Welcome Back: Hockey Thurgau heisst wieder HC Thurgau

Das neben dem HC Ajoie nördlichste Eishockey-Team hat seinen angestammten Namen zurück: Der Hockey Club Thurgau – liebevoll gerne auch HCT genannt – heisst wieder «HC Thurgau» und nicht mehr «Hockey Thurgau».

Der 1989 gegründete HCT feiert bald sein 30-Jähriges Bestehen und ist auf mittlerweile mehr als 400 Mitglieder angewachsen, wie das Unternehmen mitteilt.

Seit nun wieder elf Jahren spielt der prägende Thurgauer Verein in der zweithöchsten Eishockey-Liga der Schweiz, der Swiss League, die bis vor kurzem Nationalliga B hiess. In dieser Liga wolle man wieder ein Wörtchen mitreden, dies auch mit heranwachsenden Thurgauer Identifikationsfiguren.

Die regionale Verankerung sei wichtig und diese beinhalte, dass der Verein wieder seinen bisherigen Namen trägt, nämlich HC Thurgau.

Hockey Thurgau beim Einmarsch in die Güttingersreuti (Bild: zweiteliga.org).

Nico Hischier erobert «Üsserwelt»

Wird im Wallis vom restlichen Teil der Schweiz gesprochen, wird diese Gelegentlich als «Üsserschiiz» bezeichnet. Mit Nico Hischier sorgt nun ein Walliser für die Eroberung der gesamten «Üsserwelt». Erstmals wurde im NHL-Draft ein Schweizer als Nummer 1 gedraftet. Nico Hischier wird bei den New Jersey Devils die Nummer 17 tragen.

Der talentierte Stürmer durchlief zunächst die Nachwuchsstufen des EHC Visp, ehe er zu den Elite-Novizen des SC Bern wechselte. Für den SCB stand er zudem 15mal auf NLA-Eis und für den EHC Visp 13mal auf der NLB-Eisfläche (neu Swiss League). In der zweithöchsten Spielklasse gelangen ihm drei Tore und ein Assist.

Sein Bruder Luca Hischier spielt ebenfalls beim SC Bern und wurde gelegentlich an den EHC Visp ausgeliehen. Mit dem SCB trug der 22-Jährige 109 NLA-Spiele aus, erzielte 7 Tore und 19 Assists und feierte zwei Meistertitel. Mit Visp stand er überdies 33 Mal auf dem Eis (3 Tore, 13 Assists).

Die Litternahalle des EHC Visp (Bild: Wikipedia/California Hockey).

Red Ice Martigny endgültig Konkurs

Jetzt ist es endgültig: Red Ice Martigny ist Konkurs. Das Team aus der Swiss League, wie die Nationalliga B neu heisst, kämpft nicht mehr vor Kantonsgericht um den Platz in der zweithöchsten Eishockey-Spielklasse.

Die Südwestschweizer hatten zunächst gegen den Entscheid vor dem Bezirksgericht rekurriert und anschliessend den Gang vor das Kantonsgericht angestrebt. Im Eishockey-Team aus Sion wollte man einen verbündeten gefunden haben, hatte die Westschweizer-Zeitung «La Nouvelliste» Mitte Woche berichtet – daraus wird nun nichts, Martigny ist bankrott.

In Schieflage gelangt war das Team aus der Romandie nach dem Rückzug der russischen Investoren.

Somit startet die Swiss League nun mit elf Mannschaften in die Saison 2017/18. Auch sonst wäre es eng für Red Ice geworden: Das Team hatte nur fünf Spieler unter Vertrag.

Stadion des HC Red Ice Martigny (Bild: zweiteliga.org).

Nationalliga B heisst jetzt Swiss League

Per sofort hat die zweithöchste Spielklasse des Schweizer Eishockeys, die Nationalliga B – bisweilen auch National League B –, einen neuen Namen: Neu heisst diese Liga nun «Swiss League».

Diese Neu-Positionierung der NLB wurde von den Clubs gewünscht und sie wird auf die kommende Saison hin umgesetzt.

Die höchste Spielklasse, die bisher NLA genannt wurde, heisst neu «National League» und die neue dritthöchste Klasse, die ebenfalls national ausgetragen wird, heisst «MySports League».

Dass die Swiss League die zweithöchste und nicht höchste Klasse darstellt, erinnert an die Namensgebungen in England. Die «Football League Championship» war früher die höchste Liga, seit nun über dreissig Jahren ist dies die «Premier League». Und die «Football League One» ist die dritthöchste Spielklasse, gefolgt von der «Football League Two», der vierthöchsten Stufe.

Die SC Rapperswil-Jona Lakers vor einem Finalspiel gegen den SC Langenthal (Bild: zweiteliga.org).