Im
laufenden Jahrtausend wurde nun zehnmal eine Barrage ausgetragen, dreimal
schaffte ein Challenge-League-Team den Sprung auf diesem Weg in die höchste
Spielklasse der Schweiz: Der FC Sion (2006), AC Bellinzona (2008) sowie
Servette FC (2011).
Jahr
TeilnehmerSuper League
TeilnehmerChallenge League
Resultat
Auf/Abstieg
2004
Xamax
FC Vaduz
2:0,
1:2
Kein Aufstieg
2005
FC Schaffhausen
FC Vaduz
1:1,
1:0
Kein Aufstieg
2006
Xamax
FC Sion
0:0,
0:3
Sion mit Aufstieg
2007
FC Aarau
AC Bellinzona
2:1,
3:1
Kein Aufstieg
2008
FC St. Gallen
AC Bellinzona
2:3,
0:2
Bellinzona mit Aufstieg
2009
FC Luzern
FC Lugano
0:1,
5:0
Kein Aufstieg
2010
AC Bellinzona
FC Lugano
2:1,
0:0
Kein Aufstieg
2011
AC Bellinzona
Servette FC
1:0,
1:3
Servette mit Aufstieg
2012
FC Sion
FC Aarau
3:0,
0:1
Kein Aufstieg
2019
Xamax
FC Aarau
0:4,
5:4 n.P.
Kein Aufstieg
Das Stade de Maladiere, hier trägt Xamax seine Heimspiele aus (Bild: Wikipedia/fcbasel1989).
Der
SC Kriens und der FC Luzern kämpfen an den letzten drei Spieltagen fast
ausschliesslich gegen die besten Mannschaften der Schweiz – und für beide Teams
geht es noch um sehr viel.
Der
SC Kriens muss in Runde 34 auswärts gegen
den FC Aarau (Rang 2) antreten, in Runde 35 ist Lausanne-Sport (Rang 3) zu Gast
und in Runde 36 müssen die Innerschweiz in Genf beim Aufsteiger Servette ran.
Für den SC Kriens geht es noch um den Liga-Erhalt während zwei der direkten
Konkurrenten noch um den Barrage-Platz kämpfen.
Der
FC Luzern muss in Runde 34 beim
Tabellenzweiten FC Basel antreten, in Runde 35 kommt der FC Zürich und Runde 36
geht es zu Meister YB. Der FC Luzern kämpft darum, den direkten Einzug in die
Europa League zu schaffen, während YB und Basel die Ränge längst bezogen haben.
Der FC Zürich liegt vor Beginn der Runde 34 nur drei Punkte hinter einem
europäischen Rang
Viel
Feind, viel Ehr für die Innerschweizer-Teams: «Zweiteliga.org» formte deshalb exklusiv die Eintracht Innerschweiz,
welche es mit Dynamo Rest-Helvetien zu tun bekommt (auch der Name Torpedo
oder Traktor standen zur Debatte).
Die Ausgangslage: In den Runden 34 bis 36 kann die Eintracht Innerschweiz total in sechs Spielen 18 Punkte holen. Doch die Gegner liegen auf den Rängen 1 (2mal), 2 (2mal), 3 (1mal) und 7 (1mal). Ein noch schwierigeres Schlussprogramm hätte der SC Kriens und die Nachbarstadt FC Luzern kaum «fassen» können.
Der Spielplan
15.5.19 FC Aarau – SC Kriens 1:1
15.5.19 FC Basel – SC Luzern 3:2
22.5.19
FC Luzern – FC Zürich
23.5.19
SC Kriens – Lausanne-Sport
25.5.19
YB – FC Luzern
26.5.19
Servette – SC Kriens
Die Tabelle
Dynamo Rest-Helvetien 2 Spiele, 4:3 Tore, 4 Punkte
Eintracht Innerschweiz 2 Spiele, 3:4 Tore, 1 Punkt
(Update
folgt nach jedem Spieltag)
Daniel Gerber
Die Swisspor-Arena des FC Luzern (Bild: Wikipedia/chrisaliv).
Beim FC Luzern liegt GC mit 0:4-Toren zurück, da
erzwingen Besucher aus dem Gästeblock den Spielabbruch. Der Rekordmeister
wendet sich mit Pauken und Trompeten in Richtung Challenge League. In dieser
hat der FC Aarau Oberhand gewonnen: 2019 ist der FCA das erfolgreichste Team
der Challenge League. Einige spannende Facts der Runde:
Shirts abgegeben: Jetzt ist es definitiv, nach 70 Jahren in der höchsten Spielklasse steigt Rekordmeister GC in die Challenge League ab. Mit einem Knall. Erneut sorgen die Stadtzürcher für einen Spielabbruch. Nach Verhandlungen der Chaoten mit der Vereinsführung mussten die bereits in die Kabine geschickten Spieler hingehen und gedemütigt ihre Shirts abgeben.
0:3 statt 0:4: Möglich, dass die Partie nun 0:3-Forfait gewertet wird, statt 0:4 (aus GC-Sicht), wie der Spielstand vor dem Abbruch lautete. Dann hätten die Zürcher-Fans noch eine gewisse Gesamt-Torverhältnis-Kosmetik betrieben: -30 statt -31 bei einem gegenwärtigen Stand von -27 … wobei der Imageschaden und die Verluste aus wirtschaftlichen Sanktionen sowie die Mindereinnahmen wegen angeekelt fernbleibenden, potentiellen Matchbesucher ein teurer Tausch sind.
Nummer 1 im Jahr 2019: Der FC Aarau ist nach 15 im laufenden Jahr ausgetragenen Spielen die Nummer 1 der Liga, mit 34 Punkten, noch vor Servette mit 33 Zählern und Lausanne mit 26.
Barrage vor Augen: Der FC Aarau siegt beim FC Schaffhausen mit 2:1 während Servette mit 3:1 gegen Lausanne-Sport triumphiert – somit tauschen die Aargauer mit den Waadtländern die Plätze: Drei Runden vor Schluss hat das Team von Patrick Rahmen die Barrage vor Augen.
Sieben Teams aus Super League gefährdet: Nur noch drei Runden sind zu spielen und noch sieben Vereine sind auf den ersten Blick Barrage-gefährdet, da Xamax (Rang 9) und Sion (Rang 8) noch eine hohe Punktzahl aufholen müssen, sind Thun und Luzern eigentlich nicht mehr einholbar. Anders St. Gallen, Lugano, Zürich und Sion.
Daniel Gerber
Die AFG Arena des FC St Gallen (Bild: Wikipedia/Brian Kohn).
Noch
vier Spieltage bleiben in der Super League um dem Barragen-Platz zu entkommen,
respektive in der Challenge League diesen Platz zu sichern. Nach sieben Jahren ist
die Barrage wieder Teil der Schweizer-Fussballmeisterschaft.
In
dieser kämpfen am 30. Mai und 2. Juni der Vorletzte der Super League gegen den
Tabellenzweiten der Challenge League um einen Platz in der höchsten
Spielklasse.
Formkurve spricht für
Aarau gegen FCZ
Gegenwärtig
liegt der FC Aarau auf dem dritten Rang hinter Lausanne-Sport, Leader Servette
kann wenige Runden vor Schluss von den Aargauern nicht mehr eingeholt werden.
Aber das Team von Trainer Patrick Rahmen liegt nur noch drei Punkte hinter den
Waadtländern.
Dafür
spricht unter anderem die Formkurve: Werden nur die 2019 ausgetragenen Duelle
berücksichtigt, liegt der FC Aarau nach 14 Spielen auf dem ersten Rang mit 31
Punkten (Schnitt: 2,21 Punkte). Noch vor Servette und Lausanne.
Während
der FC Aarau die Barrage unbedingt erreichen will, wollen die Teams aus der
Super-League diese unbedingt vermeiden. Betrachtet man ebenfalls die 14 bisher
im Jahr 2019 ausgetragenen Meisterschaftsspiele, so ist der FC Zürich der
wahrscheinlichste Kandidat: Mit nur zwölf Punkten (Schnitt: 0,86 pro Runde)
liegt der FCZ auf Rang neun, nur GC ist noch schlechter platziert mit sieben
Punkten im laufenden Jahr (Schnitt: 0,5 pro Spieltag).
FC Aarau drehte auf
Nach
einem verhaltenen Start zeigte der FC Aarau einen enormen Steigerungslauf. Nach
13 Runden fand sich der FCA mit nur zehn Punkten (0,77 pro Spiel) auf dem
letzten Tabellenrang.
Doch ab diesem Zeitpunkt arbeitete sich die Equipe kontinuierlich nach vorne. In den 19 Spielen danach erarbeitete sich die Mannschaft einen Schnitt von 2,31 Zählern pro Runde … und gegen Ende der Saison nun die Möglichkeit, die Barrage noch zu erkämpfen.
Daniel Gerber
Das Stadion Brügglifeld in Aarau (Bild: Wikipedia/Patrick Haller/CC-Lizenz).
Jetzt liegt der FC Aarau vier Runden vor Schluss nur
noch zwei Punkte hinter dem Barrage-Rang. Entgegen kommt Rekordmeister GC: Die
Zürcher haben nur noch theoretische Chancen, nicht direkt abzusteigen sondern
die Barrage zu erreichen. Einige spannende Facts der Runde:
FC Aarau auf dem Sprung: Der FC Aarau gewinnt gleich mit 3:0-Toren gegen Lausanne-Sport. Durch die Tore von Varol Tasar, Markus Neumayr und Marco Schneuwly liegt der FCA jetzt nur noch zwei Punkte hinter dem Barrage-Platz. Nun bleiben den Aargauern vier Runden Zeit, um diesen minimalen Rückstand noch abzutragen.
Fast Unentschieden: Noch 12 Minuten fehlten Aufsteiger SC Kriens zu einem weiteren Punktegewinn, doch dann traf Egzon Kllokoqi in der 78. Minute zum 1:0 für den FC Rapperswil-Jona zum Sieg.
Vorentschieden: Mit dem 2:0-Sieg beim FC Schaffhausen ist dem Servette FC der Aufstieg kaum mehr zu nehmen. Der Vorsprung auf Lausanne-Sport beträgt nun vier Runden vor Schluss bereits elf Punkte.
Ligaerhalt rückt nahe: Durch den 2:1-Sieg des FC Vaduz beim FC Chiasso gelingt dem Team aus Liechtenstein der Ligaerhalt nahezu. Nach einem 0:1-Rückstand wendeten Mario Bühler und Jodel Dossou das Spiel zugunsten des FCV.
Vierter Rang gesichert: Durch den 2:0-Erfolg über den FC Wil (Sead Hajrovic trifft in der ersten und Luka Sliskovic in der zweiten Hälfte) dürfte der vierte Rang für die Zürcher gesichert sein.
GC kommt: Nach der 0:1-Niederlage beim FC St. Gallen hat der Rekordmeister nur noch theoretische Chancen, den Sprung in die Barrage zu schaffen.
Der FC Aarau wendet das Spiel bei Leader Servette nach
einem 0:1-Rückstand in einen 2:1-Sieg. Einige spannende Facts der Runde:
Aarau hat es (fast) in eigener Hand: Nach dem 2:1-Sieg bei Leader Servette nach einem 0:1-Pausenrückstand hat es der FCA nun fast in eigener Hand. Nach der Pause trafen Gianluca Frontino und Nicolas Schindelholz zum Auswärtssieg. Der Rückstand auf den Barrage-Platz beträgt zwar noch fünf Punkte, doch nun können die Aargauer in der Direktbegegnung aus eigener Kraft auf nur noch zwei Punkte herankommen.
Den Faden verloren: Der FC Winterthur konnte beim Tabellenzweiten einen 0:1-Rückstand noch abtragen. Doch ab der 60. Minute zog Lausanne-Sport zu einem 4:1-Triumph davon.
Sieg in Hälfte zwei: Der FC Schaffhausen eroberte beim FC Vaduz drei wichtige Zähler im Kampf um den Klassenerhalt. Danilo del Toro und Tunahan Cicek sorgen ab der 69. Minute für den 2:0-Erfolg.
Zweimal Unentschieden: Der SC Kriens lieferte bereits sein 14. Unentschieden der Saison, beim 0:0 gegen den FC Chiasso und Rapperswil-Jona trotzte im St. Gallen-Derby dem FC Wil mit einem 1:1 einen Zähler ab.
Daniel Gerber
Das Stade de Genève von Servette Genf (Bild: Sanyam Bahga/Wikipedia).
Marin Cavar trifft in der 91. Minute und sichert damit
dem FC Winterthur einen Punkt in letzter Sekunde. Einige spannende Facts der
Runde:
Aller guten Dinge sind zwei: Sechs der
zehn Mannschaften schiessen am 29. Spieltag genau zwei Tore.
2×2 in Aarau: Zweimal geht der FC Aarau
in der zweiten Spielhälfte in Führung – doch die Begegnung mit dem FC
Winterthur endet 2:2-Unentschieden; dies durch den späten Ausgleichstreffer
(91. Minute) durch Marin Cavar.
2x 2:0: Der FC Wil verliert bei
Lausanne-Sport mit 0:2 Toren und der FC Rapperswil Jona kommt zu einem
wichtigen 2:0 Sieg beim FC Schaffhausen. Egzon Shabani (72. Minute) und Manuel
Kubli (90.) sorgen für einen späten Entscheid.
2x 3:2: In der ersten Halbzeit gelingt
dem SC Kriens zwar noch der Ausgleich beim FC Vaduz, zuletzt müssen sich die
Zentralschweizer aber 2:3 geschlagen geben. Die Vorarbeit zu den beiden
Krienser Toren stammt jeweils von Saleh Chihadeh. Ebenfalls 3:2 gewinnt Leader
Servette gegen den FC Chiasso.
Das Stade de Genève von Servette Genf (Bild: Sanyam Bahga/Wikipedia).
Varol Tasar liefert einen wichtigen Doppelschlag für
den FC Aarau beim 3:0 Heimsieg über den FC Vaduz. Der FC Schaffhausen mit
packendem Wende-Spektakel. Einige spannende Facts der Runde:
Wieder Unentschieden: Es bleibt dabei –
das beliebteste Resultat des SC Kriens ist das Unentschieden. Mit dem 13. Remis
im 28. Meisterschaftsspiel knöpfen die Innerschweizer dem FC Winterthur einen
Zähler ab.
Doppelschlag: Varol Tasar trifft in der
zweiten Halbzeit doppelt und bringt den FC Aarau damit erneut näher an die
beiden Spitzenplätze, da Servette zwei Punkte abgibg.
Früher Entscheid: Bereits in der fünften
Minute kassiert der FC Rapperswil-Jona das Tor zum 0:1 durch Lausanne-Sport –
der Treffer ist identisch mit dem Schlussstand, obschon die St. Galler tapfer
kämpfen und 57 Prozent Ballbesitz erarbeiten.
An Sieg vorbeigeschrammt: Dem FC Wil
fehlen nur drei Minuten zum Sieg über Leader Servette: Nach dem Tor von Ivan
Audino in der ersten Spielhälfte
Hin und her: Der FC Schaffhausen liegt
nach zwei Minuten gegen den FC Chiasso zurück, erkämpft sich die Führung im
Laufe der zweiten Halbzeit und kassiert in der 89. Minute den Ausgleich zum
2:2-Schlussstand.
Varol Tasar, Stürmer des FC Aarau (Bild: Presse FC Aarau).
Nicht weniger als 20 Tore fallen in der 26. Runde. In
der Begegnung zwischen dem FC Aarau und dem FC Schaffhausen fallen die Tore
zwischenzeitlich sogar im Sechs-Minuten-Takt. Einige spannende Facts der Runde:
20 Tore: Satte 20 Treffer fallen in der
26. Runde der Challenge League – im Schnitt vier pro Runde.
Geführt und vorgeführt: Der EHC
Winterthur geht früh durch Ousmane Doumbia in Führung – doch zuletzt tauchen
die Zürcher mit 2:5 bei Leader Servette-Genf. Koro Kone ist an drei der vier
ersten Tore der Romands beteiligt, einmal als Schütze und dreimal als
Vorbereiter. Dies bei je 15 Schüssen abgegebenen Schüssen.
Zwei Tore in zwei Minuten: Wer sich in
der Begegnung zwischen dem FC Lausanne-Sport und dem FC Chiasso kurz vor der
Pause einen Kaffee holen ging, verpasste unter Umständen die beiden einzigen
Tore des Spiels: In der 37. Minute traf Stefano Guidotti für die Tessiner und
in der 39. Minute erfolgte bereits der Ausgleich durch Roman Buess zum 1:1
Schlussstand.
Tore im Sechs-Minuten-Takt: Zwischen der
12. und 40. Minute fallen in der Begegnung zwischen dem FC Aarau und dem FC
Schaffhausen die Treffer im Sechs-Minuten-Takt. Als sich der Pulverdampf
verzogen hat, führt der FCA mit 3:2-Toren. Vorher und nachher fallen keine
weiteren Treffer, die Aargauer rücken auf Rang drei vor.
Rappi in Rücklage: Dreimal wendete die
Führung im Duell zwischen dem FC Vaduz und dem FC Rapperswil-Jona: Milan Gajic
schiesst den FCV schon in der achten Minute in Führung. Doch zur Pause liegen
die St. Galler mit 2:1 vorne. Durch je ein Tor in der 84. und 95. Minute wenden
die Liechtensteiner das Spielgeschehen wieder. Dadurch gerät Rappi in Rücklage:
Das Team vom Zürichsee verzeichnet somit einen Drei-Punkte-Rückstand auf Rang
neun.
Wichtiger Sieg für Kriens: Durch den
1:0-Sieg beim FC Wil erkämpft sich der SC Kriens drei wichtige Punkte im Kampf
um den Liga-Erhalt. In der zweiten Spielhälfte schiesst Saleh Chihadeh das
einzige Tor in dieser Partie.
Das Stadion Brügglifeld in Aarau (Bild: Wikipedia/Patrick Haller/CC-Lizenz).
Wechsel bei GC: Stephan
Anliker, VR-Präsident des Grasshopper Club Zürich, hat soeben bekannt gegeben,
dass er das VR-Präsidium per sofort abgeben wird. Gleichzeitig bleibt er als
Investor und einer der Hauptaktionäre erhalten. Zusammen mit Peter Stüber hält
er rund 94 Prozent der Aktien.
Stephan Anliker, der zudem rund 17 Jahre als VR-Präsident des Eishockey-Swiss-League-Unternehmens SC Langenthal AG amtete (der schon länger angekündigte Wechsel beim SCL zu Gian Kämpf erfolgt in den kommenden Wochen), teilt heute in einer Medienmitteilung mit: «Es ist für mich jetzt der richtige Moment, neuen Kräften und Ideen bei GC den Weg frei zu machen. Ich habe den Club durch die wohl schwierigsten fünf Jahreder Vereinsgeschichte geführt und mich immer auch persönlich und finanziell engagiert. Die aktuell sportlich schwierige Situation erfordert jetzt Ruhe und Konzentration, um den Verbleib in der Super League noch zu schaffen.»
«Ja»
zum neuen Stadion
Nach der erfolgreich
durchgeführten Kapitalerhöhung von letzter Woche hat Anliker dem Club
zugesichert, dass er beabsichtigt, weiterhin als Ankeraktionär investiert zu
bleiben. An den Besitzverhältnissen der Grasshopper ändert sich somit nichts. Eine
der wichtigsten Aufgaben seiner Amtszeit, war sein Engagement für das vom
Zürcher Stimmvolk im Herbst 2018 beschlossene «JA» zu einem neuen
Fussballstadion.
«Es war mir ein grosses
Anliegen, mich erfolgreich für ein neues und echtes Fussballstadion in Zürich
einzusetzen. Dazu habe ich den Club durch diese wirtschaftlich sehr schwierigen
Jahre seit 2013 führen müssen. Meine Hauptaufgabe ist somit erfüllt», erwähnt
Anliker.
Bis zur Wahl eines neuen Präsidenten wird András Gurovits, stellvertretender GCZ VR-Präsident, die Geschäfte interimistisch leiten. Anliker auch künftig eine wichtige Rolle für die Grasshopper wahrnehmen: «Ich werde ein aktiver Investor und Aktionär bleiben und weiterhin an der langfristigen Entwicklung der Grasshopper mitarbeiten. Das wird jedoch im Hintergrund stattfinden.»
Der Letzigrund, die Heimspielstätte des FC Zürich (Bild: Wikipedia/Nicholas B.).