GC: Stephan Anliker zieht sich aus dem Verwaltungsrat zurück

Wechsel bei GC: Stephan Anliker, VR-Präsident des Grasshopper Club Zürich, hat soeben bekannt gegeben, dass er das VR-Präsidium per sofort abgeben wird. Gleichzeitig bleibt er als Investor und einer der Hauptaktionäre erhalten. Zusammen mit Peter Stüber hält er rund 94 Prozent der Aktien.

Stephan Anliker, der zudem rund 17 Jahre als VR-Präsident des Eishockey-Swiss-League-Unternehmens SC Langenthal AG amtete (der schon länger angekündigte Wechsel beim SCL zu Gian Kämpf erfolgt in den kommenden Wochen), teilt heute in einer Medienmitteilung mit: «Es ist für mich jetzt der richtige Moment, neuen Kräften und Ideen bei GC den Weg frei zu machen. Ich habe den Club durch die wohl schwierigsten fünf Jahreder Vereinsgeschichte geführt und mich immer auch persönlich und finanziell engagiert. Die aktuell sportlich schwierige Situation erfordert jetzt Ruhe und Konzentration, um den Verbleib in der Super League noch zu schaffen.»

«Ja» zum neuen Stadion

Nach der erfolgreich durchgeführten Kapitalerhöhung von letzter Woche hat Anliker dem Club zugesichert, dass er beabsichtigt, weiterhin als Ankeraktionär investiert zu bleiben. An den Besitzverhältnissen der Grasshopper ändert sich somit nichts. Eine der wichtigsten Aufgaben seiner Amtszeit, war sein Engagement für das vom Zürcher Stimmvolk im Herbst 2018 beschlossene «JA» zu einem neuen Fussballstadion.

«Es war mir ein grosses Anliegen, mich erfolgreich für ein neues und echtes Fussballstadion in Zürich einzusetzen. Dazu habe ich den Club durch diese wirtschaftlich sehr schwierigen Jahre seit 2013 führen müssen. Meine Hauptaufgabe ist somit erfüllt», erwähnt Anliker.

Bis zur Wahl eines neuen Präsidenten wird András Gurovits, stellvertretender GCZ VR-Präsident, die Geschäfte interimistisch leiten. Anliker auch künftig eine wichtige Rolle für die Grasshopper wahrnehmen: «Ich werde ein aktiver Investor und Aktionär bleiben und weiterhin an der langfristigen Entwicklung der Grasshopper mitarbeiten. Das wird jedoch im Hintergrund stattfinden.»

Der Letzigrund, die Heimspielstätte des FC Zürich (Bild: Wikipedia/Nicholas B.).
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