Steffen Bohl schiesst Duisburg zum 1000. Punkt

Der MSV Duisburg holt bei Fortuna Düsseldorf erstmals in dieser Saison einen Auswärtspunkt. Zwar ging Düsseldorf zunächst durch Kerem Demirbay in Führung. Doch dann traf Seffen Bohl zum Ausgleich und Schlussergebnis von 1:1.

Somit kommt Duisburg neu dank dem Treffer von Steffen Bohl auf 8 Saisonpunkte. In der ewigen Tabelle der 2. Bundesliga sammelte der MSV bislang 992 Zähler. Somit kommt der Club aus Nordrhein-Westfalen neu auf 1000 Punkte in der zweithöchsten Fussballliga Deutschlands.

Dadurch schliesst Duisburg zum 1. FC Saarbrücken auf, der noch auf dem 13. Rang liegt und ebenfalls auf exakt 1000 Punkte kommt. Der nächste Zähler bringt den MSV alleinig auf diese Position. Auf Rang zwölf liegt übrigens die SG Wattenscheid 09 mit 1021 Punkten.

Duisburg ist wieder in der 2. Bundesliga (Bild: Wikipedia/ZebraDS).
Duisburg ist wieder in der 2. Bundesliga (Bild: Wikipedia/ZebraDS).

Thomas Bröker schiesst Duisburg zum 999. Punkt

Mit seinem Tor beim 1:1 gegen den SC Freiburg schiesst Thomas Bröker den MSV Duisburg zum 999. Punkt in der ewigen Tabelle der 2. Bundesliga. Vor dem Saisonstart kam die Mannschaft auf 992 Zähler in 19 Saisons in der 2. Bundesliga. Dazu kommt ein Torverhältnis von 1005:899 Tore.

Nun, in der Jubiläumssaison, wird wohl die 1000er-Marke überschritten. Auf Kurs war die Mannschaft bereits gegen den SC Freiburg, als Thomas Bröker in der ersten Halbzeit den MSV in Führung brachte. Durch den Ausgleich von Amir Abrashi wurde das Jubiläum jedoch noch vertagt.

Der Aufsteiger kam zuletzt besser in Fahrt, namentlich die Defensive ist stabiler geworden, die letzten Resultate: 1:1 gegen Freiburg, 0:1 bei 1860 München und 0:0 gegen Nürnberg, 0:1 Heidenheim und 1:0 gegen Paderborn. Das sind nur noch 3 Gegentore in zuletzt 5 Spielen sowie 5 gewonnene Punkte.

Thomas Bröker vom MSV Duisburg (Bild: Wikipedia/X-Weinzar).
Thomas Bröker vom MSV Duisburg (Bild: Wikipedia/X-Weinzar).

Knaller und Ziereis – die coolsten Namen der 2. Bundesliga

Nomen est omen? Etliche Spieler in der 2. Bundesliga tragen gewitzte Namen, die manchmal gar zur Spielweise passen. Passender als Jan Mauersberger (Karlsruher SC) könnte beispielsweise ein Abwehrspieler kaum heissen. Oder Heidenheim-Captain Marc Schnatterer dürfte sicherlich redefreudig sein, was in diesem Amt gefordert ist. Oder Knaller und Kühn sind beispielsweise die Versicherung von Sandhausen, wohl kein anderes Torhüterduo überzeugt mit derart prägnanten Namen. Zweiteliga.org hat die Kaderlisten der 2. Bundesliga durchforstet und präsentiert die coolsten Namen in der zweiten Liga Deutschlands.

VfL Bochum: Torwart Felix Dornebusch fährt wohl seine Stacheln aus, wenn es brenzlig wird, Frederik Lach fürchtet in der Abwehr niemanden und in der Mitte kennt Tobias Weis die Spielzüge schon im Voraus – und wenn nicht, ist Julian Stock mit ordnender Hand zur Stelle und Henrik Gulden kämpft unbestechlich.

SC Paderborn 07: Allein bei diesen Namen scheint es, als hätten die Gegner nichts zu lachen: Florian Hartherz, Uwe Hünemeier und Florian Ruck sorgen für geregelte Verhältnisse. Sebastian Schonlau wird im Mittelfeld immer heiss sein, obschon sein Nachname «lauwarm» signalisiert, dies dürfte taktisch begründet sein, um den Gegner einzulullen. Immer alles gibt im Sturm Nick Proschwitz (pro Schwitzen).

SC Freiburg: Goalie Immanuel Höhn dürfte seine Gegner – trotz anderslautender Ankündigung via Namen – sicherlich ernst nehmen, nicht zu nahe kommen sollte man im Mittelfeld Lucas Hufnagel und der Verteidigung der anderen Mannschaften bietet Tim Kleindienst null Gefälligkeiten.

FC St. Pauli: Ob Goalie Robin Himmelmann für Höheres bestimmt ist? Eiskalt und dennoch elegant wirkt Philipp Ziereis in der Abwehr. Christopher Buchtmann macht im Sturm keine Gefangenen und regelmässig verlädt John Verhoek seine Gegner.

SV Sandhausen: Marco Knaller und Philipp Kühn sorgen im Tor für Glanzlichter, unermüdlich weibelt Manuel Stiefler im Mittelfeld, ebenso Dominik Stolz.

Greuther Fürth: Torhüter Mark Flekken behält grundsätzlich eine weisse Weste und auch auf Florian Trinks geniesst im Mittelfeld unser vollstes Vertrauen.

RB Leipzig: Anthony Jung und Lukas Klostermann halten die Abwehr in Schwung, John-Patrick Strauss und Dominik Kaiser stolzieren weitervorne auf dem Rasen herum.

1.FC Heidenheim: Captain Marc Schnatterer ist sicherlich redefreudig, Robert Strauss und Norman Theuerkauf gehen grosse Schritte und verkaufen Haut (und Federn) nicht billig. Andreas Voglsammer dürfte von Strauss besonders gerne Pässe erhalten.

1.FC Nürnberg: Ob die beiden Goalies Raphael Schäfer und Thorsten Kirschbaum besonders naturverbunden sind? Und ob – wenn ja – Danny Blum der Dritte im Bunde ist? Im Mittelfeld schöpfen sicherlich Robert Koch und Alessandro Schöpf ihr Talent aus und Niklas Stark sorgt für bemerkenswerte Auftritte. Und vorne weiss Stürmer Niclas Füllkrug einzuschenken.

Arminia Bielefeld: Für wenig Durchkommen in der Abwehr sorgen Steffen Lang und Florian Dick. Peer Kluge und Tom Schütz orientieren sich gescheit und mit Durchschlagskraft nach vorne und Dennis Mast sorgt dafür, dass Arminia auf Kurs bleibt.

Union Berlin: Benjamin Kessel und Fabian Schönheim scheinen in der Abwehr mit verschiedenen Ansätzen zum Erfolg zu kommen. Ebenso scheinen im Mittelfeld solide Hausmannskost und edle Spielzüge gleichermassen durch Stephan Fürstner und Leonard Koch vertreten zu sein. Im Sturm wird offenbar tierisch aufs Tempo gedrückt, durch Dennis Rudel, Daniel Wolf und Nico Schäfer, während sich auch Hendrik Schreiber regelmässig in die Torschützenliste eintragen lässt.

Fortuna Düsseldorf: Vor Verteidiger Julian Schauerte sollten sich die Gegner fürchten. Julian Koch und Oliver Fink sorgen dafür, dass es im Mittelfeld nur für die eigene Mannschaft gemütlich ist.

FSV Frankfurt: André Weis dürfte im Frankfurter Tor klug agieren, während Marc Hornschuh in der Abwehr aufräumt. Im Mittelfeld sorgen Mario Engels und Leon Hammel für eine «Guter-Bulle-böser-Bulle»-Situation und In-Hyeok Park sorgt dafür, dass er und seine Teamgefährten viel Auslauf in der gegnerischen Zone verbuchen können.

Eintracht Braunschweig: Hart aber herzlich steht Marcel Engelhardt im Goal. Nicht gut Kirschenessen ist in der Verteidigung mit Maximilian Sauer. Ebenso elegant wie zackig geht es im Mittelfeld mit Patrick Schönfeld und Hendrick Zuck zu und her.

Karlsruher SC: Schwierig dürfte es hinten sein, Jan Mauersberger zu überwinden und wohl auch bei Sascha Traut wird es nicht jeder wagen. Für bis im Mittelfeld sorgt Gaëtan Krebs und Jung-Bin Park zeigt ein gehegtes und gepflegtes Spiel.

1860 München: Stark wie ein Baum steht Vitus Eicher zwischen den Pfosten. Keiner kommt in der Mitte an Dominik Stahl und Richard Neudecker vorbei. Vorne voll dabei sind Korbinian Vollmann und Marius Wolf.

MSV Duisburg: Marcel Lenz sorgt ihm Gehäuse für einen zweiten Frühling. Mutig steht in der Abwehr, Matthias Kühne und in der Mitte kleckert Nico Klotz nicht. Vorne für Gefahr sorgen Simon Brandstetter und Kevin Scheidhauer.

1.FC Kaiserslautern: Goalie Julian Pollersbeck macht jedenfalls Eindruck, Tim Heubach spielt in der Abwehr sicher trotz dem Namen souverän und sonst stehen Chris Löwe, Jean Zimmer und Sascha Mockenhaupt ordnend zur Seite. Ansonsten hilft Alexander Ring mit Leichtigkeit.

Philipp Ziereis vom FC St. Pauli (Bild: Wikipedia/Northside).
Philipp Ziereis vom FC St. Pauli (Bild: Wikipedia/Northside).

Rochaden in der 2. Bundesliga: Ilija Gruew heisst der Neuste

Schon mehr als ein Viertel der Vereine in der zweiten Liga haben seit Saisonbeginn ihren Coach gewechselt. In diesen Tagen musste nun der Italiener Gino Lettieri Tabellenschlusslich MSV Duisburg verlassen. Er wurde ersetzt durch den Bulgaren Ilija Gruew. Er ist beim MSV kein Unbekannter: Ilija Gruew spielte einst 80 Spiele für den Club und stand – nach etlichen anderen Stationen – als Co-Trainer an der Seitenlinie.

Diese Trainerrochade ist bereits die fünfte, seit der Spielbetrieb am 24. Juli aufgenommen worden ist, respektive die fünfte innerhalb von dreizehn Spieltagen, also alle 2,6 Tage wird aktuell im Schnitt ein Coach ersetzt. Das Tempo ist somit noch etwas schneller, als in der letzten Saison, damals wurden insgesamt 12 Trainer ersetzt, also alle 2,83 Spieltage. Die fünfte Entlassung erfolgte «erst» am 9. Dezember und nicht bereits im Laufe des Novembers.

Dagegen gemächlicher gedreht hatte sich das Trainerkarussell noch ein Jahr früher. Damals mussten 10 Coaches weichen (die fünf als interimistisch deklarierten Übergangszeiten nicht gerechnet), also im Schnitt alle 3,4 Partien einer.

Iliya Gruev ist der neue Coach des MSV Duisburg (Bild: Wikipedia/Thomas Rodenbücher/CC BY 2.0).
Iliya Gruev ist der neue Coach des MSV Duisburg (Bild: Wikipedia/Thomas Rodenbücher/CC BY 2.0).

Lausanne und Freiburg gleich spannend wie Bayern München

Die Bundesliga und die Super League sind je eine Zweiklassengesellschaft. In Deutschland thront Bayern München mit 33:4 Toren und 30:0 Punkten in einer Liga für sich. Besonders augenfällig ist die Unausgeglichenheit beim Blick auf die Torverhältnisse. Von den 18 Mannschaften in der höchsten Spielklasse Deutschlands kommen nur 6 Teams auf ein positives Verhältnis und ein weiteres auf ein ausgeglichenes. 11 Clubs dagegen darben bei einem negativen Verhältnis.

Ein ähnliches Bild findet sich in der Schweiz. Der FC Basel kommt gar nicht erst auf den Gedanken, als Verlierer vom Feld zu gehen, in 13 Spielen ist dies nur einmal passiert, das Resultat: 34:4 Punkte und 33:14 Tore. Vier der zehn Clubs sind bei den Toren im Plus, sechs im Minus.

Ausgeglichener sind in beiden Ländern die zweiten Ligen. In der 2. Bundesliga sind 8 Teams im Plus, 10 im Minus. Zwischen dem SC Freiburg auf Rang 1 und dem FSV Frankfurt auf der 9 liegen nur 7 Punkte. So viel beträgt in der Bundesliga der Vorsprung der Bayern auf Rang 2 …

Das Geschehen in der 2. Bundesliga ist deutlich mehr von Spannung geprägt, als in der höchsten Spielklasse.

Gleiches ist in der Schweiz festzustellen: In der Challenge League liegen zwischen Leader Lausanne Sport und Schlusslicht FC Aarau nur 13 Punkte, verteilt auf 10 Ränge. Das sind nur 3 Punkte mehr als in der Super League zwischen Leader Basel und dem ersten Verfolger GC liegen.

Daniel Gerber ist freier Mitarbeiter bei «zweiteliga.org» (Bild: zVg).
Daniel Gerber ist freier Mitarbeiter bei «zweiteliga.org» (Bild: zVg).

Sebastian Freis schiesst Greuther über 1400-Punkte-Marke

In der 2. Bundesliga ist Greuther Fürth das Team der Rekorde. Keines der aktuellen Teams in Liga zwei sammelte so viele Punkte wie das Team aus Bayern. Und in der ewigen Tabelle der Liga liegt die Mannschaft mittlerweile auf dem Silber-Rang, nur Alemannia Aachen errang noch mehr Zähler.

In diesen Tagen hat der Club nun eine neue Marke geknackt: Das Team hat die 1400-Punkte-Schallmauer überschritten. Zu den Baumeistern dieses Erfolges gehört Stürmer Sebastian Freis. Derzeit ist er der erfolgreichste Torjäger in den Reihen seines Clubs. Der in Karlsruhe geborene Offensivmann steuerte bislang fünf Tore zum Gelingen seiner Equipe bei. Sebastian Freis trat in der 2. Bundesliga überdies für den Karlsruhe SC an, mit welchem ihm der Aufstieg in die höchste Spielklasse gelang. Neben dem FC Köln trat er später für den SC Freiburg an, ehe er zu Greuther wechselte.

Über all die Jahre konnte Greuther Fürth ein positives Torverhältnis erarbeiten, von aktuell 1422:1168, also +254 Treffer. Die Mannschaft trägt mittlerweile die 27. Saison in der 2. Bundesliga aus, einmal konnte der Club bislang den Titel gewinnen.

Sebastian Freis, hier noch im Freiburg-Dress, stürmt für Greuther Fürth (Bild: Wikipedia/James Steakley).
Sebastian Freis, hier noch im Freiburg-Dress, stürmt für Greuther Fürth (Bild: Wikipedia/James Steakley).

Nils Petersen schiesst SC Freiburg ins Glück

Ein Mann aus dem Osten schiesst ein Team aus dem Südwesten an die Tabellenspitze: Nils Petersen aus dem kleinen aber feinen Ex-DDR-Ort Wernigerode, die sich selbst «Die bunte Stadt am Harz» nennt, schiesst den SC Freiburg zurück auf Rang 1 in der 2. Bundesliga. Der Fussballer liegt zudem selbst zuvorderst im Torjäger-Ranking, direkt vor Simon Terodde vom VfL Bochum, der auf mit seiner Mannschaft auf der zweiten Position.

Petersen hielt seiner Mannschaft, dem SC Freiburg, auch nach dem Abstieg die Treue. Eingangs Jahr auf die Rückrunde in der Bundesliga zum Team gestossen, erzielte er in zwölf Matches neun Tore, darunter einen Hattrick gegen Eintracht Frankfurt. Jetzt ist der Mann aus Wernigerode auf vergleichbarem Erfolgskurs, sprich nahe an einem Eintore-Schnitt, mit aktuell zehn Toren aus elf Spielen.

Nils Petersen vom SC Freiburg (Wikipedia/Opihuck).
Nils Petersen vom SC Freiburg (Wikipedia/Opihuck).

In Nürnberg gibt es am meisten Tore fürs Geld

Zehn Runden sind in der 2. Bundesliga ausgetragen. Was die Tore angeht, ist der 1. FC Nürnberg das mit Abstand spektakulärste Team. Wenn die Mannschaft des Schweizer Trainers René Weiler auf dem Platz steht, fallen im Schnitt 4,1 Tore. Zudem sind bei fünf weiteren Clubs mehr als drei Treffer pro Spiel zu sehen, so etwa beim SC Freiburg und dem 1. FC Union Berlin.

 

Zurückhaltend zeigen sich dagegen der 1. FC Heidenheim und der TSV 1860 München mit exakt 2 Toren pro Spiel und am wenigsten Treffer sind dann zu bewundern, wenn der FC St. Pauli antritt, nämlich nur 1,7 pro Match.

 

Zweiteliga.org liefert die Rangliste des Torschnitts:

 

Rang Club Tor Verhältnis Tore Total Spiele Schnitt
           
1 1. FC Nürnberg 21:20 41 10 4,1
2 SC Freiburg 22:12 34 10 3,4
3 1. FC Union Berlin 17:17 34 10 3,4
4 SV Sandhausen 20:13 33 10 3,3
5 SpVgg Greuther Fürth 16:17 33 10 3,3
6 MSV Duisburg 8:23 31 10 3,1
7 VfL Bochum 19:7 26 10 2,6
8 Eintracht Braunschweig 19:7 26 10 2,6
9 1. FC Kaiserslautern 13:13 26 10 2,6
10 Karlsruhe SC 8:18 26 10 2,6
11 RB Leipzig 15:10 25 10 2,5
12 FSV Frankfurt 8:14 22 10 2,2
13 SC Paderborn 07 5:17 22 10 2,2
14 Arminia Bielefeld 10:11 21 10 2,1
15 Fortuna Düsseldorf 8:13 21 10 2,1
16 1. FC Heidenheim 13:7 20 10 2,0
17 TSV 1860 München 7:13 20 10 2,0
18 FC St. Pauli 10:7 17 10 1,7
Blick ins Stadion des 1. FC Nürnberg (Bild: Wikipedia/Markus Unger).
Blick ins Stadion des 1. FC Nürnberg (Bild: Wikipedia/Markus Unger).

VfL Bochum an der Wegkreuzung

Erst einmal hat der VfL Bochum in dieser Saison verloren und das Team liegt weiterhin auf einem Aufstiegsplatz. Dennoch stehen nun entscheidende Runden bevor, wie der Blick in die Geschichte zeigt.

 

Bereits in der Saison 2014/15 führte die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen zunächst die Tabelle an, ehe der Club langsam nach hinten durchgereicht wurde, zwischenzeitlich auf Rang 13 abrutschte und die Saison schliesslich auf Position 11 beendete.

 

In der Saison 2013/14 rangierte Bochum zuletzt gar auf Position 15 und 2012/13 musste sich der Club mit dem 14. Rang zufrieden geben, damals wurde Coach Andreas Bergmann bereits Ende Oktober durch Karsten Neitzel ersetzt und 2011/12 fand sich der Club auf Rang 11, nachdem er im Vorjahr um die Relegation in die Bundesliga gekämpft hatte – nachdem der VfL Bochum bekanntlich im Sommer 2010 aus der Bundesliga abgestiegen war.

 

Bochum steht nun an einer Wegkreuzung, die Frage ist, ob sich der Club in den vorderen Rängen halten kann oder wieder nach hinten abgleitet.

 

Erstmals führt Trainer Gertjan Verbeek, der zum Jahreswechsel zum Team gestossen war, die Mannschaft bereits seit Saisonbeginn. Zur Rückrunde hatte er die ins Trudeln geratene Mannschaft stabilisieren können. Ebenfalls Hoffnungen gesetzt werden in Tim Hoogland, der nach seinem Abstecher auf die britische Insel, zum FC Fulham, nach Deutschland zurückgekehrt ist. Bei Fulham gelangen dem Mittelfeld und Abwehrspieler in 25 Spielen 4 Tore. Für Bochum erzielte er in der laufenden Meisterschaft in 9 Spielen 1 Tor.

Tim Hoogland vom VfL Bochum (Bild: Wikipedia/DerHans04).
Tim Hoogland vom VfL Bochum (Bild: Wikipedia/DerHans04).

Union Berlin bietet Flüchtlingen eine Unterkunft

«Wir können Flüchtlingsströme nicht beeinflussen oder die internationale Politik verändern und als Fussballverein ist es auch nicht unsere Aufgabe, aber wir sind humanistischen Grundwerten verpflichtet und können hier in unserer Stadt, in unserem Umfeld denjenigen helfen, die unsere Hilfe brauchen. Wenn durch die Bereitstellung unserer Flächen nur eine Sporthalle in Berlin weniger umgewidmet werden muss, ist allen geholfen», erklärt Union-Präsident Dirk Zingler, auf der Webseite von Union Berlin.

Christopher Trimmel, Abwehrspieler im Team, habe persönlich Kleider in das Notaufnahmequartier in Berlin-Karlshorst gebracht. Gerade wegen der kalten Jahreszeit sei die Herausforderung der Stadt besonders gross. Deshalb entschied sich der Club aus der zweiten Liga Deutschlands dazu, eine in diesem Jahr erworbene Immobilie in der Nähe des Stadions erst im Laufe des nächsten Jahres selbst zu nutzen. Der Platz beträgt 1200 Quadratmeter.

Weihnachtssingen im Stadion der Union Berlin (Bild: Wikipedia/Christian Liebscher).
Weihnachtssingen im Stadion der Union Berlin (Bild: Wikipedia/Christian Liebscher).