HC Thurgau schlägt sich zunächst wacker gegen EV Zug

Der HC Thurgau kämpfte aufrecht und tapfer gegen den sportlichen Gegenwind des EV Zug. Die Zentralschweizer traten mehr oder weniger in Bestbesetzung an – und dies trotz dem harten Champions-League-Programm über das Wochenende mit je einem Spiel in Dänemark und Finnland. In gewohnter Manier zeigte der HC Thurgau harte Abwehrarbeit. Doch ausgerechnet ein Abwehrfehler beim Spielaufbau eröffnete dem EV Zug die Gelegenheit zur Führung, die Stürmer Jan Kovar umgehend zum 1:0-Pausenvorsprung nutzte. Im zweiten Drittel erhöhte dann Weltmeister Oscar Lindberg im Power-Play auf 2:0. Dennoch blieb der HCT bis kurz vor dem Ende des zweiten Drittels dran – erst der Treffer zum 3:0 durch Yannick Zehnder bedeutete das definitive Ende der Träume der Mannschaft von Stefan Mair, dem früheren Nationaltrainer Italiens. Zuletzt setzte sich Zug mit 6:0 durch.

Insgesamt hatten die Teams aus der Swiss League, der zweithöchsten Spielklasse im Schweizer Eishockey, einen schweren Stand am ersten Cup-Abend: Keine Mannschaft konnte sich gegen ein höher klassiges Team durchsetzen:

  • Der EHC Kloten scheitert mit 0:3 gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers.
  • Die EVZ Academy verliert knapp mit 1:2 gegen den SC Bern.
  • Die GCK Lions unterliegen den SCL Tigers mit 0:4
  • Der EHC Winterthur muss sich mit 0:9 den ZSC Lions beugen.

Einzig der EHC Visp (6:3 gegen den HC La Chaux-de-Fonds/ebenfalls Swiss League) und der HC Ajoie (8:2 gegen Wiki-Münsingen/MySports League) sind auch im Achtelfinale noch dabei.

Tendenziell dürften nun noch der SC Langenthal und der EHC Olten nun am 11. September zu den beiden anderen Swiss-League-Achtelfinalisten dazustossen.

Daniel Gerber

Hockey Thurgau beim Einmarsch in die Güttingersreuti (Bild: zweiteliga.org).
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