Kloten verliert auch gegen Thurgau – Simon Sterchi schiesst SCL zum Sieg

Simon Sterchi schiesst den SC Langenthal zum Sieg, er liefert neben zwei Assists zum 1:0 sowie zum Game-Winning-Goal den Treffer zum 5:2, der endgültigen Siegessicherung. Und der HC Thurgau siegt erneut; zwar liegen die Ostschweizer weiterhin auf Rang sieben, aber nur noch acht Zähler hinter Position drei. Die Facts der Runde:

  • Zweimal Nachsitzen: Der EHC Kloten sitzt am Donnerstag bei der EVZ Academy nach: Die Zürcher kommen zwar auf ein Schussverhältnis von 43:20 Schüsse, lernen aber was Effizienz bedeutet, da die Zuger mit 2:1 Toren gewinnen. Und am Freitag folgt nach einer langen Positiv-Serie gleich die zweite Pleite in Folge. Bei der 2:6-Niederlage beim HC Thurgau gehen die Zürcher zwar zunächst in der sechsten Minute in Führung, verlieren dann aber deutlich.
  • Siegesserie: Der SC Langenthal spielt zum 16. Mal in der Swiss League gegen den EHC Winterthur. Der SCL hat jedes dieser Duelle für sich entschieden, mit 47:1 Punkten und 69:27 Toren. So auch in der jüngsten Runde mit 5:2 Treffern.
  • Vergebliche Triplette: Timothy Coffman trifft gleich dreimal für den HC La Chaux-de-Fonds, sein Team führt zwischenzeitlich 3:1 – vergeblich: Zuletzt siegt der EHC Olten mit 5:3; beim 4:3 für Olten durch Stanislav Horansky sitzt Coffman allerdings auf der Strafbank.
  • Team der Stunde: 6:2-Sieg gegen Kloten – der HC Thurgau gewinnt damit neun seiner letzten zwölf Spiele. Zwar liegen die Ostschweizer immer noch auf Rang sieben, doch inzwischen liegt Rang drei nur noch acht Punkte entfernt.
  • Visp mit Wende: 2:0 und 3:1 liegt der EHC Visp gegen die EVZ Academy vorne. Doch der Coup als Farmteam nach Kloten auch gleich noch Visp zu schlagen gelingt den jungen Zugern nicht. Zuletzt siegt Visp mit 4:3 Toren.
  • Drei Teams mit 57 Punkten: Dank dem 2:1-Erfolg über die GCK Lions kommt Ajoie – gleich wie der SCL und Kloten (mit einem Spiel weniger) auf exakt 57 Punkte.

Und dies ist das Team der Runde:

Stanislav Horansky
(EHC Olten)  
Timothy Coffman
(HC La Chaux-de-Fonds)  
Simon Sterchi
(SC Langenthal)
     
Luca Camperchioli
(EHC Visp)  
  Joel Steinauer
(HC Thurgau)  
     
  Dominic Nyffeler
(HC Ajoie)
 
Der HC Thurgau nach einem Sieg (Bild: zweiteliga.org).

KHL: Stalberg und Brust auf Kurs – Zwei Wechsel am Zürichsee

Viktor Stalberg (mit Avangard Omsk) und Barry Brust (mit Torpedo Nizhny Novgorod) sind in der Ostdivision der Kontinental Hockey League auf Playoff-Kurs. Den beiden Athleten mit National-League-Vergangenheit liegen in der Ost-Division der KHL gegenwärtig auf den Rängen 2 (Stalberg) und 7 (Brust). Einige der jüngsten KHL-Facts:

  • Starker Transfer: Die SC Rapperswil-Jona Lakers verpflichten mit Kevin Clark (31) einen kanadischen Stürmer, der zuletzt in der KHL überzeugte: Mit neun Toren und vier Assists in 38 Spielen lieferte er am sechstmeisten Punkte innerhalb des Kaders von Dinamo Riga. Nun stösst der von diesem lettischen Team an den Zürichsee, wo er bei den Lakers einen Vertrag bis 2021 unterzeichnete.
  • Der umgekehrte Weg: Den umgekehrten Weg geht Drew Shore. Aus dem Grossraum Zürichsee wechselt er in die KHL: Der US-Amerikaner zieht von den ZSC Lions zum chinesischen Team Kunlun Red Star; dies nach 105 National-League-Spielen für den ZSC und zuerst den EHC Kloten (33 Tore, 51 Assists).
  • Angekommen: Viktor Stalberg hat bei Avangard Omsk zu liefern begonnen: In bisher 16 Matches hat der Schwede, der die Saison beim EV Zug begonnen hat, drei Tore und zwei Assists erzielt.
  • Gute Fangquote: Torhüter Barry Brust zog es nach der Saison 2017/18 bei Fribourg-Gotteron zurück in die Kontinental Hockey League. Der Kanadier bestritt zunächst neun Matches mit Kunlun Red Star, ehe er zu Torpedo Nizhny Novgorod wechselte. An der ersten Station zeigte er eine Fangquote von 89,5 Prozent, an der zweiten sind es 94,5 Prozent.
  • Am Grössten: Die Spieler von Metallurg Magnitogorsk sind mit einem Schnitt von 187,33 Zentimeter die grössten der Liga (die Kleinsten stehen in den Diensten von Torpedo Nizhny Novgorod 182,14). Grösse bringt auch Gewicht mit sich: Die Spieler von Metallurg sind mit 92,46 Kilogramm auch die schwersten der Liga (die leichtesten finden sich bei Barys Astana mit 86,40 Kilogramm).
Barry Brust (Bild: Wikipedia/Michael Kinseher).

Olten mit Spätzündung – Tim Ulmann trifft eine Liga höher

Mit einer Negativ-Tor-Differenz von -82 werden die Ticino Rockets von den stärkeren Teams in der Regel klar bezwungen. Nicht so in der jüngsten Runde vom EHC Olten: Das Team aus der Dreitannenstadt setzt sich erst in der Verlängerung durch. Dafür schiesst GCK-Lions-Captain Tim Ulmann den ZSC zum Sieg über die SCRJ Lakers. Die Facts der Runde:

  • Ein Mann, zwei Ligen: Tim Ulmann (31), Captain der GCK Lions in der Swiss League, schiesst das Game-Winning-Goal in der National League beim 1:0-Sieg seiner ZSC Lions gegen die SC Rapperswil-Jona Lakers. Ulmann erzielte damit in seinem neunten ZSC-Spiel das vierte Tor. Daneben ist er auch in der Swiss League produktiv: In 23 Spielen erzielte er drei Tore und drei Assists.
  • Spätzünder: Trotz einem Schussverhältnis von 57:33 lässt der EHC Olten auswärts bei den Ticino Rockets einen Punkt liegen: Mit seinem 17. Saisontor entscheidet Bryce Gervais das Spiel erst in der 64. Minute. Für die Rockets ist dies der erste Punktgewinn in acht Spielen.
  • Visp klettert wieder: Mit einem 2:1-Erfolg in der Direktbegegnung mit dem HC Ajoie klettert der EHC Visp zurück in die Top-4.
  • Drang nach vorn: Mit dem 2:0 gegen die GCK Lions hat der HC Thurgau acht seiner letzten elf Spiele hat Thurgau für sich entschieden. Damit rücken die Ostschweizer in den letzten Spieltagen zusehends an die Ränge sechs bis fünf heran – langsam zwar, aber stetig.
  • Spitzenkampf: Der HCC legt mit dem 3:1-Erfolg über Winterthur weiter vor, nach Verlustpunkten ist Kloten damit aber nicht abgeschüttelt sondern weiterhin gleichauf.

Und dies ist das Team der Runde:

Timo Haussener
(Ticino Rockets)  
Tim Ulmann
(ZSC Lions /
GCK Lions)  
Lars Frei
(HC Thurgau)
     
Jordane Hauert
(HC Ajoie)  
  Kevin Kühni
(HC La Chaux-de-Fonds)  
     
  Sascha Rochow
(EHC Visp)
 
Tim Ulmann, Captain der GCK Lions (Bild: GCK Lions/Walo da Rin).

Kloten nach Verlustpunkten Leader – Visp punktet bei HCC

«Wir kommen gestärkt aus dem Tunnel heraus», sagt SCL-Trainer Per Hanberg nachdem seine Mannschaft erneut zu Punkten kommt – und: Kloten ist jetzt nach Verlustpunkten Leader. Die Facts der Runde:

  • Überflieger: Der EHC Kloten gewinnt 14 der letzten 15 Matches. Diesmal gehen die Flieger bereits nach 30 Sekunden gegen die Ticino Rockets in Führung.
  • Leader nach Verlustpunkten: Weil der HC La Chaux-de-Fonds vom EHC Visp ins Penaltyschiessen gedrängt wird, verliert die Mannschaft aus dem Neuenburger Jura einen Zähler. Nach Verlustpunkten sind die Zürcher somit bereits Tabellenführer.
  • Fels Joren: Seit der EHC Kloten Joren van Pottelberghe als Goalie geholt hat, hat die Mannschaft in der Swiss League ausnahmslos gewonnen – und das sind nicht weniger als neun Spiele. Mit einer Fangquote von 94,27 Prozent ist van Pottelberghe der mit Abstand beste Keeper der Liga.
  • Wieder auf den Beinen: Nach acht Pleiten in neun Spielen punktet der SC Langenthal mittlerweile zum dritten Mal in Serie – diesmal nach einem 4:1-Sieg gegen die EVZ Academy. SCL-Coach Per Hanberg zu zweiteliga.org: «Drei Wochen im Dezember waren taff. Wir haben viel gelernt. Wir kommen gestärkt aus dem Tunnel heraus».
  • Saubere Sache: Reto Schmutz trifft doppelt für den HC Ajoie. Dank seinen beiden Toren im Mitteldrittel gewinnen die Jurassier mit 2:1 gegen den HC Thurgau.
  • Auf und Ab: Einmal mehr wechseln die GCK Lions (3:2-Sieg über Winterthur) mit der EVZ Academy den achten Rang, der zuletzt die Playoff-Teilnahme ermöglicht.

Und dies ist das Team der Runde:

Reto Schmutz
(HC Ajoie)  
Fabian Sutter
(EHC Kloten)  
Brent Kelly
(SC Langenthal)
     
Patrick Sidler
(GCK Lions)  
  Luca Christen
(SC Langenthal)  
     
  Christophe Bays
(HC La Chaux-de-Fonds)  
 
Der EHC Kloten vor einem Meisterschaftsspiel (Bild: zweiteliga.org).

Kloten schielt auf Leader-Thron – SCL überholt Rockets in Power-Play-Quote

Das Hoch der Flieger hält an: Kloten gewinnt zum 13. Mal innerhalb von 14 Spielen. Im Duell der Power-Play-Schlusslichter zwischen Langenthal und den Ticino Rockets fallen acht Tore – davon standesgemäss nur eines in Überzahl. Die Facts der Runde:

  • Power- und Trauer-Play: Langenthal gegen die Ticino Rockets war auch das Treffen der beiden Teams mit dem schlechtesten Power-Play. In elf Überzahlsituationen fällt dann auch tatsächlich nur einer der total acht Treffer; dies für den SCL. Die Rockets verfügen über das schwächste Power-Play (10,53 Prozent), gefolgt von Langenthal (11,38 Prozent) und dem EHC Winterthur (16,41 Prozent). Am besten steht Kloten da (26,47 Prozent), gefolgt von Ajoie (25,42 Prozent) und Olten (22,88 Prozent).
  • Kloten rückt weiter auf: Der EHC Kloten gewinnt 13 der letzten 14 Matches. Nach Verlustpunkten liegt das Team inzwischen auf Position zwei, einen Punkt hinter La Chaux-de-Fonds. Beim 4:2-Erfolg in Visp ist Jeffrey Füglister gleich an drei der vier Klotener-Tore beteiligt.
  • Lehrstunde durch Academy: Die EVZ Academy erteilt dem HC Ajoie eine Lehrstunde. Die jungen Zuger gewinnen gleich mit 6:3 gegen die Jurassier.
  • HCC bleibt vorne: Durch einen 6:2-Triumph bei den GCK Lions bleibt der HC La Chaux-de-Fonds – auch nach Verlustpunkten – Leader.
  • SCL zuletzt deutlich: Nach einer 1:0-Führung nach 68 Sekunden muss der SC Langenthal dennoch mit einem Rückstand in die erste Pause, zuletzt gewinnen die Oberaargauer aber deutlich mit 6:2.
  • Thurgau im Aufwind: Durch den 5:2-Sieg über den EHC Olten gewinnt der HCT acht seiner letzten zehn Spiele. Die Ostschweizer gehören damit zu jenen Teams, deren Formkurve nach oben zeigt.

Und dies ist das Team der Runde:

Jeffrey Füglister
(EHC Kloten)  
Kelvin Walz
(EVZ Academy)  
Ryan Kenneth
(HC Thurgau)
     
Yves Müller
(SC Langenthal)  
  Sami El Assaoui
(HC Thurgau)  
     
  Tim Wolf
(HC La Chaux-de-Fonds)  
 
Blick in die PdG Biasca, dem Stadion der Ticino Rockets (Bild: zweiteliga.org).

Top-5-Teams schlagen SC Tabellenende 4:0

Der Spielplan wollte es: In der jüngsten Runde standen vier der fünf Top-5 Teams den Mannschaften Ränge acht bis elf gegenüber – das Resultat: Die hinteren Teams holten nur einen einzigen Punkt. Die Facts der Runde:

  • Tabellenende verliert: Vier der fünf Top-5-Mannschaften stehen am 26. Dezember im Einsatz – die Gegner sind die Mannschaften der Ränge acht, neun, zehn und elf. Das Resultat: 11:1 Punkte für die besser klassierten Teams, so wie 15:6 Tore.
  • Nur Visp verliert Punkt: Von den Top-5-Teams verliert nur der EHC Visp einen Punkt, nachdem sich das Team auswärts beim EHC Winterthur lange schwertut. Das 1:0 von Tomas Dolana wird knapp zehn Minuten später (und fünf Minuten vor Ablauf der 60 Minuten) durch Anthony Nigro ausgeglichen. Zuletzt wird das Duell im Penalty-Schiessen zugunsten der Walliser entschieden.
  • Ajoie wendet 0:1: Der HC Ajoie kassiert zwar das 0:1, setzt sich dann aber mit 5:3 Toren gegen die Ticino Rockets durch.
  • Überflieger: Philip-Michael Devos ist weiterhin der Überflieger der Liga. Erneut an drei Tore beteiligt, hat er in 27 Spielen 45 Skorerpunkte gesammelt. Er kommt auf einen Schnitt von 1,67 Zähler pro Runde – das sind bereits 15 mehr (33,3 Prozent) als Brett Cameron und Ryan Hayes auf den Rängen neun und zehn.
  • Olten wendet 0:2: Der EHC Olten liegt nach etwas mehr als zehn Minuten sogar mit 0:2 Toren gegen die GCK Lions zurück. Doch zuletzt gewinnt die Mannschaft von Trainer Chris Bartolone gleich mit 5:2.
  • HCC mit 2 Toren in letzten 77 Sekunden: Die EVZ Academy hält beim HC La Chaux-de-Fonds bis kurz vor Schluss mit einem 0:1-Rückstand noch vieles offen. Als die jungen Innerschweizer den Anschluss ohne Torhüter zu holen versuchen gelingt den Romands 77 Sekunden vor Schluss ein erster Schuss ins leere Tor – und 11 Sekunden vor Schluss der zweite.
  • SCL gegen gleiche Gegner: Diese Runde lief somit gegen die spielfreien SC Langenthal und EHC Kloten, da die Konkurrenten alle punkteten. Doch der SCL kann nun in den drei nächsten Runden gegen die gleichen Mannschaften antreten: Die Ticino Rockets (28. Dezember), die EVZ Academy (30. Dezember) und anschliessend den EHC Winterthur (4. Januar).

Und dies ist das Team der Runde:

Tomas Dolana
(EHC Visp)  
Philip-Michael Devos
(HC Ajoie)  
Cason Hohmann
(EHC Olten)
     
Jordane Hauert
(HC Ajoie)  
  Uinter Guerra
(EHC Winterthur)  
     
  Christophe Bays
(HC La Chaux-de-Fonds)  
 
Fankurve des EHC Olten (Bild: zweiteliga.org).

2 Bundesliga – Spitzentrio verliert geschlossen

Der 1. FC Köln am Freitag und der Hamburger SV sowie Union Berlin am Sonntag: Die drei Spitzenteams (vor dem Spieltag) verlieren geschlossen, wodurch das Team aus der Hauptstadt einen Rang verliert. Die Facts der Runde:

  • Spitzentrio verliert geschlossen: Der HSV, der 1. FC Köln und Union Berlin verlieren gleich alle ihre Duelle. Berlin verliert dadurch einen Rang in der Tabelle.
  • Pleiten auch hinten: Nicht nur an der Spitze gehen die Teams leer aus: Ausser dem SV Sandhausen verlieren auch gleich sämtliche Teams der Ränge 13 bis 18 – mit anderen Worten: An diesem Spieltag haben einzig die Teams aus der Mitte gewinnen können.
  • Schlusslicht-Jubiläum: Zum zehnten Mal hintereinander ist Ingolstadt nun Schlusslicht. Diesmal verliert das Team mit dem dritthöchsten Kaderwert daheim gegen den SSV Jahn Regensburg.
  • 2mal Hattrick: Bernard Tekpetey trifft gleich dreifach für den SC Paderborn 07 – und Pascal Testroet trifft ebenfalls dreimal, er für Erzgebirge Aue.
  • Doppeltorschützen: David Kinsombi (Holstein Kiel), Sven Michel (SC Paderborn 07), Lukas Hinterseer (VfL Bochum), Dimitrios Diamantakos (FC St. Pauli) und Hamadi Al Ghaddioui (SSV Jahn Regensburg) sind die Doppeltorschützen der Runde.
  • Fleissigste Skorer der Vorrunde: Die fleissigsten Skorer der Vorrunde sind Simon Terodde (22 Tore, 4 Assists), gefolgt von Lukas Hinterseer (11 Tore, 5 Assists) sowie drei Spielern mit 15 Punkten: Sargis Adamyan (8 + 7), Philipp Klement (10 + 5) sowie Marc Schnatterer (7 + 8). Die fünf Spieler mit den meisten Assists sind: Dominick Drexler und Louis Schaub (je 10), Marc Schnatterer (8), Sargis Adamyan und Jae-Sung Lee (je 7).

Und dies ist die Elf des Spieltags:

  Lukas Hinterseer
(VfL Bochum)
Hamadi Al Ghaddioui
(SSV Jahn Regensburg)
 
       
Michel Niemeyer
(1 FC Magdeburg)
Tom Schütz
(Arminia Bielefeld)
Marvin Knoll
(FC St. Pauli)
Bernard Tekpetey
(SC Paderborn 07)
       
Felix Müller
(SV Sandhausen)
Steve Breitkreuz
(FC Erzgebirge Aue)
Jannik Müller
(Dynamo Dresden)
Jannik Dehm
(Holstein Kiel)
       
  Sascha Burchert
(Greuther Fürth)  
   

GCK und Kloten mit Positiv-Serie – Visp mit Wende in Olten

Ein paar Tendenzen der letzten Spieltage setzen sich am Tag vor Heiligabend fort: Kurz vor Weihnachten siegt der EHC Kloten zum zwölften Mal innerhalb von dreizehn Spielen. Und das ZSC-Farmteam GCK Lions gewinnt – arg dezimiert – auch in Langenthal. Für die Junglöwen ist es der fünfte Sieg innerhalb von sieben Duellen. Die Facts der Runde:

  • Kloten nun auf Rang 3: Seit der EHC Kloten den Fehler wettgemacht hat, in der Swiss League nur einen Ausländer einzusetzen, finden sich die Zürcher konstant auf Siegeskurs. Inzwischen gewannen die Flieger 12 der letzten 13 Matches.
  • Tor in der 4. Minute: Der SC Langenthal und die GCK Lions zeigten eine eigentümliche Torfolge: Stets in der vierten Minute eines Abschnitts fiel ein Tor: 0:1 in der 4. Minute. 2:3 in der 24. Minute. 4:3 in der 44. Minute.
  • Olten in Punkteform: Der EHC Olten verliert daheim in der Verlängerung gegen Visp mit 4:5-Toren nach Verlängerung. Die Solothurner punkten jedoch zum zehnten Mal innerhalb von zwölf Spielen.
  • GCK Lions mit Siegesserie: Die GCK Lions gewinnen in Langenthal mit 5:4-Toren nach Penaltys. Dies ist der fünfte Sieg innerhalb von sieben Matches (diesmal fehlten drei Spieler wegen der U-20-WM und zwei weitere waren beim ZSC).
  • SCL mit erneuter Pleite: Der SC Langenthal hat nun acht seiner letzten neun Spiele verloren.
  • Sieg gestohlen: 61:25 – so lautet die Schussstatistik aus dem Spiel SCL gegen GCK. Somit haben die Lions den Sieg ganz offiziell «gestohlen»: Von einem «Stolen Win» spricht man, wenn der Verlierer mindestens zehn Schüsse mehr auf das gegnerische Tor gefeuert hat, als der Sieger.
  • Thurgau wieder mit spätem Auswärtstor: Am Dienstag landete der HCT den Siegtreffer in Langenthal sechs Sekunden vor Schluss (3:2). Diesmal treffen die Ostschweizer 17 Sekunden vor Schluss – zur Siegessicherung ins leere Tor (3:1).
  • Academy bezwingt Winterthur: Die EVZ Academy schlägt auf eigenem Eis den EHC Winterthur und bleibt damit am Strich an den Lions dran.
  • Meiste Schüsse auf das Tor: Am häufigsten wird auf das Tor der Ticino Rockets geschossen (977 Schüsse), gefolgt den GCK Lions (897) und dem EHC Winterthur (865). Am wenigsten Schüsse entgegenkommen sehen die Goalies von Ajoie (621), Thurgau (707) und Langenthal (751).

Und dies ist das Team der Runde:

Toms Andersons
(SC Langenthal)  
Evgeni Chiriaev
(EHC Olten)  
Ryan Hayes
(GCK Lions)
     
Steve Kellenberger
(EHC Kloten)  
  Kim Lindemann
(EHC Visp)  
     
  Nicola Aeberhard
(HC Thurgau)  
 

EHC Kloten neu auf Rang 4 – Visp demontiert SCL

Der EHC Kloten feiert den elften Sieg in zwölf Spielen und stösst damit auf Rang vier vor. Derweil verliert der SC Langenthal zum siebten Mal innerhalb von acht Duellen und fällt auf den sechsten Rang zurück. Die Facts der Runde:

  • Kloten macht weiteren Boden gut: Durch den sechsten Erfolg in Serie sowie dem elften Erfolg innerhalb von zwölf Spielen kann der EHC Kloten auf den vierten Rang vorstossen. Nach dem 3:1-Erfolg gegen die GCK Lions überholt das Team den SC Langenthal.
  • HCC schlägt Thurgau: Leader HC La Chaux-de-Fonds setzt sich mit 3:1-Toren beim HC Thurgau durch. Vergeblich beordern die Ostschweizer Goalie Janick Schwendener für 3:19 Minuten (ab Spielminute 56:41) an die Bande.
  • Olten im Hoch: Der EHC Olten siegt auswärts beim HC Ajoie mit 4:2-Toren. Es ist der neunte Sieg innerhalb von elf Spielen. Das Team festigt dadurch seinen zweiten Tabellenrang (und ist nach Verlustpunkten Leader).
  • SCL mit Negativ-Serie: Der SC Langenthal hat sieben seiner letzten acht Spiele verloren.
  • Visp reagiert: Der EHC Visp verlor zuletzt drei von vier Spielen. Nun reagieren die Walliser mit einem 7:1-Heimsieg gegen den SC Langenthal.
  • Winti mit fünftem Sieg: Der EHC Winterthur feiert mit dem 6:2-Erfolg über die Ticino Rockets den fünften Saisonsieg im 25. Spiel.
  • Latten und Pfosten: Am häufigsten trifft Ajoie die Torumrandung: 28 Metalltreffer hatten die Jurassier bislang zu beklagen, gefolgt von Langenthal (20). Auf Rang 3 folgen Olten und Thurgau (je 19). Am seltensten die Latte oder die Pfosten treffen die Ticino Rockets mit 12 sowie die GCK Lions und die EVZ Academy (je13).

Und dies ist das Team der Runde:

Daniel Kissel
(EHC Visp)  
Romano Lemm
(EHC Kloten)  
Cason Hohmann
(EHC Olten)
     
Sandro Wiedmer
(EHC Visp)  
  Kevin Kühni
(HC La Chaux-de-Fonds)  
     
  Remo Oehninger
(EHC Winterthur)
 
Impression aus der Litternahalle in Visp (Bild: zweiteliga.org).

Formel E – in dieser Saison wie Mario Kart

Die fünfte Formel-E-Saison startete in Saudi-Arabien, ausgerechnet in einem der erdölreichsten Länder der Welt: Die Facts zum Saisonstart sowie dem ersten Rennen:

  • Start in Saudi-Arabien: Ausgerechnet im erdölreichen Saudi-Arabien startete die Formel-E-Saison. Das Rennen wurde in Diriyya in der Nähe der Hauptstadt Riad durchgeführt.
  • Antonio Felix da Costa vor Jean-Eric Vergne: Der Portugiese Antonio Felix da Costa gewinnt vor dem Franzosen Jean-Eric Vergne. Als bester Deutscher klassiert sich André Lotterer auf Rang fünf. Der Schweizer Sébastien Buemi reiht sich auf Position sechs ein. Ebenfalls noch in den Punkten ist Daniel Abt (Rang 8).
  • China liegt vorne: In der Teamwertung liegt das chinesische Team DS Techeetah (29 Punkte) von BMW i Andretti Motorsport (Grossbritannien, 28 Punkte) sowie vor dem indischen Team Mahindra Racing (Rang 3 mit 15 Punkten).
  • Drei Schweizer sind dabei: In der neuen Saison sind gleich drei Schweizer dabei: Sébastien Buemi (bei Nissan), Edoardo Mortara (bei Venturi) und Simona de Silvestro (Ersatzfahrerin bei Venturi).
  • Wie «Mario Kart»: Kurz vor dem Start erfahren die Fahrer, wo es auf der Strecke den «Attack Mode» gibt. Dieser liegt neben der Ideallinie, bringt aber beim Darüberfahren einen Extra-Boost. Simona de Silvestro sagt deshalb, dass dies an «Mario Kart» erinnert.
  • Wieder Start in der Schweiz: Zum zweiten Mal wird die Schweiz Schauplatz eines Formel-E-Rennens: Nachdem 2018 150’000 Zuschauer in Zürich mit dabei waren, ist das nächste Rennen auf helvetischem Boden am 22. Juni 2019 in Bern geplant.
Das Chassis Spark SRT 05e (Bild: Wikipedia/Matti Blume).