Alejandro Iaccarino arbeitet für den argentinischen Eishockeyverband. Gegenwärtig besucht er in der Schweiz verschiedene National League und Swiss League-Spiele. Dieser Sport erfreut sich in Argentinien wachsender Beliebtheit. «Jetzt befinden wir uns im Prozess der Expansion und des Lernens von den besten Ländern der Welt», sagt Alejandro Iaccarino zu «zweiteliga.org».
Zudem
arbeitet er als Projektleiter einer globalen Application. «Ich teste diese
Anwendung und lerne auch verschiedene Marketingpraktiken in der Schweiz kennen.»
Im
IIHF ist Argentinien seit dem 31. März 1998 Mitglied. 1060 Spieler sind
lizenziert, darunter 630 Männer. «Wir entwickeln uns und werden hoffentlich in
naher Zukunft ein wettbewerbsfähiges Team haben, das uns stolz vertreten kann.»
Die
Liga der Nation umfasst acht Mannschaften in drei Regionen:
In Buenos Aires:
1- Asociación Civil Escuela Metropolitana
2- Winter Club de Hockey sobre Hielo
3- Ovejas Negras
4- Hazard Hockey Club
In der Provinz Buenos Aires:
1- MDQ
2- Club de hockey sobre hielo y en linea CHHL
In Feuerland
1- Club Andino Ushuaia CAU
2- Ñires Hockey Club LÑHC
Alejandro Iaccarino vom Eishockey-Verband von Argentinien (Bild: zweiteliga.org).
Im
Cup-Achtelfinal lädt der SC Langenthal zum Super-Cup gegen den SC Bern, der
Name ist zustande gekommen, da zwei amtierende Meister aufeinander treffen:
Bekanntlich sind beide Mannschaften in ihren Ligen amtierende Meister.
«SC
Langenthal gegen SC Bern ist ein historisches Ereignis, praktisch nie in der
gleichen Liga, aber früher prestigeträchtige Spiele wo beide in der NLB waren»,
erinnert sich Walter Ryser im Vorstand des Vereins SC Langenthal und
Medien-Verantwortlicher für dieses Cup-Spiel. «In der Statistik gibt es 14
Pflichtspiele, wo die beiden Teams aufeinander trafen, einmal im Cup und 13mal
in der Meisterschaft.» Fünfmal konnte sich der SCL durchsetzen. Im Januar 1984
konnte der SCL zum bisher einzigen Mal auswärts gegen den SCB gewinnen, mit
4:3.
«Wir
haben eine Projektgruppe dafür gegründet», sagt Peter Zulauf, Leiter der
SCL-Geschäftsstelle und Vorsitzender der Geschäftsleitung des SCL. «Wir wollen
das Stadion ausverkauft haben, 4002 Zuschauer, wir wollen ein spannendes Spiel
sehen.» Das Spiel beginnt um 13.00 Uhr. Bereits um 11 Uhr wird das Gelände
eröffnet, der SCL lädt zu einem Brunch ins Festzelt. Für 19,64 Franken
(entsprechend dem Gründungsjahr des SCL). «Eigentlich würde er 25 Franken kosten,
doch Felber AG Langenthal, Landi Melchnau-Bützberg und die Dorfkäserei Aarwangen
sowie jene von Koppigen gleichen die Differenz aus.» Ab 12.00 erfolgen
Interviews mit verschiedenen Akteuren.
Nach
dem Spiel gehen die Festivitäten als After-Party weiter. Bereits 1470 Tickets
sind verkauft ebenso sind bereits 50 Brunch-Tickets verkauft. «Wir sind damit
auf Kurs, basierend auf der bisherigen Erfahrung.» Die üblichen Gastro-Betriebe
werden auch an diesem Tag zur Verfügung stehen. Im Festzelt werden zudem
weitere Cup-Spiele übertragen, der Tag wird auch nach dem Spiel mit Eishockey
umrahmt sein.
Sämtliche Launchs sind bereits ausverkauft.
Daniel Gerber
Peter Zulauf (links) und Walter Ryser stellen den Super-Cup vor (Bild: zweiteliga.org).
Hätten Sie es gewusst?
Der FC Barcelona spielt nicht nur Fussball, sondern auch Eishockey. Mehrere
FCB-Spieler finden sich in der spanischen Nationalmannschaft.
Die
Eishockey-Nationalmannschaft von Spanien findet sich auf Rang 31, sie spielt in
der WM-Division 2A, der vierthöchsten von sechs WM-Stufen. Mehrere spanische
Spieler stammen vom FC Barcelona. «Der Hauptsport des FC Barcelona ist der
Fussball», erklärt der spanische Nationalspieler Alex Torres. Daneben führt der
FCB auch eine Basketball-Abteilung und eine im Eishockey.
FCB mit 20 Sportarten
Auch
Alex Carbonell gehört zu den spanischen Nationalspielern, welche in der
Meisterschaft für die Eishockey-Abteilung des FC Barcelona antreten. «Wir sind
einer der grössten Sportclubs der Welt und in etwa 20 Sportarten vertreten.»
Zu
den grossen Vorteilen bei diesem Club gehört: «Wir werden von den gleichen
Ärzten versorgt, wie die Fussballer», erklärt Carbonell. «Das ist sehr gut,
aber wir sind Amateure.»
Hockey wächst in
Spanien
«Eishockey
in Spanien ist noch nicht so gross», bilanziert Torres. Insgesamt wird die
Meisterschaft von fünf Teams bestritten, der FC Barcelona holt – anders als im
Fussball – den Titel seltener, fünfmal konnte er bislang geholt werden, zum
letzten Mal 2009.
Alex
Torres und Alex Carbonell rechnen damit, dass das spanische Eishockey in den
nächsten Jahren wächst. «Aber es braucht Zeit.»
Daniel Gerber
FC Barcelona: Alex Carbonell (links) und Alex Torres spielen in der Eishockey-Abteilung des FC Barcelona (Bild: zweiteliga.org).
Mit dem SC Kriens
feierte Sebastian Osigwe (25) den Aufstieg in die Challenge League. Gut möglich,
dass der Innerschweizer Torhüter früher oder später das Tor von Nigeria hütet.
Gleich ob im Club oder dem Nationalteam: Der gläubige Christ betet vor jedem
Spiel mit dem Team – unter anderem auch für den Gegner.
«Ich erinnere mich nicht, dass ich einmal nach Hause gekommen wäre und da nicht Gospel-Musik gelaufen wäre», lacht Sebastian Osigwe, Torhüter des SC Kriens. Mit den Innerschweizern gelang dem jungen Goalie im Jahr 2018 der Aufstieg in die Challenge League.
Beten auch im
Nationalteam
Zu den
Leistungsträgern der Mannschaft zählt der Nigeria-Schweizer Sebastian Osigwe,
der auf einen soliden Wert zählt: «Ich habe schon immer vor dem Spiel gebetet.
Und als ich mit der U20-Nationalmannschaft Nigerias unterwegs war, wurde dies
noch wichtiger», erinnert sich der SCK-Goalie.
2013 war er
mit Nigeria beim U-20-Afrika-Cup in Algerien dabei, seine Equipe erreichte den
dritten Rang hinter Ägypten und Ghana. «Wir als Team beteten vor jedem Essen,
vor jedem Training und vor jedem Spiel. Als ich dann zum SC Kriens kam, sagte
ich dies dem Captain und wir führten dies hier ebenfalls ein.»
Auch für Gegner beten
Seither bilden
die Spieler des SC Kriens immer kurz vor dem Spiel einen Kreis und Sebastian
betet. Oder wenn er nicht dabei ist, hat diese Aufgabe auch schon zum Beispiel
ein brasilianischer Spieler übernommen.
«Ich bete
jeweils für uns und auch für den Gegner, dass sich zum Beispiel niemand
verletzt. Ebenfalls dazugehört das Beten von Psalm 23.» Manchmal höre er, wie
andere Spieler in ihrer Sprache mitbeten.
Dies gebe
Kraft und Vertrauen, ohne Gebet würde er nie auf den Platz gehen. «Gott schützt
mich.»
Lebendige Gottesdienste
«Ich merkte,
dass die Leute, die wenig haben, dem Glauben näher sind, als jene, die viel
haben. Viele kamen aus solchen Verhältnisse und sie danken Gott. In der Schweiz
ist das etwas vergessen gegangen.» Sein Vater wuchs in Nigeria auf und er geht
auch hier in die Kirche, ebenso seine kamerunische Stiefmutter.
Auf dem Platz
habe er immer das Gefühl, «dass Gott hinter mir steht. Ich gehe nicht mit Angst
auf den Platz, sondern weiss, dass alles was geschieht, nach seinem Plan ist.»
Manchmal gebe
es Momente, in denen er denke, dass genau diese Szene von Gott war, «zum
Beispiel wenn ich einen Ball glücklich halten konnte oder er an den Pfosten
prallte.» Oder natürlich beim Aufstieg in der vergangenen Saison.
Im Penalty-Schiessen gegen die
Ticino Rockets erknorzt sich der EHC Kloten zum ersten Heimsieg seit dem 1.
Februar. Ein paar Facts im Round-up zur Runde:
Kloten knorzt: Am 1. Februar 2019 hatte Kloten zum letzten Mal auf eigenem Eis
gewonnen, im Penalty-Schiessen gegen den HC Thurgau. Nach sieben Heim-Pleiten
in Serie (inklusive Cup) konnte der EHCK zumindest im Penalty-Schiessen gegen
die Ticino Rockets wieder einmal auf eigenem Eis gewinnen. Dies nachdem Steve
Kellenberger (zum 1:1) und Fabian Ganz (2:1) im Laufe des Spiels getroffen
hatten. Der letzte Vollerfolg geht auf den 29. Januar 2019 zurück, mit dem
5:1-Erfolg über die EVZ Academy.
Dritte Pleite in Serie: Zwar gelingt Steve Mason noch der Anschluss zum 1:2, doch zuletzt
verliert der EHC Winterthur mit 1:3 beim HC La Chaux-de-Fonds.
Visp mit erstem Heimsieg: Der EHC Visp gewinnt erstmals in der neuen Lonza-Arena: Durch den
5:2-Erfolg über den EHC Olten rücken die Walliser nahe an den Strich heran,
während Olten zum dritten Mal innerhalb von vier Spielen verliert.
GCK Lions verstricken SCL in enges Duell: Die GCK Lions liegen früh 0:3 zurück. Dennoch verstricken sie den amtierenden
Meister in ein enges Duell, dieser setzt sich zuletzt mit 4:3 druch.
Daniel Gerber
Die Swiss Arena, früher «Schluefweg» des EHC Kloten (Bild: zweiteliga.org).
Sie sind die Hockey-Macht aus 1000 und eine Nacht: Die Vereinigten Arabischen Emirate holten in den letzten Jahren zweimal Gold am Asien-Cup Gold und viermal Silber. Seit wenigen Jahren stellt sich das Team aus der Wüste nun der westlichen Konkurrenz – mit zunehmendem Erfolg.
Machten die Punkte bei den beiden ersten WM-Teilnahmen noch einen diskreten Bogen um das Team von der Arabischen Halbinsel, so konnte die Equipe an den letzten beiden WM-Turnieren der Division III jeweils je einen Sieg erringen.
Nationalmannschaft-Verteidiger Faisal al-Suwaidi ist ein Hockeycrack der ersten (Emirate-)Stunde. «Schon als Kind war ich auf der Eisbahn», erinnert er sich im Gespräch mit «zweiteliga.org», der wie alle anderen Nationalspieler gebürtiger Emirati ist; die Spieler sind nicht eingebürgerte Kanadier sondern hören auf Vornamen wie Ahmed, Khalifa, Nasser, Omar oder Saleh
Tricks im Internet gesehen
In den USA sah Faisal Eishockeyspiele und war begeistert. Bei der Rückkehr engagierte er sich für diesen Sport. «2001 starteten wir dann in Abu Dhabi ein Team.» Das sei schwierig gewesen, wegen der teuren Ausrüstung und weil Fussball viel populärer ist. Doch 2006 bestanden Clubs und ein Nachwuchsprogramm. «Die Kids schauen die Tricks bei „Youtube“ ab und setzen sie um.» Das zeige, dass jeder Eishockey spielen kann. «Ich bin ein Spieler aus der Wüste und kann es!»
Die heimische Liga besteht aus fünf Mannschaften, sie heissen unter anderem Dubai Mighty Camels, Abu Dhabi Scorpions, Al Ain Vipers und Al Ain Theeps.
WM bald in der Wüste?
Die Scheichs wollen bald eine WM durchführen, schon für 2015 war ein Gesuch eingereicht worden, der Zuschlag ging aber an die Türkei: «Wir hoffen, dass bald Weltmeisterschaft bei uns austragen können um unseren Leuten diesen Sport zu zeigen. Wir bringen den World Cup nach Hause», blickt Faisal al-Suwaidi nach vorn. «Wir spielen mit Herz und wollen unsere Flagge zeigen.»
Auch Bahrain, Katar, Kuwait, Oman und Saudi-Arabien werden von der Freude am Eis angesteckt. «Unser Management versucht sie zu pushen. Alle haben nun eine Nationalmannschaft. Es ist wie ein Schlüssel, den man noch drehen muss.» Auch ein «Arab Cup» soll aufgebaut werden.
In der Weltrangliste, die gegenwärtig 50 Teams umfasst, liegen die Vereinigten Arabischen Emirate, auch VAE, derzeit auf dem 44. Rang.
«Ice Hockey is coming home»
Drei Eishallen stehen in den Emiraten, ein viertes Feld ist einem Einkaufszentrum angesiedelt. «Die Liga-Spiele werden auf dem Eisfeld in einem Shopping-Center ausgetragen. So lernen die Leute den Sport kennen. Sie mögen ihn, weil er so schnell und komplex ist», bilanziert Faisal al-Suwaidi.
Herzig: die Jugendliga «Dubai Sandstorms». Auch scheint das Land höfflich gegenüber Frauen zu sein, das einzige Damen-Club-Team wird nicht – wie bei den Männern – «Camels», «Scorpions», «Vipers» oder «Storms» genannt, sondern ungleich galanter: «Dubai Gazelles».
Würde eine der nächsten WM-Turniere in den Emiraten ausgetragen, würde dies – bei so viel Herzblut – bedeuten: «Ice Hockey is coming home!»
Faisal al-Suwaidi, Verteidiger der Vereinigten Arabischen Emirate (Bild: zweiteliga.org).
Connor Jones und sein
Zwillingsbruder Kellen Jones entscheiden das Duell gegen die GCK Lions. Die
2:6-Niederlage beim SC Langenthal ist die vierte Pleite in Serie für den EHC
Visp. Ein paar Facts im Round-up zur Runde:
Visp mit Pleiteserie: Der EHC Visp verliert gleich mit 2:6 Toren beim SC Langenthal. Die Walliser kassieren damit die vierte Niederlage in Serie. Im Vergleich zum Saisonbeginn 2018/19 wurden vier Verteidiger und neun Stürmer ersetzt, das Team muss sich noch finden.
Vier Punkte: Langenthals Joey Benik liefert nicht weniger als vier Zähler: Drei erste Assists sowie ein Tor.
Kloten kommt in Fahrt: Der EHC Kloten gewinnt auch in Olten (2:0) und findet sich damit auf der dritten Position wieder.
Gewackelt aber nicht gefallen: Der HC Thurgau verspielt gegen die GCK Lions einen Zweitore-Vorspung. Doch auf den 2:2-Ausgleich reagieren die Zwillingsbrüder Connor Jones (Short-hander zum 3:2) und Kellen Jones (Power-Play-Tor zum 4:2) mit der erneuten Führung.
EVZ Academy mit erstem Sieg: Die EVZ Academy holt den ersten Saisonsieg und bindet damit den gut in die Saison gestarteten EHC Winterthur etwas zurück: Ein erneuter «Winti»-Sieg hätte Platz drei bedeutet, nun sind die Zürcher auf Position sieben.
HCC über dem Strich: Der HC La Chaux-de-Fonds klettert durch den 5:2 Sieg in Sierre über den Strich, während der Aufsteiger nun darunterfällt.
Der HC Thurgau nach einem Sieg (Bild: zweiteliga.org).
Langenthal
holt 100. Punkt gegen HC Sierre. Der HC Thurgau siegt trotz kassiertem
2:2-Ausgleich und der EHC Olten holt drei wichtige Zähler auf eigenem Eis. Ein
paar Facts im Round-up zur Runde:
Ein Tor, drei
Punkte: Wer in der 33.
Minute im Spiel EHC Olten gegen die EVZ Academy kurz auf die Toilette musste,
verpasste das einzige Tor des Abends: Marco Truttmann lieferte mit seinem
dritten Saison-Treffer das 1:0 und – da keine weiteren Treffer vielen – auch
gleich das «Game Winning Goal».
Power-Play in
Überzahl: Der SC Langenthal
gewinnt mit 4:1 gegen Aufsteiger HC Sierre. Beim Tor zum 4:0 steht der SCL mit
einem Mann weniger auf dem Eis, kann sich aber aus der Umklammerung lösen und
steht plötzlich einer Fünfer-Box des HCS gegenüber. Der Schuss von Mika Henauer
wird sogar durch zwei Spieler vor dem Sierre-Tor (bei eigener Unterzahl!)
abgelenkt, zuerst durch Tom Gerber und zuletzt noch durch Fabio Kläy.
100. Punkt
gegen Sierre:
Der SCL gewinnt gegen Sierre und holt damit die Punkte 99, 100 und 101 in der
Gesamtbilanz gegen den HC Sierre.
Ausgleich
hatte nicht das letzte Wort: Der HC Thurgau führte zwar mit 2:0 Toren bei den Ticino Rockets, doch
dann gelingt dem Team aus Biasca der Ausgleich … zuletzt aber gewinnen die
Ostschweizer mit 4:2 Treffern. Niki Altorfer und Adam Rundqvist liefern je zwei
Zähler.
Ausgleich hat
nicht das letzte Wort 2: Ebenfalls 2:0 vorne lag der HC La Chaux-de-Fonds: Auch er kassierte den
Ausgleich (von den GCK Lions), setzte sich zuletzt aber 5:2 durch.
Visp wartet
auf ersten Heimsieg: Der EHC Visp wartet weiterhin auf den ersten Heimsieg in der neuen
Lonza-Arena. Zwar gelingt gegen Leader HC Ajoie zweimal der Ausgleich, doch in
der Verlängerung entscheidet Jordane Hauert für die Jurassier.
Daniel Gerber
HC Sierre gegen SC Langenthal (Bild: zweiteliga.org).
Luca
Christen, Verteidiger des SC Langenthal, hatte gegenüber «zweiteliga.org» vor
dem Spiel gewarnt: «Der HC Thurgau ist ein unangenehmer Gegner, sie spielen
physisch stark. Ich rechne mit einem guten Spiel.» Er sollte recht behalten. Der
HC Thurgau und der SC Langenthal zeigten zudem: Nicht jedes Spiel beginnt bei null.
Denn nahezu mit dem Spielbeginn prangte ein 1:1 auf der Anzeigetafel, nämlich
bereits nach 42 Sekunden … . Ein paar Facts im Round-up zur Runde:
Thurgau trifft
früh und spät:
Der HC Thurgau trifft bereits nach neun Sekunden zum 1:0 sowie zwei Sekunden
vor Schluss (59:58) zum 4:2.
Trotz
zweifachem Ausgleich verloren: Der SC Langenthal gleicht beim HC Thurgau zweimal
aus, muss sich dann aber trotzdem mit 2:4 geschlagen geben.
Visp taucht
auch bei GC:
Der EHC Visp verliert nach der Heimniederlage gegen Aufsteiger Sierre auch bei
den GCK Lions, diesmal mit 2:3 Toren. Yannick Brüschweiler liefert dabei seine
Assists vier und fünf.
Winterhur gibt
Gas: Der EHC Winterthur
fährt weiterhin auf der Überholspur: Auch bei Sierre gewinnen die Zürcher mit
5:2-Toren und bleiben damit vorne in der Tabelle mit dabei.
Olten taucht
mit deutlich:
Zweimal gelingt dem EHC Olten der Ausgleich, doch dann wird das Team aus dem
Kanton Solothurn gleich mit 7:2-Toren vom HC La Chaux-de-Fonds abgefertigt.
Kloten noch
nicht in Fahrt:
Zwar will der EHC Kloten zurück in die höchste Spielklasse, nach vier Runden
ist das Team aber noch nicht in Fahrt: Trotz 3:2-Führung muss sich das Team aus
der Flughafenstadt mit 4:6 geschlagen geben.
Daniel Gerber
HC Thurgau gegen den SC Langenthal (Bild: zweiteliga.org).
Australien liefert
solide Eishockey-Kost. Das Nationalteam bezwingt in der Division 2A
ambitionierte Teams wie jenes aus China, das eigentlich in die 1B-Klasse
aufsteigen will – doch dorthin möchten auch die Mannschaft aus Ozeanien.
Ein
grosses Känguru prangt gross auf dem Shirt der Athleten aus Down Under. Auf die
Bemerkung von «zweiteliga.org», dass ein Känguru auf der Brust dynamischer und aktiver
wirkt als beispielsweise ein Ahornblatt grinst Australien-Verteidiger Brian
Funes (28): «Ja, dem ist so. Kängurus gehen nie Rückwärts!»
Sprung nach oben
geplant
Vielmehr
wollen die Kängurus den Sprung nach oben schaffen, in die dritthöchste
Spielklasse, also in die Division 1B. Bereits einmal sonnten sich die Aussies
in dieser Dimension, anno 2012, ohne sich aber oben halten zu können.
Ein
Spieler aus Australien spricht sogar Schweizerdeutsch: Stürmer Kieren Webster
(22) wuchs in Perth auf. Weil seine Mutter Schweizerin ist, verbrachte er aber
ein Jahr in der Schweiz, wo er Eishockey in jugendlichen Jahren kennen und
lieben lernte. «Zurück in Australien dachte ich, dass ich den Sport nicht mehr
würde ausüben können», erinnert sich Webster. Doch dann entdeckte er das Team
«Perth Thunder» unweit von seinem Wohnort.
In
der Saison 2017/18 kehrte er für eine Saison in die Schweiz zurück, wo er für
den EHC Arosa angetreten war – ansonsten spielt er für Perth.
Eishockey wächst in
Australien
«Eishockey
wächst in Australien», sagen die beiden. mittlerweile werden die Spiele im
Fernsehen übertragen.
Etliche
der australischen Nationalspieler spielten bereits im Ausland, zum Beispiel in
Schweden. Die australische Liga startet jeweils im April nach der WM und läuft
bis und mit August, wodurch ein Engagement in Europa möglich wäre. Die AIHL ist
keine Profiliga. «Wir bezahlen für unseren Sport.»
«Bei uns beginnt die Saison erst nach der WM, da wir in Australien eine Sommerliga haben. Die anderen Mannschaften an der WM sind bereits in Bestform.» 2020 wartet die WM in Zagreb, Kroatien, auf das australische Hockey-Team.
Daniel Gerber
Brian Funes und Kieren Webster vom Eishockey-Team Australiens (Bild: zweiteliga.org).