Holstein Kiel nach Verlustpunkten auf Rang 2 – SV Darmstadt 98 hält Aufstiegskampf offen

Der SV Darmstadt 98 besiegte in der vergangenen Runde den Hamburger SV und punktet nun auch gegen Greuther Fürth – und sorgt damit für Spannung im Aufstiegskampf. Holstein Kiel ist nach Verlustpunkten mittlerweile auf Rang zwei zu finden. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Holstein Kiel nach Verlustpunkten auf Rang 2: Aufgrund diverser Punktverluste der Gegner liegt Holstein Kiel nach Verlustpunkten mittlerweile vor dem HSV und Greuther Fürth auf Rang 2.
  • Bei FC St. Pauli treffen alle Abteilungen: Beim 4:0-Erfolg über die Würzburger Kickers treffen der Sturm, das offensive und das defensive Mittelfeld sowie die Abwehr je einmal.
  • SV Darmstadt sorgt für Spannung: In der vergangenen Runde sorgte der SV Darmstadt mit einem 2:1-Sieg über dem Hamburger SV dafür, dass das Aufstiegsrennen offen bleibt, nun doppelt das Team mit einem 2:2-Unentschieden gegen den Tabellenzweiten Greuther Fürth.
  • VfL Bochum und Hannover 96 liefern Hitchcock-Duell: Der VfL Bochum und Hannover 96 liefern sich ein besonderes Duell: Zunächst geht Hannover 96 in Führung, ehe der VfL Bochum auf 3:1 davonzieht. Dann aber wechselt 96er-Coach Kenan Kocak unter anderem Marvin Ducksch und Philipp Ochs ein – beide treffen und gleichen somit aus. Doch dann trifft  Robert Tesche in der 92. Minute zum zweiten Mal und sorgt für den Sieg von Leader VfL Bochum.
  • Zweimal 3:0-Auswärtssieg: Sowohl Fortuna Düsseldorf (3:0 beim VfL Osnabrück) wie auch der 1. FC Heidenheim (3:0 beim SSV Jahn Regensburg) landen deutliche Auswärtssiege.
  • Nullnummer: Eintracht Braunschweig und der SC Paderborn kommen nicht über ein 0:0 hinaus, besonders für Braunschweig wären drei Zähler im Kampf gegen den Abstieg wertvoll gewesen.
  • Die besten Torschützen: 1. Simon Terrode (20 Tore / Hamburger SV). 2. Serdar Dursun (18 Tore / SV Darmstadt). 3. Simon Zoller (15 Tore / VfL Bochum). 4. Christian Kühlwetter (13 Tore / 1. FC Heidenheim). 5. Robert Zulj (12 Tore / VfL Bochum).
  • Die Tabellenspitze: 1. (VfL Bochum (29 Spiele /57 Punkte). 2. Greuther Fürth (28/51). 3. Hamburger SV (28/50). 4. 1. FC Heidenheim (29/48). 5. Holstein Kiel (26 Spiele/46 Punkte).
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt der SV Darmstadt 98.
Das Holstein-Stadion (Bild: Wikipedia/Sasquatch).

FC Thun und Xamax mit Nullnummer – FC Aarau und GC triumphieren

Der FC Thun und Xamax liefern sich im Duell der Absteiger eine Null-Nummer, während sich der FC Aarau zusehends in Position bringt und Leader GC sich etwas absetzen kann. Fünf Teams schiessen ein Tor. Vier Teams keines. Ein paar Facts im Round-up zur Challenge League Runde:

  • FC Aarau mit zwei Treffern von Donat Rrudhani: Der FC Aarau siegt mit 3:1-Toren über den FC Chiasso – Donat Rrudhani liefert zwei Tore und Marco Aratore bereitet zwei Treffer vor. Durch das Unentschieden des FC Thun blickt der FCA nun den Berner Oberländer über die Schulter in Richtung Barrage-Platz.
  • Vier Teams bleiben «torfrei»: Der FC Thun und Xamax bleiben in ihrer Direktbegegnung torlos (0:0 Unentschieden), zudem bringen der FC Wil (0:1 gegen GC) und der SC Kriens (0:1 gegen Schaffhausen) kein Tor zustande.
  • Fünf Teams mit einem Tor: Der FC Winterthur und Stade-Lausanne (1:1 in der Direktbegegnung), GC (1:0-Sieg über den FC Wil), der FC Schaffhausen (1:0-Sieg über den SC Kriens) und der FC Chiasso (1:3-Pleite gegen den FC Aarau) erzielen je ein Tor.
  • FC Winterthur in der Jahrestabelle mit Verbesserungspotenzial: Blickt man nur auf die Spiele das Jahres 2021 liegen GC, der FC Thun sowie der FC Aarau in dieser Reihenfolge an der Spitze. Die drei letztplatzierten Teams mit je 14 Punkten somit Luft nach oben sind: Der SC Kriens, der FC Winterthur sowie der FC Chiasso.
  • Die besten Torschützen: 1. Rodrigo Pollero (14 Tore / FC Schaffhausen). 2. Louis Mafouta (13 Tore / Xamax).  3. Yanis Lahiouel (12 Tore / Stade Lausanne). 4. Filip Stojilkovic (FC Aarau/10 Tore) und Roman Buess (10 Tore / FC Aarau).
  • Die Tabelle: 1. GC 29 Spiele/57 Punkte. 2. FC Thun 29/51. 3. FC Aarau 29/48. 4. Stade-Lausanne 29/45. 5. FC Schaffhausen 29/45. 6. FC Winterthur 29/39. 7. FC Wil 29/31. 8. Xamax 29/30. 9. SC Kriens 29/27. 10. FC Chiasso 29/25.
Die Stockhorn-Arena des FC Thun (Bild: Wikipedia/Rectilinium).

EHC Kloten legt gegen HC Ajoie vor – Verwirrspiel um Jonathan Hazen und Philip-Michael Devos

Der EHC Kloten legt in der Final-Serie gegen den HC Ajoie vor – neben dem Eis herrscht ein Verwirrspiel mit der nagenden Frage, ob die HCA-Kanadier Jonathan Hazen und Philip-Michael Devos bereits beim EHCK einen Vertrag für die National League unterschrieben haben; und wenn ja, zu welchem Zeitpunkt sich die Parteien einig geworden sind. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League:

  • HC Ajoie schiesst zum sechsten Mal in sieben Spielen das 1:0: Seit beginn des Halbfinals erzielte der HC Ajoie nun gegen den EHC Kloten zum sechsten Mal in sieben Spielen das erste Tor der Partie. In drei dieser sechs Fälle gewann jedoch der Gegner, wie diesmal das Team von EHCK-Trainer Per Hanberg mit 5:2 Toren.
  • Unterschrieben oder nicht? Im Zentrum steht insbesondere die Frage ob die beiden HCA-Ajoie-Kanadier Philip-Michael Devos und Jonathan Hazen bereits bei Finalgegner EHC Kloten einen National-League-Vertrag unterzeichnet haben, was bedeuten würde: Steigt Ajoie auf, würden die beiden mit dem HCA in der National League spielen, steigt Kloten auf würden sie zum Aufsteiger wechseln, aufgrund der NL-Ausstiegsklausel bei den Jurassiern. Der «Blick» vermeldete dies kurz vor der Serie ohne Datumsangabe, der «Tages-Anzeiger» meldete kurz darauf, dass die NL-Unterschrift bereits im vergangenen Herbst geleistet worden war, als ein Finale zwischen Ajoie und Kloten noch kein Thema war. Und «Watson» reagiert mittlerweile bestätigend auf die Nachricht, welche vom HCA sowie Philip-Michael Devos und Jonathan Hazen sowie ihrem Agenten Gaëtan Voisard klar dementiert wird.
  • Debütanten Jeffrey Füglister und Jorden Gähler: Im ersten Finalspiel treffen die beiden EHC Kloten-Spieler Jeffrey Füglister und Jorden Gähler erstmals in den Playoffs – mit ihren beiden Toren wenden sie den 0:1-Rückstand in eine 2:1-Führung.
  • Simon Kindschi im Hoch: Erstmals in den Playoffs lässt sich Simon Kindschi als Assistgeber feiern – und wie: Er liefert die Vorlagen zu den Toren drei, vier und fünf.
  • Aufstiegsbarometer: Dem EHC Kloten fehlen noch drei Siege zum Aufstieg, dem HC Ajoie noch deren vier.
  • Stand in der Serie: EHC Kloten –HC Ajoie 1:0.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League bleibt der EHC Kloten.
Der EHC Kloten vor einem Meisterschaftsspiel (Bild: zweiteliga.org).

HC Ajoie vor EHC Kloten mit bester Performance – das Team lebt von vier Linien

Der HC Ajoie ist deutlich vor dem EHC Kloten das Team, welches die meisten Tore erzielte. Immer wieder erzählen Spieler und Funktionäre, dass beim HC Ajoie die erste Linie aus dem Spiel genommen werden muss, da die Jurassier vor allem von dieser leben. Die Playoff-Halbfinales zeigten nun eindrücklich das Gegenteil: Die Nordwestschweizer verfügen über das breiteste Kader, das zwar äusserst gut von seinen Ausländern lebt, aber lange nicht nur durch sie. Alle vier Clubs lieferten im Halbfinale sechs Duelle, die Zahlen haben also einen gewissen Vergleichswert.

  • Erzielte Tore: Mit 26 erzielten Toren liegt der HC Ajoie weit vor den drei anderen Teams, der EHC Kloten folgt mit 19 Treffern, der SC Langenthal mit 15 und der EHC Olten mit 14.
  • Anzahl Schüsse und Effizienz: Am meisten auf das gegnerische Tor schoss der EHC Olten mit einer lausigen Bilanz: Von den 217 Schüssen landeten nur 6,45 Prozent im Netz. Besser machte dies der HC Ajoie: 215 Schüsse, 12,09%. Gefolgt vom SC Langenthal (205 bei 7,32%) und dem EHC Kloten (203 bei 9,36%). Nur zu Chancen kommen nützt also nichts.
  • Effizienz der Ausländer: Am häufigsten von den acht eingesetzten Ausländern feuerte SCL-Finne Eero Elo auf das Tor. Von seinen 34 Schüssen fanden aber nur 5,88 Prozent ins Netz. Am zweitmeisten schoss Garry Nunn vom EHC Olten. Von seinen 32 Abschlussversuchen waren immerhin 9,38% im Tor. Auf Rang drei folgt Robin Figren vom EHC Kloten mit 24 Schüssen und 16,67 %. Jonathan Hazen vom HC Ajoie, der nur vier der sechs Spiele spielte (er schied gegen Ende des vierten Spiels mit einer Knie-Verletzung aus), schoss mit 15mal «nur» am fünftmeisten auf das Tor, genau 20 Prozent der Schüsse landeten im Netz. Und  Philip-Michael Devos liegt in der Anzahl Schüssen auf Rang sechs von acht. Von seinen 15 Schüssen landeten 26,67% im Tor. Anders gesagt: Sowohl Eero Elo wie auch Garry Nunn schossen je etwas mehr als gleich oft auf das gegnerische Tor wie Hazen und Devos jeweils zusammengezählt – mit einer vergleichsweise mageren Bilanz.
  • Anzahl Skorer: Sowohl der HC Ajoie wie auch der SC Langenthal führen im Halbfinale 17 verschiedene Skorer in der Skorerliste auf, der EHC Kloten deren 16 und der EHC Olten 12.
  • Anzahl Skorer mit mindestens zwei Punkten: Hier ist der HC Ajoie nun mit der grössten Kadertiefe ausgerüstet: 14 Spieler lieferten zwei und mehr Punkte, beim EHC Kloten und EHC Olten waren es je elf verschiedene Spieler und beim SC Langenthal «nur» deren neun.
  • Erzielte Tore Ausländer: Beim HC Ajoie wurden 7 der 26 Tore von den beiden Ausländern erzielt, beim EHC Kloten 6 von 19. Die Ausländer des EHC Olten lieferten drei Tore, jene des SCL in der ganzen Serie nur zwei (Eero Elo traf zweimal, Zack Torquato traf gar nicht, sondern kommt einzig auf drei Assists).

EHC Kloten oder HC Ajoie steigen auf – SC Langenthal und EHC Olten out

Der EHC Kloten oder der HC Ajoie bestreiten das Finale der Swiss League – somit ist klar, dass es so oder so einen Aufsteiger geben wird. Die beiden Mannschaften gewinnen ihre Halbfinal-Serien gegen den EHC Olten, respektive den SC Langenthal mit 4:2-Siegen. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League:

  • EHC Kloten siegt zu null: Im sechsten Spiel treffen Niki Altdorfer und Patrick Obrist (ins leere Tor) für den EHC Kloten, der EHC Olten kann keinen seiner 20 Schüsse zu einem Treffer ummünzen. Kloten-Trainer Per Hanberg, 2019 Meister mit dem EHCK, steht somit erneut im Finale in der Swiss League.
  • Aufstieg auf sicher: Da der HC Ajoie wie auch der EHC Kloten aufsteigen dürfen, wird es im Finale automatisch einen Aufsteiger geben. Nur wenn der SCL Meister geworden wäre, hätte es bei dieser Halbfinal-Konstellation keinen Aufsteiger gegeben.
  • HC Ajoie setzt sich durch: Der HC Ajoie musste erneut auf seinen Kanadier Jonathan Hazen verzichten. Dafür sorgten neben Philip-Michael Devos insbesondere Steven Macquat und Arnaud Schnegg mit je einem Tor und einem Assist. Bei der 1:5-Niederlage des SC Langenthal bleibt Vincenzo Küng der einzige Torschütze für den SCL.
  • SCL schiesst erstmals das 1:0: Im sechsten Spiel geht der SC Langenthal erstmals in Führung, in den ersten fünf Spielen erzielte jeweils der HC Ajoie das 1:0.
  • SCL mit erstem Power-Play-Tor gegen HC Ajoie: Der SC Langenthal bestritt in der Serie 17 Power-Plays ohne Torerfolg – das 18. Power-Play brachte nun die 1:0-Führung im sechsten Spiel.
  • SCL mit nur einem Heimsieg in den Playoffs: Der SC Langenthal gewann in den Playoffs insgesamt sechs Spiele, vier gegen den HC Thurgau und zwei gegen den HC Ajoie – fünf dieser sechs Siege wurden auswärts errungen.
  • Aufstiegsbarometer: Dem EHC Kloten und dem HC Ajoie fehlen je vier Siege bis zum Aufstieg.
  • Stand in den Serien: EHC Kloten – EHC Olten 4:2. HC Ajoie – SC Langenthal 4:2.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League ist nun wieder der EHC Kloten.
Die Swiss Arena, früher «Schluefweg» des EHC Kloten (Bild: zweiteliga.org).

SV Darmstadt 98 sorgt für Spannung im Titelrennen – Holstein Kiel nach Verlustpunkten vor HSV

Der SV Darmstadt 98 besiegt den Hamburger SV und sorgt damit für Spannung im Titelrennen. Holstein Kiel ist nach Verlustpunkten mittlerweile sogar vor dem HSV zu finden. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Hamburger SV ausgebremst: Der Hamburger SV unterliegt dem SV Darmstadt 98 mit 1:2-Toren: Erich Berko schiesst sein erstes Saisontor und Serdar Dursun sein 17. für Darmstadt 98.
  • Sven Michel schiesst SC Paderborn 07 zum Sieg über VfL Bochum: Sven Michel bereitet das erste Tor des SC Paderborn 07 vor, das zweite schiesst er gleich selbst. Zuletzt siegt seine Mannschaft mit 3:0-Toren über den VfL Bochum. Greuther Fürth (spielfrei wegen Corona) könnte somit auf bis zu einen Zähler an Bochum heranrücken.
  • Luca Zander mit Doppelpack für FC St. Pauli: Aussenverteidiger Luca Zander trifft gleich doppelt für den FC St. Pauli. Dank seinen beiden ersten Saisontoren gewinnt sein Team mit 3:1-Toren über den FC Erzgebirge Aue.
  • Heidenheim schiebt Hannover ins Mittelfeld: Der 1. FC Heidenheim schiebt sich durch einen 3:1-Auswärtserfolg auf Rang fünf vor und Hannover 96 gleichzeitig ins Mittelfeld.
  • Zwei Doppeltorschützen für Eintracht Braunschweig: Suleiman Abdullahi und Martin Kobylanski schiessen je zwei Tore für Eintracht Braunschweig und führen ihre Mannschaft dadurch zu einem 4:0-Erfolg über den VfL Osnabrück.
  • Später Ausgleich: Die Würzburger Kickers ringen dem 1. FC Nürnberg ein 1:1-Unentschieden ab, nachdem Lars Dietz in der 78. Minute zum Ausgleich trifft.
  • Corona-Chaos in 2. Bundesliga: Gleich drei Duelle müssen wegen der Corona-Fällen im Team verschoben werden: Sowohl Greuther Fürth gegen den SV Sandhausen, wie auch Fortuna Düsseldorf gegen den Karlsruher SC wie auch Holstein Kiel gegen den SSV Jahn Regensburg werden vertagt.
  • Die besten Torschützen: 1. Simon Terrode (20 Tore / Hamburger SV). 2. Serdar Dursun (17 Tore / SV Darmstadt). 3. Simon Zoller (14 Tore / VfL Bochum). 4. Christian Kühlwetter (13 Tore / 1. FC Heidenheim). 5. Robert Zulj (12 Tore / VfL Bochum).
  • Die Tabellenspitze: 1. (VfL Bochum (28 Spiele /54 Punkte). 2. Hamburger SV (28/50). 3. Greuther Fürth (27/50). 4. Holstein Kiel (26 Spiele/46 Punkte). 5. 1. FC Heidenheim (28/45)
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga ist neu der SV Darmstadt 98.
Das Merck-Stadion am Böllenfalltor, des SV Darmstadt 98 (Bild: Wikipedia/Ungry Young Man).

SC Langenthal und EHC Olten kämpfen sich zurück

Der SC Langenthal und der EHC Olten kämpfen sich in ihren Serien jeweils auf 2:3-Siege zurück, womit beide Halbfinal-Serien nun über mindestens sechs Runden erstrecken werden. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League:

  • Jonathan Hazen gegen SC Langenthal verletzt – Elvis Schläpfer mit erstem Swiss-League-Tor: Der HC Ajoie musste ohne seinen Erfolgsgaranten Jonathan Hazen auskommen. Dieser hatte sich in den Schlussminuten des vierten Spiels leicht am Knie verletzt und musste deshalb im fünften Duell pausieren. Zuletzt siegte der SC Langenthal mit 4:2-Toren, auch dank einem Treffer von Elvis Schläpfer, dem ersten Swiss-League-Tor der U20-Internationalen.
  • SCL kassiert erneut das 0:1: Zum fünften Mal im fünften Halbfinal-Spiel in dieser Serie kassiert der SC Langenthal das 0:1 gegen den HC Ajoie … in der Serie aber steht es mittlerweile nur noch 2:3 aus SCL-Sicht.
  • Schreibt der EHC Olten Geschichte? Der EHC Olten verkürzt zwar auf 2:3 in der Serie, bisher wurde in der Swiss League noch nie ein 0:3-Rückstand gewendet. Kommt der EHCO ins Finale – schreibt er gleichzeitig Swiss-League-Geschichte.
  • Garry Nunn und Philipp Rytz skoren doppelt für EHC Olten: Garry Nunn und Philipp Rytz skoren doppelt für den EHC Olten. Nach dem 4:2-Erfolg des EHCO über den EHC Kloten gerät das Team von Trainer Per Hanberg nach der 3:0-Führung in der Serie noch einmal ins Zittern.
  • Aufstiegsbarometer: Dem EHC Kloten und dem HC Ajoie fehlen noch 5 Siege zum Aufstieg, dem EHC Olten noch deren 6 (der SC Langenthal kann aufgrund des Stadions nicht in die höchste Spielklasse aufsteigen).
  • Stand in den Serien: EHC Kloten – EHC Olten 3:2. HC Ajoie – SC Langenthal 3:2.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League bleibt der EHC Olten.
Kevin Schläpfer mit Sohn Elvis (Bild: zweiteliga.org).

FC Aarau mit Last-Minute-Sieg – FC Thun vor GC am besten in Form

Der FC Aarau siegt in der 91. Minute dank einem Tor von Filip Stojilkovic, während Leader GC sein Spiel bereits in der ersten Halbzeit (vor)entscheidet. Ein paar Facts im Round-up zur Challenge League Runde:

  • Fünf Teams treffen nicht: Gleich fünf Temas erzielen in der 28. Runde kein Tor: Der FC Wil, SC Kriens, Xamax, der FC Schaffhausen sowie der FC Chiasso. Der FC Chiasso holt mit seinem 0:0-Unentschieden zum vierten Mal innerhalb von fünf Spielen mindestens einen Zähler.
  • GC mit Entscheid in erster Halbzeit: GC trifft in der ersten Halbzeit doppelt und sichert sich damit die drei Punkte gegen den FC Schaffhausen.
  • FC Thun setzt sich erneut durch: Der FC Thun erzielt wie bereits in der vorangegangenen Runde (3:1 gegen den FC Will) wieder drei Tore. Dank dem 3:2-Sieg gegen Stade-Lausanne festigen die Berner Oberländer ihren zweiten Rang. Dominik Schwizer bereitet zwei Tore vor.
  • FC Aarau mit Last-Minute-Sieg: In der 91. Minute schiesst Filip Stojilkovic den FC Aarau mit seinem zehnten Saisontor zum Sieg.
  • Samuel Ballet bringt FC Winterthur auf Siegesstrasse zurück: Samuel Ballet trifft bereits in der elften Minute zum 1:0-Erfolg seines FC Winterthur über den FC Wil, es ist der erste Sieg seit drei Runden.
  • FC Thun führt in Formtabelle: Blickt man nur auf die letzten fünf Spiele, ist der FC Thun die Mannschaft, die am besten in Form ist. Dies mit 13 Punkten vor GC und dem FC Aarau mit je 9 Zählern. Schlusslicht ist der FC Schaffhausen mit 1 Punkt, hinter dem FC Wil mit drei Punkten. Der FC Chiasso – Schlusslicht in der Gesamttabelle – liegt in der Formtabelle auf Rang 5.
  • Die besten Torschützen: 1. Rodrigo Pollero (14 Tore / FC Schaffhausen). 2. Louis Mafouta (13 Tore / Xamax).  3. Yanis Lahiouel (12 Tore / Stade Lausanne). 4. Filip Stojilkovic (FC Aarau/10 Tore). 5. Ivan Prtajin (9 Tore / FC Schaffhausen), Roman Buess (9 Tore / FC Aarau) und Filip Stojilkovic (9 Tore / FC Aarau).
  • Die Tabelle: 1. GC 28 Spiele/54 Punkte. 2. FC Thun 28/50. 3. FC Aarau 28/45. 4. Stade-Lausanne 28/44. 5. FC Schaffhausen 28/42. 6. FC Winterthur 28/38. 7. FC Wil 28/31. 8. Xamax 28/29. 9. SC Kriens 28/27. 10. FC Chiasso 28/25.
Das Stadion Brügglifeld in Aarau (Bild: Wikipedia/Patrick Haller/CC-Lizenz).

HC Ajoie und EHC Kloten 3:1 vorne – nun gibt es wohl einen Aufsteiger

Der HC Ajoie gewinnt zum dritten Mal in Folge gegen den SC Langenthal und liegt somit mit 3:1-Siegen in der Playoff-Halbfinal-Serie vorne. In der anderen Serie verkürzt der EHC Olten gegen den EHC Kloten zwar auf 1:3, von diesen beiden Teams sind aber beide aufstiegsberechtigt, wodurch die Wahrscheinlichkeit dass ein Team aufsteigt durch den Sieg des HCA erheblich wächst. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League:

  • Jetzt muss EHC Olten Geschichte schreiben: Der EHC Olten verkürzt zwar auf 1:3 in der Serie, bisher wurde aber in der Swiss League noch nie ein 0:3-Rückstand gewendet. Will der EHCO ins Finale, muss er also Geschichte schreiben.
  • Garry Nunn als Doppeltorschütze für EHC Olten: Garry Nunn trifft gleich doppelt für sein Team. Dieses liegt zwar zwischenzeitlich 2:3 zurück, zuletzt aber gewinnt das Team aus der Dreitannenstadt mit 6:3-Toren. Das Team von Per Hanberg dagegen muss somit mindestens für ein Spiel nachsitzen.
  • SCL kassiert erneut das 0:1: Zum vierten Mal in Folge kassiert der SC Langenthal das 0:1 gegen den HC Ajoie.
  • Aufstiegsbarometer: Dem EHC Kloten und dem HC Ajoie fehlen noch 5 Siege zum Aufstieg, dem EHC Olten noch deren 7 (der SC Langenthal kann aufgrund des Stadions nicht in die höchste Spielklasse aufsteigen).
  • Devos und Hazen Festspiele in Langenthal: Philip-Michael Devos erzielt drei Tore und einen Assist und Jonathan Hazen legt zu drei Toren vor: Das kanadische Duo des HC Ajoie sorgt beim 6:2-Sieg beim SC Langenthal für Festspiele in eigener Sache.
  • Stand in den Serien: EHC Kloten – EHC Olten 3:1. HC Ajoie – SC Langenthal 3:1.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League ist neu der EHC Olten.
SC Langenthal zum Playoff-Auftakt (Bild: zweiteliga.org).

EHC Olten: Geschichte schreiben oder Ferien – SC Langenthal braucht Heimsieg

Der EHC Olten liegt jetzt mit 0:3-Siegen gegen den EHC Kloten im Rückstand. In der Swiss League wurde – im Gegensatz zur National League – ein 0:3 noch nie aufgeholt. In der Serie zwischen dem SC Langenthal und dem HC Ajoie waren die Jurassier erstmals in diesem Halbfinale das bessere Team, nun liegen die Nordwestschweizer mit 2:1 vorne. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League:

  • Jetzt muss EHC Olten Geschichte schreiben: Der EHC Olten liegt nun mit 0:3-Siegen gegen den EHC Kloten zurück. Ein solcher Rückstand wurde in der National League bereits das ein und andere Mal gewendet, nicht aber in der Swiss League. Um die Ferien nach der Serie zu schreiben, müsste der EHC Olten also Liga-Geschichte schreiben.
  • Aufstiegsbarometer: Dem EHC Kloten fehlen noch 5 Siege zum Aufstieg, dem HC Ajoie noch 6 Siege und dem EHC Olten noch deren 8 (der SC Langenthal kann aufgrund des Stadions nicht in die höchste Spielklasse aufsteigen).
  • EHC Kloten siegt wieder deutlich: Der EHC Kloten lieferte nach dem 6:2-Sieg in Spiel eins einen knappen 1:0-Erfolg in Spiel zwei. In Spiel drei setzte sich der EHC Kloten nun mit einem 5:2-Triumph nun wieder deutlich durch. Nach einem 0:1-Rückstand lieferte Robin Figren das Ausgleichstor und bis zum Spielende drei Assists, von denen Dominic Forget zwei zu Toren verwertete – auch Eric Faille lieferte drei Punkte zum erneuten Sieg der Truppe von Trainer Per Hanberg.
  • SC Langenthal gerät in Rückstand: In den ersten beiden Spielen war der SC Langenthal die bessere Mannschaft. Im dritten Duell war nun der HC Ajoie klar überlegen, zu ideenlos ging der SCL diesmal mit den Chancen um. Alles überragend agierten die beiden HCA-Kanadier Philip-Michael Devos (drei Punkte) und Jonathan Hazen (vier Punkte) beim 4:0-Erfolg über den SCL.
  • Gegen jede Regel: In der laufenden Saison wie in der Saison 2019/20, 2018/19 und 2017/18 siegte der SC Langenthal stets in drei der vier Quali-Spiele gegen den HC Ajoie; zusammengerechnet also 12:3-Siege für den SCL. Und beim zweiten von drei Meistertiteln in der Saison 2016/17 gewann der SCL gar alle vier Spiele in der Qualifikation und er setzte sich mit 4:1-Erfolgen in der Playoff-Serie gegen den HCA durch. Der 1:2-Rückstand entspricht also nicht der langjährigen Bilanz.
  • Hätten Sie es gewusst? Der HC Ajoie ist bekanntlich nach der Region Ajoie genannt und diese wurde früher auch Elsgaug genannt.
  • Stand in den Serien: EHC Kloten – EHC Olten 3:0. HC Ajoie – SC Langenthal 2:1.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League bliebt der EHC Kloten.
Das Aufstiegsbarometer (Grafik: zweiteliga.org).