EHC Olten «siegt» 5:8 gegen HC Ajoie – EHC Kloten verliert Derby gegen GCK Lions

Der EHC Olten erwischte einen unglücklichen Saisonstart – zweiteliga.org «erklärt», warum die Pleite eigentlich dennoch fast ein Sieg ist. Und Pius Suter schiesst den EHC Kloten ab. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League Runde:

  • EHC Olten erreicht in Spiel gegen HC Ajoie den zweiten Platz: Erinnern wir uns an Radio Eriwan – das Radio existierte nie und hatte dennoch Kultcharakter, indem es fiktive Zuhörerfragen in der kommunistischen Sowjetunion beantwortete. In nötigen Fällen wird nun zweiteliga.org bestimmte Ereignisse in der Swiss League in ähnlicher Form aufarbeiten. Als erstes soll in dieser Form der EHC Olten unterstützt werden, dem der Saisonstart nicht gerade geglückt ist. Nach dem 5:8 verstärkt unser Reporter Eri Wan die Kommunikationsabteilung des EHCO und erklärt die Vorkommnisse gegen den HC Ajoie wie folgt: «Ich kann bestätige gerne, dass unser EHC Olten kürzlich an einem interkantonalen Wettkampf teilgenommen hat. Der Gegner stammt aus der Nähe von Frankreich, es war somit beinahe ein internationales Duell. Dabei erzielte der EHC Olten sensationell fünf Tore und erreichte den zweiten Rang. Der HC Ajoie wurde in dieser Begegnung zwischen den beiden Teams vorletzter und musste nicht weniger als fünf Tore einstecken.»
  • Thibault Frossard trifft doppelt: Beim 8:5-Sieg über den EHC Olten trifft Thibault Forssard doppelt für den HC La Chaux-de-Fonds.
  • Pius Suter schiesst EHC Kloten ab: ZSC-Lions-Star (letzte Saison Topskorer in der National League) und Nationalspieler Pius Suter ist gegenwärtig an die GCK Lions ausgeliehen. Mit zwei Toren schiesst er die Junglöwen zum 2:1-Sieg über den EHC Kloten.
  • Frantisek Rehak schiesst HC Thurgau an Tabellenspitze: Frantisek Rehak leistet beim 2:0-Sieg des HC Thurgau bei beiden Treffern die Vorarbeit und führt seine Mannschaft dadurch an die Tabellenspitze.
  • EHC Winterthur nach Führung abgefertigt: Der EHC Winterthur führt zur Spielmitte mit 3:2-Toren auswärts beim HC La Chaux-de-Fonds. Doch dann geht ein Ruck durch den HCC: Insgesamt sechs verschiedene Torschützen sorgen zuletzt für einen 8:4-Erfolg für die Romands.
  • SC Langenthal verliert trotz Chancenplus: Der SC Langenthal erarbeitet sich zwar 36:20 Schüsse auf das Tor. Doch der EHC Visp ist effizienter und setzt sich mit 2:1-Toren durch.
  • HC Sierre mit fünf Torschützen: Der HC Sierre gewinnt im Duell der Farmteams mit 5:2 gegen die Ticino Rockets – fünf verschiedene Schützen treffen dabei für die Walliser.
  • Die besten Skorer: 1. Riley Brace (EHC Winterthur 4 Tore/4 Assists/8 Punkte). 1. Zack Torquato (EHC Winterthur 4/2/6). 3. Thibault Frossard (HC Ajoie 2/4/6). 4. Guillaume Asselin (HC Sierre, 2/3/5) und Julien Privet (HC La Chaux-de-Fonds, 2/3/5).
  • Die Tabelle: 1. HC Thurgau 3 Spiele/7 Punkte. 2. EHC Kloten 2 Spiele/6 Punkte. 3. HC Sierre 3/6. 4. EHC Visp 3/6. 5. HC La Chaux-de-Fonds 3/6. 6. HC Ajoie 2/5. 7. GCK Lions 3/4. 8. SC Langenthal 2/3. 9. Ticino Rockets 3/3. 10. EHC Olten 3/2. 11. EHC Winterthur 3/2. 12. EVZ Academy 3/1.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League bleibt der HC Ajoie.
EHC Olten beim Einmarsch ins Stadion Kleinholz (Bild: zweiteliga.org).

EHC Kloten, EHC Olten, EHC Visp und Co. «werfen» National League «raus»

Swiss League Teams wie der EHC Kloten, SC Langenthal, EHC Olten, EHC Visp, HC Thurgau, EHC Winterthur, HC La Chaux-de-Fonds und HC Ajoie lösen die Swiss League aus der National League heraus.

Zu diesem Schritt führte unter anderem die Gründung der National League AG und die bald anstehende Ausschreibung der medialen Rechte, wie die Swiss League in einer Pressemitteilung erklärt. Die Verwaltungsratspräsidenten der neun eigenständigen Swiss League Clubs erarbeitet nun ein eigenes Strategie-Papier. Das Papier repräsentiert damit innerhalb der Swiss League eine Dreiviertelmehrheit.

Das Ziel ist dass die zweithöchste Liga sport-politisch, wirtschaftlich und sportlich eigenständiger wird. Die Initiative geht von den sportlich eigenständigen Clubs aus, insbesondere damit die Einflussnahme der NL-Muttergesellschaften via den Farmteams nicht über beide Ligen erfolgt. Die Standpunkte dieser Teams wird eingeholt und in den Strukturprozess einfliessen, die Farmteams erhalten ebenfalls einen Sitz in der Arbeitsgruppe.

Auf- und Abstiege müssen gewährleistet bleiben

Die Teams der Swiss League sollen sportlich ambitioniert und kompetitiv sein und in erster Linie sportlichen Erfolg avisieren Die sportliche Durchlässigkeit nach unten und oben muss gewährleistet sein, sofern die Teams einen sportlichen Leistungsausweis vorweisen können, wirtschaftlich sowie infrastrukturell nachhaltig und gut aufgestellt sind.

Mindestens 10 und höchstens 14 Teams sollen in der Liga antreten. Ausserdem soll die Liga weiterhin als Sprungbrett für junge Spieler dienen – aber ohne ein konstantes Kommen und Gehen.

Eigene AG wird gegründet

Dies geschieht durch eine eigene Rechtsform als AG mit einem Verwaltungsratspräsidium und eigenem CEO. Die Swiss League soll dadurch als autonom und unabhängig definiert und gestaltet werden. Die Clubs bleiben Mitglied von Swiss Ice Hockey bleiben.

Der EHC Winterthur beim Einlaufen (Bild: zweiteliga.org).

EHC Kloten nach Sieg über EHC Olten neuer Leader – Montandon-Abend in Visp

Der EHC Kloten bezwingt den EHC Olten mit 4:2-Toren und übernimmt die Tabellenführung. Arnaud und Maxime Montandon schiessen den HC Sierre zum 5:4-Auswärtssieg im Derby. Der HC Thurgau holt einen Auswärtspunkt beim HC La Chaux-de-Fonds. Noch keine zwei Vollrunden sind gespielt und schon hat jedes Team mindestens einen Punkt. Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League Runde:

  • Robin Figren schiesst EHC Kloten zum Sieg über EHC Olten: Vergeblich führt der EHC Olten nach einem Drittel mit 1:0 gegen den EHC Kloten. Robin Figren leitet mit zwei Toren die Wende ein – zuletzt gewinnt das Team aus der Flughafenstadt mit 4:2-Toren.
  • Montandon-Abend in Visp: Zweimal führte der EHC Visp zuhause gegen den HC Sierre. Doch Arnaud Montandon (2 Tore) und sein Bruder Maxime Montandon (1 Tor) sorgten für den Sieg des HC Sierre – die beiden anderen Tore bereitete Maxime Montandon vor.
  • HC Thurgau mit Auswärtspunkt nach 0:2-Rückstand: Der HC Thurgau liegt 0:2 beim HC La Chaux-de-Fonds zurück, doch Adam Rundqvist und Frantisek Rehak schiessen die Ostschweizer in die Verlängerung – diese geht zwar verloren, doch der HCT fährt zumindest mit einem Auswärtspunkt nach Hause.
  • Zack Torquato schiesst EHC Winterthur zum Sieg: Der EHC Winterthur setzt sich in der Verlängerung gegen die EVZ Academy durch. An drei der vier Toren ist Zack Torquato beteiligt, zweimal als Torschütze.
  • GCK Lions verlieren gegen Ticino Rockets nach Penalties: Die Ticino Rockets bezwingen die GCK Lions, das Farmteam der ZSC Lions mit 5:4-Toren.
  • Keiner ohne Punkte: Noch nicht alle Teams haben überhaupt erst zwei Runden gespielt. Dennoch ist keine Mannschaft mehr ohne Punkte.
  • Die besten Skorer: 1. Zack Torquato (EHC Winterthur 3 Tore/2 Assists/5 Punkte). 2. Riley Brace (EHC Winterthur 2/3/5). 3. Fabian Haberstich (EHC Visp 3/1/4). 4. Robin Figren (EHC Kloten 3/0/3).  5. Patric Hofstettler (EHC Visp 2/1/3), Mark Van Guiler (EHC Visp 2/1/3) und Loic Vedova (Ticino Rockets 2/1/3).
  • Die Tabelle: 1. EHC Kloten 2 Spiele/6 Punkte. 2. HC Thurgau 2/4. 3. SC Langenthal 1/3. 4. HC Sierre 2/3. 5. EHC Visp 2/3. 6. Ticino Rockets 2/3. 7. HC La Chaux-de-Fonds 2/3. 8. HC Ajoie 1/2. 9. EHC Olten 2/2. 10. EHC Winterthur 2/2. 11. GCK Lions 2/1. 12. EVZ Academy 2/1.
V.l.n.r.: Maxime, Arnaud und Gil Montandon (Bild: zweiteliga.org).

Cup-Knaller: EHC Kloten und HC Ajoie – SC Langenthal empfängt EV Zug

Der EHC Kloten empfängt den HC Ajoie zum Cup-Knaller, der SC Langenthal den EV Zug und der EHC Visp den HC Fribourg-Gotteron – noch vier Teams aus der Swiss League sind im Rennen. Mindestens eines erreicht das Viertelfinale aufgrund der Direktbegegnung zwischen dem EHC Kloten und dem HC Ajoie. Die Cup-Achtelfinals sind ausgelost und bescheren einige packende Duelle.

  • Besonders im Zentrum steht das Duell zwischen dem Aufstiegsaspiranten EHC Kloten, der vor dem Vergleich mit dem amtierenden Cup-Sieger HC Ajoie steht.
  • Der SC Langenthal, das Swiss League Team, das zuletzt den Meistertitel feierte, duelliert sich mit dem EV Zug, jener Mannschaft, die den Meistertitel wohl sehnlicher als alle anderen National-League-Teams wünschen … und die noch nie ein Cup-Spiel vor eigenem Publikum austragen konnten.
  • Der EHC Visp bekommt es mit dem HC Fribourg-Gotteron mit einem Team aus dem Oberhaus zu tun – es wäre aber nicht der erste Cup-Sieg der Walliser gegen einen Oberklassigen.
  • Der SC Bern trifft auf den Sieger der Begegnung EHC Seewen/HC Davos.
  • Der Sieger zwischen Pikes Oberthurgau/HC Lugano trifft auf den Sieger EHC Dübendorf/ZSC Lions.
  • Die SCRJ Lakers empfangen den HC Ambri-Piotta.
  • Lausanne HC empfängt den EHC Biel.
  • Genf-Servette kämpft gegen die SCL Tigers um den Einzug in die nächste Runde.

Die Partien sollen am 25. Oktober durchgeführt werden.

Die Swiss Arena, früher «Schluefweg» des EHC Kloten (Bild: zweiteliga.org).

GC übernimmt Tabellenspitze – FC Aarau siegt erstmals

GC ist der neue Leader, Xamax gewinnt das Absteiger-Duell gegen den FC Thun und der FC Aarau siegt erstmals. Ein paar Facts im Round-up zur Challenge League Runde:

  • Xamax gewinnt Absteiger-Duell: Der FC Thun kann nach einem 0:2-Rückstand noch einmal hoffen: FC-Thun-Stürmer Saleh Chihadeh schiesst in der 72. Minute den Anschlusstreffer – dann aber sorgt Raphaël Nuzzolo für den 3:1-Entscheid für Xamax.
  • FC Winterthur mit frühem Entscheid: Der FC Winterthur trifft auswärts beim SC Kriens in den ersten 27 Minuten doppelt und geht zuletzt mit einem 2:0-Sieg vom Feld.
  • FC Aarau holt ersten Sieg: Im Duell der nach zwei Runden sieglosen Teams setzt sich der FC Aarau mit 2:1-Toren gegen den FC Chiasso durch. Die Tessiner sind damit das einzige Team, das weiterhin keinen Zähler auf dem Konto hat.
  • Shkelqim Demhasaj bezwingt erstmals Alex Frei: Shkelqim Demhasaj trifft doppelt für GC. Damit sorgt er für die erste Saison-Niederlage des FC Wil und dessen Trainer Alex Frei. GC erringt durch den 3:0-Erfolg den Leaderthron.
  • Stade Lausanne entthront den FC Schaffhausen: Zwar gelingt dem FC Schaffhausen noch der 1:1-Ausgleich, doch zuletzt müssen sich die Ostschweizer mit 1:3 gegen Stade Lausanne geschlagen geben.
  • Stade Lausanne überholt FC Olten und FC Ibach: Stade Lausanne überholt in der ewigen Tabelle den FC Olten und liegt neu auf Rang 79 mit 49 Punkten, punktgleich zwar mit dem FCO aber aufgrund des Torverhältnisses vor den Oltnern. Zudem wurde auch der FC Ibach überholt (48 Punkte).
  • Die besten Torschützen: 1. Rodrigo Pollero (4 Tore / FC Schaffhausen). 2. Ousmane Doumbia (3 Tore / FC Winterthur) und Davide Callà (3 Tore / FC Winterthur). 4. Asumah Abubakar (2 Tore / SC Kriens), Roman Buess (2 Tore / FC Winterthur), Yanis Lahiouel (2 Tore / Stade Lausanne), Ivan Prtajin (2 Tore / FC Schaffhausen), Valon Fazliu (2 Tore / FC Wil), Olivier Jäckle (2 Tore / FC Aarau), Shkëlzen Gashi (2 Tore / FC Aarau) und Shkelqim Demhasaj (2 Tore / GC).
  • Die Tabelle: 1. GC 3 Spiele /9 Punkte. 2. Stade Lausanne 3/7. 3. FC Winterthur 3/6. 4. FC Schaffhausen (3/6). 5. FC Wil 3/6. 6. SC Kriens 3/3. 7. Xamax 3/3. 8. FC Aarau 3/3. 9. FC Thun 3/1. 10. FC Chiasso 3/0.
Kreative Corona-Idee: GC plant Pappfiguren-Publikum mit eigenen Fans (Bild: GC Presse).

Holstein Kiel neuer Leader – Erzgebirge Aue mit erstem Corona-Break

Holstein Kiel gewinnt gegen Absteiger Fortuna Düsseldorf. Erstmals musste ein Spiel wegen Corona verschoben werden – und die Liga-Neulinge (also die Auf- und Absteiger) bleiben ausser in den Direktbegegnungen weiterhin sieglos. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Erstes Spiel verschoben: In der dritten Runde muss Aufgrund von zwei Corona-Fällen bei Erzgebirge Aue erstmals ein Spiel in der 2. Bundesliga verschoben werden.
  • Hannover 96 in Fahrt: Hannover 96 gewinnt mit 4:1-Tore gegen Eintracht Braunschweig. Marvin Ducksch leistet bei zwei Toren seines Teams die Vorarbeit.
  • Aufsteiger und Absteiger weiterhin sieglos (ausser in Direktbegegnungen): Die Liga-Neulinge – also die beiden Absteiger aus der Bundesliga und die beiden Aufsteiger aus der 3. Liga – kommen weiterhin nicht auf Touren; sofern sie nicht gegenseitig aufeinandertreffen. In der 1. Runde verloren die Liga-Neulinge alles: Fortuna Düsseldorf (1:2 gegen den HSV) und der SC Paderborn (0:1 gegen Holstein Kiel) verlieren ebenso wie Eintracht Braunschweig (0:2 gegen Heidenheim) und die Würzburger Kickers (0:3 gegen Erzgebirge Aue). Das ergibt – die Auf- und Absteiger zusammengerechnet: 0:12 Punkte und 1:8 Tore. Das gleiche Bild in der 2. Runde: (sofern sie nicht gegeneinander spielen wie Düsseldorf beim 1:0-Sieg über die Würzburger Kickers): Eintracht Braunschweig holte beim 0:0 gegen Holstein Kiel nur einen Punkt und der SC Paderborn verliert nach einer 3:2-Führung noch mit 3:4. Auch in 3. Runde kein Sieg: Der SC Paderborn kommt beim FC Heidenheim nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Eintracht Braunschweig verliert mit 1:4 bei Hannover 96. Fortuna Düsseldorf verliert 1:2 gegen Holstein Kiel. Und die Würzburger Kickers trennen sich 2:2 von Greuther Fürth. Die Liga-Neulinge gegen den Rest der Liga kommen somit seit dem Saisonstart auf 3:24 Punkte und 8:20 Tore.
  • Jahn Regensburg mit Siegtreffer kurz vor der Pause: Andreas Albers schiesst Jahn Regensburg in der 44. Minute in Führung. Es sollte der 1:0-Siegtreffer werden, da Jahn-Keeper Alexander Meyer in der 52. Minute einen Foul-Elfmeter von Philipp Hofmann hält.
  • Später Punkt: Maximilian Bauer trifft in der 92. Minute per Kopf zum 2:2-Ausgleich für Greuther Fürth bei Fortuna Düsseldorf.
  • Die besten Torschützen: 1. Simon Terrode (4 Tore / Hamburger SV). 2. Daniel Keita-Ruel (3 Tore / SV Sandhausen), Daniel-Kofi Kyereh (3 Tore / FC St. Pauli) und Christian Santos (3 Tore / VfL Osnabrück).
  • Die Tabellenspitze: 1. Holstein Kiel (7 Punkte/+3 Tore). 2. Hannover (6/+4). 3. Hamburger SV (6+2). 4. Sandhausen (6/+1).
Das Holstein-Stadion (Bild: Wikipedia/Sasquatch).

EHC Visp, SC Langenthal und EHC Kloten zum Start in Torlaune

EHC Visp 7:1, SC Langenthal 6:2 und EHC Kloten 5:0 – gleich drei Teams sind zum Auftakt in die neue Saison in bester Torlaune. Und der HC Ajoie siegt nach einem 0:3-Rückstand im Penaltyschiessen gegen die Ticino Rockets. Gleich drei Teams sind in Torlaune Ein paar Facts im Round-up zur Swiss League Runde:

  • Letzter Meister startet mit 6:2-Sieg: Der SC Langenthal gewinnt mit 6:2-Toren gegen den EHC Winterthur: Eero Elo sorgt für zwei Assists bei seinem SCL-Debut und Verteidiger Luca Christen liefert gleich drei Skorerpunkte.
  • EHC Kloten siegt deutlich in Sierre: Der EHC Kloten setzt sich mit 5:0 beim HC Sierre durch. Die Zürcher verteilen die Skorerpunkte auf elf verschiedene Spieler.
  • Torarmes Duell: Der EHC Olten und der HC La Chaux-de-Fonds brauchen nicht weniger als 16 Penaltys um einen Sieger zu ermitteln. Der EHCO setzt sich zuletzt mit 2:1-Treffern durch.
  • EHC Visp in Torlaune: Nach einem 0:1-Rückstand überrennt der EHC Visp die EVZ Academy mit 7:1-Toren. Fabian Haberstich zeichnet sich als Doppeltorschütze aus.
  • Ticino Rockets punkten gegen HC Ajoie: Die Ticino Rockets überraschen den HC Ajoie, führen 3:0 gegen den Cupsieger und verlieren erst im Penaltyschiessen. Loic Vedova zeichnet sich als Doppeltorschütze aus.
  • HC Thurgau siegt nach zweimaligem Rückstand: Nach einem 0:1 und 1:2-Rückstand siegt der HC Thurgau mit 4:2 Goals gegen die GCK Lions.
  • Die besten Skorer: 1. Fabian Haberstich (EHC Visp/2 Tore 1 Assist 3 Punkte). 2. Dario Burgener (EHC Visp) und Luca Christen (SC Langenthal,je 1/2/3). 4. Loic Vedova (Ticino Rockets 2/0/2).
  • Die Tabelle: 1. EHC Visp 1 Spiel/3 Punkte. 2. EHC Kloten 1/3. 3. SC Langenthal 1/3. 4. HC Thurgau 1/3. 5. HC Ajoie 1/2. 6. EHC Olten 1/2. 7. Ticino Rockets 1/1. 8. HC La Chaux-de-Fonds 1/1. 9. GCK Lions 0/0. 10. EHC Winterthur 0/0. 11. HC Sierre 0/0. 12. EVZ Academy 0/0.  
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der Swiss League bleibt der HC Ajoie.
Der EHC Kloten vor einem Meisterschaftsspiel (Bild: zweiteliga.org).

Osnabrück schockt Hannover 96 – Hamburger SV übernimmt Tabellenspitze

Der VfL Osnabrück setzt sich gegen Hannover 96 durch – und die Liga-Neulinge (also die Auf- und Absteiger) sind ausser in den Direktbegegnungen weiterhin sieglos. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Simon Terodde und Chris Führich mit je zwei Toren: Simon Terodde (Hamburger SV) und Chris Führich (Paderborn) treffen bei der Sieben-Tore-Show ihrer Teams doppelt. Zunächst geht der HSV mit 2:0 in Führung, ehe Paderborn das Geschehen noch in der ersten Halbzeit wendet. Doch im zweiten Abschnitt sorgt der Hamburgers SV für einen 4:3-Sieg.
  • Aufsteiger und Absteiger weiterhin sieglos: Die Liga-Neulinge – also die beiden Absteiger aus der Bundesliga und die beiden Aufsteiger aus der 3. Liga holen zusammengezählt – kommen weiterhin nicht auf Touren; sofern sie nicht gegenseitig aufeinandertreffen. In der 1. Runde verloren die Liga-Neulinge alles: Fortuna Düsseldorf (1:2 gegen den HSV) und der SC Paderborn (0:1 gegen Holstein Kiel) verlieren ebenso wie Eintracht Braunschweig (0:2 gegen Heidenheim) und die Würzburger Kickers (0:3 gegen Erzgebirge Aue). Das ergibt – die Auf- und Absteiger zusammengerechnet: 0:12 Punkte und 1:8 Tore. Jetzt, in der zweiten Runde, bleiben sie weiterhin sieglos (sofern sie nicht gegeneinander spielen wie Düsseldorf beim 1:0-Sieg über die Würzburger Kickers): Eintracht Braunschweig holte beim 0:0 gegen Holstein Kiel nur einen Punkt und der SC Paderborn verliert nach einer 3:2-Führung noch mit 3:4. Die Liga-Neulinge gegen den Rest der Liga kommen somit auf 1:16 Punkte und 4:12 Tore.
  • Christian Santos trifft doppelt für den VfL Osnabrück: Christian Santos trifft in der 33. Minute zur Führung für den VfL Osnabrück und doppelt kurz nach der Pause nach. Zuletzt gewinnt sein Team mit 2:1-Toren gegen Hannover 96.
  • Fortuna Düsseldorf mit erstem Sieg: Durch ein Tor in der 82. Minute durch Dawid Kownacki gewinnt Absteiger Fortuna Düsseldorf erstmals seit dem Abstieg in die 2. Bundesliga, dies gegen Aufsteiger Würzburger Kickers.
  • Immer schön der Reihe nach: Von der 26. bis zur 70. Minute erzielt der FC St. Pauli vier Treffer. Anschliessend ist der 1. FC Heidenheim dran, der zwei Treffer auf die Anzeigetafel bringt – Schlussstand 4:2.
  • Früh und spät getroffen: Der VfL Bochum gewinnt durch ein frühes Tor von Simon Zoller (in der 14. Minute) gegen den Karlsruher SC mit 1:0-Toren während der 1. FC Nürnberg durch einen späten Treffer von Lukas Mühl (77. Minute) sich mit 1:0 über den SV Sandhausen durchsetzt.
  • Die besten Torschützen: 1. Simon Terrode (4 Tore / Hamburger SV). 2. Daniel Keita-Ruel (3 Tore / SV Sandhausen), Daniel-Kofi Kyereh (3 Tore / FC St. Pauli) und Christian Santos (3 Tore / VfL Osnabrück).
  • Die Tabellenspitze: 1. Hamburger SV (6 Punkte). 2. Erzgebirge Aue (4 Punkte/+3 Tore). 3. FC St. Pauli (4 Punkte/+2 Tore). 4. VfL Bochum, VfL Osnabrück, 1. FC Nürnberg und Holstein Kiel (je 4 Punkte +1 Tor).
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt Erzgebirge Aue und verteidigt als nächstes gegen den Hamburger SV.
Das Stadion Bremer Brücke des VfL Osnabrück (Bild: Wikipedia/Graaf).

FC Schaffhausen schiesst Xamax ins Elend – FC Wil schockt FC Thun

Der FC Schaffhausen schiesst Absteiger Xamax durch zwei Tore von Rodrigo Pollero ans Tabellenende, während sich auch der FC Wil gegen einen Absteiger, den FC Thun, durchsetzt. Die Ostschweiz bezwingt also die beiden Liga-Neulinge. Der SC Kriens spielte sein 800. Spiel in der Challenge League. Ein paar Facts im Round-up zur Challenge League Runde:

  • Ostschweiz schockt Absteiger: Der FC Schaffhausen bezwingt Absteiger Xamax und der FC Wil besieht Absteiger FC Thun.
  • SC Kriens mit 800. Spiel in Challenge League: Der SC Kriens spielte sein 800. Spiel in der Challenge League. Zunächst führte das Team mit 1:0-Toren gegen Stade Lausanne – doch den Waadtländern gelangt in der 89. Minute der Siegtreffer zum 2:1. Der SC Kriens ist das Team mit den 16.meisten Spielen in der Challenge League – nur 13 Mannschaften haben noch mehr Spiele in der zweithöchsten Spielklasse ausgetragen. Direkt vor Kriens liegt der FC Lugano (804 Spiele) sowie der Yverdon-Sport FC (806 Spiele).
  • Rodrigo Pollero schiesst FC Schaffhausen zum Sieg: Rodrigo Pollero trifft bereits in der 4. Minute zur 1:0-Führung für den FC Schaffhausen und doppelt noch in der ersten Halbzeit nach. Ausserdem sorgt Pollero in der 94. Minute mit der Vorarbeit per Kopfball zum 3:0-Schlussstand.
  • Alex Frei bezwingt mit FC Wil auch den FC Thun: Alex Frei gewinnt auch sein zweites Spiel mit dem FC Wil – Absteiger FC Thun wird gleich mit 3:1-Toren besiegt; obschon dieser zunächst mit 1:0-Toren in Führung ging.
  • Ousmane Doumbia mit zwei Toren für FC Winterthur: Ousmane Doumbia erzielt beim 5:2-Erfolg über den FC Aarau die Tore zur 3:1 sowie zur 5:2-Führung.
  • GC trifft früh und spät: GC trifft gegen den FC Chiasso gleich zu Beginn der ersten Halbzeit, in der 46. Minute sowie äusserst spät, in der 91. Minute.
  • Die besten Torschützen: 1. Rodrigo Pollero (3 Tore / FC Schaffhausen). 2. Asumah Abubakar (2 Tore / SC Kriens), Roman Buess (2 Tore / FC Winterthur), Davide Callà (2 Tore / FC Winterthur), Yanis Lahiouel (2 Tore / Stade Lausanne) und Ivan Prtajin (2 Tore / FC Schaffhausen), Valon Fazliu (2 Tore / FC Wil) und Ousmane Doumbia (2 Tore / FC Winterthur).
  • Die Tabelle: 1. FC Schaffhausen (2 Spiele/6 Punkte). 2. FC Wil 2/6. 3. GC 2/6. 4. Stade Lausanne 2/4. 5. FC Winterthur 2/3. 6. SC Kriens 2/3. 7. FC Thun 2/1. 8. FC Aarau 2/0. 9. Xamax 2/0. 10. FC Chiasso 2/0.
Die IGP-Arena des FC Wil (Bild: Wikipedia/Rocky187).

Eero Elo neu beim SC Langenthal

Eero Elo heisst der Transfercoup des SC Langenthal. Der Finne wird vorerst für zwei Monate mit dem SCL antreten. Aufgrund der ungewissen Corona-Lage wartete der SC Langenthal lange mit einer Verpflichtung von ausländischem Personal zu. Eero Elo (30) soll fremdfinanziert sein und das Budget daher nicht belasten.

Der 193 cm grosse und 92 kg schwere Flügelspieler ist in der Schweiz bei weitem kein Unbekannter: Bei den SCL Tigers trug Eero Elo 155 Meisterschaftsspiele aus. Dabei gelangen ihm 54 Tore bei total 105 Punkten.

Unter anderem spielte Eero Elo bei zwei verschiedenen Teams in der KHL (Avtomobilist Yekaterinburg sowie Sibir Novosibirsk) und daneben ausschliesslich in Finnland. Noch längstens ist der fleissige Finne für die höchste Liga geeignet, in Langenthal will er sich für diese empfehlen. Sein Vertrag beim SCL läuft daher vorerst bis Ende November, wobei er über eine Ausstiegsklausel ab Anfang November verfügt.

Eero Elo (Bild: Presse SC Langenthal).