Der SC Langenthal lädt im September zum Gipfel-Treffen in der Eishalle Schoren in Langenthal: Dem Berner-Cup, bei dem zudem der SC Bern, die SCL Tigers, der EHC Biel dabei sind. Somit sind beide amtierenden Meister, der SC Langenthal und der SC Bern, im Starterfeld.
Spiel-Modus wegen Corona
In der vergangenen Saison traf der SC Langenthal im Berner-Cup auf den SC Bern und trug damit den Super-Cup aus. Aufgrund der Corona-Situation wird in dieser Saison nicht mit Halbfinals und Spiel um Platz drei respektive Final gespielt. Bei der Ausgabe warten zwei bereits feststehende Begegnungen auf die Teams. Jede Mannschaft bestreitet zwei Spiele. Die Punkte werden analog der Meisterschaft vergeben. Das Team mit den meisten gewonnenen Punkten und dem besten Torverhältnis gewinnt den Berner Cup 2020.
«Aufgrund der dicht gedrängten Vorbereitungsprogramme der jeweiligen Clubs wird das Turnier nicht an vier aufeinanderfolgenden Tagen ausgetragen», erklärt SCL-CEO Peter Zulauf in einer Pressemitteilung.
Die nächste FIFA und NHL Saison kommt bestimmt
Folgende Daten wurden festgelegt (Spielbeginn jeweils 19.30 Uhr):
Dienstag, 08.09.2020 SC Langenthal vs. EHC Biel
Donnerstag, 10.09.2020 EHC Biel vs. SC Bern
Mittwoch, 16.09.2020 SC Langenthal vs. SCL Tigers
Freitag, 18.09.2020 SCL Tigers vs. SC Bern
1000 Besucher können jeweils dabei sein, das Stadion ist in vier Sektoren geteilt, die Tickes sind personalisiert. Im Stadion gilt strikte Maskenpflicht.
SC Langenthal mit einem der einzigen echten Cups
Da auf nächst Saison hin der Schweizer Cup abgeschafft wird, verbleibt der jeweils vom SC Langenthal durchgeführte Berner Cup als einer der einzigen Cup-Leckerbissen in der Schweizer Eishockey-Welt.
Daniel Gerber
Energie für Seele und Körper:
Der SC Langenthal gewinnt den Titel zum dritten Mal (Bild: zweiteliga.org).
Der HC Sierre stellt Betrieb vorübergehend ein, der EHC Olten darf vor 400 Leuten spielen … die Coronakrise malt zum Auftakt der Testphase besondere Bilder.
EHC Visp mit Masken: Wer hätte das vor Jahresfrist im August gedacht, dass zum Auftakt in die Testphase im neuen Stadion des EHC Visp die Besucher sich bis 24 Stunden vor das Spiel vorregistrieren lassen müssen, dass maximal 800 Besucher ins Stadion dürfen und dass diese … Masken tragen müssen.
Energie für Seele und Körper:
SC Langenthal ohne Ausländer: Der SC Langenthal steht weiterhin ohne Ausländer auf dem Eis, auch wenn Nikonor Dobryskin (Deutschland/Russland) und Aaro Törmänen (Finnland) natürlich ausländische Wurzeln haben. Der Grund: Aufgrund der ungewissen Corona-Lage bleibt sich der SCL treu und plant wirtschaftlich so sicher wie möglich.
HC Sierre ruht: Der HC Sierre bestreitet aufgrund der ungewissen Situation vorerst keine Testspiele.
EHC Olten in Langnau vor 400 Besuchern: Der EHC Olten kann beim Test am 14. August bei den SCL Tigers vor maximal 400 Zuschauern antreten, diese müssen sich ebenfalls vorgängig registrieren – am Eingang erfolgt eine Ausweiskontrolle.
HC Sierre gegen SC Langenthal (Bild: zweiteliga.org).
Der SC Langenthal startet heute Montag in die neue Saison. Menschlich und finanziell soll der SCL gesund bleiben, sagt Peter Zulauf, der neu Geschäftsführer der SCL AG ist, im Laufe der Pressekonferenz. «Wir planen Mitte September zu starten.» Gleichzeitig ist Flexibilität gefragt. «Wir wissen noch nicht, ob von Beginn weg mit Fans gespielt werden kann.» Doch die Fans zeigen sich solidarisch, viele kauften bereits ein Abo.
Ausserdem feiert der SCL im Jahr 2021 das 75-Jahre-Jubiläum. «Auch das ist ein Zeichen, dass der SCL lebt.» Sobald man punkto Sponsoring eine Tendenz sieht, ist es auch wieder eher möglich, zu investieren.
Null bis zwei Ausländer
Noch offen ist ob und wenn ja mit wie vielen Ausländern gespielt wird: «Innerlich wollen wir mit zwei Ausländern und mit 25 Spielern spielen», erklärt VR-Chef Gian Kämpf, dennoch sei das Kader noch klein. In Zukunft müsse man flexibel sein, sagt SCL-Sportchef Kevin Schläpfer: «Man will immer Ausländer haben, aber jetzt müssen wir schlau sein und uns intelligent verhalten. Am Ende des Tages ist das wichtigste, dass wir finanziell gesund bleiben.»
Die beiden letzten Ausländer seien besser gewesen, als oft diskutiert worden sei: «Die Ausländer waren gute Charaktere, sie versuchten allen zu helfen. Gerade gegen Olten gewann die bessere Mannschaft. Wir hatten einen guten Kern im Team.»
15 Spieler unter Vertrag
Nun seien gegenwärtig 15 Spieler unter Vertrag, erklärt Kevin Schläpfer: «Ausser Simon Sterchi blieb der Kern zusammen, er konnte mit Marc Kämpf aber ersetzt werden.» Und mit den beiden Torhütern habe man ein gutes Duo. «Ich bin zuversichtlich auf die neue Saison, mit einem oder zwei Ausländern. Für die jungen Spieler ist es ein Ansporn, da sie mehr Verantwortung tragen müssen. In jedem Spiel muss alles gegeben werden, für das Logo, das sie auf der Brust tragen.» Jeff Campbell und Jan Melichar stehen nun vor der zweiten Saison, «wir waren alle neu, nun kennen wir uns besser … ich freue mich auf die nächste Saison.»
«Wir wollen gesund bleiben»
Peter Zulauf: «Wir haben eine Plan, Mitte September spielen wir. Das ist der Weg.» Wichtig sei die Flexibilität, man wisse nicht ob es nötig sei, einen Bogen zu machen, wegen der Corona-Lage. «Erst am 24. Juni wissen wir, was der nächste Schritt sein könnte.» Deshalb sei es wichtig, bereits jetzt voranzugehen und wenn nötig, die Planung anzupassen.
«Das Virus ist noch da»
«Wichtig ist, dass wir uns weiterhin an die Regeln halten, weil das Virus noch da ist», ergänzt Kevin Schläpfer. «Im Sport würde es uns hart treffen. Wir appellierten auch im Trainingsbetrieb daran. Wenn keine zweite Welle kommt, sind wir ja alle froh. Sonst wäre es für unsere Branche schlecht – daher ist es wichtig, dass wir das noch so leben.» Das Team freue sich, dass es wieder weitergeht.
Auch Gian Kämpf getont die Wichtigkeit, «dass die Flexibilität da ist, wir sind in einer guten Ausgangslage, dass wir gesund durch die Krise kommen, wir wollen ohne die Hilfe vom Bund über die Runden kommen. Die Sponsoren sind immer sehr solidarisch, aber wir wissen, wie schwierig es für alle ist, viele Firmen haben Mitarbeiter die auf Kurzarbeit stehen. Es ist schön, wenn wir im September starten können, ob es dann wieder Sitzplätze gibt.»
«Nur» 15 Spieler unter Vertrag
Wirtschaftlich gesehen, war es ein Vorteil, dass gegenwärtig «nur» 15 Spieler unter Vertrag sind.
Die erste Abstimmung (Unterstützung an den SCL-Nachwuchs) hatte Konsequenzen: Die U13 und U15-Teams fallen weg, «dafür gibt es eine Zusammenarbeit mit Zuchwil, daher können die Kinder weiterhin spielen», blickt SCL-Sportchef Kevin Schläpfer nach vorne.
Daniel Gerber
SCL-Pressekonferenz. (V.l.n.r.:) Kevin Schläpfer, Gian Kämpf und Peter Zulauf.
Ab dem 1. Mai übernimmt Marc Eichmann die Stelle als Sportchef bei den SCL Tigers. Marc Eichmann mehrere Jahre Torhüter beim SC Langenthal. Dreimal wurde er mit dem Unternehmen Schweizer Meister in der Swiss League: 2012 und 2017 als Torhüter (2017 konnte er Aufgrund einer Verletzung nicht durchspielen) sowie 2019 als Sportchef.
Bereits länger bekannt war sein Wechsel zu den SCL Tigers als Goalietrainer, wobei er durchblicken liess, dass er langfristig eine Position als Sportchef anstrebt. Nun dreht sich das Personalkarussell für den verdienstvollen SC Langenthal-Goalie etwas schneller als erwartet. Dies, da Marco Bayer per sofort Trainer der U20-Nationalmannschaft wird.
Laut einer Mitteilung der Tigers wird Marco Bayer in den ersten Wochen Marc Eichmann ins Amt einführen: «Der Sportchef ist eine zentrale Funktion bei uns und Marco Bayer hat sehr gute Grundlagen erarbeitet, was den Einstieg und die Übernahme des Mandats vereinfacht», erläutert Geschäftsführer Peter Müller.
Der SC Langenthal gewinnt den Titel zum dritten Mal (Bild: zweiteliga.org).
Der SC
Langenthal sorgt für eine sportliche Ermutigung mitten in der Coronakrise. Zwar
liegt das Ereignis bereits den ein und anderen Tag zurück – doch Good-News
werden von Tag zu Tag wichtiger.
Der amtierende
Meister, der bei Abbruch der Meisterschaft nach einem 4:1-Viertelfinal-Erfolg über
den EHC Olten weiterhin im Rennen war, verbuchte im laufenden Monat einen
Abstimmungserfolg an der Urne: Mit nicht weniger als 2967 «Ja»-Stimmen – das sind 75,3
Prozent – wurde eine Vorlage zugunsten des SC Langenthal sowie des Eissports
generell angenommen.
«Es freut uns sehr, dass die Langenthaler
Stimmbevölkerung ‘Ja’ gesagt hat
zur Zukunft des Eissports in Langenthal», sagte VR-Präsident Gian Kämpf nach der Abstimmung.
«Dieses ‘Ja’ gibt dem Club nun eine Perspektive und die Gewissheit, dass Eissport in
Langenthal auf nationalem Niveau weiterhin erwünscht ist.»
Durch das «Ja»
werden 2,05
Millionen Franken für drei Teilprojekte gesprochen:
Ein Planungsverfahren für den Bau
einer neuen Eishalle wird durchgeführt
(Standort ist zwischen dem Parkhotel und der Berufsfachschule).
Finanzierung und Organisation des geplanten Bauprojekts soll geklärt werden.
Die bestehende Eishalle Schoren soll mit minimalen Aufwand so lange instandgehalten werden bis im Hard eine neue Arena steht.
Für
alle weiteren Schritte nach dem Planungsverfahren wie den Abriss der Eishalle Schoren und den Neubau im
Hard sind weitere Abstimmungen nötig.
Daniel Gerber
Langenthal Hard: Hier soll das neue Stadion des SCL errichtet werden (Bild: Pressefoto SC Langenthal).
Die
National League und Swiss League Clubs haben beschlossen, dass kein Titel vergeben wird und dass es keinen Aufsteiger gibt. Peter Zulauf, der
Vorsitzende der Geschäftsleitung des Meisters 2019 erklärt in einer
Pressemitteilung: «Wir sind alle enttäuscht über das abrupte Ende der Saison 2019/20.
Manche SCL-Teams befanden sich in Aufstiegsspielen, die 1. Mannschaft war im
Halbfinale der Swiss League, natürlich trifft es diese Teams besonders hart.
Nichts desto trotz ist es allen Beteiligten klar, dass die Gesundheit vor geht!
Wir stützen diesen Entscheid und hoffen, dass diese schwierige Zeit bald
vorüber ist. Wir wünschen allen gute Gesundheit.»
Saisonende für erste Mannschaft
Die Spieler der ersten Mannschaft haben somit Sommerpause. Bereits morgen Samstag wird das Eis in der Eishalle Schoren abgetaut. Ende nächster Woche kann sich die Mannschaft in die Ferien begeben. Schon abgereist sind die Nordamerikaner Benik, Clark und Walz aufgrund der bereits verschärften Einreisebestimmungen in den USA und Kanada.
Der SC Langenthal nach der Final-Qualifikation gegen den EHC Olten (Bild: zweiteliga.org).
Der
SC Langenthal hat vier Playoff-Serien in Serie gewonnen, dies mit nicht weniger
als 16:4 Siegen, seit 2019. Das Team von Trainer Jeff Campbell scheint eine
Maschine aus Fleisch und Blut zu sein.
Der
SC Langenthal ist in den letzten vier Jahren nicht zu bremsen:
4:1
Playoff-Siege im Jahr 2020: Der SC Langenthal gewinnt das Viertelfinale
gegen den EHC Olten mit 4:1. Bekanntlich ruhen die Playoffs aufgrund des
Coronavirus seither.
12:3
Playoff-Siege im Jahr 2019: Der SC Langenthal gewinnt im Viertelfinale 4:1 über
den EHC Kloten, 4:2 im Halbfinale über den EHC Olten sowie 4:0 im Finale über
den HC La Chaux-de-Fonds.
5:6
Playoff-Siege im Jahr 2018: Der SC Langenthal gewinnt im Viertelfinale 4:2
gegen den EHC Visp und verliert 1:4 gegen den EHC Olten im Halbfinale.
12:4
Playoff-Siege im Jahr 2017: Der SC Langenthal gewinnt im Viertelfinale 4:0
gegen den HC Thurgau, im Halbfinale 4:1 gegen den HC Ajoie und 4:3 über die SC
Rapperswil-Jona Lakers.
Dies
entspricht 33:14 Playoff-Siegen seit 2017, was zu zwei Titeln
führte, 2017 sowie 2019 … und falls die Saison 2019/20 nicht mehr weitergeführt
würde, käme 2020 ein geteilter Titel dazu, da sämtliche Halbfinalisten ihre
Playoff-Viertelfinal-Serien mit 4:1-Siegen gewonnen hatten. Der Titel ginge
somit zu gleichen Teilen an den SC Langenthal, den EHC Kloten, den HC Ajoie
sowie den EHC Visp.
Daniel Gerber
Der SC Langenthal gewinnt den Titel zum dritten Mal (Bild: zweiteliga.org).
Der
SC Langenthal ist der Leuchtturm von Langenthal und des Oberaargaus. Nun ist
die Zukunft des Vorzeige-Clubs der Region gefährdet, durch eine Abstimmung. Am
9. Februar entschieden sich rund 55 Prozent gegen die Erhöhung des «Zustupfs»
durch die Stadt für den Nachwuchs des SC Langenthal. Dadurch wäre für die bis zu
300 Nachwuchsspieler ihr Lieblingssport tragbarer geworden.
Und
dies war «nur» der Gradmesser: Am 15. März geht es nun nahezu um Sein oder
Nicht-Sein für den SC Langenthal, dann nämlich kommt der Planungs-Kredit für einen
Stadion-Neubau vor das Volk. 55 Prozent «Nein» gegen den Nachwuchs zeigt, dass
auch die März-Abstimmung – aus Sicht des Sports – in Gefahr ist.
Die
grössten Feinde lauern also nicht in der Fremde. Dort hat der SC Langenthal in
der Meisterschaft schon gegen die Grossen gewonnen. Mehrfach beim EHC Kloten,
zuletzt mit 3:2 vor wenigen Wochen. Oder beim EHC Biel, zuletzt 2007 im
Penaltyschiessen mit 7:6. Oder bei den SC Rapperswil-Jona Lakers mit 3:2 kurz
vor dem Titelgewinn 2017. Oder in der Saison 1978/79 beim HC Lugano (4:1). Oder
2012 in Ambri (3:1). Oder sogar insgesamt 12mal beim Lausanne HC – zuletzt mit
4:0 im Jahr 2013, kurz vor die Waadtländer anschliessend den Sprung in die
National League schafften. Der SC Langenthal hat auswärts alles besiegt, was
nicht niet- und nagelfest war. Die grössten Feinde sitzen also nicht in der
Fremde, sondern am eigenen Standort … obschon der SCL alle drei
Meistertitel in der eigenen Eishalle feiern konnte (2012 daheim gegen Lausanne,
2017 daheim gegen Rapperswil und 2019 daheim gegen La Chaux-de-Fonds).
Womöglich muss nun das undenkbare bereits angedacht werden. Ein Standort einer neuen Arena in der Nähe aber nicht mehr auf Langenthaler-Boden, sollte das Stimmvolk am 15. März den SC Langenthal sozusagen aus der Stadt jagen. Auf dem Gugelmann-Areal in Roggwil, nahe an der Langenthaler Ostgrenze. Natürlich müsste in Roggwil noch einmal bei «Null» begonnen werden. Doch wenn es am eigenen Ort nicht geht, wäre dies eine der geografisch naheliegendsten Standorte. Und der SC Langenthal wäre kein Einzelfall: Der Lausanne HC spielt NICHT in Lausanne, sondern in Prilly. Die ZSC Lions spielen im eingemeindeten Oerlikon (1934 eingemeindet, 11. Kreis von Zürich). Ambri-Piotta spielt NICHT in Ambri und NICHT in Piotta, sondern in Quinto (Ambri und Piotta gehören zu Quinto). Der HC Lugano spielt NICHT in Lugano, sondern in Porza.
Daniel Gerber
Die Eishalle Schoren des SC Langenthal (Bild: zweiteliga.org).
Mit
dem SC Langenthal kämpfte Sven Bärtschi einst in der Swiss League, im Alter von
17 Jahren, ehe der Sprung nach Nordamerika gelang. Gegenwärtig spielt der
27-Jährige Oberaargauer wieder in der AHL, wo er soeben sein 150.-AHL-Spiel
ausgetragen hat. In diesem Match lieferte er zwei Assists.
Bereits
in diesen jungen Jahren gelangen dem Stürmer im SCL-Dress in 46 Matches sechs
Tore und neun Assists. Und nach nur einer Saison in der WHL in der Übersee
stand er zum ersten Mal auf NHL-Eis: In fünf Einsätzen für die Calgary Flames
gelangen ihm drei weitere Treffer. Mittlerweile bestritt er 287 Matches in der
National Hockey League, wo er nicht weniger als 136 Punkte sammelte, also
nahezu einen Schnitt von 0,5.
In
den folgenden Saisons folgten jeweils Einsätze für Calgary sowie für deren
Farmteams – in den vergangenen vier Spielzeiten mit den Vancouver Canucks war
Sven Bärtschi jedoch ausschliesslich in der NHL aktiv.
Zwei Assists zum
Jubiläum
Zum
Saisonstart nun findet sich der junge Berner jedoch im Line-up der Utica
Comets. Und promt lieferte er bei seinem ersten Saisonspiel zwei Punkte: Den Assist
zum 3:3-Ausgleich gegen die Wilkes-Barre/Scranton Penguins, sowie einen
weiteren Assist zum 4:3 in der Verlängerung.
Es war sein 150. Spiel in der AHL (Qualifikation und Playoffs zusammengerechnet). Dabei gelangen ihm 46 Tore und 67 Assists, insgesamt also 113 Zähler.
Im
Cup-Achtelfinal lädt der SC Langenthal zum Super-Cup gegen den SC Bern, der
Name ist zustande gekommen, da zwei amtierende Meister aufeinander treffen:
Bekanntlich sind beide Mannschaften in ihren Ligen amtierende Meister.
«SC
Langenthal gegen SC Bern ist ein historisches Ereignis, praktisch nie in der
gleichen Liga, aber früher prestigeträchtige Spiele wo beide in der NLB waren»,
erinnert sich Walter Ryser im Vorstand des Vereins SC Langenthal und
Medien-Verantwortlicher für dieses Cup-Spiel. «In der Statistik gibt es 14
Pflichtspiele, wo die beiden Teams aufeinander trafen, einmal im Cup und 13mal
in der Meisterschaft.» Fünfmal konnte sich der SCL durchsetzen. Im Januar 1984
konnte der SCL zum bisher einzigen Mal auswärts gegen den SCB gewinnen, mit
4:3.
«Wir
haben eine Projektgruppe dafür gegründet», sagt Peter Zulauf, Leiter der
SCL-Geschäftsstelle und Vorsitzender der Geschäftsleitung des SCL. «Wir wollen
das Stadion ausverkauft haben, 4002 Zuschauer, wir wollen ein spannendes Spiel
sehen.» Das Spiel beginnt um 13.00 Uhr. Bereits um 11 Uhr wird das Gelände
eröffnet, der SCL lädt zu einem Brunch ins Festzelt. Für 19,64 Franken
(entsprechend dem Gründungsjahr des SCL). «Eigentlich würde er 25 Franken kosten,
doch Felber AG Langenthal, Landi Melchnau-Bützberg und die Dorfkäserei Aarwangen
sowie jene von Koppigen gleichen die Differenz aus.» Ab 12.00 erfolgen
Interviews mit verschiedenen Akteuren.
Nach
dem Spiel gehen die Festivitäten als After-Party weiter. Bereits 1470 Tickets
sind verkauft ebenso sind bereits 50 Brunch-Tickets verkauft. «Wir sind damit
auf Kurs, basierend auf der bisherigen Erfahrung.» Die üblichen Gastro-Betriebe
werden auch an diesem Tag zur Verfügung stehen. Im Festzelt werden zudem
weitere Cup-Spiele übertragen, der Tag wird auch nach dem Spiel mit Eishockey
umrahmt sein.
Sämtliche Launchs sind bereits ausverkauft.
Daniel Gerber
Peter Zulauf (links) und Walter Ryser stellen den Super-Cup vor (Bild: zweiteliga.org).