Knaller und Ziereis – die coolsten Namen der 2. Bundesliga

Nomen est omen? Etliche Spieler in der 2. Bundesliga tragen gewitzte Namen, die manchmal gar zur Spielweise passen. Passender als Jan Mauersberger (Karlsruher SC) könnte beispielsweise ein Abwehrspieler kaum heissen. Oder Heidenheim-Captain Marc Schnatterer dürfte sicherlich redefreudig sein, was in diesem Amt gefordert ist. Oder Knaller und Kühn sind beispielsweise die Versicherung von Sandhausen, wohl kein anderes Torhüterduo überzeugt mit derart prägnanten Namen. Zweiteliga.org hat die Kaderlisten der 2. Bundesliga durchforstet und präsentiert die coolsten Namen in der zweiten Liga Deutschlands.

VfL Bochum: Torwart Felix Dornebusch fährt wohl seine Stacheln aus, wenn es brenzlig wird, Frederik Lach fürchtet in der Abwehr niemanden und in der Mitte kennt Tobias Weis die Spielzüge schon im Voraus – und wenn nicht, ist Julian Stock mit ordnender Hand zur Stelle und Henrik Gulden kämpft unbestechlich.

SC Paderborn 07: Allein bei diesen Namen scheint es, als hätten die Gegner nichts zu lachen: Florian Hartherz, Uwe Hünemeier und Florian Ruck sorgen für geregelte Verhältnisse. Sebastian Schonlau wird im Mittelfeld immer heiss sein, obschon sein Nachname «lauwarm» signalisiert, dies dürfte taktisch begründet sein, um den Gegner einzulullen. Immer alles gibt im Sturm Nick Proschwitz (pro Schwitzen).

SC Freiburg: Goalie Immanuel Höhn dürfte seine Gegner – trotz anderslautender Ankündigung via Namen – sicherlich ernst nehmen, nicht zu nahe kommen sollte man im Mittelfeld Lucas Hufnagel und der Verteidigung der anderen Mannschaften bietet Tim Kleindienst null Gefälligkeiten.

FC St. Pauli: Ob Goalie Robin Himmelmann für Höheres bestimmt ist? Eiskalt und dennoch elegant wirkt Philipp Ziereis in der Abwehr. Christopher Buchtmann macht im Sturm keine Gefangenen und regelmässig verlädt John Verhoek seine Gegner.

SV Sandhausen: Marco Knaller und Philipp Kühn sorgen im Tor für Glanzlichter, unermüdlich weibelt Manuel Stiefler im Mittelfeld, ebenso Dominik Stolz.

Greuther Fürth: Torhüter Mark Flekken behält grundsätzlich eine weisse Weste und auch auf Florian Trinks geniesst im Mittelfeld unser vollstes Vertrauen.

RB Leipzig: Anthony Jung und Lukas Klostermann halten die Abwehr in Schwung, John-Patrick Strauss und Dominik Kaiser stolzieren weitervorne auf dem Rasen herum.

1.FC Heidenheim: Captain Marc Schnatterer ist sicherlich redefreudig, Robert Strauss und Norman Theuerkauf gehen grosse Schritte und verkaufen Haut (und Federn) nicht billig. Andreas Voglsammer dürfte von Strauss besonders gerne Pässe erhalten.

1.FC Nürnberg: Ob die beiden Goalies Raphael Schäfer und Thorsten Kirschbaum besonders naturverbunden sind? Und ob – wenn ja – Danny Blum der Dritte im Bunde ist? Im Mittelfeld schöpfen sicherlich Robert Koch und Alessandro Schöpf ihr Talent aus und Niklas Stark sorgt für bemerkenswerte Auftritte. Und vorne weiss Stürmer Niclas Füllkrug einzuschenken.

Arminia Bielefeld: Für wenig Durchkommen in der Abwehr sorgen Steffen Lang und Florian Dick. Peer Kluge und Tom Schütz orientieren sich gescheit und mit Durchschlagskraft nach vorne und Dennis Mast sorgt dafür, dass Arminia auf Kurs bleibt.

Union Berlin: Benjamin Kessel und Fabian Schönheim scheinen in der Abwehr mit verschiedenen Ansätzen zum Erfolg zu kommen. Ebenso scheinen im Mittelfeld solide Hausmannskost und edle Spielzüge gleichermassen durch Stephan Fürstner und Leonard Koch vertreten zu sein. Im Sturm wird offenbar tierisch aufs Tempo gedrückt, durch Dennis Rudel, Daniel Wolf und Nico Schäfer, während sich auch Hendrik Schreiber regelmässig in die Torschützenliste eintragen lässt.

Fortuna Düsseldorf: Vor Verteidiger Julian Schauerte sollten sich die Gegner fürchten. Julian Koch und Oliver Fink sorgen dafür, dass es im Mittelfeld nur für die eigene Mannschaft gemütlich ist.

FSV Frankfurt: André Weis dürfte im Frankfurter Tor klug agieren, während Marc Hornschuh in der Abwehr aufräumt. Im Mittelfeld sorgen Mario Engels und Leon Hammel für eine «Guter-Bulle-böser-Bulle»-Situation und In-Hyeok Park sorgt dafür, dass er und seine Teamgefährten viel Auslauf in der gegnerischen Zone verbuchen können.

Eintracht Braunschweig: Hart aber herzlich steht Marcel Engelhardt im Goal. Nicht gut Kirschenessen ist in der Verteidigung mit Maximilian Sauer. Ebenso elegant wie zackig geht es im Mittelfeld mit Patrick Schönfeld und Hendrick Zuck zu und her.

Karlsruher SC: Schwierig dürfte es hinten sein, Jan Mauersberger zu überwinden und wohl auch bei Sascha Traut wird es nicht jeder wagen. Für bis im Mittelfeld sorgt Gaëtan Krebs und Jung-Bin Park zeigt ein gehegtes und gepflegtes Spiel.

1860 München: Stark wie ein Baum steht Vitus Eicher zwischen den Pfosten. Keiner kommt in der Mitte an Dominik Stahl und Richard Neudecker vorbei. Vorne voll dabei sind Korbinian Vollmann und Marius Wolf.

MSV Duisburg: Marcel Lenz sorgt ihm Gehäuse für einen zweiten Frühling. Mutig steht in der Abwehr, Matthias Kühne und in der Mitte kleckert Nico Klotz nicht. Vorne für Gefahr sorgen Simon Brandstetter und Kevin Scheidhauer.

1.FC Kaiserslautern: Goalie Julian Pollersbeck macht jedenfalls Eindruck, Tim Heubach spielt in der Abwehr sicher trotz dem Namen souverän und sonst stehen Chris Löwe, Jean Zimmer und Sascha Mockenhaupt ordnend zur Seite. Ansonsten hilft Alexander Ring mit Leichtigkeit.

Philipp Ziereis vom FC St. Pauli (Bild: Wikipedia/Northside).
Philipp Ziereis vom FC St. Pauli (Bild: Wikipedia/Northside).
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