Die Versuchung ist gross. Fast zu gross. Zwanzig Jahre nach Turin bietet sich der Schweiz an der Eishockey-WM im eigenen Land, eine historische Pointe. Damals, bei den Olympischen Spielen 2006, hatte Schweden sich den Turnierbaum mit kühler nordischer Präzision zurechtgebogen …
Zur Erinnerung: Eine Niederlage gegen die Slowakei öffnete den Weg zum Viertelfinal gegen die Schweiz. Der Rest ist Geschichte: Gold für Schweden, Ernüchterung für die Schweizer.
Und nun? Nun steht plötzlich die Schweiz am Schalthebel der Macht.
Vor dem letzten Gruppenspiel gegen Finnland kennt die Mannschaft von Trainer Jan Cadieux bereits das Resultat der Schweden-Partie. Ein Detail? Nein. Im internationalen Eishockey sind solche Konstellationen nie bloss Zufall der Uhrzeiten. Sie sind strategische Einladungen.
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