Nicht weniger als fünf Teams liegen direkt im Nordosten der Schweiz und von Liechtenstein. Diese Gegend wird zum absoluten Ballungsraum der Challenge League. Die fünf Clubs FC Rapperswil-Jona, FC Schaffhauen, FC Vaduz, FC Wil und FC Winterthur liegen innerhalb von wenigen Dutzend Kilometern.
Die Dienstwege werden zudem neu auch für den FC Aarau und den FC Wohlen kurz. Diese liegen ebenfalls im Norden, jedoch weder sonderlich östlich oder westlich. Dafür müssen drei weitere Clubs künftig eher etwas weiter fahren: Der FC Chiasso, der Servette FC sowie Xamax.
Grund für die Ballung ist, dass mit dem FC Le Mont eine Mannschaft aus dem Westen abgestiegen ist und durch das Nordost-Team FC Rapperswil-Jona ersetzt worden ist. Zudem stieg der FC Zürich in die Super League auf und der östlichere FC Vaduz in die Challenge League ab.
Die Winterthurer Schützenwiese (Bild: Wikipedia/Töröl).
Sommerpause – Die Zeit für packende Statistiken. Vor fünf Jahren, zur Saison 2012/13, wurde die Challenge League neu als Zehnerliga geführt, exakt in der Folgesaison nach der Rückkehr des FC St. Gallen in die Super League. Fünf Saisons sind mittlerweile ausgetragen. «Zweitliga.org» errechnete die Tabelle, seit dieser Modusänderung. Mittlerweile spielten 16 Mannschaften in dieser Liga.
In der Gesamttabelle seit der Reduktion auf zehn Mannschaften liegt neu der FC Winterthur an erster Stelle, das Team aus der sechstgrössten Stadt der Schweiz hat damit den FC Wil überholt. Neu auf Rang drei liegt der FC Wohlen.
Den höchsten Punkteschnitt zeigt der FC Zürich (2,36), vor Xamax (1,81), dem FC Bellinzona (1,77), Servette Genf (1,76) sowie dem FC Lugano (1,69).
Der FC Winterthur ist der einzige Fussball-Verein in der Schweiz, der aus der Challenge League heraus innerhalb von 15 Jahren dreimal das Halbfinale erreicht.
Der Brasilianer Silvio und der Joker Manuel Sutter sind die Winterthurer Cup-Helden. Die beiden glichen mit einem Doppelschlag (61. und 66. Minute) die frühe Führung der Berner Young Boys aus – YB, das seit bald 30 Jahren auf einen nationalen Titel wartet.
Im Penaltyschiessen waren sämtliche fünf Schützen für die Zürcher erfolgreich: Leandro Di Gregorio, Arxhend Cani, Patrik Schuler, Manuel Sutter und Silvio. Winterthur-Keeper Matthias Minder hielt dagegen den vierten Penalty der Berner.
Der FC Winterthur schreibt mit seinem Einzug ins Halbfinale Cup-Geschichte. Denn meist standen in diesem Jahrtausend Super-Ligisten im Halbfinale. Blickt man auf die aktuellen 15 Halbfinals, so sind und waren 60 Plätze zu vergeben. 48 dieser Plätze gingen an Teams aus der höchsten Liga, 10 an jene aus der Challenge League und zwei weitere werden heute, am 2. März 2017 noch besetzt.
In den Jahren 2016, 2015, 2014, 2013, 2009, 2004 gingen sämtliche Plätze ausschliesslich an Teams aus der höchsten Schweizer Liga.
In diesen Jahren waren jeweils einer oder maximal zwei Vertreter aus der zweithöchsten Klasse dabei:
2012: Damals stand ebenfalls Winterthur als Challenge-League-Vertreter im Halbfinale und verlor 1:2 gegen Basel.
2011: Unterlag der Challenge-Ligist FC Biel dem FC Sion 1:2.
2010: Verlor der SC Kriens mit 0:1 gegen Basel.
2008: Gewann AC Belinzona im Penaltyschiessen gegen Xamax und stiess ins Finale vor.
2007: Musste sich der FC Wil dem FC Basel geschlagen geben (1:3).
2006: Waren das einzige Mal zwei Challenge-League-Vereine in einem Halbfinale, Winterthur und der FC Sion, die Walliser setzten sich 1:0 durch.
2005: Der FC Luzern erreicht von der zweithöchsten Liga aus das Halbfinale und siegte gegen Aarau. Im Finale unterlagen die Innerschweizer gegen den FC Zürich.
2003: Erreicht der FC Schaffhausen das Halbfinale und verliert gegen den FC Basel.
Die Winterthurer Schützenwiese (Bild: Wikipedia/Töröl).
Vor vier Jahren, zur Saison 2012/13 wurde die Challenge League neu als Zehnerliga geführt. Vier Saisons sind mittlerweile ausgetragen. «Zweitliga.org» errechnete die Tabelle, seit dieser Modusänderung. Mittlerweile 15 Mannschaften spielten seither in dieser Liga. In der Gesamttabelle seit der Reduktion auf zehn Mannschaften liegt der FC Wil vor dem FC Winterthur, Lugano und Wohlen.
Den höchsten Punkteschnitt zeigt der FC Aarau (1,82), vor Servette Genf (1,77) sowie dem FC Lugano (1,69).
Rang
Team
Spiele
Siege
Remis
Lost
Tore
Punkte
Schnitt
1.
Wil
142
56
36
50
240:222
204
1,43
2.
Winterthur
142
57
29
56
211:191
200
1,40
3.
Lugano
108
52
26
30
171:127
182
1,69
4.
Wohlen
142
45
36
61
178:220
171
1,20
5.
Schaffhausen
106
55
21
40
155:139
156
1,47
6.
Chiasso
142
36
48
58
146:196
156
1,09
7.
Biel
126
34
36
56
182:209
133
1,05
8.
Aarau
70
36
20
14
120:80
128
1,82
9.
Servette
72
38
14
20
100:98
128
1,77
10.
Vaduz
72
31
17
24
112:86
110
1,52
11.
Lausanne
80
31
16
23
108:96
109
1,36
12.
Le Mont
70
17
20
33
75:106
71
1,01
13.
Bellinzona
36
21
8
7
62:37
64
1,77
14.
Xamax
34
15
9
10
53:42
54
1,58
15.
Locarno
72
10
20
42
63:138
50
0,69
Biel wurde 2016 aus wirtschaftlichen Gründen im Laufe der Saison die Lizenz entzogen (daher nur 34 Spiele in der Saison 2015/16), Servette (2015) und Biel (2013) mussten ebenfalls aus finanziellen Gründen absteigen.
Es sind nicht die beiden Mannschaften auf den Rängen eins und zwei, welche pro geschossenem Tor am meisten Punkte holen, sondern der Tabellendritte FC Winterthur sowie das derzeitige Schlusslicht FC Aarau. Wenn der FCW ein Tor schiesst, ist dieses nicht weniger als 1,136 Punkte wert, gefolgt vom FC Aarau, der pro Treffer 1,125 Zähler erringt.
Dadurch wird Winterthurs Stürmer Patrick Bengondo – was die Wertung Punkt pro Tor betrifft – am besten für seine Arbeit belohnt, dem kamerunischen Fussballer sind bislang vier Tore gelungen. Aaraus Carlinhos Wirken wird ebenfalls einträglich auf dem Punktekonto der Mannschaft abgegolten.
Die beiden erstplatzierten Clubs, Lausanne-Sport und der FC Wil, finden sich nur auf den Rängen sechs und sieben. Am wenigsten Toreffizient ist der FC Biel, pro Treffer landen nur 0,75 Punkte auf dem Konto, die Torflut freilich erfreut die Fans.
FC Winterthur: 1,136
FC Aarau: 1,125
FC Schaffhausen: 1,1
Neuchatel Xamax: 1,091
FC Wohlen: 1,048
FC Lausanne-Sport: 0,972
FC Wil: 0,967
Le Mont: 0,958
FC Chiasso: 0,913
FC Biel: 0,75
Die Winterthurer Schützenwiese (Bild: Wikipedia/Töröl).
Obschon die dramatischen Spiele um Auf- und Abstieg noch anstehen, ist die Challenge League bereits jetzt auf Rekordkurs. Der Gesamtschnitt beträgt aktuell 2084 Besucher, das sind mehr als 200 mehr als in der vergangenen Saison, wo 1863 Fans pro Spiel ins Stadion kamen und sogar 600 über dem Schnitt der Saison 2013/14, mit damals 1456 Zuschauern pro Spiel.
Einen westlichen Anteil tragen in der laufenden Saison der FC Lausanne-Sport, Xamax und der FC Aarau, doch auch der FC Winterthur und der FC Biel locken verhältnismässig viele Leute zu den Heimspielen.
«zweiteliga.org» liefert hiermit die Besuchertabelle, in grün sind jene Clubs markiert, welche aktuell in der zweithöchsten Fussball-Liga der Schweiz engagiert sind.
Rang
Team und Saison
Schnitt
1
Servette FC 2014/15
4123
2
FC Lausanne-Sport 2015/16
3596
3
Neuchatel Xamax 2015/16
3519
4
FC Aarau 2015/16
3515
5
FC Lugano 2014/15
3148
6
Servette FC 2013/14
3013
7
FC Winterthur 2014/15
2867
8
FC Winterthur 2015/16
2739
9
FC Biel 2015/16
2488
10
FC Lausanne-Sport 2014/15
2072
11
FC Winterthur 2013/14
1972
12
FC Lugano 2013/14
1736
13
FC Schaffhausen 2013/14
1580
14
FC Wil 2015/16
1531
15
FC Vaduz 2013/14
1448
16
FC Wil 2013/14
1419
17
FC Wil 2014/15
1305
18
FC Schaffhausen 2014/15
1294
19
FC Schaffhausen 2015/16
1284
20
FC Wohlen 2014/15
1266
21
FC Biel 2014/15
1209
22
FC Biel 2013/14
1063
23
FC Wohlen 2015/16
983
24
FC Wohlen 2013/14
955
25
FC Chiasso 2013/14
804
26
FC Chiasso 2014/15
788
27
FC Chiasso 2015/16
594
28
FC Le Mont LS 2015/16
587
29
FC Locarno 2013/14
568
30
FC Le Mont LS 2014/15
561
2015/16: Schnitt pro Spiel: 2084
2014/15: Schnitt pro Spiel: 1863 / Gesamt: 335’392
2013/14: Schnitt pro Spiel: 1456 / Gesamt: 262’018
Wer auf dem letzten Rang liegt, verliert oft – könnte man glauben. Doch «zweiteliga.org» erkannt: Die Tabellenletzten wollen offenbar nicht auf dieser Position bleiben: Nur drei Niederlagen mussten der jeweils Letzte einstecken. Ansonsten wurden in den bisherigen 18 Runden 7 Siege eingefahren sowie 7 Unentschieden errungen (am ersten Spieltag gab es natürlich noch kein Schlusslicht). Würde der jeweilige Tabellenletzte als Mannschaft «zusammengefasst» würde dieser «FC Schlusslicht» aktuell mit 28 erreichten Punkten auf dem dritten Platz am Aufstieg in die Super League schnuppern.
In bisher 14 von 17 Matches punktete das jeweilige Schlusslicht also. Viermal liess ein «Top-4»-Team seine Federn. Und dies gleichermassen sowohl von möglichen «Unterschätzern» der vordersten Ränge wie auch gegen die knallharten Konkurrenten, die um den Liga-Erhalt kämpfen. Bislang lagen vier verschiedene Teams auf dem letzten Rang, der FC Aarau (7mal), Le Mont (5mal), der FC Winterthur (4mal), und der FC Wohlen (1mal).
Schlusslicht nach 1. Spieltag: Winterthur.
Schlusslicht am 2. Spieltag: Winterthur. 1:5-Niederlage in Biel. 0 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 3. Spieltag: Winterthur. 0:0-Unentschieden daheim gegen Wohlen (8.). 1 Punkt für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 4. Spieltag: Winterthur. 2:1-Sieg in Schaffhausen (4.). 4 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 5. Spieltag: Le Mont. 3:3-Unentschieden in Biel (3.). 5 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 6. Spieltag: Le Mont. 1:0-Sieg gegen Wil (4.). 8 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 7. Spieltag: Aarau. 2:1-Sieg gegen Xamax (9.). 11 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 8. Spieltag: Wohlen. 2:1-Sieg gegen den FC Schaffhausen (5.). 14 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 9. Spieltag: Aarau. 1:1-Unentschieden in Lausanne (1.). 15 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 10. Spieltag: Le Mont. 3:0-Sieg gegen den FC Wohlen (6.). 18 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 11. Spieltag: Le Mont. 2:2-Unentschieden in Chiasso (3.). 19 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 12. Spieltag: Le Mont. 2:0-Sieg über Schaffhausen (4.), 22 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 13. Spieltag: Wohlen. 1:1-Unentschieden in Chiasso (3.), 23 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 14. Spieltag: Aarau. 1:3-Niederlage in Biel (3.), 23 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 15. Spieltag: Aarau. 1:1-Unentschieden gegen Chiasso (6.), 24 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 16. Spieltag: Aarau. 0:2-Niederlage gegen Xamax (5.), 24 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 17. Spieltag: Aarau. 0:0-Unentschieden gegen Wohlen (7.), 25 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 18. Spieltag: Aarau. 2:1-Sieg gegen Le Mont (4.), 28 Punkte für den FC Schlusslicht.
Die Winterthurer Schützenwiese (Bild: Wikipedia/Töröl).
«Zweiteliga.org» deckt auf: Die Tabellenletzten sind in dieser Saison brandgefährlich. Würde der jeweilige Tabellenletzte unter einer eigenen Marke laufen, als «FC Schlusslicht», dann würde dieses aktuell mit 18 Punkten auf dem zweiten Rang liegen!
In bisher 8 von 10 Matches punktete das jeweilige Schlusslicht. Viermal liess ein «Top-4»-Team seine Federn. Und dies gleichermassen sowohl von möglichen «Unterschätzern» der vordersten Ränge wie auch gegen die knallharten Konkurrenten, die um den Liga-Erhalt kämpfen. Bislang lagen vier verschiedene Teams auf dem letzten Rang, der FC Winterthur (4mal), Le Mont (3mal), der FC Aarau (2mal) und der FC Wohlen (1mal).
Schlusslicht nach 1. Spieltag: Winterthur.
Schlusslicht am 2. Spieltag: Winterthur. 1:5-Niederlage in Biel (8.). 0 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 3. Spieltag: Winterthur. 0:0-Unentschieden daheim gegen Wohlen (8.). 1 Punkt für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 4. Spieltag: Winterthur. 2:1-Sieg in Schaffhausen (4.). 4 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 5. Spieltag: Le Mont. 3:3-Unentschieden in Biel (3.). 5 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 6. Spieltag: Le Mont. 1:0-Sieg gegen Wil (4.). 8 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 7. Spieltag: Aarau. 2:1-Sieg gegen Xamax (9.). 11 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 8. Spieltag: Wohlen. 2:1-Sieg gegen den FC Schaffhausen (5.). 14 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 9. Spieltag: Aarau. 1:1-Unentschieden in Lausanne (1.). 15 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 10. Spieltag: Le Mont. 3:0-Sieg gegen den FC Wohlen (6.). 18 Punkte für den FC Schlusslicht.
Schlusslicht am 11. Spieltag: Le Mont. …
Daniel Gerber ist freier Mitarbeiter bei «zweiteliga.org» (Bild: zVg).
Nirgendwo gibt es so viel Tore fürs Geld zu sehen wie dann, wenn der FC Biel auf dem Rasen steht. In fünf Matches zeigten die Seeländer bereits 25 Treffer, also genau fünf im Schnitt. Dies sind deutlich mehr Tore, als die anderen Clubs in der Liga aktuell bieten. Biel-Präsident Carlo Häfeli erklärt den bemerkenswerten Toreschnitt bei zweiteliga.org:
Carlo Häfeli, was sagen Sie zum 5-Tore-Schnitt? Carlo Häfeli: Wir wollen Offensivfussball spielen, Spektakel und Unterhaltung den Zuschauern bieten.
Niemand schiesst derzeit mehr Tore als der FC Biel, auf was führen Sie das zurück? Wir spielen praktisch mit sechs Offensivspielern. Wir sind geduldig, finden die Lücken, spielen vertikal und suchen Ballkombinationen.
Welche Reaktionen hören Sie in der Stadt, bewegt das Team mehr, als wenn alle Resultate 1:0 oder 1:2 wären? Das Team bewegt durch Erfolg, Charakter und Spielkultur.
Wie sind Sie generell mit der bisherigen Saison zufrieden?
Wir sind zufrieden und hoffen mit Erfolgen und Spielkultur mehr Publikum ins Tissot-Stadion zu bringen und als eigene Sportkraft in Biel wahrgenommen zu werden in positiver Zusammenarbeit mit dem EHC, der Stadt Zürich und Tissot.
Zweiteliga.org liefert die Rangliste des Torschnitts:
Rang
Club
Tore
Spiele
Schnitt
1.
Biel
25
5
5
2.
Lausanne
19
6
3,16
2.
Le Mont
19
6
3,16
4.
Xamax
18
6
3
5.
Chiasso
16
6
2,66
6.
Wohlen
15
6
2,5
7.
Aarau
13
6
2,16
7.
Schaffhausen
13
6
2,16
9.
Winterthur
10
5
2
10.
Wil
12
6
2
Winterthur und Wil weisen den gleichen Schnitt auf, dennoch liegt Winterthur in der Wertung vorne, weil die Zürcher ein Spiel weniger ausgetragen haben – ein 0:0 im kommenden Spiel würde die Mannschaft theoretisch auf den letzten Rang zurückwerfen, der Schnitt würde dann noch 1,67 Tore betragen. Dies freilich nur in der Theorie, da Winterthur im Nachtragsspiel auf den FC Biel trifft. Behält Biel seinen Schnitt bei, käme der FCW in der Folge auf Rang sechs mit 2,5 Treffern pro Match.
Janick Kamber traf gegen Xamax zum 3:1 (Bild: Mediencorner fcbiel-bienne.ch).
Seit der Saison 2012/13 wird die Challenge League mit jeweils zehn Teams ausgetragen. In dieser Zeit weilten 14 verschiedene Clubs in der Liga. Anbei die Gesamttabelle seit der Reduktion auf zehn Mannschaften.
Rang
Team
Spiele
Siege
Remis
Lost
Tore
Punkte
1.
Lugano
108
52
26
30
171:127
182
2.
Winterthur
108
45
22
41
171:142
157
3.
Wil
108
42
25
41
180:173
151
4.
Wohlen
108
36
27
45
143:168
135
5.
Servette
72
38
14
20
100 :98
128
6.
Chiasso
108
29
32
47
107 :152
119
7.
Biel
108
29
30
49
154 :179
117
8.
Vaduz
72
31
17
24
112 :86
110
9.
Schaffhausen
72
31
16
25
112 :94
109
10.
Aarau
36
24
6
6
76 :41
78
11.
Bellinzona
36
21
8
7
62 :37
64
12.
Locarno
72
10
20
42
63 :138
50
13.
Lausanne
36
12
8
16
47 :57
44
14.
Le Mont
36
10
9
17
39 :56
39
Bellinzona wurde aus wirtschaftlichen Gründen 2013 zwangsrelegiert.
Servette wurde 2015 aus wirtschaftlichen Gründen zwangsrelegiert.
Gianluca Zambrotta spielte zuletzte beim FC Chiasso in der Challenge League (Bild: Wikipedia/Ludovic Peron).