdem die Playoff-Tür für den EHC Winterthur offen.
(Pausenresultate: 1:2|1:1|2:1|0:1 OT) Eine packende Partie mit ständigen Führungswechseln endete erst in der Verlängerung. Olten kämpfte sich im Schlussdrittel zurück, musste sich jedoch dem cleveren Visp in der Overtime geschlagen geben. Visp könnte in der letzten Runde noch am HC Sierre vorbeiziehen.
EHC Winterthur – HC La Chaux-de-Fonds 6:4: Spektakel in Winterthur
(Pausenresultate: 4:1|1:1|1:2) Ein furioses erstes Drittel legte den Grundstein für Winterthurs überraschenden Heimerfolg. La Chaux-de-Fonds fand zwar im dritten Drittel noch einmal Anschluss, konnte die Niederlage aber nicht abwenden. Das heisst: Durch den Sieg gegen den Tabellenzweiten bleibt die Playoff-Tür für «Winti» bis zur letzten Runde offen.
(Pausenresultate: 0:2|0:2|1:1) Der Tabellenführer EHC Basel zeigte eine gewohnt dominante Leistung und liess den Snakes keine Chance. Dank der Pleite des HC La Chaux-de-Fonds steht der EHC Basel als Quali-Sieger fest.
HC Sierre – HC Thurgau 2:5: Thurgau triumphiert auswärts
(Pausenresultate: 0:1|2:2|0:2) Der HC Thurgau setzte sich im Sechs-Punkte-Spiel gegen den HC Sierre durch. Damit sichern sich die Ostschweizer den dritten Tabellenrang, während die Walliser in der letzten Runde noch auf den fünften Rang zurückfallen kann.
Playoffs: Die Paarungen stehen fest
Schon eine Runde vor Schluss stehen die Playoff-Paarungen fest:
EHC Basel – GCK Lions/EHC Winterthur Basel geht als klarer Favorit in dieses Duell gegen die achtplatzierten Löwen … entweder die GCK Lions oder den EHC Winterthur – es wird so oder so ein Löwen-Team aus dem Kanton Zürich.
HC La Chaux-de-Fonds – EHC Olten Olten muss sich in dieser Serie deutlich steigern, um Chaux-de-Fonds Paroli zu bieten.
HC Thurgau – EHC Chur Der HC Thurgau geniesst im Ostschweizer-Duell zwar Heimvorteil, doch Chur zeigte zuletzt eine aufsteigende Form.
HC Sierre – EHC Visp Das Duell zwischen Sierre und Visp verspricht ein packendes Derby – in der letzten Runde wird bekannt, wer letztlich Heimvorteil hat.
Mit 40 absolvierten Spielen in der Swiss League zeichnet sich ein spannendes Bild ab. Die Teams mit einem eingereichten Aufstiegsgesuch – La Chaux-de-Fonds, Olten, Visp und Sierre – verteilen sich auf die Tabellenränge zwei, vier, fünf uns sieben.
La Chaux-de-Fonds (Platz 2, 87 Punkte)
La Chaux-de-Fonds ist mit 27 Siegen und einer starken Tordifferenz von +61 eines der Top-Teams der Liga. Ihre Offensive ist mit 147 Toren die stärkste in der Swiss League, und auch die Defensive (86 Gegentore) überzeugt.
Der EHC Olten liefert auswärts beim HC La Chaux-de-Fonds das Spiel des Jahres in der Swiss League: Bis fast zur Spielmitte führten die Romands 4:0. Dann folgte der Ausgleich noch vor der ersten Pause … und zuletzt holte der EHCO alle drei Punkte!
HC La Chaux-de-Fonds – EHC Olten 4:6: Spektakel mit bitterem Ende für La Chaux-de-Fonds
Normalerweise werden «nur» die Shirts von hochverdienten Spielern unter das Hallendach gezogen. Doch nun wäre es für den EHC Olten schicklich, das Match-Telegramm von diesem Spiel ebenfalls unter das Hallendach zu ziehen: Bis zur 30. Minute zog der HC La Chaux-de-Fonds auf 4:0-Tore davon. Doch dann glich der EHCO innerhalb von 5:46 Minuten aus! In der 59. (58:06) Minute schoss Victor Oejdemark den Führungstreffer für Olten und fünf Sekunden vor Schluss trifft Eric Faille ins leere Tor zum sensationellen 6:4.
In Zeiten wie diesen sind die Oscars etwas weniger wichtig als die Dubai-Schokolade. Deshalb verteilt zweiteliga.org keine Oscars, sondern VIRTUELLE Dubai-Schokoladen – dieses Mal für die Strafen-Statistiken. In diesen stechen insbesondere der EHC Basel und der HC La Chaux-de-Fonds heraus.
Strafen, Disziplin und Tabellenplatz: Wer dominiert die Strafbank? Am meisten Strafminuten sammelte bisher der EHC Basel, er führt die Strafstatistik mit 231 Strafminuten an. Trotzdem findet sich das Team vom Rheinknie auf dem dritten Tabellenplatz. Es folgen die Bellinzona Snakes (221 Minuten / Rang 10) und der EHC Chur (207 Minuten / Rang 9). Natürlich schenken hier insbesondere auch die drei Spiel-Dauer-Disziplinarstrafen ein (der EHC Basel kassierte mehr als die anderen Teams, was sich ganz besonders in der Strafen-Statistik niederschlägt).
Am diszipliniertesten ist HC La Chaux-de-Fonds mit nur 117 Strafminuten – und das zahlt sich aus: Tabellenplatz 1. Gefolgt von den GCK Lions (146 Minuten) und dem EHC Winterthur (153 Minuten).
Meiste 2-Minuten-Strafen:
Schlusslicht GDT Bellinzona Snakes kassieren mit 93 am meisten 2-Minuten-Strafen. Gefolgt vom HC Sierre (84), EHC Chur (81) und dem EHC Basel (78).
Auf der anderen Seite stehen der HC La Chaux-de-Fonds (56 kleine Bankstrafen), gefolgt von den GCK Lions (58) und dem EHC Visp (62).
Die Dubai-Schokolade für die wenigsten Strafminuten: HC La Chaux-de-Fonds.
Die Dubai-Schokolade für die meisten Strafminuten: EHC Basel
Die Dubai-Schokolade für die wenigsten 2-Minuten-Strafen: HC La Chaux-de-Fonds
Die Dubai-Schokolade für die meisten 2-Minuten-Strafen: GDT Bellinzona
Overtime-Krimis und klare Siege prägten den aktuellen Swiss League-Spieltag. Besonders der HC La Chaux-de-Fonds brillierte mit einem Kantersieg, während der EHC Basel und der HC Thurgau ihre Positionen im oberen Tabellenfeld festigten.
HC La Chaux-de-Fonds – GCK Lions 8:2 In La Chaux-de-Fonds brannte ein Tor-Feuerwerk der Tore. :Die Hausherren dominierten das Geschehen von Beginn an, liessen den GCK Lions kaum Raum zur Entfaltung – schon zur ersten Drittelspause führten die Romands mit 3:0-Toren.
Der HC La Chaux-de-Fonds startet mit zwei Siegen in die neue Saison, der EHC Basel jubelt nach der Startniederlage und die Bellinzona Snakes verlieren auch mit dem neuen Namen …
EHC Basel 2:1 HC Thurgau – Ein knapper Sieg in einem packenden Duell
Beide Teams kämpften mit allen Mitteln, doch es war Basel, das am Ende als Sieger vom Eis ging. Mit einem 2:1 gegen den HC Thurgau sicherte sich der EHC Basel drei wichtige Punkte. Basel zeigte Entschlossenheit und fand immer wieder Wege, die zähe Verteidigung der Thurgauer zu durchbrechen. Der EHCB reagierte damit auf die 1:7-Pleite gegen den HCC vom Vortag.
EHC Olten 2:4 HC La Chaux-de-Fonds – La Chaux-de-Fonds setzt seine Siegesserie fort
Mit einem überzeugenden 4:2-Sieg gegen den EHC Olten untermauerten die Romands ihre Titelambitionen und setzten ein klares Zeichen an die Konkurrenz. Olten hielt das Spiel lange offen, doch die Präzision und Entschlossenheit von La Chaux-de-Fonds waren letztlich zu viel für die Gastgeber.
Bellinzona Snakes 2:4 EHC Winterthur – Winterthur beisst zu
Die Bellinzona Snakes kämpften bis zur letzten Sekunde, doch gegen den EHC Winterthur hatten sie am Ende das Nachsehen. Mit einem 4:2 holte sich Winterthur den ersten Saisonsieg und somit wichtige Punkte. Die Bellinzona «Snakes» verlieren somit nach dem Ablegen des Beinamens «Rockets» auch mit dem neuen Namen …
EHC Chur 1:3 HC Sierre – Sierre mit eisiger Präzision
Lange führte der EHC Chur, doch im Schlussdrittel gelang den Wallisern die Wende. Joshua Lawrence in der 58. Minute und Lukas Lhotak (56 Sekunden vor Schluss) sorgten für den entscheidenden Unterschied.
Die GCK Lions siegen in einem Rekordspiel gegen den HC La Chaux-de-Fonds, dies nach 98:23 Minuten: Nie dauerte ein Final-Spiel in der Swiss League länger. Nun ist die Frage, ob die GCK Lions das 14. Team, das die Playoffs in der Swiss League gewinnt. Alle Details im Swiss-League-Überblick.
Rekord-Finalspiel: Die GCK Lions siegen nach 98:23 Minuten. Noch nie dauerte ein Final-Spiel in der Swiss League länger. Nur zwei Swiss League Duelle dauerten bisher länger, beides waren Halbfinal-Spiele: SC Langenthal gegen den EHC Olten (104:41 Minuten am 21. Februar 2020, der SCL siegte 4:3) sowie HC Thurgau gegen den SC Langenthal (100:26 Minuten am 25. März 2021, der HCT gewann 3:2).
GCK Lions erstmals Playoffsieger? 1963 gewannen die GCK Lions die zweithöchste Spielklasse (weit vor der Einführung der Playoffs) und 1966 sogar die höchste Spielklasse.
Das sind die 13 bisherigen Playoff-Sieger: Lausanne HC (5mal), EHC Biel (4 Titel), SC Langenthal (3 Titel). Je zwei Titel holten der HC Ajoie, die SCL Tigers, der EHC Visp, die SC Rapperswil-Jona Lakers, der EHC Basel und der EHC Chur. Je einmal siegten: HC La Chaux-de-Fonds (gegenwärtig Titelträger), EHC Kloten, SC Herisau und Servette-Genf.
Wahrer Meister: Die GCK Lions sind nach dem Sieg über den HC La Chaux-de-Fonds der aktuelle Titelträger als der «Wahre Meister der Swiss League»: https://zweiteliga.org/der-wahre-nlb-meister/
In der Swiss League (früher National-Liga B werden seit der Saison 1993/94 Playoff-Viertelfinals ausgetragen. Exklusive errechnet «zweiteliga.org» jeweils die Playoff-Rangliste (Titel: 4 Punkte, Finale: 3, Halbfinale: 2, Viertelfinals: 1).
EHC Olten neu auf Rang zwei
Der HC La Chaux-de-Fonds hat in den letzten Jahren die Tabellenführung übernommen und mittlerweile 44 Zähler erarbeitet. Der EHC Olten hat den Lausanne HC überholt und liegt nun neu auf dem zweiten Rang.
Weiterhin punktelos bleiben der EHC Winterthur sowie die Ticino Rockets.
EHC Kloten führt bei Punkteschnitt
Wird die Tabelle nach dem Punkteschnitt pro Saison geordnet, liegen die SC Rapperswil-Jona Lakers (3,5) an erster Stelle, gefolgt von den SCL Tigers (2,83), dem Lausanne HC (2,6) und dem EHC Biel (2,54).
Berücksichtig man einzig die Clubs, die aktuell in der Liga antreten liegt der SC Langenthal (1,72) nach den Playoffs 2023 an der Spitze – allerdings infolge des freiwilligen Rückzugs aus der Liga nur noch in der nun zu Ende gegangenen Saison, gefolgt vom dem EHC Visp sowie dem HC La Chaux-de-Fonds (je 1,63) und dem dem EHC Olten (1,44).
Daniel Gerber
Rang
Team
Anzahl Saisons
Playoffs verpasst
Viertel-finals
Halb-finals
Finals
B-Meister
Playoff Punkte
Schnitt pro Saison
1
HC La Chaux-de-Fonds
27
3
11
5
7*
1
44
1,63
2
EHC Olten
29
4
13
7
5
42
1,44
3
Lausanne HC
15
4
3
3
5
39
2,6
4
EHC Visp
24
1
14
4
3
2
39
1,63
5
SC Langenthal
21
2
8
8
3
36
1,72
6
EHC Biel
13
3
4
2
4
33
2,54
7
HC Ajoie
24
6
8
8
2
32
1,33
8
GCK Lions
30
10
12
4
3*
29
0,97
9
HC Thurgau
28
9
13
7
27
0,97
10
HC Sierre
19
5
10
1
3
21
1,11
11
SCL Tigers
6
3
1
2
17
2,83
12
EHC Chur
12
4
4
2
2
16
1,33
13
SC Rapperswil-Jona Lakers
4
2
2
14
3,5
14
EHC Basel
11
4
5
2
13
1,19
15
Red Ice Martigny
14
5
6
3
12
0,85
16
EHC Kloten
4
1
1
1
1
10
2,5
17
SC Herisau
6
1
4
1
8
1,33
18
Servette HC
7
3
1
2
1
8
1,14
19
EVZ Academy
6
3
2
2
0,33
20
Forward Morges
1
1
1
1
21
EHC Bülach
2
2
0
0
22
HC Luzern
2
2
0
0
23
Neuchatel Young Sprinters
2
2
0
0
24
Ticino Rockets
7
7
0
0
25
EHC Winterthur
8
8
0
0
*1996 wurde kein Final ausgetragen: GC und La Chaux-de-Fonds trugen beide eine Drei-Team-Liga-Qualifikation mit dem Letzten der NLA (Lausanne HC) aus. Der HCC schaffte den Aufstieg.
2020 wurde aufgrund der Corona-Pandemie die Meisterschaft nach dem Viertelfinale abgebrochen.
Der HC La Chaux-de-Fonds bezwingt den EHC Olten im Finale der Swiss League innerhalb von nur vier Spielen. Auf seinem Weg zum Titel stellt der HCC einen neuen Liga-Rekord auf. Alle Details zum Titel.
HC La Chaux-de-Fonds mit neuen Rekord: Der HC La Chaux-de-Fonds holt den Titel so deutlich wie noch nie ein Team, nämlich mit 12:2 Siegen: 4:1-Siege gegen den HC Sierre im Viertelfinale, 4:1-Erfolge im Halbfinale gegen den HC Thurgau und nun 4:0-Siege gegen den EHC Olten im Finale. Damit wird der bisherige Rekord des SC Langenthal überboten. Dieser errang den Titel im Jahr 2019 mit 12:3-Siegen: 4:1 gegen den EHC Kloten im Viertelfinale, 4:2-Erfolge über den EHC Olten im Halbfinale und 4:0-Siege im Finale gegen … den HC La Chaux-de-Fonds.
Sieg der Sieglosen: Der EHC Olten hat nun fünften Mal ein Finale verloren und die Playoffs somit noch nie gewonnen (seit ab 1994 Viertelfinals ausgetragen werden. 1986, 1987 und 1988 waren Best-of-3-Halbfinals und Finals ausgetragen worden, Olten hatte jene 1988 gegen den HC Ajoie gewonnen). Doch der HC La Chaux-de-Fonds verlor sogar sechsmal eine Finalserie. Somit war bereits vor dem Finale klar: Eine Negativ-Serie wird gebrochen, eine läuft automatisch weiter.
Effizienz: Der HC La Chaux-de-Fonds und der EHC Olten zeigten über die ganze Finalserie gesehen ein nahezu identisches Schussverhältnis von 122:117 Schüssen (aus HCC-Sicht). Mit 11:5 Toren war das Team aus dem Neuenburger Jura aber wesentlich effizienter. Den Romands gelangen ausserdem sechs Tore im Power-Play.
Enge Ergebnisse: In den ersten beiden Matches führten die Oltner zunächst. Und in den Spielen eins und drei fiel der Entscheid erst in der Verlängerung – aber stets zugunsten des HCC.
SCL Tigers oder HC Ajoie warten: Nun wartet auf den HC La Chaux-de-Fonds in der Liga-Qualifikation entweder der HC Ajoie oder aber die SCL Tigers. Die Emmentaler führten in der Playout-Final-Serie mit 2:0-Siegen, doch nun haben die Jurassier zum 2:2 ausgeglichen.