GC mit Pappfiguren-Fans im Stadion

Geisterspiele? Nicht mit dem Grasshopper Club Zürich: GC wird gleich von Beginn weg vor seinen Fans antreten – ohne damit gegen den Beschluss des Bundesrats zu verstossen. Wie das geht? GC bietet an, dass sie Fans von sich eine Pappfigur in Lebensgrösse herstellen lassen können. Wer ein Saison-Abonnement besitzt, kann dies kostenlos tun. Wer kein Abo hat und dadurch die Grasshopper auf diese Weise unterstützen will, kann dies für 20 Franken tun.

Die Aktion heisst: «GC glaubt nicht an Geister!» Sobald die Saison vorbei ist, werden – sofern die Corona-Regeln dies erlauben – die Pappfiguren von einem GC-Spieler überreicht erhalten. Als besondere Erinnerung an eine aussergewöhnliche Zeit.

Falls auch nächste Saison mindestens zunächst ohne Zuschauer gespielt werden muss, bleiben die Pappfiguren ebenso lange im Letzigrund-Stadion bei den Heimspielen erhalten, wie die Massnahmen dauern. So lange, bis sie wieder durch lebendige Menschen ersetzt werden können.

Kreative Corona-Idee: GC plant Pappfiguren-Publikum mit eigenen Fans (Bild: GC Presse).

GC gehört jetzt China

Der 134 Jahre alte Traditions-Club GC ist nun in chinesischen Händen. Investoren aus dem Reich der Mitte haben die Grasshopper übernommen. Als Inhaberin tritt die Unternehmerin Jenny Wang Jinyuan (Ex-Journalistin) in Erscheinung, sie will bis zu 60 Millionen Franken in den nächsten fünf Jahren investieren.

Bereits kritisiert die «NZZ», dass es nun das alte GC nicht mehr gebe und «Bluewin» berichtet, von Einschätzungen, wonach GC seine Identität und Tradition als Pfand einsetze. Allerdings ist der Aufschrei in der Schweiz zwar nicht überraschend, aber nicht übermässig gerechtfertigt: Mehr als 15 Jahre haben die Grasshopper nach Investoren gesucht … und nun halt im Ausland gefunden, in der «Champion Union HK Holdings Limited» aus Hongkong. Erstmals sichern sich die Chinesen nach zig Firmenübernahmen in Milliarden-Höhe auch einen helvetischen Fussballclub.

Wer steckt hinter Jenny Wang Jinyuan? In China betreibt sie zusammen mit ihrem Mann Guo Guangchang (53) unter anderem die «Fosun Foundation», er selbst wird auf 6,7 Milliarden schwer geschätzt. Auch der britische Premier-League-Verein Wolverhampton gehört seit 2016 zum Imperium von Guo Guangchang. Gleich wie GC war Wolverhampton zum Zeitpunkt der Übernahme in der zweithöchsten Spielklasse vertreten. Die Chinesen haben das Team nach vorne gebracht, gegenwärtig liegt die Mannschaft auf einem europäischen Rang. Neuer GC-Präsident wird nun der Chinese Sky Sun (36).

Der Letzigrund, die Heimspielstätte von GC und dem FC Zürich (Bild: Wikipedia/Nicholas B.).

SC Kriens und FC Vaduz vorne weg – GC und FC Wil am tauchen

Der SC Kriens und der FC Vaduz gehören im Jahr 2020 zu den Überfliegern, während die Grasshopper und der FC Wil gegenwärtig nicht vom Fleck kommen.

Bekanntlich ruht der Spielbetrieb in der Challenge League, bedingt durch das Coronavirus. Zeit also, eine Bilanz zu ziehen, was im laufenden Jahr geschehen ist. Betrachtet man nur die Spiele, die 2020 ausgetragen worden sind, so ist Lausanne-Sport in der Tabelle vorneweg: In fünf Matches sammelte der Aufstiegsfavorit nicht weniger als 13 Punkte.

Gleich dahinter folgt der FC Vaduz mit 11 Punkten und direkt dahinter wartet die Fleissmannschaft aus der Zentralschweiz, der SC Kriens mit acht Zählern sowie der FC Schaffhausen mit gleich vielen Punkten und dem leicht schlechteren Torverhältnis.

Schlecht ins Jahr gestartet ist der FC Aarau mit vier Zählern (Rang 8) sowie GC. GC kommt ebenfalls auf vier Punkte, aber das schlechtere Torverhältnis. Und noch nicht vom Fleck gekommen ist der FC Wil, mit einem einzigen Zähler im laufenden Jahr. Chance zur Korrektur erhalten GC, der FC Aarau und der FC Wil, sobald die Meisterschaft weitergeht.

Das Stade Olympique de la Pontaise in Lausanne (Bild: Wikipedia/Sandro Senn).

FC Aarau und GC in Abwärtsspirale – SC Kriens im Vorwärtsgang

Der FC Aarau (1 Sieg in letzten acht Spielen) und die Grasshoppers (1 Punkt in vier Spielen) kommen gegenwärtig kaum vom Fleck … während der SC Kriens gegenwärtig auf der Überholspur fährt und nur noch drei Zähler hinter Rang zwei liegt. Ein paar Facts im Round-up zur Challenge League Runde:

  • GC stellt Uli Forte frei: Nach der 1:4-Pleite bei Aufsteiger Stade-Lausanne stellt GC Uli Forte frei. Mit der Niederlage gegen den FC Vaduz aus der vorangegangenen Runde und nun jener im Waadtland rutschen die Grasshoppers erstmals auf den dritten Rang ab – in den letzten vier Spielen holte das Team nur noch einen Punkt.
  • FC Schaffhausen mit wichtigem Last-Minute-Sieg: Der FC Schaffhausen siegt durch ein Tor von Danilo Del Toro in der 90. Minute über den FC Winterthur. Damit holt der FC Schaffhausen sieben Punkte in den letzten drei Spielen und rückt dadurch an das Mittelfeld heran.
  • Sebastian Osigwe mit SC Kriens wieder mit Zu-Null-Sieg: Torhüter Sebastian Osigwe siegt mit dem SC Kriens mit 2:0 über den FC Wil. Durch den erneuten Zu-Null-Sieg hat der SC Kriens nun nahezu am drittwenigsten Gegentore kassiert. Der SC Kriens erhielt 29 Gegentore, GC deren 26 und Lausanne-Sport 18.
  • FC Aarau in Abwärtsspirale: Die 1:2-Heimniederlage des FC Aarau wiederspiegelt die gegenwärtige Phase des Teams: Zwar führt der FCA zur Pause mit 1:0 durch ein Tor von Petar Misic. Der Ausgleich fällt durch ein Eigentor und zuletzt gewinnt der FC Vaduz. In den letzten acht Spielen konnte der FC Aarau nur einmal gewinnen (und zum Ende der Rückrunde fünfmal Unentschieden spielen = acht Punkte in acht Spielen).
  • Lausanne-Sport: Namentlich durch die Niederlage von GC bauen die Waadtländer ihren Vorsprung auf elf Punkte aus, dies durch einen 2:0-Sieg über Schlusslicht FC Chiasso.
Das Stadion Brügglifeld in Aarau (Bild: Wikipedia/Patrick Haller/CC-Lizenz).

SC Kriens und FC Vaduz überraschen positiv – FC Schaffhausen unter Wert geschlagen

Der SC Kriens und der FC Vaduz sind die Mannschaften, die aufgrund ihres Kaderwerts positiv überraschen. Der FC Schaffhausen und der FC Chiasso dagegen gehören zu den Clubs, die unter Wert klassiert sind. Ein Überblick über die Vereine der Challenge League, welche das Potenzial ausschöpfen … und über jene, die in der Rückrunde noch Luft nach oben haben (Kaderwerte gemäss «transfermarkt.de»):

  • Diese Teams überraschen – SC Kriens und FC Vaduz: Der SC Kriens verfügt «nur» über das neuntwertvollste Kader, liegt damit aber an dritter Stelle. Und der FC Vaduz mit dem achtwertvollsten Kader ist gegenwärtig an fünfter Stelle angesiedelt.
  • Diese Teams sind im Soll – GC, FC Wil, FC Winterthur und FC Aarau: GC und Lausanne-Sport befinden sich da, wo sie gemäss dem Kaderwert zu finden sein sollten. Die beiden Clubs mit den beiden höchstdotierten Mannschaften liegen auf den Plätzen eins und zwei. Ebenso ist der FC Wil mit dem drittwertvollsten Kader auf Rang drei zu finden. Etwas unter Wert klassiert ist der FC Winterthur: Rang vier im Kaderwert, Rang sechs in der Tabelle, dies allerdings nur um drei Punkte. Gleiches gilt für den FC Aarau (Position sechs im Kaderwert und sieben in der Tabelle).
  • Diese Teams enttäuschen – FC Schaffhausen und FC Chiasso: Die bislang grösste Enttäuschung bildet der FC Schaffhausen. Der Club mit dem fünfthöchsten Kaderwert liegt auf dem vorletzten Rang und kämpft gegen den Abstieg, statt dass er etwas über sich hinauswächst und die Grossen der Liga ärgert. Ähnlich hat sich der FC Chiasso eingereiht: Rang sieben im Kaderwert, aber Schlusslicht in der Tabelle.

Daniel Gerber

Torhüter Sebastian Osigwe betet mit dem SC Kriens (Bild: Sebastian Osigwe).

GC mit Jahr zum Vergessen – Lausanne-Sport und Stade Lausanne auf Überholspur

GC liefert ein Jahr zum Vergessen. Dennoch kann der Rekordmeister den Aufstieg 2020 aus eigener Kraft schaffen. In der Vorwärtsbewegung dagegen sind Lausanne-Sport nach dem Sieg über die Grasshoppers und Stade-Lausanne nach dem Erfolg gegen den FC Schaffhausen. Ein paar Facts im Round-up zur Challenge League Runde:

  • GC verliert letztes Spiel 2019: GC blickt auf ein schwieriges Jahr zurück. Zuerst der Abstieg und bis zum Jahresende sind die Grasshoppers nun nicht über den Barragen-Rang herausgekommen. Im letzten Spiel im Jahr 2019 verliert GC nun den Spitzenkampf gegen Lausanne-Sport mit 1:2 Toren – trotz der frühen Führung durch Euclides Cabral in der ersten Minute.
  • Lausanne-Sport und Stade-Lausanne auf Überholspur: Lausanne-Sport überholt in der «ewigen Tabelle» der Challenge League den FC Bulle und rückt damit mit 549 Punkten auf Position 34 vor, der FC Bulle kommt auf 548 Punkte. Und Stade-Lausanne hat mit seinem 2:0-Erfolg über den FC Schaffhausen den SC Burgdorf (19 Punkte) sowie den SC Bümpliz 78 (20 Zähler) überholt und kommt neu auf 21 Punkte und Rang 90 von total 102 Clubs.
  • Aldin Turkes als Doppeltorschütze: Aldin Turkes trifft gegen GC doppelt und führt damit Lausanne-Sport zum Sieg – und er überwintert als Leader in der Torjäger-Wertung.
  • Filip Stojilkovic trifft erneut: Das 19-Jährige Talent Filip Stojilkovic trifft erneut für den FC Wil. Diesmal beim 4:0-Sieg des FC Wil über den FC Winterthur. Mit inzwischen acht Saisontoren ist Stojilkovic die Nummer drei der Torjäger-Wertung.
  • FC Aarau gibt drei Führungstore preis: Der FC Aarau führt zuhause gegen Schlusslicht FC Chiasso mit 1:0 und 3:1. Unter anderem gelingt dem 15-Jährigen Yvan Alounga sein zweites Saisontor. Zuletzt muss sich der FCA aber mit einem 3:3-Unentschieden zufriedengeben.
  • SC Kriens jetzt formstärkstes Team: Der SC Kriens gewinnt beim bisher formstärksten Team FC Vaduz mit 2:1. Nun sind die Innerschweizer gemeinsam mit Lausanne-Sport die formstärkste Mannschaft der Liga (berücksichtig sind die fünf letzten Spiele). Auf Rang acht liegt der FC Wil, auf Position neun der FC Winterthur und das Schlusslicht bildet der FC Schaffhausen.

Daniel Gerber

Der Letzigrund, die Heimspielstätte von GC und dem FC Zürich (Bild: Wikipedia/Nicholas B.).

Nassim Ben Khalifa – ein U17-Weltmeister will mit GC Aufstieg schaffen

Nassim Ben Khalifa gehörte zu den «Titanen»: 2009 holte seine U-17-Nationalmannschaft im WM-Finale gegen Nigeria den WM-Titel. Er selbst wurde in allen sieben Spielen eingesetzt, vier Tore gelangen ihm selbst, drei weitere bereitete er vor. Auf Club-Ebene stand er bereits in dieser Zeit beim Schweizer Rekordmeister GC unter Vertrag, in 28 Spielen gelangen ihm acht Treffer.

Unter anderem trat Nassim Ben Khalifa in der Folge in der deutschen Bundesliga an, der belgischen Jupiler Pro League und der türkischen Süper Lig. Doch immer wieder kehrte er – auch auf Leihbasis –  in die Schweiz zurück, wo er bei YB, Lausanne-Sport und zuletzt dem FC St. Gallen eingesetzt worden war. Insgesamt kamen so 185 Spiele in der Super League zusammen, dabei gelangen ihm 36 Tore und 29 Assists.

Mit der Challenge League betrat Nassim Ben Khalifa zum Saisonstart Neuland, dieses will er allerdings so schnell wie möglich wieder verlassen und mit GC den Aufstieg zurück in die Super League schaffen. Bei den Grashoppers durchlief der Schweiz-Tunesier einst die Nachwuchs-Stufen und auch später war er im Kader zu finden.

Es wäre nicht der erste Erfolg mit der Mannschaft von der Limmatstadt: Zusammen mit Captain Vero Salatic feierten die beiden den Cupsieg 2013.

Daniel Gerber

Nassim Ben Khalifa (Bild: Presse GC).

Helios Sessolo mit Doppelschlag für Schaffhausen – GC siegt erneut

Trotz weniger Spielanteil und weniger Schüssen auf das Tor setzt sich GC auswärts beim FC Aarau durch. Dario Ulrich trifft doppelt für den SC Kriens. Die Facts der Runde:

  • GC gewinnt Duell gegen Aarau: Mit dem FC Aarau steht Rekordmeister GC einem schweren Prüfstein gegenüber – und setzt sich mit 2:1-Toren durch; wobei ein Punktgewinn für die Aargauer verdient gewesen wäre (20:13 Schüsse, 2:1 Metall-Treffer).
  • GC-Barometer: GC ist die Attraktion der Liga. «Zweitliega.org» wirft deshalb einen besonderen Blick auf den Rekordmeister mit ein paar Gesamt-Statistiken. Schüsse total: 44:38. Eckbälle: 17:13. Ballbesitz im Schnitt: 48,4:51,6 Prozent. Ballbesitz total: 145:155 (Prozentpunkte als Zahlenwert). Fouls: 52:35. Tore: 5:2. Punkte: 9:0.
  • Sechs verschiedene Torschützen: Lausanne-Sport ringt den FC Winterthur gleich mit 6:0-Toren nieder: Für die Treffer sind sechs verschiedene Torschützen verantwortlich.
  • Dario Ulrich trifft doppelt: Dario Ulrich trifft in der ersten und zweiten Halbzeit je einmal und schiesst damit den SC Kriens zum 2:0-Sieg über Schlusslicht FC Chiasso.
  • Helios Sessolo und Zeki Amdouni mit Doppelpack: Beim 3:3-Unentschieden des FC Schaffhausen gegen den FC Wil liefert Helios Sessolo zwei Tore, dies zur 1:0- und 2:1-Führung. Ebenso Zeki Amdouni für Stade-Lausanne: Er trifft zum 2:2-Ausgleich und 3:3-Schlussstand für die Waadtländer, die damit den ersten Punkt holen.

Daniel Gerber

Der Lipo-Park des FC Schaffhausen (Bild: Wikipedia/Wandervogel).

GC mit Start-Ziel-Sieg – Petar Misic, Luka Sliskovic und Milan Gajic treffen doppelt

Petar Misic trifft beim Aarauer-Torregen doppelt: Innerhalb von 31 Minuten fallen nicht weniger als fünf Tore. GC gewinnt auch sein zweites Spiel in der Challenge League. Die Facts der Runde:

  • GC mit Start-Ziel-Sieg: Schon in der vierten Minute trifft Roberto Alves zum 1:0 für GC gegen den FC Wil.
  • GC-Barometer: GC ist die Attraktion der Liga. «Zweitliega.org» wirft deshalb einen besonderen Blick auf den Rekordmeister mit ein paar Gesamt-Statistiken. Schüsse total: 31:18. Eckbälle: 11:6. Ballbesitz im Schnitt: 49:51 Prozent. Ballbesitz total: 98:102 (Prozentpunkte als Zahlenwert). Fouls: 34:24. Tore: 3:1. Punkte: 6:0.
  • Luka Sliskovic mit später Wende: Ab der 9. Minute liegt der FC Winterthur bei Stade Lausanne in Rückstand. Doch dann wendet Luka Sliskovic mit zwei Treffern in der zweiten Halbzeit zum 2:1-Sieg für die Zürcher.
  • Petar Misic trifft doppelt: Petar Misic schiesst das erste und das letzte Tor für den FC Aarau, bei dessen 4:1-Erfolg über den SC Kriens.
  • 5 Tore in 31 Minuten: Innerhalb von 31 Minuten (65. bis 91. Minute) fallen sämtliche Tore beim 4:1-Erfolg des FC Aarau über den SC Kriens.
  • Milan Gajic mit Doppelpack: Beim 2:0-Erfolg des FC Vaduz über den FC Schaffhausen trifft Milan Gajic doppelt – in beiden Fällen vom Elfmeter-Punkt aus.
  • Am Tabellenende geblieben: Nach der 0:3-Niederlage gegen Lausanne bleibt der FC Chiasso ohne Punkte am Tabellenende.

Daniel Gerber

Das Stadion Brügglifeld in Aarau (Bild: Wikipedia/Patrick Haller/CC-Lizenz).

GC startet mit Sieg in die Challenge League, Kriens und Wil erste Verfolger

Absteiger GC startet mit einem 2:1-Sieg gegen Aufsteiger FC Stade-Lausanne in die neue Saison. Der SC Kriens und der FC Wil sind die ersten Verfolger in der noch jungen Tabelle. Die Facts der Runde:

  • GC startet mit einem 2:1-Erfolg gegen Aufsteiger FC Stade-Lausanne. Im Geisterspiel – Aufgrund des Hooligan-Vorfalls von vergangener Saison – gehen die Zürcher zunächst 2:0 in Führung (durch Nassim Ben Khalifa und Petar Pusic) ehe Andrea Mutombo in der 89. Minute der Anschlusstreffer gelingt. Die ersten drei Punkte sind im Trocknen, nicht mehr, aber auch nicht weniger für den Rekordmeister.
  • Mats Hammerich trifft zwar nach rund einer halben Stunde für den FC Aarau, der zurück in die Super League will. Doch in der zweiten Halbzeit erfolgt der Ausgleich durch Roman Buess für den FC Winterthur.
  • Duah Kwadwo schiesst den FC Wil in der 62. Minute zum 1:0-Auswärtssieg gegen den FC Chiasso, womit die St. Galler nach dem ersten Spieltag wohl besser klassiert sind als in der Endabrechnung.
  • Einmal geführt, einmal ausgeglichen: Der FC Schaffhausen geht mit 1:0 gegen Lausanne-Sport in Führung und kurz vor Schluss gleichen die Ostschweizer zum 2:2 aus. Sämtliche Tore fallen innerhalb von 30 Minuten in der zweiten Halbzeit.
  • Der SC Kriens siegt dank einem Treffer von Rrezart Hoxha in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit mit 1:0, somit sind die Zentralschweizer eines von zwei Teams, die auch nach dem ersten Spieltag noch ohne Gegentor sind.

Daniel Gerber

Der Letzigrund, die Heimspielstätte des FC Zürich (Bild: Wikipedia/Nicholas B.).