Marin Cavar sichert Winterthur Last-Second-Sieg – Saleh Chihadeh mit doppelter Vorarbeit

Marin Cavar trifft in der 91. Minute und sichert damit dem FC Winterthur einen Punkt in letzter Sekunde. Einige spannende Facts der Runde:

  • Aller guten Dinge sind zwei: Sechs der zehn Mannschaften schiessen am 29. Spieltag genau zwei Tore.
  • 2×2 in Aarau: Zweimal geht der FC Aarau in der zweiten Spielhälfte in Führung – doch die Begegnung mit dem FC Winterthur endet 2:2-Unentschieden; dies durch den späten Ausgleichstreffer (91. Minute) durch Marin Cavar.
  • 2x 2:0: Der FC Wil verliert bei Lausanne-Sport mit 0:2 Toren und der FC Rapperswil Jona kommt zu einem wichtigen 2:0 Sieg beim FC Schaffhausen. Egzon Shabani (72. Minute) und Manuel Kubli (90.) sorgen für einen späten Entscheid.
  • 2x 3:2: In der ersten Halbzeit gelingt dem SC Kriens zwar noch der Ausgleich beim FC Vaduz, zuletzt müssen sich die Zentralschweizer aber 2:3 geschlagen geben. Die Vorarbeit zu den beiden Krienser Toren stammt jeweils von Saleh Chihadeh. Ebenfalls 3:2 gewinnt Leader Servette gegen den FC Chiasso.
Das Stade de Genève von Servette Genf (Bild: Sanyam Bahga/Wikipedia).

Mitch Evans siegt in Rom – Sieben Rennen, sieben Sieger

Mitch Evans sorgt dafür, dass in der Formel E die Vielfalt weitergeht. Durch seinen Triumph beim E-Prix in Rom gewinnt im siebten Saisonrennen der siebte Fahrer. Ein paar Facts rund um das jüngste Rennen:

  • Sieben Rennen, sieben Sieger: Auch im siebten Rennen steht ein neuer Fahrer zuoberst auf dem Podest. Mitch Evans triumphierte nun in Rom. Davor siegte Jean-Eric Vergne in Sanya, Edoardo Mortara gewann in Hongkong, Lucas di Grassi in Mexiko, Sam Bird in Chile, Jérôme d’Ambrosio in Marrakesch und Antonio Felix da Costa triumphierte in Saudi-Arabien in Diriyya.
  • Sieben Siegernationen: In chronologischer Reihenfolge gewann nun ein Pilot aus Neuseeland, davor lauteten die Gewinnernationen: Frankreich, Schweiz, Brasilien, England, Belgien und Portugal.
  • D’Ambrosio neu an Spitze: Der Belgier Jérôme d’Ambrosio überholt in der Gesamtwertung den Portugiesen Antonio Felix da Costa – neu auf Rang drei liegt der Deutsche André Lotterer, der in Rom auf den zweiten Podestplatz fuhr.
  • Erster Jaguar-Sieg: Durch den Erfolg von Mitch Evans kommt sein Team «Panasonic Jaguar Racing» zum ersten Vollerfolg in der laufenden Saison. In der Teamwertung liegt das chinesische Team «DS Techeetah» neu an erster Stelle vor dem britischen Team «Envision Virgin Racing» und dem drittklassierten deutschen Rennstall «Audi Sport ABT Schaeffler Formula E Team». Auf Rang vier folgt der indische Rennstall «Mahindra Racing», vor dem US-Rennstall «BMW i Andretti Motorsport» und dem «Venturi Formula E Team» aus Monaco.
Mitch Evans in seinem Jaguar (Bild: wikipedia/KAgamemnon).

Philipp Klement mit spätem Ausgleich – Jahn Regensburg mit Blitz-Wende

Philipp Klement scheisst in der 94. Minute den Ausgleich für seine Mannschaft. Und Jahn Regensburg schiesst sich innerhalb von acht Minuten aus deinem Rückstand heraus in Führung. Einige spannende Facts zur Runde:

  • Blitz-Wende: Zwar geht der VfL Bochum in der 51. Minute durch Lukas Hinterseer in Führung … doch schon elf Minuten später steht es 2:1 für Jahn Regensburg durch die Treffer von Jann George (54. Minute) und Marco Grüttner (62.).
  • Blitz-Wende 2: In der 43. Minute trifft Alexander Meier zur 1:0-Pausenführung für den FC St. Pauli. Doch gleich nach der Pause erfolgt die Wende durch Alexander Mühling (51. Minute) und Jae-sung Lee (53.).
  • Anschluss zu spät: Erst in der 89. Minute trifft Florian Krüger zum 1:2-Anschluss für Erzgebirge Aue gegen Arminia Bielefeld. Es reicht nicht mehr zum Punktgewinn.
  • Später Punkt: Bereits sieht der SV Sandhausen wie der sichere Sieger aus, doch dann trifft Philipp Klement in der 94. Minute zum 1:1-Ausgleich für den SC Paderborn.
  • Späte Pleite: Der Hamburger SV geht in der ersten Halbzeit in Führung, doch dem Ausgleich im Laufe der zweiten Halbzeit folgt in der 94. Minute der Siegtreffer für Magdeburg durch Philip Türpitz.
  • Doppeltorschütze: Dario Lezcano (Ingolstadt) trifft doppelt beim 4:2-Sieg über den MSV Duisburg, er ist der einzige Doppeltorschütze der Runde.
Die Continental-Arena des SSV Jahn Regensburg (Bild: Wikipedia/Zeddi2k6).

Varol Tasar mit wichtigem Doppelschlag – FCS mit Wendespektakel

Varol Tasar liefert einen wichtigen Doppelschlag für den FC Aarau beim 3:0 Heimsieg über den FC Vaduz. Der FC Schaffhausen mit packendem Wende-Spektakel. Einige spannende Facts der Runde:

  • Wieder Unentschieden: Es bleibt dabei – das beliebteste Resultat des SC Kriens ist das Unentschieden. Mit dem 13. Remis im 28. Meisterschaftsspiel knöpfen die Innerschweizer dem FC Winterthur einen Zähler ab.
  • Doppelschlag: Varol Tasar trifft in der zweiten Halbzeit doppelt und bringt den FC Aarau damit erneut näher an die beiden Spitzenplätze, da Servette zwei Punkte abgibg.
  • Früher Entscheid: Bereits in der fünften Minute kassiert der FC Rapperswil-Jona das Tor zum 0:1 durch Lausanne-Sport – der Treffer ist identisch mit dem Schlussstand, obschon die St. Galler tapfer kämpfen und 57 Prozent Ballbesitz erarbeiten.
  • An Sieg vorbeigeschrammt: Dem FC Wil fehlen nur drei Minuten zum Sieg über Leader Servette: Nach dem Tor von Ivan Audino in der ersten Spielhälfte
  • Hin und her: Der FC Schaffhausen liegt nach zwei Minuten gegen den FC Chiasso zurück, erkämpft sich die Führung im Laufe der zweiten Halbzeit und kassiert in der 89. Minute den Ausgleich zum 2:2-Schlussstand.
Varol Tasar, Stürmer des FC Aarau (Bild: Presse FC Aarau).

SC Langenthal bestes Swiss-League-Team vor dem EHC Visp

In der Nationalliga B werden seit der Saison 1993/94 Playoff-Viertelfinals ausgetragen. Werden für die einzelnen Playoff-Stationen Punkte vergeben, ergibt dies folgende von «zweiteliga.org» errechnete Tabelle (siehe unten).

Infos zur Tabelle:

Punktevergabe: Titel: 4 Punkte, Finale: 3, Halbfinale: 2, Viertelfinals: 1

Visp macht einen Rang gut

Der EHC Visp überholt nun den EHC Biel und kommt neu auf 34 Playoff-Punkte, allerdings in deutlich mehr Saisons als die Seeländer.

Der EHC Olten schliesst zu Biel auf, liegt aber wegen dem Punkteschnitt noch hinter dem EHCB. Ebenfalls einen Rang nach vorne kommt die EVZ Academy, welche Forward Morges überholt.

Langenthal führt bei Punkteschnitt

Wird die Tabelle nach dem Punkteschnitt pro Saison geordnet, liegen Die SC Rapperswil-Jona Lakers (3,5) an erster Stelle, gefolgt von den SCL Tigers (2,83), dem Lausanne HC (2,6) und dem EHC Biel (2,54).

Berücksichtig man nur die Clubs, die aktuell in der Liga antreten liegt der SC Langenthal mit 1,74 an der Spitze, gefolgt von Visp (1,7), dem HC La Chaux-de-Fonds (1,65), sowie dem EHC Olten (1,32).

Lausanne führt bei Total-Punkten

Die Tabelle ist nach dem Punktetotal geordnet. Der Lausanne HC sammelte am meisten, gefolgt vom HC La Chaux-de-Fonds und dem EHC Visp.

Berücksichtig man nur jene Mannschaften, die aktuell in der Liga spielen, so steht La Chaux-de-Fonds an erster Stelle, gefolgt von Visp, dem EHC Olten und dem SC Langenthal.

Daniel Gerber

Rang Team Anzahl Saisons Playoffs verpasst Viertel-finals Halb-finals Finals B-Meister Playoff Punkte Schnitt pro Saison
                   
1 Lausanne HC 15   4 3 3 5 39 2,6
2 HC La Chaux-de-Fonds 23 3 9 4 7*   38 1,65
3 EHC Visp 20 1 11 3 3 2 34 1,7
4 EHC Biel 13   3 4 2 4 33 2,54
5 EHC Olten 25 4 12 6 3   33 1,32
6 SC Langenthal 17 2 6 6   3 30 1,76
7 HC Ajoie 22 6 8 7   1 26 1,18
8 GCK Lions 26 9 10 3 3*   25 0,96
9 HC Thurgau 24 9 11 5     21 0,87
10 HC Sierre 15 4 7 1 3   18 1,2
11 SCL Tigers 6     3 1 2 17 2,83
12 EHC Chur 12 4 4 2   2 16 1,33
13 SC Rapperswil-Jona Lakers 4       2 2 14 3,5
14 EHC Basel 10 4 4     2 12 1,2
15 Red Ice Martigny 14 5 6 3     12 0,85
16 SC Herisau 6 1 4     1 8 1,33
17 Servette HC 7 3 1 2   1 8 1,14
18 EVZ Academy 3 1 2       2 0,66
19 EHC Kloten 1   1       1 1
20 Forward Morges 1   1       1 1
21 EHC Winterthur 4 4         0 0
22 EHC Bülach 2 2         0 0
23 HC Luzern 2 2         0 0
24 Neuchatel Young Sprinters 2 2         0 0
25 Ticino Rockets 3 3         0 0
                   

*1996 wurde kein Final ausgetragen: GC und La Chaux-de-Fonds trugen beide eine Drei-Team-Liga-Qualifikation mit dem Letzten der NLA (Lausanne HC) aus. Der HCC schaffte den Aufstieg.

Wegen der Halle: SC Langenthal verzichtet auf Liga-Quali

Es wären Mickey-Mouse-Spiele geworden, da bereits vor dem ersten Puck-Einwurf klar gewesen wäre, dass der SC Langenthal ohnehin in der Swiss League bleibt und die SC Rapperswil-Jona Lakers auch in der kommenden Saison keinen Fuss auf die Eisflächen von Kloten, Olten oder Sierre setzen wird (ausser natürlich einer Liga-Quali im Frühjahr 2020).

«Für uns steht ausser Frage, dass wir im Falle eines sportlichen Aufstiegs unsere Heimspiele in ein einem fremden Stadion austragen müssten. Aber nur unter dieser Bedingung wären wir überhaupt spielberechtigt», erklärt der designierte VR-Präsident Gian Kämpf in einer Pressemitteilung und ergänzt: «Aufstiegsspiele als reine Show-Spiele auszutragen, kommt für uns nicht in Frage.»

Inzwischen dürfen noch 4002 Besucher ins Stadion, für einen Nationalliga-Betrieb müsste mindestens 5000 einen Eintritt gewährt werden können.

Im Schreiben fordert der Club zudem die Stadt auf, vorwärtszumachen, «damit das Volk im Herbst einen Grundsatzentscheid zur Zukunft des Eissports fällen kann. An dieser Volksabstimmung soll über eine Rahmenkreditvorlage befunden werden, welche zusätzliche Infrastrukturbeiträge in der Eishalle Schoren sowie die Finanzierung einer Testplanung “im Hard” beinhaltet.»

Die Eishalle Schoren des SC Langenthal (Bild: zweiteliga.org).

Der SC Langenthal holt den Titel und ist das erfolgreichste Swiss-League-Team

Der SC Langenthal holt den Titel nach 2012 und 2017 nun 2019 zum dritten Mal. Die Facts zum erneuten Erfolg:

  • Final immer gewonnen: Der SC Langenthal stand zum dritten Mal im Finale – und gewann dieses zum dritten Mal.
  • Erfolgreichstes Team der Liga: Mit drei Titeln ist der SCL das erfolgreichste Team der Liga: Der Lausanne HC (5 Playoff-Siege) und der EHC Biel (4) sind nicht mehr dabei. Und der EHC Visp ist die einzige aktuelle Mannschaft, die den Titel zweimal geholt hat. Ebenfalls auf zwei Swiss-League-Playoff-Titel kommen vier nicht mehr in der Liga weilende Mannschaften, nämlich die SCL Tigers (1998 und 2015), der EHC Chur, die SC Rapperswil-Jona Lakers sowie der EHC Basel. Mit drei Erfolgen ist aber der SCL jetzt die erfolgreichste Mannschaft der Liga.
  • Final immer verloren: Der HC La Chaux-de-Fonds erreichte das Finale zum bereits sechsten Male – doch noch nie konnten die Romands den Titel gewinnen.
  • Das Baby ist da: Somit ist das von SCL-Trainer Per Hanberg angesprochene Baby da. Es trägt wie in einem früheren Beitrag erwähnt, den Namen «Charakter».
  • Nur drei Gegentore kassiert: Der SC Langenthal kassierte nur drei Gegentore in der gesamten Serie. Sprich in 241:28 Minuten! Gleichzeitig erzielte das Berner Team selbst elf Treffer.
  • Zweimal nach Rückstand gewonnen: Der SC Langenthal geriet im ersten Spiel 1:2 in Rückstand und in spiel vier 0:1. Der SCL siegte also zweimal nach einem Rückstand und zweimal in einem Spiel bei dem man nie in Rückstand geriet.
  • Drei Torhüter, drei Trainer: Auf den Torhüter-Positionen und der Trainer-Position holten jeweils drei verschiedene Akteure den Titel. Im Tor mit Marc Eichmann (2012), Marco Mathis (2017) und Philip Wüthrich (2019). Dies mit drei verschiedenen Trainern: Heinz Ehlers (2012), Jason O’Leary (2017) und nun mit Per Hanberg (2019).
  • Kelly und Campbell mit erneutem Titel: Auf den Ausländer-Positionen holten Brent Kelly und Jeff Campbell den Titel je zum dritten Mal, Campbell in dieser Saison verletzungsbedingt als Assistenztrainer. An seine Stelle auf dem Feld trat Pascal Pelletier.
Der SC Langenthal gewinnt den Titel zum dritten Mal (Bild: zweiteliga.org).

Per Hanberg: «Das Baby heisst ‘Charakter’»

Per Hanberg, Trainer des SC Langenthal, sprach in der Laufe der Saison mehrfach mit «zweiteliga.org» über das System des SCL. Im Oktober sprach er von einem Wachstum. «Ich sehe das Embryo. Es wächst», sagte er damals.

Im Dezember, als der Motor – auch wegen vieler verletzten Spieler – etwas ins Stocken geraten war, erkannte Per Hanberg dennoch eine fortschreitende Entwicklung. Damals sagte er zum Embryo-Stand: «Das Baby ist nun etwa in der Mitte. Manchmal will man es bereits sehen. Wenn man wächst, geschieht das manchmal Schubweise.»

Als der SC Langenthal das Halbfinale gegen den EHC Olten für sich entscheiden konnte, sagte Hanberg zu «zweitliga.org» auf die Frage, ob das Erreichen des Finals bereits die Geburt war oder ob dies mit dem Titel geschieht: «An meinem strahlenden Gesicht kann man es sicher sehen. Es ist bald da. Jetzt noch viermal pressen, dann ist es da.» Und nach dem Sieg beim HC La Chaux-de-Fonds: «Jetzt noch einmal pressen, dann ist es da.» Doch bereits das erste Mal pressen sei gleich wichtig gewesen. Per Hanberg: «Der Name ist bereits bekannt: Das Baby heisst: ‘Charakter’.» Denn solchen hat der SCL gerade in Spiel drei gezeigt, als das Team kurz vor Schluss mit zwei Spielern weniger antreten musste. «Die Spieler haben Schüsse geblockt, das waren spielentscheidende Momente!»

Nun folgt am Mittwoch womöglich bereits der Titel. Der SCL zeigte in den Playoffs enorm viel Moral, Teamgeist und Charakter, standen doch zunächst mit dem EHC Kloten und dem EHC Olten zwei Mannschaften gegenüber, die offen erklären, den Aufstieg in die National League erringen zu wollen, sowie nun im Finale der Qualifikationssieger. Der Name des Babys ist somit eine gute Wahl.

Daniel Gerber

Trainer Per “Pelle” Hanberg (Bild: Presse SC Langenthal).

Torflaute: Gleich sieben Teams treffen nicht

Sieben Teams die gar kein Tor schiessen und zwei, welche das Spiel in den Schlussminuten für sich entscheiden: Einige spannende Facts zur Runde:

  • Tor-Flaute: Gleich sieben von 18 Teams schiessen kein Tor.
  • Schlusssprint: Nicht weniger als drei Tore kriegen die Besucher des Spiels zwischen Union Berlin gegen den SC Paderborn ganz zum Schluss zu sehen: In der 87. Minute trifft Sven Michel zum 2:0 für Paderborn, in der 91. Minute erfolgt das 3:0 durch Philipp Klement und in der 94. Minute schiesst Sebastian Polter den einzigen Treffer für das Team aus der Hauptstadt.
  • Ausgeglichen: Fabian Klos sorgt mit zwei Toren in der zweiten Halbzeit für den 2:2-Ausgleich (und Schlussstand) seiner Arminia Bielefeld gegen Greuther Fürth.
  • Späte Wende: Früh schiesst Björn Paulsen seinen FC Ingolstadt in der 12. Minute in Führung. Doch nach dem Ausgleich im Laufe der zweiten Halbzeit (55. Kevin Behrens) trifft Andrew Wooten in der 92. Minute zum 2:1 für den SV Sandhausen.
  • Späte Wende 2: Nach einer 1:0-Pausenführung durch Philipp Zulechner für Erzgebirge Aue erfolgt der Ausgleich in der 50. Minute (Lucas Röser). Dynamo Dresden sorgt weiter für Tempo und die Wende: Justin Löwe (81. Minute) und Erich Berko (91. Minute) schiessen Dresden zum Sieg.
  • Doppeltorschütze: Fabian Klos (Arminia Bielefeld) ist der einzige Doppeltorschütze der Runde.
Arminia Bielefeld, SchücoArena (Bild: Wikipedia/Rüdiger Müller).

Tor-Regen schwemmt FC Aarau in Top 3

Nicht weniger als 20 Tore fallen in der 26. Runde. In der Begegnung zwischen dem FC Aarau und dem FC Schaffhausen fallen die Tore zwischenzeitlich sogar im Sechs-Minuten-Takt. Einige spannende Facts der Runde:

  • 20 Tore: Satte 20 Treffer fallen in der 26. Runde der Challenge League – im Schnitt vier pro Runde.
  • Geführt und vorgeführt: Der EHC Winterthur geht früh durch Ousmane Doumbia in Führung – doch zuletzt tauchen die Zürcher mit 2:5 bei Leader Servette-Genf. Koro Kone ist an drei der vier ersten Tore der Romands beteiligt, einmal als Schütze und dreimal als Vorbereiter. Dies bei je 15 Schüssen abgegebenen Schüssen.
  • Zwei Tore in zwei Minuten: Wer sich in der Begegnung zwischen dem FC Lausanne-Sport und dem FC Chiasso kurz vor der Pause einen Kaffee holen ging, verpasste unter Umständen die beiden einzigen Tore des Spiels: In der 37. Minute traf Stefano Guidotti für die Tessiner und in der 39. Minute erfolgte bereits der Ausgleich durch Roman Buess zum 1:1 Schlussstand.
  • Tore im Sechs-Minuten-Takt: Zwischen der 12. und 40. Minute fallen in der Begegnung zwischen dem FC Aarau und dem FC Schaffhausen die Treffer im Sechs-Minuten-Takt. Als sich der Pulverdampf verzogen hat, führt der FCA mit 3:2-Toren. Vorher und nachher fallen keine weiteren Treffer, die Aargauer rücken auf Rang drei vor.
  • Rappi in Rücklage: Dreimal wendete die Führung im Duell zwischen dem FC Vaduz und dem FC Rapperswil-Jona: Milan Gajic schiesst den FCV schon in der achten Minute in Führung. Doch zur Pause liegen die St. Galler mit 2:1 vorne. Durch je ein Tor in der 84. und 95. Minute wenden die Liechtensteiner das Spielgeschehen wieder. Dadurch gerät Rappi in Rücklage: Das Team vom Zürichsee verzeichnet somit einen Drei-Punkte-Rückstand auf Rang neun.
  • Wichtiger Sieg für Kriens: Durch den 1:0-Sieg beim FC Wil erkämpft sich der SC Kriens drei wichtige Punkte im Kampf um den Liga-Erhalt. In der zweiten Spielhälfte schiesst Saleh Chihadeh das einzige Tor in dieser Partie.
Das Stadion Brügglifeld in Aarau (Bild: Wikipedia/Patrick Haller/CC-Lizenz).