Holstein Kiel mit Sprung an die Spitze – Hamburger SV fällt aus Top-4

Holstein Kiel erobert durch den 3:1-Sieg über den VfL Bochum den ersten Rang in der Tabelle. Währenddessen rutscht der Hamburger SV in der Tabelle weiter ab. In der jüngsten Runde siegten sechs der neun Auswärtsteams. Ausserdem ist Holstein Kiel der bereits vierte Tabellenführer. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Holstein Kiel übernimmt Tabellenspitze: Holstein Kiel setzt sich gegen den VfL Bochum durch und übernimmt die Tabellenspitze von Greuther Fürth. Dies nach einer aussergewöhnlichen Torfolge: Das 1:0 in der 31. Minute wird in der 32. Minute gleich wieder ausgeglichen. In der 64. und 65. Minute trifft Holstein Kiel dann jedoch doppelt und schnappt sich den ersten Rang.
  • Vier verschiedene Tabellenführer: Holstein Kiel ist der vierte Leader innerhalb von zehn Runden. Zuerst führte Erzgebirge Aue die Tabelle an, gefolgt vom Hamburger SV und Greuther Fürth.
  • Hamburger SV rutscht weiter ab: Der Hamburger SV verliert auf eigenem Rasen mit 0:1-Torgen gegen Hannover 96. Zum fünften Mal in Serie kann der HSV nicht mehr gewinnen, ausserdem ist es die dritte Niederlage in Serie.
  • Karlsruher SC mit später Wende bei VfL Osnabrück: Der VfL Osnabrück führt bis weit in die zweite Halbzeit hinein gegen den Karlsruher SC. Dann sorgt Dominik Kother für die Wende. Zuerst tritt er in der 77. Minute zum 1:1-Ausgleich und bereitet in der 88. Minute den 2:1-Siegtreffer für den KSC vor.
  • Späte Wende: Schon in der 2. Minute geht der FC St. Pauli auswärts bei Eintracht Braunschweig in Führung. Erst in der zweiten Halbzeit fällt der Ausgleichstreffer … und in der 82. Minute schiesst Fabio Kaufmann Eintracht Braunschweig zum Sieg.
  • Daniel Keita-Ruel mit Doppelpack für SV Sandhausen: Daniel Keita-Ruel trifft doppelt für den SV Sandhausen und führt das Team zum 3:2-Erfolg über die Würzburger Kickers.
  • Greuther Fürth entthront: Norman Theuerkauf schiesst den 1. FC Heidenheim zum 1:0-Sieg über Greuther Fürth, womit dieses Team seine Tabellenführung verliert.
  • Torreiche zweite Halbzeit: Nach 45 Minuten steht es zwischen Fortuna Düsseldorf und SV Darmstadt 98 nur 0:0-Unentschieden. Ab der 50. Minute fallen jedoch gleich fünf Tore, die Fortuna Düsseldorf einen 3:2-Erfolg bescheren.
  • Die besten Torschützen: 1. Simon Terrode (9 Tore / Hamburger SV). 2. Christian Kühlwetter (8 Tore / 1. FC Heidenheim). 3. Serdar Dursun (7 Tore / SV Darmstadt). 4. Alexander Mühling (6 Tore / Holstein Kiel). 5. Tobias Kempe (SV Darmstadt 98), Dennis Srbeny (5 Tore / SC Paderborn), Pascal Testroet (5 Tore / Erzgebirge Aue), Branimir Hrgota (5 Tore / Greuther Fürth) und Paul Seguin (5 Tore / Greuther Fürth).
  • Die Tabellenspitze: 1. Holstein Kiel (10 Spiele/19 Punkte). 2. Greuther Fürth (10 Spiele /18 Punkte). 3. VfL Bochum (10/17). 4. Hamburger SV (10/17). 5. Karlsruher SC (10/16).
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga ist neu Holstein Kiel (zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte).
Das Holstein-Stadion (Bild: Wikipedia/Sasquatch).

Greuther Fürth führt Tabelle an – VfL Bochum neu auf Rang zwei

Greuther Fürth liegt nun in der Tabelle an erster Stelle. Der VfL Bochum rückt zudem auf den zweiten Rang vor, während der HSV auf den dritten Platz zurückfällt. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Greuther Fürth übernimmt Tabellenspitze: Greuther Fürth siegt auch dank einem Doppelpack Havard Nielsen mit 3:2 über den 1. FC Nürnberg und übernimmt die Tabellenspitze.
  • VfL Bochum rückt auf Rang zwei vor: Der VfL Bochum gewinnt – angeführt von Doppeltorschütze Robert Zulj – mit 5:0-Toren gegen Fortuna Düsseldorf und findet sich neu auf Rang zwei wieder.
  • FC Heidenheim überrennt Hamburger SV: Der Hamburger SV führt 2:0 gegen den 1. FC Heidenheim, dann trifft Christian Kühlwetter gleich dreifach und führt sein Team zum 3:2-Erfolg – der HSV fällt auf den dritten Tabellenrang zurück.
  • SV Darmstadt 98 mit zwei Doppeltorschützen: Der SV Darmstadt 98 setzt sich mit 4:0-Toren gegen Eintracht Frankfurt durch, Tobias Kempe und Serdar Dursun zeichnen sich je als Doppeltorschützen aus.
  • VfL Osnabrück mit spätem Sieg: In der 86. Minute schiesst der eingewechselte David Blacha zum 1:0.
  • Ben Zolinski trifft doppelt für Erzgebirge Aue: Ben Zolinski führt Erzgebirge Aue mit seinen beiden Toren zum 4:1-Sieg über den SV Sandhausen.
  • Später Tor-Regen bei SSV Jahn Regensburg: Der SSV Jahn Regensburg gewinnt mit 2:1-Toren über die Würzburger Kickers. Bis zur 83. Minute steht es 0:0, dann trifft Jahn Regensburg bis zur 88. Minute doppelt, ehe in der 92. Minute der Anschlusstreffer durch Hendrik Hansen erfolgt.
  • Die besten Torschützen: 1. Simon Terrode (9 Tore / Hamburger SV). 2. Christian Kühlwetter (8 Tore / 1. FC Heidenheim). 3. Serdar Dursun (6 Tore / SV Darmstadt). 4. Dennis Srbeny (5 Tore / SC Paderborn), Pascal Testroet (5 Tore / Erzgebirge Aue), Branimir Hrgota (5 Tore / Greuther Fürth) und Paul Seguin (5 Tore / Greuther Fürth).
  • Die Tabellenspitze: 1. Greuther Fürth (9 Spiele /18 Punkte). 2. VfL Bochum (9/17). 3. Hamburger SV (9 Spiele / 17 Punkte). 4. Holstein Kiel (9/16). 5. VfL Osnabrück (9/16).
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt der VfL Bochum.
Das Stadion am Laubenweg von Greuther Fürth (Bild: Wikipedia/Markus Unger).

Erzgebirge Aue und 1. FC Nürnberg mit deutlichen Erfolgen – HSV erstmals besiegt

Erzgebirge Aue und der 1. FC Nürnberg gewinnen deutlich während der Hamburger SV erstmals in der laufenden Saison verliert. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Hamburger SV gestoppt: Der Hamburger SV wird erstmals in der laufenden Saison bezwungen: Dem VfL Bochum ist es vergönnt, den HSV als erstes Team zu besiegen.
  • SC Paderborn macht Boden gut: Absteiger SC Paderborn setzt sich mit 2:0-Toren gegen den FC St. Pauli durch und findet sich nun auf dem dritten Tabellenrang.
  • Christian Kühlwetter mit Doppelschlag: Christian Kühlwetter trifft in der 87. Minute sowie in der 94. Minute für den 1. FC Heidenheim – durch diese beiden Treffer gelingt seinem Team der 2:2-Ausgleich gegen Holstein Kiel.
  • Pascal Testroet trifft doppelt für Erzgebirge Aue: Pascal Testroet schiesst die beiden ersten Tore beim 3:0-Erfolg von Erzgebirge Aue gegen den SV Darmstadt 98.
  • Paul Jaeckel trifft in beide Tore: Paul Jaeckel schiesst bereits in der 3. Minute Greuther Fürth mit 1:0 in Führung – für den ausgeglichenen Pausenstand ist ebenfalls er zuständig, indem er in der 33. Minute ins eigene Tor trifft – zuletzt gewinnt sein Team mit 3:1 gegen SSV Jahn Regensburg.
  • Ridge Munsy trifft für die Würzburger Kickers: Ridge Munsy sorgt mit seinem Tor zum 1:1-Ausgleich für die Wende, zuletzt gewinnen seine Würzburger Kickers mit 2:1-Toren über Hannover 96.
  • Manuel Schäffler führt 1. FC Nürnberg zum Sieg: Mit seinen beiden Toren führt Manuel Schäffler den 1. FC Nürnberg zum 4:1-Sieg über den VfL Osnabrück sowie ins Mittelfeld der Tabelle.
  • Die besten Torschützen: 1. Simon Terrode (9 Tore / Hamburger SV). 2. Christian Kühlwetter (5 Tore/ 1. FC Heidenheim), Dennis Srbeny (5 Tore / SC Paderborn) und Paul Seguin (5 Tore / SC Paderborn).
  • Die Tabellenspitze: 1. Hamburger SV (8 Spiele / 17 Punkte). 2. Greuther Fürth (8/15). 3. SC Paderborn (8/14). 4. VfL Bochum (8/14). 5. Holstein Kiel (8/13).
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga ist neu der VfL Bochum.
Erzgebirge Aue Stadion (Bild: Wikipedia/Danilo Blei).

SC Paderborn und Karlsruher SC mit deutlichen Siegen – HSV weiterhin ungeschlagen

SC Paderborn und der Karlsruher SC setzten sich mit deutlichen Siegen durch, Sebastian Kerk liefert einen Hattrick und der Hamburger SV bleibt auch nach sieben Runden ungeschlagen. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Hamburger SV weiterhin ungeschlagen: Der Hamburger SV führt bis in die Nachspielzeit mit 1:0 gegen Holstein Kiel, dann gelingt Joshua Mees der Ausgleich in der 91. Minute.
  • Hattrick von Sebastian Kerk: Sebastian Kerk führt den VfL Osnabrück mit drei Treffern zum 4:2-Erfolg über den SSV Jahn Regensburg.
  • 1. FC Heidenheim mit Schlussspurt: Der 1. FC Heidenheim legt in den Schlussminuten nach: Bereits 2:1 führend, erhöhen Robert Leipertz (83. Minute) und Konstantin Kerschbaumer (91. Minute) auf 4:1.
  • Eintracht Braunschweig mit spätem Ausgleich: Der SV Sandhausen führt mit 2:0-Toren gegen Eintracht Braunschweig. Doch dann erfolgt der Anschlusstreffer in der 46. Minute und in der 92. Minute trifft Yari Otto zum Ausgleich.
  • Dennis Srbeny mit Doppelpack für SC Paderborn: Dennis Srbeny trifft doppelt für den SC Paderborn und erhöht mit seinen Toren von einer 2:0-Führung zu einem 4:0-Endstand.
  • Karlsruher SC fertigt FC St. Pauli ab: Der Karlsruher SC setzt sich gleich mit 3:0-Toren gegen den FC St. Pauli durch und «schickt» dieses Team auf den vorletzten Rang.
  • Die besten Torschützen: 1. Simon Terrode (8 Tore / Hamburger SV). 2. Dennis Srbeny (6 Tore / SC Paderborn). 3. Chris Führich (4 Tore / SC Paderborn), Branimir Hrgota (4 Tore / Greuther Fürth), Simon Zoller (4 Tore / VfL Bochum), Paul Seguin (4 Tore / SC Paderborn), Philipp Hofmann (4 Tore / Karlsruher SC), Andreas Albers (4 Tore / SSV Jahn Regensburg) und Serdar Dursan (4 Tore / Darmstadt 98).
  • Die Tabellenspitze: 1. Hamburger SV (7 Spiele / 17 Punkte). 2. VfL Osnabrück (7/13). 3. Greuther Fürth (7/12). 4. Holstein Kiel (7/12). 5. SC Paderborn (7/11). 6. VfL Bochum (7/11).
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt der Hamburger SV.
Die Arena des SC Paderborn 07 (Bild: Wikipedia/Markus Unger).

Hamburger SV ohne Verlustpunkt – Jahn Regensburg neu in Top-4

Albion Vrenezi trifft doppelt für Jahn Regensburg. Und der Hamburger SV kommt auf 15 Punkte aus 5 Spielen. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Albion Vrenezi trifft doppelt für Jahn Regensburg: Albion Vrenezi liefert zwei Tore sowie einen Assist beim 3:0-Sieg von SSV Jahn Regensburg über Eintracht Braunschweig.
  • Hamburger SV – 5 Spiele, 15 Punkte: Der Hamburger SV ist nicht zu bremsen: Nach einem 0:1-Rückstand siegt der HSV mit 3:1 über die Würzburger Kickers. Simon Terodde trifft dabei doppelt.
  • FC St. Pauli mit Sieg in letzter Sekunde: Der FC St. Pauli liegt nach einem Doppelschlag von Serdar Dursun mit 0:2 Toren gegen den SV Darmstadt 98 zurück. Doch durch Tore in der 80. und 97. Minute gelingt der später Ausgleich.
  • Hannover 96 überrennt Fortuna Düsseldorf: Hannover 96 überrennt Fortuna Düsseldorf in der zweiten Halbzeit: Nach 45 Minuten steht es in dieser Begegnung 0:0, doch dann dreht Hannover 96 auf und trifft in der zweiten Spielhälfte gleich dreimal (respektive zweimal, hinzu kommt ein Eigentor).
  • VfL Bochum mit spätem Sieg: VfL Bochum realisiert seine beiden Tore gegen Erzgebirge Aue in der 74. und 82. Minute.
  • Die besten Torschützen: 1. Simon Terrode (6 Tore / Hamburger SV). 2. Serdar Dursan (3 Tore / Darmstadt 98), Alexander Mühling (3 Tore / Holstein Kiel), Daniel Keita-Ruel (3 Tore / SV Sandhausen), Daniel-Kofi Kyereh (3 Tore / FC St. Pauli), Simon Zoller (VfL Bochum) und Christian Santos (3 Tore / VfL Osnabrück).
  • Die Tabellenspitze: 1. Hamburger SV (5 Spiele / 15 Punkte). 2. Holstein Kiel (5/10). 3. Hannover (6/+4). 3. Hamburger SV (5/9). 4. Jahn Regensburg (5/9).
Das Volksparkstadion des Hamburger SV (Bild: Wikipedia/Patrick Kiss).

Holstein Kiel neuer Leader – Erzgebirge Aue mit erstem Corona-Break

Holstein Kiel gewinnt gegen Absteiger Fortuna Düsseldorf. Erstmals musste ein Spiel wegen Corona verschoben werden – und die Liga-Neulinge (also die Auf- und Absteiger) bleiben ausser in den Direktbegegnungen weiterhin sieglos. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Erstes Spiel verschoben: In der dritten Runde muss Aufgrund von zwei Corona-Fällen bei Erzgebirge Aue erstmals ein Spiel in der 2. Bundesliga verschoben werden.
  • Hannover 96 in Fahrt: Hannover 96 gewinnt mit 4:1-Tore gegen Eintracht Braunschweig. Marvin Ducksch leistet bei zwei Toren seines Teams die Vorarbeit.
  • Aufsteiger und Absteiger weiterhin sieglos (ausser in Direktbegegnungen): Die Liga-Neulinge – also die beiden Absteiger aus der Bundesliga und die beiden Aufsteiger aus der 3. Liga – kommen weiterhin nicht auf Touren; sofern sie nicht gegenseitig aufeinandertreffen. In der 1. Runde verloren die Liga-Neulinge alles: Fortuna Düsseldorf (1:2 gegen den HSV) und der SC Paderborn (0:1 gegen Holstein Kiel) verlieren ebenso wie Eintracht Braunschweig (0:2 gegen Heidenheim) und die Würzburger Kickers (0:3 gegen Erzgebirge Aue). Das ergibt – die Auf- und Absteiger zusammengerechnet: 0:12 Punkte und 1:8 Tore. Das gleiche Bild in der 2. Runde: (sofern sie nicht gegeneinander spielen wie Düsseldorf beim 1:0-Sieg über die Würzburger Kickers): Eintracht Braunschweig holte beim 0:0 gegen Holstein Kiel nur einen Punkt und der SC Paderborn verliert nach einer 3:2-Führung noch mit 3:4. Auch in 3. Runde kein Sieg: Der SC Paderborn kommt beim FC Heidenheim nicht über ein 0:0-Unentschieden hinaus. Eintracht Braunschweig verliert mit 1:4 bei Hannover 96. Fortuna Düsseldorf verliert 1:2 gegen Holstein Kiel. Und die Würzburger Kickers trennen sich 2:2 von Greuther Fürth. Die Liga-Neulinge gegen den Rest der Liga kommen somit seit dem Saisonstart auf 3:24 Punkte und 8:20 Tore.
  • Jahn Regensburg mit Siegtreffer kurz vor der Pause: Andreas Albers schiesst Jahn Regensburg in der 44. Minute in Führung. Es sollte der 1:0-Siegtreffer werden, da Jahn-Keeper Alexander Meyer in der 52. Minute einen Foul-Elfmeter von Philipp Hofmann hält.
  • Später Punkt: Maximilian Bauer trifft in der 92. Minute per Kopf zum 2:2-Ausgleich für Greuther Fürth bei Fortuna Düsseldorf.
  • Die besten Torschützen: 1. Simon Terrode (4 Tore / Hamburger SV). 2. Daniel Keita-Ruel (3 Tore / SV Sandhausen), Daniel-Kofi Kyereh (3 Tore / FC St. Pauli) und Christian Santos (3 Tore / VfL Osnabrück).
  • Die Tabellenspitze: 1. Holstein Kiel (7 Punkte/+3 Tore). 2. Hannover (6/+4). 3. Hamburger SV (6+2). 4. Sandhausen (6/+1).
Das Holstein-Stadion (Bild: Wikipedia/Sasquatch).

Osnabrück schockt Hannover 96 – Hamburger SV übernimmt Tabellenspitze

Der VfL Osnabrück setzt sich gegen Hannover 96 durch – und die Liga-Neulinge (also die Auf- und Absteiger) sind ausser in den Direktbegegnungen weiterhin sieglos. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Simon Terodde und Chris Führich mit je zwei Toren: Simon Terodde (Hamburger SV) und Chris Führich (Paderborn) treffen bei der Sieben-Tore-Show ihrer Teams doppelt. Zunächst geht der HSV mit 2:0 in Führung, ehe Paderborn das Geschehen noch in der ersten Halbzeit wendet. Doch im zweiten Abschnitt sorgt der Hamburgers SV für einen 4:3-Sieg.
  • Aufsteiger und Absteiger weiterhin sieglos: Die Liga-Neulinge – also die beiden Absteiger aus der Bundesliga und die beiden Aufsteiger aus der 3. Liga holen zusammengezählt – kommen weiterhin nicht auf Touren; sofern sie nicht gegenseitig aufeinandertreffen. In der 1. Runde verloren die Liga-Neulinge alles: Fortuna Düsseldorf (1:2 gegen den HSV) und der SC Paderborn (0:1 gegen Holstein Kiel) verlieren ebenso wie Eintracht Braunschweig (0:2 gegen Heidenheim) und die Würzburger Kickers (0:3 gegen Erzgebirge Aue). Das ergibt – die Auf- und Absteiger zusammengerechnet: 0:12 Punkte und 1:8 Tore. Jetzt, in der zweiten Runde, bleiben sie weiterhin sieglos (sofern sie nicht gegeneinander spielen wie Düsseldorf beim 1:0-Sieg über die Würzburger Kickers): Eintracht Braunschweig holte beim 0:0 gegen Holstein Kiel nur einen Punkt und der SC Paderborn verliert nach einer 3:2-Führung noch mit 3:4. Die Liga-Neulinge gegen den Rest der Liga kommen somit auf 1:16 Punkte und 4:12 Tore.
  • Christian Santos trifft doppelt für den VfL Osnabrück: Christian Santos trifft in der 33. Minute zur Führung für den VfL Osnabrück und doppelt kurz nach der Pause nach. Zuletzt gewinnt sein Team mit 2:1-Toren gegen Hannover 96.
  • Fortuna Düsseldorf mit erstem Sieg: Durch ein Tor in der 82. Minute durch Dawid Kownacki gewinnt Absteiger Fortuna Düsseldorf erstmals seit dem Abstieg in die 2. Bundesliga, dies gegen Aufsteiger Würzburger Kickers.
  • Immer schön der Reihe nach: Von der 26. bis zur 70. Minute erzielt der FC St. Pauli vier Treffer. Anschliessend ist der 1. FC Heidenheim dran, der zwei Treffer auf die Anzeigetafel bringt – Schlussstand 4:2.
  • Früh und spät getroffen: Der VfL Bochum gewinnt durch ein frühes Tor von Simon Zoller (in der 14. Minute) gegen den Karlsruher SC mit 1:0-Toren während der 1. FC Nürnberg durch einen späten Treffer von Lukas Mühl (77. Minute) sich mit 1:0 über den SV Sandhausen durchsetzt.
  • Die besten Torschützen: 1. Simon Terrode (4 Tore / Hamburger SV). 2. Daniel Keita-Ruel (3 Tore / SV Sandhausen), Daniel-Kofi Kyereh (3 Tore / FC St. Pauli) und Christian Santos (3 Tore / VfL Osnabrück).
  • Die Tabellenspitze: 1. Hamburger SV (6 Punkte). 2. Erzgebirge Aue (4 Punkte/+3 Tore). 3. FC St. Pauli (4 Punkte/+2 Tore). 4. VfL Bochum, VfL Osnabrück, 1. FC Nürnberg und Holstein Kiel (je 4 Punkte +1 Tor).
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt Erzgebirge Aue und verteidigt als nächstes gegen den Hamburger SV.
Das Stadion Bremer Brücke des VfL Osnabrück (Bild: Wikipedia/Graaf).

Fortuna Düsseldorf, SV Paderborn und Co: Alle Auf- und Absteiger verlieren

Daniel Keita-Ruel liefert einen Hattrick für den SV Sandhausen und führt diesen zum 3:2-Erfolg über den SV Darmstadt. Sowohl die beiden Absteiger aus der Bundesliga (Fortuna Düsseldorf und der SC Paderborn) wie auch die beiden Aufsteiger aus der 3. Liga (Eintracht Braunschweig und die Würzburger Kickers) verlieren ihre Auftaktspiele. Und St. Pauli gleicht in den Schlussminuten einen 0:2-Rückstand aus. Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Aufsteiger und Absteiger verlieren alles: Die beiden Absteiger aus der Bundesliga und die beiden Aufsteiger aus der 3. Liga holen zusammengezählt null Punkte: Fortuna Düsseldorf (1:2 gegen den HSV) und der SC Paderborn (0:1 gegen Holstein Kiel) verlieren ebenso wie Eintracht Braunschweig (0:2 gegen Heidenheim) und die Würzburger Kickers (0:3 gegen Erzgebirge Aue). Das ergibt – die Auf- und Absteiger zusammengerechnet: 0:12 Punkte und 1:8 Tore.
  • St. Pauli mit Blitzwende: Bis zur 83. Minute führt der VfL Bochum mit 2:0-Toren – dann sorgt Daniel-Kofi Kyereh mit zwei Treffern für den Ausgleich innerhalb von zwei Minuten (84. und 85. Minute).
  • Simon Terrode trifft doppelt: Simon Terrode schiesst den Hamburger SV mit zwei Treffern zum 2:1-Sieg über Absteiger Fortuna Düsseldorf.
  • Daniel Keita-Ruel mit Hattrick: Daniel Keita-Ruel führt seinen SV Sandhausen mit einem Hattrick zum 3:2-Sieg über den SV Darmstadt.
  • Erzgebirge Aue startet durch: Zur Pause steht es zwischen den Würzburger Kickers und Erzgebirge Aue noch 0:0-Unentschieden. Doch ab der 60. Minute enteilt Erzgebirge Aue zu einem 3:0-Sieg.
  • Die besten Torschützen: 1. Daniel Keita-Ruel (3 Tore / SV Sandhausen). 2. Simon Terrode (2 Tore / Hamburger SV) und Daniel-Kofi Kyereh (2 Tore / FC St. Pauli).
  • Die Tabellenspitze: 1. Erzgebirge Aue (3 Punkte/+3 Tore). 2. 1. FC Heidenheim und Hannover 96 (je 3/+2). 4. SV Sandhausen, Hamburger SV und Holstein Kiel (je 3/+1).
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga bleibt Erzgebirge Aue https://zweiteliga.org/der-wahre-meister-der-2-bundesliga/
Stadion Fortuna Düsseldorf (Bild: Wikipedia/Ghermezete).

SV Sandhausens Kevin Behrens lässt HSV nachsitzen – Wehen Wiesbaden geht mit Sieg

Bitter für den Hamburger SV: ein Unentschieden hätte dem HSV zum Relegationsrang (gegen Werder Bremen) gereicht. Doch die Ränge zwei, drei und vier kassierten allesamt eine Pleite … Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • Weit unter Kaderwert verkauft: Gemäss Transfermarkt.de verfügen der VfB Stuttgart, der Hamburger SV, Hannover 96 und der 1. FC Nürnberg über die höchsten Kaderwerte. Während der VfB nun zurück in die Bundesliga kehrt, haben sich die drei anderen Teams teils weit unter dem Kaderwert verkauft.
  • Ränge 2, 3 und 4 mit Pleite: Der VfB Stuttgart kassiert gegen den SV Darmstadt eine 1:3-Pleite. Doch auch der 1. FC Heidenheim und der Hamburger SV kassieren eine Niederlage. Den 1. FC Heidenheim dürfte das nicht länger stören – das Team trifft nun in der Relegation auf Werder Bremen.
  • Kevin Behrens lässt HSV nachsitzen: Kevin Behrens trifft doppelt für den SV Sandhausen und lässt den Hamburger SV dadurch ein (weiteres) Jahr nachsitzen. Von der 84. bis zur 93. Minute erhöht der SV Sandhausen von 2:1 auf 5:1.
  • 1. FC Nürnberg in Relegation: Der 1. FC Nürnberg ging bereits in der 3. Minute gegen Holstein Kiel in Führung. Doch die Begegnung endete 1:1 … wodurch der FCN den direkten Ligaerhalt verpasst.
  • Arminia Bielefeld geht mit Sieg: Durch den 3:0-Sieg über den 1. FC Heidenheim hätte der HSV sich zwar noch auf einen Relegationsrang schieben können – doch mit einer 1:5-Pleite ist der Bundesliga-Zug erneut ohne Hamburg abgefahren.
  • Dynamo Dresden sieglos: Zwar führte Dynamo Dresden am für dieses Team vorerst letzten Spieltag in der 2. Bundesliga noch mit 2:0-Toren, doch dann gelang VfL Osnabrück noch der Ausgleich.
  • Karlsruher SC rettet sich: Am letzten Spieltag schiebt sich der Karlsruher SC noch am 1. FC Nürnberg vorbei, schafft damit den Klassenerhalt vorzeitig und gibt den Relegationsrang ab. Philipp Hofmann ist an beiden Toren beteiligt.
  • Philip Tietz mit Hattrick: Wehen Wiesbaden verabschiedet sich mit einem 5:3-Erfolg gegen den FC St. Pauli aus der 2. Bundesliga. Philip Tietz gelingt dabei ein Hattrick und Stefan Aigner fügt zwei weitere Tore dazu, während Henk Veerman für den unterlegenen FC St. Pauli doppelt trifft.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga ist erneut Erzgebirge Aue.

Jetzt kann 1. FC Heidenheim Sensation schaffen – HSV auf Abwegen

Hamburger SV auf Abwegen: Vor der Saison hätte wohl niemand daran geglaubt, dass ein Virus für eine mehrmonatige Unterbrechung sorgt, der HSV vor leeren Rängen spielt … und einen Spieltag vor Schluss die Relegation nicht aus eigener Kraft erreichen kann … Ein paar spannende Facts zur Runde der 2. Bundesliga:

  • HSV bleibt womöglich: Der Hamburger SV ist aus dem Tritt geraten. Einen Spieltag vor Schluss kann der Hamburger SV die Relegation nicht mehr aus eigener Kraft erreichen – dies nach einer 1:0-Führung, gefolgt von einer 1:2-Pleite, im Direktduell mit dem 1. FC Heidenheim: Konstantin Kerschbaumer schiesst Heidenheim in der 95. Minute zum Sieg.
  • VfB Stuttgart «durch»: Der VfB Stuttgart triumphiert mit 6:0-Toren über den 1. FC Nünerberg, Atakan Karazor und Nicolás González zeichnen sich als Doppeltorschützen aus – dank dem starken Torverhältnis ist damit der Aufstieg nahezu perfekt, nur in der Theorie kann der FC Heidenheim dem VfB den zweiten Rang noch streitig machen.
  • Schön geteilt: Arminia Bielefeld und der Karlsruher SC teilen sich die Punkte souverän: Zunächst geht Arminia Bielefeld 3:0 in Führung ehe dem Karlsruher SC ebenfalls drei Treffer zum 3:3-Schlussstand gelingen. Philipp Hofmann gelingt hierbei ein Hattrick für den KSC, bei zwei der drei Tore wird er zunächst gefoult, ehe er den Foulelfmeter verwandelt.
  • Wehen Wiesbaden vor Abstieg: Nur in der Theorie kann der SV Wehen Wiesbaden (gleich wie Dynamo Dresden dank dem 1:0-Sieg in Sandhausen) den Relegationsrang noch erreichen; dies nach der neuerlichen 1:3-Pleite bei Darmstadt. Das Torverhältnis von Wehen Wiesbaden sowie Dynamo Dresden würden allerdings einen hohen Sieg erfordern bei einer gleichzeitig deutlichen Niederlage des Karlsruher SC.
  • Hannover-Hoch währte nicht lange: Hannover 96 meldete sich zwar im Mittelfeld zurück, doch Rang sieben (nach der 1:2-Pleite bei Erzgebirge Aue) einen Spieltag vor Schluss genügt den Ansprüchen des Bundesliga-Absteigers nicht.
  • VfL Osnabrück bleibt: Der VfL Osnabrück gewinnt mit 4:1 gegen Holstein Kiel und schafft damit vorzeitig den Ligaerhalt.
  • Der wahre Meister: Der wahre Meister der 2. Bundesliga ist neu Erzgebirge Aue durch den 2:1-Erfolg über Hannover.