Murat Yakin formt die neue Macht der Ostschweiz

Bereits eilt der FC Schaffhausen zum nächsten Sieg: Mit dem 3:1-Erfolg über den FC Winterthur – bei gleichzeitiger 2:3-Niederlage des FC Aarau beim FC Chiasso – ist der Mannschaft von Trainer Murat Yakin der vierte Rang nicht mehr zu nehmen.

Dies dank einer alles mit-sich-reissenden Rückrunde. In diese stiegen die Ostschweizer mit nur 13 Punkte, aber einem hoch-motivierten Murat Yakin. Die Mannschaft eilte von Sieg zu Sieg. Statt um den Liga-Erhalt zu bangen wurde ein Team nach dem anderen überholt. Mit nun 38 Zählern in der Rückrunde ist Schaffhausen die deutlich stärkste Truppe der Rückrunde. Aufsteiger FC Zürich erarbeitete sich 31 Punkte. Neuenburg Xamax auf Rang zwei trug 34 zusammen und Servette 31.

Zu den prägenden Spielern gehört seitens des FCS neben einer formidablen Teamleistung auch Steven Lang. In der jüngsten Partie wurde er in der 76. Minute eingewechselt, in der 88. Minute traf er zum 3:1-Schlussstand. Lang erzielte in 15 Spielen 14 Tore, er ist damit der Spieler in der Challenge League mit dem besten Torschnitt (0,93). Noch mehr Treffer für Schaffhausen gelangen nur Shkelqim Demhasaj, in 33 Spielen gelangen ihm 17 Tore (0,52 im Schnitt).

Steven Lang hier noch im Dress von Lausanne Sport (Wikipedia/Fanny Schertzer).

Der Rückrunden-«Aufsteiger» heisst … FC Schaffhausen

Wäre für den Aufstieg in die Super League nur die Rückrunde massgebend, so würde der FC Schaffhausen ab der kommenden Saison den FC Basel, YB, Sion und Co. herausfordern. Denn kein Team holte in der Rückrunde so viele Teams, wie die Ostschweizer, bei denen Murat Yakin seit der Winterpause Regie führt.

In die Rückrunde startete der FCS als Tabellenschlusslicht mit 13 Punkten. Leader Zürich erfreute sich an 48 Zählern, Xamax verbuchte 36, Servette 25 – die nun noch einzigen Teams, die vor Schaffhausen liegen. In den letzten 15 Runden gewann Schaffhausen gegen alles, was nicht niet- und nagelfest war. Inzwischen kommt Schaffhausen auf 48 Punkte, 35 sind also dazugekommen. Beim Aufsteiger FC Zürich sind es 31 Punkte, bei den zweitklassierten Neuenburgern wurden 33 Punkte erobert und Servette sind es deren 28. Betrachtet man nur die Rückrunde, würde – zu diesem Zeitpunkt – Schaffhausen aufsteigen.

Murat Yakin (Bild: Wikipedia/Florian K.).

Sechs-Tore-Show bei FCZ gegen Le Mont

Shkelqim Demhasaj trifft früh und spät für den FC Schaffhausen (in der 3. Minute vom Penaltypunkt und in der 90. Minute). Beim 4:0-Sieg über den FC Aarau umrahmt er damit die Tore von Faruk Gül (65.) und Luca Tranquilli (80.). Die Ostschweizer sind damit das absolute Team der Rückrunde, das sich vom Tabellenende auf den vierten Rang vorgearbeitet hat.

Der FC Zürich gibt sich gegen Le Mont keine Blösse: Gleich mit 5:1 setzt sich das Team von Uli Forte gegen die Waadtländer durch. Lange war das Resultat nicht so klar. Das Tor von Cedric Brunner in der 15. Minute wurde erst mehr als 40 Minuten später durch Raphael Dwamena ergänzt (durch seinen Doppelschlag in der 58. und 61. Minute) sowie von Marco Schönbächler und Mousse Koné. Den Ehrentreffer für Le Mont erzielte Patrick Bengondo in der 90. Minute.

Der FC Wohlen überrascht den FC Winterthur mit einem Blitz-Doppelschlag: Kilian Pagliuca (56. Minute) und Igor Tadic (59.) sorgen für ein Turbo 2:0. Die Zürcher können zwar noch durch Luka Sliskovic verkürzen, der Ausgleich jedoch gelingt nicht mehr.

Raphaël Nuzzolo trifft doppelt für Xamax, seine beiden Tore werden umrahmt von Charles-André Doudin (2:0) und Kwadwo Duah (4:0). Dies ist zugleich das Schlussresultat der Neuenburger beim 4:0-Sieg über den FC Wil. Die Treffer fallen erst ab der 54. Minute.

In der siebten Minute trifft Andrea Padula zur 1:0-Führung für den FC Chiasso. Kurz vor und nach der Pause wendet Alexandre Alphonse mit einem Doppelschlag die Partie – ehe Inters Gui der Ausgleich für Genf zum 2:2 gelingt.

Der Letzigrund, die Heimspielstätte des FC Zürich (Bild: Wikipedia/Nicholas B.).

Le Mont – Challenge-Team der Herzen vor Abgrund

Le Mont droht der Zwangsabstieg aus der Challenge League. Die Waadtländer erhalten keine Lizenz für die zweithöchste Spielklasse. Nicht aus wirtschaftlichen Gründen. Der Lizenzkommission reicht das Stadion des Lausanner Vorort-Clubs nicht.  «Wir haben immer jeden Franken bezahlt», ärgert sich FC Le Monts Präsident Serge Duperret in der Presse mit Seitenblick auf andere Fälle in den letzten Jahren sowie dem FC Wil in der laufenden Saison.

Die Romands wirtschafteten mit einem vergleichsweise geringen Budget. Mit einem geschätzten Kaderwert von 4,58 Millionen Euro liegt die Mannschaft auf dem achten Platz was den Wert der ersten Mannschaft anbelangt. Auf der gleichen Position liegen die Westschweizer derzeit auch in der Tabelle. Saison für Saison behauptet sich die Mannschaft gegen grosse, traditionelle Clubs und ist eine Bereicherung für die Liga.

Gegenüber «zweiteliga.org» sagte Serge Duperret vor einiger Zeit: «Wir sind nicht Lausanne Sport und wir werden nie Lausanne Sport oder Winterthur sein. Aber wir bringen Farbe rein.» In der Regel gelingt es seiner Mannschaft einmal pro Saison jedes andere Team zu schlagen.

Anders als andere Teams (Biel 2016, Servette 2015 oder Bellinzona 2013) operiert Le Mont mit weniger Geld aber gesunden Finanzen. Die Westschweizer sind das Team der Herzen, dem nun der Zwangsabstieg droht. Zwischenzeitlich war sogar Ex-Nationalspieler Daniel Gygax im Team engagiert.

Daniel Gygax, hier noch im Dress der Nationalmannschaft (Bild: Wikipedia/Rolf Stauffer).

Italien und Frankreich in Challenge League am meisten verbreitet

Vier von zehn Fussballer in der Schweizer Challenge League kommen aus dem Ausland, 111 der total 264 registrierten Sportler. Am stärksten vertreten ist Italien (12), mehr als einer von zehn Ausländern in der zweithöchsten Schweizer-Spielklasse stammt aus dem Nachbarland. Die zweitgrösste Fraktion stammt ebenfalls aus der unmittelbaren Nähe, nämlich auf Frankreich (11).

Dahinter folgen Kroatien (8) sowie Albanien und Kosovo mit je sechs Vertretern. Brasilien, unter anderem mit Carlos Silvio, folgt gemeinsam mit Deutschland und der DR Kongo (unter anderem mit Ridge Mobulu) gleich dahinter, alle drei Nationen kommen auf fünf Challenge-League-Vertreter.

Nicht weniger als 15 Länder zählen je einen Vertreter, darunter Nigeria, Marokko, Spanien, die Türkei, Ghana und Algerien.

Der mit Abstand erfolgreichste Offensivmann ist Jean-Pierre Nsamé aus Kamerun. Er erzielte bislang 21 Tore für Servette.

Nächste Saison werden in Neuenburg wieder Challengue League Spiele geboten (Bild: Wikipedia/Sandstein/CC-Lizenz).

Doppeltroschütze Luka Sliskovic erst in 85. Minute eingewechselt

Das dürfte ein Rekord in der Challenge League sein. Luka Sliskovic wird erst in der 85. Minute eingewechselt und trifft gleich doppelt (86. und 93. Minute) für den FC Winterthur. Seine Mannschaft war zunächst in der 15. Minute durch Gianluca Frontino in Führung geschossen worden, danach traf Captain Carlos Silvio rund eine Viertelstunde vor Schluss zum 2:0 – in den letzten 15 Minuten folgten noch drei weitere Treffer. Jene von Luka Sliskovic, unterbrochen durch Astor Kilezi (89. Minute); witzigerweise war auch er erst kurz zuvor eingewechselt worden.

Einen Blitzstart zeigt der FC Zürich: Nach zehn Minuten liegt der Absteiger der letzten Saison schon um zwei Längen vorn. Roberto Rodriguez per Penalty und Moussa Koné hatten für die Stadtzürcher getroffen. Doch im Laufe der zweiten Hälfte sorgen Geoffrey Tréand und Sébastien Wüthrich für den Ausgleich für den FC Aarau. Dennoch bleiben die Aargauer ohne Punkt. In der 93. Minute trifft Roberto Rodriguez erneut vom Penaltypunkt aus.

Einem Doppelpack von Raphaël Nuzzolo in der ersten Halbzeit folgt das 3:0 durch Gaëtan Karlen für Xamax gegen den FC Chiasso. Der zweite Tabellenrang dürfte den Neuenburgern mittlerweile nicht mehr zu nehmen sein, gleichzeitig ist der erste Platz kaum mehr zu erringen.

Der FC Schaffhausen bleibt auf Erfolgskurs. Vom letzten Tabellenrang in die Rückrunde gestartet, blicken die Ostschweizer auf einen wachsenden Erfolg und nun sieben Punkte Vorsprung auf den letzten Rang. Dies nach dem 1:0-Sieg über den FC Wohlen, der Verteidiger André Luis Neitzke erzielte den Siegtreffer.

Obschon nach dem 2:0 (durch ein Doppelpack von Alexandre Alphonse) mit einem Mann weniger auf dem Feld, setzt sich der Servette FC mit 3:0 Toren gegen den FC Wil durch – Jean-Pierre Nsame ist für den Schlusspunkt besorgt. Die Bilanz der Ostschweizer ist 2017 ausgesprochen schlecht: 4:26 Tore und 2:26 Punkte.

Die Winterthurer Schützenwiese (Bild: Wikipedia/Töröl).

24-Tore-Show in Challenge League – Der FC Schaffhausen ist das Team der Stunde

Nicht weniger als 24 Tore fallen in den fünf Duellen der Challenge League, nicht weniger als sieben allein in der Begegnung zwischen dem FC Zürich und Le Mont.

Der FC Schaffhausen ist nicht zu bremsen. In der Rückrunde punkten die Ostschweizer in sieben von neun Spielen. Trainer Murat Yakin trimmt sein Team auf Erfolg. Diesmal wird der FC Chiasso gleich mit 5:0 bezwungen. Steven Lang trifft zweimal vom Penaltypunkt aus. Davor (1:0) und danach (4:0) trifft Gjelbrim Taipi und den Schlusspunkt setzt Shkelqim Demhasaj in der Nachspielzeit. Mit nur neun Spielen ist Steven Lang bereits auf dem dritten Rang in der Skorerliste angelangt. Zwar kommen noch zwei weitere Spieler auf 12 Tore (die Hälfte davon sind Penaltys), doch Lang erreichte diesen Wert in nur neun Matches, was einen Schnitt von 1,33 Treffer pro Spiel ergibt.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern sich der FC Aarau und der FC Winterthur. Robin Kamber und Carlos Silvio schiessen die Zürcher 2:0 in Führung. Doch Alessandro Ciarrocchi liefert den Anschluss. Und als Gianluca Frontino auf 3:1 erhöht, sorgt Juan Pablo Garat kurz vor Schluss dafür, dass die Aargauer auf 3:2 herankommen und noch einmal Spannung bis zuletzt entsteht.

Kaum hat das Spiel begonnen, führt der FC Wohlen bereits auswärts beim FC Wil: Sead Hajrovic trifft in der 4. Minute. Nach einem Doppelpack durch Florian Stahel erhöht Janko Pacar auf 4:0. Das Ehrentor für die Ostschweizer gelingt Samir Fazli als das Spiel längst gelaufen ist. Die Wiler-Bilanz 2017 ist äusserst trüb: 4:23 Tore und 2:21 Punkte.

Ebenfalls in Torlaune zeigten sich der FC Zürich und der FC Le Mont. Schon in der zweiten Minute eröffnet Moussa Koné den Torregen (später trifft er zum 3:0). Raphael Dwamena, Marco Schönbächler und Michael Kempter erhöhen auf 5:0. Erst in den letzten zehn Minuten gelingt den Waadtländern noch ein wenig Resultatkosmetik durch Ibrahim Tall und Astor Kilezi, der zum 2:5 Endstand trifft.

Das Romand-Derby zwischen Servette und Xamax endet 1:1. Christopher Mfuyi gelingt der Ausgleich, nachdem Gaëtan Karlen die Neuenburger in Führung gebracht hat.

Steven Lang hier noch im Dress von Lausanne Sport (Wikipedia/Fanny Schertzer).

FC Wil bleibt 2017 weiterhin ohne Sieg

Bereits in der achten Minute bringt Roberto Rodriguez den FC Zürich in Führung und Moussa Koné erhöht kurz nachdem die zweite Halbzeit begonnen hat. Steven Lang trifft in der 90. Minute zum Anschluss, am Sieg des FCZ können die Ostschweizer letztlich nichts mehr ändern.

Schon früh, in der 10. Minute, bringt Samir Fazli den FC Wil in Führung – dies im womöglich wegweisenden Duell am Tabellenende. Trotz einem Chancenplus der St. Galler muss sich der FC Winterthur nicht geschlagen geben: Luca Radice gelingt in der 67. Minute der Ausgleich.

Lange kann sich Xamax im Duell gegen den FC Aarau nicht absetzen, obschon Max Veloso seiner Mannschaft eine Führung beschert, die während 43 Minuten anhält. Zoran Josipovic gelingt der Ausgleich. Dennoch kehren die Aargauer ohne Punkt aus dem Kanton Neuenburg zurück: Gaëtan Karlen (80. Minute) und Raphaël Nuzzolo (93. Minute) via Penalty sorgen für den Triumph der Romands.

Mit einem 1:1-Unentschieden gehen der FC Chiasso (1:0 durch Carte Said) und Servette (1:1 durch Jean-Pierre Nsame). Ohne Treffer endet die Partie zwischen dem FC Wohlen sowie dem FC Le Mont.

Die IGP-Arena des FC Wil (Bild: Wikipedia/Rocky187).

Drei Doppeltorschützen in fünf Spielen: Younes Bnou Marzouk, Raphael Dwamena und Shkelqim Demhasaj

Nicht weniger als drei Spieler treffen in der jüngsten Runde in fünf Spielen doppelt: Younes Bnou Marzouk (FC Chiasso), Raphael Dwamena (FC Zürich) und Shkelqim Demhasaj (FC Schaffhausen). 6 der 17 Treffer der Runde werden von diesen drei Athleten erzielt.

Der Tabellenletzte punktet auswärts beim Leader: Im Zürcher-Derby geht der FC Winterthur zweimal in Führung, zunächst durch Luca Radice und später durch Manuel Sutter. Zweimal erfolgt der Ausgleich durch Raphael Dwamena. Der FCZ verzeichnete mehr Schüsse aufs Tor und den höheren Spielanteil.

Was für ein Spiel des FC Schaffhausen. Auf den 0:2-Rückstand zur Pause reagierten die Ostschweizer mit einer packenden Wende ab der 69. Minute. Zunächst traf Steven Lang vom Penaltypunkt aus, anschliessend steuerte Shkelqim Demhasaj ein Doppelpack bei – dies nachdem Captain Alain Schultz schon in der 2. Minute getroffen hatte und später Janko Pacar.

Der FC Chiasso siegt dank einem Doppelpack von Younes Bnou Marzouk, dieser trifft früh und spät (5. und 85. Minute) über den FC Wil. In der zweiten Hälfte legt Veljko Simic zum 2:0 nach. Vergeblich verkürzt Johan Vonlanthen nur drei Minuten später. Für die Ostschweizer wird es in der Tabelle zusehends enger. Optisch liegt das Team zwar immer noch im Mittelfeld, doch der Vorsprung schmilzt rapide, nur noch fünf Punkte trennen Wil vom letzten Rang. Seit dem Abgang der türkischen Investoren lautet die magere Bilanz: 2:18 Tore und 1:17 Punkte. Gegen die Tessiner erspielte Wil zwar mehr Ballbesitz (60:40 Prozent), mehr Eckbälle (12:2!) und mehr Schüsse (17:11) – aber, das Phrasenschwein sei an dieser Stelle bedient: Das Runde muss ins Eckige.

Der FC Aarau muss sich Servette beugen, der einzige Treffer der Partie gelingt Boris Cespedes in der 13. Minute.

Im Romands-Derby gewinnt Xamax mit 2:1 gegen den FC Le Mont. Luis Pimenta bringt die Waadtländer zwar in Führung, doch Raphaël Nuzzolo und Pedro Teixeira wenden das Spiel in der Schlussviertelstunde.

Raphael Dwamena (Bild: Wikipedia/Werner100359).

FC Wil im freien Fall: 1:15 Tore und 1:14 Punkte seit Investoren-Abgang

Jean-Pierre Nsame und Marco Delley entscheiden mit ihren Toren das Duell zwischen Servette und dem FC Wil – die St. Galler sind 2017 im freien Fall. Seit sich die türkischen Investoren zurückgezogen haben, lautet die Bilanz: 1:15 Tore und 1:14 Punkte.

Das Kräftemessen zwischen dem FC Aarau sowie dem FC Zürich musste vorzeitig abgebrochen werden. Wegen einem Lichtausfall wurde der Match zunächst mit einer Verspätung von 25 Minuten angepfiffen. Nach dem erneuten Ausfall musste Schiedsrichter Stephan Klossner das Duell abpfeiffen. Noch ist offen, ob das Spiel nachgetragen oder mit einem 3:0-Sieg für den FCZ gewertet wird.

Granit Lekaj und Gjelbrim Taipi schiessen den FC Schaffhausen in Führung und als die letzten zehn Minuten anbrechen, rücken die drei Punkte zusehends in Reichweite. Doch innerhalb von sechs Zeigerumdrehungen gelangt Le Mont zum Ausgleich. Zunächst trifft Ridge Mobulu zum Anschluss, ehe Nejc Mevlja ins eigene Netz trifft. Dennoch ist das Glas für die Ostschweizer mindestens halbvoll: Die Mannschaft von Murat Yakin punktet zum dritten Mal in Folge, der letzte Rang in der Tabelle konnte abgegeben werden.

Raphael Nuzzolo trifft schon früh, in der vierten Minute, vom Penaltypunkt aus für Xamax zur 1:0-Führung – bei diesem Spielstand bleibt es bis zum Schluss. Somit hat der FC Winterthur trotz dem grösseren Ballbesitz (58:42 Prozent) nun einen Punkt Rückstand auf den neunten Tabellenrang.

Keine Tore fallen in der Begegnung zwischen dem FC Chiasso und dem FC Wohlen, die beiden Teams bleiben damit tief in den Abstiegskampf verstrickt.

Das Stadion Brügglifeld in Aarau (Bild: Wikipedia/Patrick Haller/CC-Lizenz).