EHC Olten strebt nach der Butter auf dem HC Thurgau-Brot

Nach zwei Playoff-Viertelfinal-Runden sticht vor allem eine Serie heraus: Der EHC Olten konnte sich in beiden Partien gegen den HC Thurgau durchsetzen – der siebte der Qualifikation bedrängt damit die Ostschweizer erheblich.

Das Startdrittel im Auftaktspiel konnte der HC Thurgau noch für sich entscheiden, doch zuletzt siegte der EHC Olten mit 6:3-Toren und auf eigenem Eis setzte sich die Mannschaft aus dem Kanton Solothurn erneut durch.

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EHC Basel und EHC Chur allein auf weiter Flur

Die Formkurven sprechen deutlich für den EHC Basel sowie den EHC Chur. Diese beiden Teams holten in ihren letzten zehn Spielen je 25 Punkte. Damit stehen sie alleine auf weiter Flur. Wenige Spiele vor dem Ende der Qualifikation sind die Mannschaften ganz unterschiedlich in Schuss.

Die Reihenfolge der Teams orientiert sich an der gegenwärtigen Tabelle.

20 Punkte: Leader HC Sierre hat acht seiner letzten zehn Matches für sich entschieden. In den vier letzten Matches holten die Walliser das Punktemaximum.

16 Punkte: Der HC Thurgau konnte zuletzt wieder zulegen, sechs der letzten acht Matches konnten die Ostschweizer siegreich gestalten.

16 Punkte: Der HC La Chaux-de-Fonds hat – allerdings auf hohem Niveau – etwas an Schwung verloren: In den beiden letzten Matches konnten die Neuenburger keinen Zähler mehr ergattern.

25 Punkte: Der EHC Basel hat in den letzten zehn Spielen ausnahmslos immer mindestens einen Zähler erstritten. Die Nordschweizer sind aktuell am besten im Schwung.

19 Punkte: Der EHC Visp hat in den letzten Matches die viertbeste Ausbeute in der Liga erzielt.

25 Punkte: Der EHC Chur kommt im Bereichszeitraum auf die gleiche Punktausbeute wie der EHC Basel.

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EHC Basel ringt EHC Arosa nieder – EHC Visp und HC La Chaux-de-Fonds verbleiben im «Aufstiegsrennen»

Der EHC Basel triumphiert nun doch über den EHC Arosa: Gleich zweimal in Folge siegte das Team vom Rheinknie über die Equipe aus dem Kanton Graubünden. Und der EHC Visp sowie der HC La Chaux-de-Fonds erhalten die Bewilligung, um in die National League aufzusteigen.

Lange tat sich der EHC Basel in der Swiss League schwer gegen die Mannschaften aus dem Kanton Graubünden. Gegen den EHC Chur hat Basel drei von vier Spielen verloren. Und gegen den EHC Arosa musste sich das Team von Trainer Eric Himelfarb in den beiden ersten Begegnungen geschlagen geben.

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EHC Basel im Aufschwung … ausser gegen EHC Chur und EHC Basel

Die Teams der Stunde in der Swiss League sind der EHC Basel, der sich nun über den Strich gekämpft hat sowie der EHC Chur, der sich nach einer längeren Siegesserie in die Top-4 vorgearbeitet hat (sowie der HC Sierre). Aber fünf von sechs Spielen hat der EHC Basel gegen die beiden Teams aus dem Kanton Graubünden verloren.

Wenn auch mit grosser Verzögerung hat der Meisterschafts-Mitfavorit in die Qualifikation in der Swiss League gefunden.

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EHC Basel gegen HC Thurgau: Goliath steht Goliath gegenüber

Der HC Thurgau empfängt den EHC Basel, was in der Tabelle wie ein Kampf zwischen David und Goliath aussieht, ist in Tat und Wahrheit ein Kampf zwischen Goliath und … Goliath!

Die Ausgangslage scheint klar und die Rollen verteilt:

Auf der einen Seite der HC Thurgau, souveräner Leader mit neun Punkten Vorsprung auf Verfolger HC Sierre. Die Ostschweizer entschieden sieben der letzten acht Matches für sich. Ein Goliath, der unantastbar vorne wegzieht.

Auf der anderen Seite der EHC Basel, der sich gerade eben über den Strich auf einen Playoff-Rang gehievt hat und der in der laufenden Saison bereits zweimal gegen den Aufsteiger HC Arosa verloren hat. Der EHC Basel ein Goliath?

Da scheint eher die klassische Verteilung David gegen Goliath angebracht. Bei genauerem Hinsehen jedoch ist der EHC Basel selbst zu einem Goliath geworden: Der EHC Basel konnte die letzten vier Spiele für sich entscheiden und ist damit neben Thurgau sowie dem EHC Chur (beide Teams mit fünf Siegen in Serie) das gegenwärtig formstärkste Team in der Liga.

Heute Dienstagabend kommt es somit zum grossen Duell zwischen den zwei Goliath’s in der Liga. Sollte der EHC Basel nach der langanhaltenden Krisenzeit in die Gänge gekommen sein, dürfte die Mannschaft zuletzt um den Ausgang der Meisterschaft ein gewichtiges Wort mitreden.

Die Durststrecke des EHC Basel hält an

Nach der 2:5-Niederlage gegen Aufsteiger EHC Arosa, der zweiten Pleite gegen den Traditionsklub aus Graubünden innerhalb weniger Wochen, ist klar: Der EHC Basel steckt tief in der Krise. 18 Spiele sind in der Swiss League absolviert, und die Nordwestschweizer liegen unter dem Strich; ein beunruhigendes Zwischenfazit für einen Klub, der mittelfristig das Potenzial zum Aufstieg hat.

Fünf der letzten sechs Partien gingen verloren. Das Selbstverständnis, das der Qualifikationssieger der letzten Saison ausstrahlte, ist verschwunden. Besonders bitter: Gegen den (sich stark schlagenden) EHC Arosa verlor der EHC Basel gleich beide Saisonspiele, dies mit 0:2 und 2:5-Toren. Oder anders gesagt: Basel kriegte in 120 Spielminuten gegen den Aufsteiger nur gerade zwei Tore hin.

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EHC Winterthur: Zehn Konkurse und Rückzüge seit dem Jahr 2001

Der EHC Winterthur könnte das jüngste Opfer werden: Die aufgeblähte National League entzieht durch ihren Alleingang namentlich in der Vermarktung sowie durch die Undurchlässigkeit der Liga der Swiss League den Boden und die Luft. Zweiteliga.org liefert den Überblick und eine Tabelle seit 2001.

Der EHC Winterthur teilt mit, dass die Zukunft in der Swiss League aus finanziellen Gründen nicht mehr gewährleistet ist. Es wäre seit dem Jahr 2001 sind nicht weniger als der elfte Rückzug aus der zweithöchsten Spielklasse wegen einem Konkurs oder Rückzug aus finanziellen Gründen aus der Swiss League – also im Schnitt rund alle zweieinhalb Jahre ein Verein.

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EHC Arosa zurück in der Swiss-League: Rekurs gutgeheissen

Der EHC Arosa hat im Streit um die «Arosa Ice Classics» einen wichtigen Erfolg erzielt. Die Rekursinstanz des Schweizerischen Eishockeyverbandes hat entschieden, dass der Traditionsanlass weiterhin an einem spielfreien Tag zwischen Weihnachten und Neujahr stattfinden darf. Damit ist der Weg frei für den Aufstieg in die Sky Swiss League. Die sportlichen Voraussetzungen erfüllen die Bündner bereits.

Ende Januar 2025 hatte die Lizenzkommission das Aufstiegsgesuch des EHC Arosa gutgeheissen. Der Club erfüllte sämtliche Kriterien in den Bereichen Wirtschaftlichkeit, Sport, Logistik, Infrastruktur, Sicherheit und sportmedizinischer Dienst.

Gemäss Reglement musste der Club mit der Lizenzkommission eine verbindliche Aufstiegsvereinbarung abschliessen. Doch genau hier gab es einen Streitpunkt: Der EHC Arosa weigerte sich, die Vereinbarung zu unterzeichnen, weil ein Passus über die «Arosa Ice Classics» nicht akzeptabel war. Die Lizenzkommission verfügte daraufhin am 26. Februar 2025, dass der Club nicht aufstiegsberechtigt sei.

Rekurs gutgeheissen

Der EHC Arosa reichte umgehend Rekurs ein und beantragte die Aufhebung des Entscheids sowie die Anpassung des entsprechenden Passus. Die Rekursinstanz kam nach eingehender Prüfung zu folgendem Schluss: Der Anlass «Arosa Ice Classics» ist ein Freundschaftsspiel und hat keinen Einfluss auf den Meisterschaftsbetrieb.

Der EHC Arosa hat fristgerecht eine Anpassung beantragt und seine Bereitschaft zur Unterzeichnung signalisiert. Die Bewilligung von Freundschaftsspielen fällt nicht in die Kompetenz der Lizenzkommission und sollte nicht Bestandteil der Aufstiegsvereinbarung sein. Auf dieser Basis wurde der Rekurs gutgeheissen, die Vereinbarung entsprechend angepasst und der EHC Arosa offiziell zum Aufstieg zugelassen.

Sportlich bereits qualifziert

Neben der formellen Bestätigung hat der EHC Arosa auch die sportlichen Voraussetzungen für den Aufstieg erfüllt. Mit der Qualifikation für den Playoff-Halbfinal steht der Club sportlich auf einem soliden Fundament.

Die finanzielle Situation des Clubs wurde im Rahmen des Rekurses nicht geprüft. Die definitive Lizenzerteilung obliegt der Lizenzkommission der Swiss League. Bis spätestens 15. Juli 2025 muss der EHC Arosa den jährlichen Saisonbericht einreichen, bevor die Lizenz definitiv erteilt wird.

Das ist die neue Swiss League

Wenn der EHC Arosa die Lizenz für die Swiss League definitiv erhält, sieht die neue Swiss League so aus: EHC Olten, HC La Chaux-de-Fonds, EHC Visp, HC Thurgau, GCK Lions, EHC Basel, HC Sierre, EHC Winterthur, EHC Chur, GDT Bellinzona Snakes und neu auch der EHC Arosa.

EHC Olten mit Sensation gegen HCC, EHC Visp mit solider Abwehr

Der EHC Olten zeigte als Tabellensiebter die grösste Sensation in den diesjährigen Viertelfinals: Der Tabellenzweite HC La Chaux-de-Fonds wurde aus dem Rennen geworfen. Somit verbleibt mit dem EHC Visp nur noch eine Mannschaft, die aufsteigen will. Die Walliser kassierten in den fünf Spielen nur acht Gegentore (gleich wie der EHC Basel). Der HC Thurgau musste nur fünf Gegentore hinnehmen. Bei Visp ist dies dennoch besonders bemerkenswert, da es sich a) um ein Derby handelte und b) sich der Vierte (Visp) mit dem Fünften (Sierre) duellierte.

HC La Chaux-de-Fonds – EHC Olten (2:4)

Die grosse Sensation der Viertelfinals war der EHC Olten, der als Qualifikationssiebter den zweitplatzierten HC La Chaux-de-Fonds eliminierte. Nach einer knappen Niederlage in der Verlängerung zum Auftakt gewann Olten vier der nächsten fünf Spiele, darunter ein überzeugendes 6:0-Heimsieg. Im entscheidenden sechsten Spiel setzte sich Olten erneut in der Overtime durch und besiegelte damit das Aus des Favoriten.

EHC Basel – GCK Lions (4:1)

Qualifikationssieger EHC Basel setzt sich souverän gegen die GCK Lions durch und entschied die Serie mit 4:1 für sich. Obwohl die Spiele oft knapp ausfielen (zwei der fünf Spiele mündeten in die Overtime) dominierte Basel in den entscheidenden Momenten. Besonders beeindruckend war das letzte Spiel, in dem Basel mit einem klaren 7:1-Sieg den Einzug ins Halbfinale perfekt machte.

EHC Visp – HC Sierre (4:1)

Das Walliser Derby zwischen EHC Visp und HC Sierre war intensiv, doch Visp setzte sich letztlich deutlich mit 4:1 durch. Nach einem knappen Sieg zum Auftakt konnte Sierre zwar das zweite Spiel für sich entscheiden, doch danach reihte Visp drei Siege aneinander, zum Einzug ins Halbfinale. Bemerkenswert: Visp kassierte in den fünf Spielen nur acht Gegentore.

HC Thurgau – EHC Chur (4:0)

Der HC Thurgau liess dem Aufsteiger EHC Chur keine Chance und gewann die Serie mit einem Sweep (4:0). Bereits das erste Spiel, das Thurgau in der Overtime für sich entschied, zeigte ihre Nervenstärke. Dennoch ist der sechste Rang in der Qualifikation und damit das Erreichen der Playoffs für den Aufsteiger aus dem Kanton Graubünden eine beachtliche Leistung.

Halbfinals

In den Halbfinals stehen sich nun ab dem kommenden Freitag der EHC Basel und der EHC Olten gegenüber, sowie der EHC Thurgau, der es mit dem EHC Visp zu tun bekommt.

Jetzt hat der EHC Olten drei Serien-Matchpucks – EHC Chur mit «Sieg» in Niederlage

Der EHC Olten ringt den HC La Chaux-de-Fonds erneut nieder und steht vor dem Einzug ins Halbfinale. Und – das ist nicht etwa ein WIEDERSPRUCH – der EHC Chur siegt in der Serie, die der HC Thurgau gewinnt (Details im Text zum Match).

EHC Olten – HC La Chaux-de-Fonds 4:2 (1:1, 1:0, 2:1) Serienstand: 3:1 – EHC Olten
Olten sichert sich den Sieg mit einem starken Schlussdrittel: Der EHC Olten gewinnt auch das dritte Playoff-Viertelfinalspiel gegen den HC La Chaux-de-Fonds mit 4:2-Toren. Damit zeigt der EHCO eine klare Steigerung zur Qualifikation, spielt befreit auf und hat nun drei Serien-Matchpucks.

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